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	<title>Daniel Stücklen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:04:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_St%C3%BCcklen&amp;diff=1283292&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-04-22T16:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Stücklen Daniel.jpg|miniatur|Daniel Stücklen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Stücklen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1869]] in [[Nürnberg]]; † [[13. März]] [[1945]] in [[Berlin]]) war ein [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokrat]] und Gewerkschafter in [[Deutschland]] und [[Ungarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Stücklen war von Beruf Fein[[goldschläger]]. Im Jahr 1886 war er in die SPD und die [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freien Gewerkschaften]] eingetreten. Er ging auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]] nach [[Österreich]] und der [[Schweiz]] und wurde nach seiner Rückkehr aus politischen Gründen gemaßregelt. In den Jahren 1889 und 1890 nahm er an der Gründung des [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverbandes]] teil. Er sah sich gezwungen, wieder ins Ausland zu gehen und war seit 1890 Werkmeister einer Feingoldschlägerei in [[Budapest]]. Während seiner Zeit in Ungarn war Stücklen zwischen 1891 und 1893 Mitglied des zentralen Vorstands der ungarischen sozialistischen Partei. Außerdem war er nun hauptberuflich Redakteur der „Arbeiterpresse“ in Budapest. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er Redakteur zahlreicher sozialdemokratischer Zeitungen wie der Volkszeitung in [[Hof (Saale)|Hof]] (1893–1898), der Volkszeitung in [[Altenburg]] (1898–1905), der Arbeiterzeitung in [[Dortmund]] (1905–1906), der Parteikorrespondenz in Berlin (1906–1908), des sozialdemokratischen Presse-Bureaus (1908–1915) und zwischen 1915 und 1918 „Militärbureaus“ in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stücklen.jpg|mini|Schreiben der SPD Chemnitz im Jahre 1930 an bedürftige SPD-Mitglieder anlässlich einer Weihnachtsspende von Daniel Stücklen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Stücklen.jpg|mini|Das Grab von Daniel Stücklen und seiner Frau Ida im Familiengrab auf dem Parkfriedhof Lichterfelde in Berlin.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutsches Kaiserreich|deutschen Kaiserreichs]] wurde Stücklen mehrfach aus politischen Gründen presserechtlich häufig angeklagt und unter anderem wegen [[Majestätsbeleidigung]] zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Seit 1903 gehörte er dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]] an und zwischen 1919 und 1920 der [[Weimarer Nationalversammlung|deutschen Nationalversammlung]]. Während der [[Weimarer Republik]] war Stücklen erneut von 1920 bis 1932 [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsabgeordneter]]. Als Parlamentarier kritisierte er unter anderem die kastenmäßige Abgrenzung der [[Reichswehr]] von der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Verhandlungen des Reichstages, Band 385, S. 2015–2020 ([http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w3_bsb00000069_00910.html online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings war Stücklen als Etatreferent seiner Fraktion durch [[Wilhelm Groener]] in die geheime Aufrüstung der Reichswehr und die damit verbundene Verschleierungstaktik eingeweiht, ohne dies öffentlich zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Groener. Reichswehrminister am Ende der Weimarer Republik (1928–1932).&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1993, ISBN 3-486-55978-8, S. 120 ([http://books.google.de/books?id=KsqWjsyHtisC&amp;amp;pg=PA120 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptberuflich war er zwischen 1919 und 1920 Vorsitzender Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgefangene. Stücklen war damit verantwortlich für die Rückführung der kriegsgefangenen deutschen Soldaten sowie für die deutsche Haltung gegenüber den verbleibenden ausländischen, das heißt in erster Linie russischen Kriegsgefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1925 war Stücklen [[Reichskommissar]] für Zivilgefangene und Flüchtlinge im Reichsministerium des Inneren. Damit war er vor allem zuständig für die Eingliederung der Migranten aus den an Polen gefallenen ehemaligen deutschen Gebieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Oltmer: &amp;#039;&amp;#039;Migration und Politik in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-36282-X, S. 108 ([http://books.google.de/books?id=U3K6RMsSz2QC&amp;amp;pg=PA108 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach trat er zunächst in den Ruhestand. Das [[Kabinett Müller II|Kabinett Müller]] berief ihn 1929 zum Reichskommissar für Deutschrussenhilfe, insbesondere um geflüchtete deutsch-russische Bauern in Deutschland anzusiedeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Zarusky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Sozialdemokraten und das sowjetische Modell.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1992, ISBN 3-486-55928-1, S. 257 ([http://books.google.de/books?id=j6KN6vd3iMIC&amp;amp;pg=PA257 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurde er entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stücklens Sohn war der Bezirksstadtrat [[Georg Stücklen (Politiker, 1890)|Georg Stücklen]], sein Neffe war der Bundesminister und Bundestagspräsident [[Richard Stücklen]]. Er wurde auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialdemokratie für die Feldgrauen&amp;#039;&amp;#039; / Von D. Stücklen Breslau: &amp;quot;Volkswacht&amp;quot; 1917 14 S. / Von D. Stücklen. Hrsg. vom Vorst. d. Sozialdemokrat. Partei Deutschlands Druck: Berlin: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanst. 1917 15 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]&amp;#039;&amp;#039; Band 1:verstorbene Persönlichkeiten Verlag J.H.W.Dietz Nachf. GmbH Hannover S. 305–306&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117355852}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117355852}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop|Daniel Stücklen|210660}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * {{Biokand|Daniel Stücklen|210660}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Daniel Stuecklen|2449}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw|Daniel Stücklen|15370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117355852|VIAF=64781929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stucklen, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskommissar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stücklen, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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