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	<title>Daniel Romanowitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:45:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Romanowitsch&amp;diff=115125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Voevoda: Mein früheres Kommentar zu ignorieren, ist nicht hilfreich. Starte eine Diskussion.</title>
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		<updated>2025-05-24T09:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mein früheres Kommentar zu ignorieren, ist nicht hilfreich. Starte eine Diskussion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Daniel of Galicia-Volhynia.jpg|mini|hochkant|Abbildung Daniel von Galiziens auf einem [[Mosaik]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Romanowitsch von Galizien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altostslawische Sprache|altostslawisch]] &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:Bukyvede;&amp;quot;&amp;gt;Данило Романовичь Галичкый&amp;lt;/span&amp;gt;, {{ukS|король Данило, Данило Романович, Данило Галицький|,korol Danylo, Danylo Romanowytsch, Danylo Halytzkyj}}, {{ruS|Даниил Романович Галицкий|Daniil Romanowitsch Galizki}}; * [[1201]], [[Halytsch]], [[Fürstentum Galizien]]; † [[1264]] in [[Chełm|Cholm]], Fürstentum Galizien) war [[Fürstentum Galizien|Fürst von Galizien]] (1205–1206, 1211–1212, 1229–1231, 1233–1235, 1238–1264), [[Fürstentum Wolhynien|Wolhynien]] (1215–1229, 1231–1233, 1235–1238) und [[Liste der Großfürsten von Kiew|Großfürst von Kiew]] (1240). 1254 ließ er sich von einem päpstlichen Legaten zum [[Rex Russiae|König der Rus]] (&amp;#039;&amp;#039;Rex Russiæ&amp;#039;&amp;#039;) krönen. Daniel gilt neben [[Alexander Jaroslawitsch Newski|Alexander Newski]] als der bedeutendste Fürst seiner Zeit in der [[Kiewer Rus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kingdom of Galicia Volhynia Rus&amp;#039; Ukraine 1245 1349.jpg|mini|hochkant|links|Territoriale Ausdehnung des [[Fürstentum Galizien-Wolhynien|Fürstentums Galizien-Wolhynien]] (1245–1349).]]&lt;br /&gt;
Daniel war der Sohn des Fürsten [[Roman von Galizien-Wolhynien]]. 1223 nahm er an der [[Schlacht an der Kalka]] gegen die [[Mongolisches Reich|Mongolen]] teil und entkam, als diese Schlacht verloren wurde. Nach dem Feldzug [[Batu Khan]]s 1240/41 und der [[Belagerung von Kiew (1240)|Zerstörung von Kiew]] bemühte sich Daniel um den Wiederaufbau seines Landes und die Absicherung seiner Regierung gegen Ansprüche seiner Nachbarn und der [[Bojaren]]. Dabei unterstellte er sich 1246 wie alle Fürsten der Rus den [[Goldene Horde|Mongolen]] und überlebte die Reise an deren Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er holte mit [[Deutsche]]n, [[Juden]] und [[Armenier]]n fremde Siedler und Kaufleute ins Land und gründete und förderte Städte wie [[Lemberg]] und [[Chełm|Cholm]] sowie den Straßenbau. Der Fürst versuchte zu seinem Schutz ein weitreichendes Bündnisnetz zu knüpfen. Ein wichtiger Punkt war dabei die Heirat seines Sohnes [[Svarnas|Švarno]] mit der Tochter des litauischen Herrschers [[Mindaugas von Litauen|Mindaugas’]], aber auch die Aussöhnung mit Polen und die Unterstützung des rebellischen Großfürsten [[Andrei II. (Russland)|Andrej]], eines weiteren Schwiegersohnes, dienten diesem Ziel. Über die Heirat seines Sohnes Roman mit [[Gertrud von Babenberg|Gertrude]], der Nichte des letzten Babenbergers [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrichs des Streitbaren]], griff er auch in die Auseinandersetzung um das österreichische Erbe ein, doch war er dabei erfolglos.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Kappeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ungleiche Brüder – Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck Verlag, München 2017, ISBN 978-3-406-71410-8, S.&amp;amp;nbsp;38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jahrelangen Unionsverhandlungen empfing Daniel 1253 von Papst [[Innozenz IV.]] durch den Legaten Opizo de Mezzano die [[König]]skrone. Daniel erhoffte sich einen vom Papst versprochenen Feldzug gegen die Tataren, der jedoch nie verwirklicht wurde. Die Krönung hatte weder unmittelbare politische noch kirchliche Folgen, stellt aber aus ukrainischer Sicht einen symbolischen Akt der Zugehörigkeit der Westukraine zum [[latein]]ischen Europa dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich schlugen Daniel und sein Sohn Lew nach einem Streit um die Steuererhebung zwei tatarische Plünderungszüge zurück, und zwar die des Befehlshabers des westlichen [[Dnepr]]-Ufers, des Prinzen Kuremsa (1254/55). Er wollte danach die Fremdherrschaft abschütteln, was aber 1258/59 in einem Fiasko endete. In diesen zwei Jahren zog eine große mongolische Armee unter Burundai und Prinz [[Noqai]] durch Daniels Fürstentum, zuerst weiter nach [[Litauen]] und dann weiter nach [[Polen]]. In beiden Fällen wurde der Adel unter Führung von Daniels Bruder (Wassylko) und von seinem Sohn zur Heeresfolge einschließlich des Angriffs auf die eigenen Städte gezwungen. Die Städte mussten ihre Stadtmauern schleifen, das Land wurde wieder schwer verwüstet. Daniel selbst musste offenbar fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1263 wird Daniel (samt Bruder [[Wassylko Romanowitsch|Wassylko]] und Sohn Lew) wieder als Besucher des tatarischen [[Heerlager]]s Burundais erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hammer-Purgstall S. 531&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel errichtete der Überlieferung zufolge seinem Sohn [[Leo I. von Galizien]] (1264–1301) die [[Wyssokyj samok|Hohe Burg]]. Leo konnte eine gewisse Selbständigkeit des Landes erhalten, die Familienlinie starb 1323 bzw. endgültig 1340 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Hammer-Purgstall]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Goldenen Horde in Kiptschak, das ist der Mongolen in Russland: Mit neun Beylagen und einer Stammtafel, nebst Verzeichnis von vierhundert Quellen … und Nahmen- und Sachregister.&amp;#039;&amp;#039; Pesth 1840. ([https://books.google.de/books?id=rFAEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PP3 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Günther Stökl]]: &amp;#039;&amp;#039;Russische Geschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 244). 5., erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 1990, ISBN 3-520-24405-5.&lt;br /&gt;
* Günther Stökl: &amp;#039;&amp;#039;Das Fürstentum Galizien-Wolhynien&amp;#039;&amp;#039;, in: Manfred Hellmann (Hg.), Handbuch der Geschichte Russlands. Bd. