<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Daniel_Schwerd</id>
	<title>Daniel Schwerd - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Daniel_Schwerd"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Schwerd&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T23:38:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Schwerd&amp;diff=2639609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: /* Einzelnachweise */ lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Schwerd&amp;diff=2639609&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-14T18:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20131128 Daniel Schwerd 0828.jpg|mini|hochkant|Daniel Schwerd]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Schwerd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1966]] in [[Köln]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Die Linke]], ehemals [[Piratenpartei Deutschland|Piratenpartei]]). Er war von 2012 bis 2017 [[Abgeordneter]] im [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag von Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur am Kölner [[Apostelgymnasium]] und dem Wehrdienst absolvierte Daniel Schwerd eine Ausbildung zum [[Mathematisch-Technischer Assistent|Mathematisch-Technischen Assistenten]] bei einer Versicherung sowie ein Studium der [[Informatik]] mit dem Abschluss Diplom-Informatiker an der [[Fernuniversität in Hagen|FernUniversität Hagen]]. Nach Tätigkeiten als Consultant, Systemarchitekt und Projektleiter ist er als [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständiger]] [[Unternehmer]] tätig. Schwerd ist verheiratet und hat zwei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/abgeordnetendetail.jsp?k=01680 |text=Landtag NRW: Daniel Schwerd |wayback=20161214165628}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Schwerd gehörte von 2009 bis 2015 der [[Piratenpartei Deutschland|Piratenpartei]] an und war von 2010 bis 2013 Vorsitzender des Kreisverbands Köln. Bei der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012]] am 13. Mai 2012 wurde Schwerd auf Platz 10 der Landesliste der [[Piratenpartei Nordrhein-Westfalen]] in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag von Nordrhein-Westfalen]] der 16. Legislaturperiode gewählt. Er war dort Mitglied im Wirtschaftsausschuss sowie stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien. In der Piratenfraktion war er der Sprecher für Wirtschafts-, Netz- und Medienpolitik. Er war ehrenamtliches Mitglied der Medienkommission der [[Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen]] (LfM) und des Aufsichtsrates der [[NRW.Invest]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 2015 verkündete er seinen Austritt sowohl aus der Piratenfraktion als auch aus der Piratenpartei.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [http://www.daniel-schwerd.de/machts-gut-und-danke-fuer-den-fisch/ Macht’s gut, und danke für den Fisch.] auf Daniel Schwerds Website&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. März 2016 teilte er mit, dass er sich der Partei „[[Die Linke|DIE LINKE.]]“ angeschlossen habe und ab sofort als deren Landtagsabgeordneter arbeiten werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roland Kaufhold]]: [http://www.hagalil.com/2016/03/schwerd-2/ Ins Zentrum des nordrhein-westfälischen „Antizionismus“. Der ehemalige Piratenpolitiker Daniel Schwerd, glaubwürdiger Vertreter eines Kampfes gegen den Antisemitismus, wechselt zur NRW-Linken]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für „[[Die Linke|DIE LINKE.]]“ trat er auf Platz 12 der Landesliste zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 in Nordrhein-Westfalen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wahl2017.dielinke-nrw.de/nc/personen/landesliste_landtagswahl_2017/ |text=Landesliste DIE LINKE. NRW |wayback=20170517093001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Landtagswahl erreichte Schwerd im [[Landtagswahlkreis Köln III]], in dem er zudem als Direktkandidat nominiert war, mit 12,1 % das landesweit beste Zweitstimmenergebnis seiner Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2017/aktuell/die_linke.shtml Wahlergebnisse der Landtagswahl 2017: Rangfolge DIE LINKE.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Partei die [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]] bei der Wahl verfehlt hatte, schied er mit Ablauf der 16. Legislaturperiode aus dem Landtag aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerds Schwerpunkte liegen im Bereich der Netz- und Medienpolitik, der Digitalisierung aller Lebensbereiche, Privatsphäre, Datenschutz und Demokratie sowie dem Kampf gegen Überwachung. Schwerd veröffentlicht regelmäßig politische Gastkommentare, beispielsweise im [[Handelsblatt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frau Merkel, Sie spielen falsch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=„Frau Merkel, Sie spielen falsch!“ |werk=Handelsblatt |url=https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-zur-netzneutralitaet-frau-merkel-sie-spielen-falsch/11125176.html |abruf=2015-10-24 |datum=2014-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Neues Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Innenpolitik von vorgestern |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/955803.innenpolitik-von-vorgestern.html |werk=Neues Deutschland |abruf=2015-10-24 |datum=2014-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Ein Gefallen für den Koalitionspartner |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/975899.ein-gefallen-fuer-den-koalitionspartner.html |werk=Neues Deutschland |abruf=2015-10-24 |datum=2015-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auf den Schultern von Giganten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Auf den Schultern von Giganten |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1014453.auf-den-schultern-von-giganten.html |werk=[[Nd|Neues Deutschland]] |abruf=2016-10-16 |datum=2016-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gefährlich und am Ziel vorbei&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Gefährlich und am Ziel vorbei |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1047929.gefaehrlich-und-am-ziel-vorbei.html |werk=Neues Deutschland |abruf=2017-05-17 |datum=2017-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[der Freitag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/daniel-schwerd/ Autorenprofil bei &amp;quot;der Freitag&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[haGalil]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=„Operation Last Chance“ |url=http://www.hagalil.com/archiv/2015/04/30/operation-last-chance/ |werk=haGalil |datum=2015-04-30 |abruf=2015-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Carta (Publikation)|Carta]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.carta.info/autor/daniel_schwerd/ |text=Autorenprofil bei &amp;quot;Carta&amp;quot; |wayback=20150923200653}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[politik-digital.de]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://politik-digital.de/user/dschwerd/ |text=Autorenprofil bei &amp;quot;politik-digital.de&amp;quot; |wayback=20151115073932}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Positionen ===&lt;br /&gt;
==== Vorratsdatenspeicherung ====&lt;br /&gt;
Nachdem die innenpolitischen Sprecher von CDU/CSU in Bund und Ländern am 9. Mai 2014 in einem als „Erfurter Erklärung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die innenpolitischen Sprecher von CDU/CSU in Bund und Ländern |titel=Erfurter Erklärung |url=http://www.jens-kolze.de/2014-05-08/verfassungsfeinde-nicht-in-oeffentliche-aemter-lassen/ |datum=2014-05-09 |abruf=2020-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten Positionspapier ein Gesetz zur [[Vorratsdatenspeicherung]] gefordert hatten, äußerte Schwerd: „Der Glaube an die Notwendigkeit und Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung hat esoterische Züge“. Schwerd lehnte die Forderung nach einer neuen gesetzlichen Grundlage für die Wiedereinführung einer Vorratsdatenspeicherung mit der Begründung ab, dass für den Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis 2. März 2010, in dem es eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland gegeben hatte, kein Anstieg der [[Aufklärungsquote]] von Straftaten, die mit dem Tatmittel Internet begangen wurden, nachgewiesen werden konnte. Schwerd bezeichnete die Vorratsdatenspeicherung als „gefährlich für unsere Freiheit und unsere Demokratie“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Vorratsdatenspeicherung: Das Ermittlungsvakuum in den Köpfen |url=http://www.carta.info/72570/vorratsdatenspeicherung-das-ermittlungsvakuum-in-den-kopfen/ |werk=Carta |abruf=2015-10-24 |datum=2014-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzneutralität ====&lt;br /&gt;
Nach Äußerungen von Bundeskanzlerin Merkel zur [[Netzneutralität]] kritisierte er, dass in der Debatte fehlerhafte Argumente verwendet würden. Weder [[Selbstfahrendes Kraftfahrzeug|fahrerlose Autos]] noch [[Telemedizin]] würden Ausnahmen von der Netzneutralität erfordern. Selbstfahrende Autos, die nur mit stabiler Internetverbindung sicher navigieren können, wären „mehr als fahrlässig“, lebenswichtige Operationen über eine herkömmliche Internetverbindung ohne dedizierte ausfallgesicherte Leitungen „Körperverletzung“. Nur wenn alle Nutzer davon profitierten, sei es gerechtfertigt, bestimmte Datenpakete im Internet zu bevorzugen. Spezialdienste dürften keine Ausrede sein, „auf den dringend notwendigen Netzausbau zu verzichten“, so Schwerd. „Ausgliederung eines Teils von Internetdiensten“ sei immer „eine Verletzung der Netzneutralität“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frau Merkel, Sie spielen falsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Störerhaftung ====&lt;br /&gt;
An dem Risiko der [[Störerhaftung]], welches Betreiber offener [[Wireless Local Area Network|WLANs]] bedroht, übte Schwerd deutliche Kritik. Es sei „vollkommen unbewiesen, dass offene WLAN-Zugänge eine nennenswerte Auswirkung auf illegales [[Filesharing]] haben“. Eine Pflicht zur Verschlüsselung oder zur Belehrung der Nutzer des Netzwerkes lehnt er ab. Eine „Dauerbelehrung, die Gesetze einzuhalten“ habe „keinen sittlichen Nährwert“. Die Anforderung an Betreiber der Netzwerke, alle Nutzer namentlich zu kennen, sei nicht realisierbar. Solche Forderungen stellen „Einfallstor für neue [[Abmahnung|Abmahnwellen]] und Quell neuer Rechtsunsicherheit“ dar, der [[Freifunk]]-Bewegung offener drahtloser Bürgernetzwerke würde „der Todesstoß versetzt“ und die Bemühungen würden konterkariert, bessere Internetversorgung im Land zu schaffen, so Schwerd.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Thema: Kommentar zur Störerhaftung: Die Hoffnung liegt auf dem Bundesrat |url=http://politik-digital.de/netzstandpunkte/kommentar-zur-stoererhaftung-die-hoffnung-liegt-auf-dem-bundesrat-147425/ |werk=Politik Digital |abruf=2016-10-16 |datum=2015-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sampling und Urheberrechte ====&lt;br /&gt;
Die Entscheidung des [[Bundesverfassungsgericht]]s, [[Sampling (Musik)|Sampling]] unter gewissen Voraussetzungen zu erlauben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesverfassungsgericht |titel=Pressemitteilung zum Sampling-Urteil |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/bvg16-029.html |datum=2016-05-31 |abruf=2016-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; begrüßte Schwerd. Es sei „ein Sieg für die Remix-Kultur und die moderne Pop- und Dance-Musik, die stark von Samples lebt“. „Wir alle stehen auf den Schultern von Giganten“, so Schwerd. Jede Erfindung, jedes Werk bediene sich gewisser Ideen, Teile und Konzepte von Erfindungen und Werken zuvor, da sei es nötig, dass ein Künstler „in einen künstlerischen Dialog mit vorhandenen Werken treten“ könne. Dies müsse er fair tun und den kommerziellen Erfolg des Vorgängers damit nicht behindern. Im Licht dieser Entscheidung stehe aber auch das [[Leistungsschutzrecht für Presseverleger]] auf „wackligen Beinen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auf den Schultern von Giganten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfassungsschutz ====&lt;br /&gt;
Den [[Verfassungsschutzbericht]] des Landes NRW bezeichnete Schwerd 2016 als „Zeugnis organisierten Staatsversagens“. Während Straftaten von rechts zunähmen, würde suggeriert, es gäbe eine „annähernd große Gefahr von links“. Das sei „Bullshit“. Fallzahlen linker Kriminalität würden „hochgejazzt“, „alltäglicher Rechtsterrorismus verharmlost“. Auch an der Beobachtung von Teilen der [[Die Linke|Linken]] und von [[Kurden|kurdischen]] Vereinen übte er Kritik. Die Wirtschaftsspionage befreundeter Geheimdienste sei ebenso noch kein Thema, für die „digitalen Angriffsarsenale von [[National Security Agency|NSA]] und [[Government Communications Headquarters|GCHQ]]“ fühle man sich immer noch nicht verantwortlich, kritisierte er. Es sei „Zeit, Verfassungsschutz bundesweit aufzulösen“ und die „Aufgaben, die in einer modernen Demokratie tatsächlich unerlässlich sind, auf eine neue Behörde zu übertragen, die von Grund auf einer demokratischen Kontrolle unterworfen ist“, schrieb er im [[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Rechts verharmlosen, links kriminalisieren |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1018280.rechts-verharmlosen-links-kriminalisieren.html |werk=Neues Deutschland |abruf=2016-10-16 |datum=2016-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedingungsloses Grundeinkommen ====&lt;br /&gt;
Schwerd stellt eine Verbindung zwischen den Veränderungen in der Arbeitswelt durch Arbeit 4.0 und [[Industrie 4.0]] und dem [[Bedingungsloses Grundeinkommen|Bedingungslosem Grundeinkommen]] her. Nicht alle Menschen würden ihren Platz in der neuen Arbeitswelt finden, daher brauche es ein „Recht auf lebenslange und kostenlose Bildung und Weiterbildung“ und eine Arbeitszeitverkürzung „durch kürzere Wochen- und Lebensarbeitszeiten“. Die Rationalisierungsdividende der Digitalisierung könne dafür „Spielräume eröffnen“. Darüber hinaus benötige es ein „sanktionsfreies Existenz- und Teilhabeminimum“: Das Bedingungslose Grundeinkommen „sichert die materielle Existenz und ermöglicht Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen“, formulierte Schwerd. Neben einem fairen Steuersystem, Erbschafts- und Vermögenssteuer sollen Roboter und Algorithmen ihren Beitrag zur Finanzierung leisten: „Wenn sie Arbeit von Menschen übernehmen, sollen sie auch mit für deren Auskommen sorgen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Schwerd |titel=Arbeit 4.0 und das Bedingungslose Grundeinkommen |url=http://www.daniel-schwerd.de/arbeit-4-0-und-das-bedingungslose-grundeinkommen/ |werk=Blog |abruf=2016-10-16 |datum=2016-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerkdurchsetzungsgesetz ====&lt;br /&gt;
Das [[Netzwerkdurchsetzungsgesetz|Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)]] kritisierte Schwerd. Der angegebene Zweck – Hassbotschaften und [[Fake News]] im Internet zurückzudrängen – würde verfehlt. Hingegen würden zahlreiche schädliche Nebenwirkungen auftreten: Die [[Social Media|Social-Media]]-Betreiber würden aufgrund der drohenden Bußgelder im Zweifel „lieber einmal mehr als einmal zu wenig“ löschen. Um das Wiederauftreten einmal gelöschter Nachrichten zu verhindern, würden Social-Media-Unternehmen automatische Filter installieren, „mit allen bekannten Nachteilen von Fehlfilterung und [[Overblocking]]“. Staatliche oder privatwirtschaftliche Vorabkontrolle von Nachrichten jedenfalls berge „die unmittelbare Gefahr von [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]]“. Es sei gut, wenn jeder Diensteanbieter „eine standardisierte Möglichkeit anbieten müsste, wie Betroffene falsche Nachrichten oder Hass melden können“, sowie „anschließend über die weitere Bearbeitung transparent informieren“ müsse. Zudem forderte er die Stärkung von Medienkompetenz, insbesondere Medienkritik: „der kritische Umgang mit Medien und Inhalten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gefährlich und am Ziel vorbei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Daniel Schwerd: [http://politik-aus-notwehr.de/ &amp;#039;&amp;#039;Politik aus Notwehr: Das Erbe der Piratenpartei.&amp;#039;&amp;#039;] BOD – Books on Demand, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-8423-3642-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.daniel-schwerd.de/ Website von Daniel Schwerd]&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|AMTIEREND=1|ID=01680}}&lt;br /&gt;
* [https://x.com/netnrd Schwerds Mikroblog]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.piratenpartei.de/wiki/index.php?title=Benutzer:Netnrd&amp;amp;oldid=2295880 Schwerds Profil im PIRATEN-Wiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.hagalil.com/2014/08/schwerd/ „Eine fatale Entwicklung in unserer Gesellschaft“ – Antisemitismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173878377|VIAF=196358230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwerd, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Piratenpartei Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fernuniversität in Hagen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwerd, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Die Linke), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
	</entry>
</feed>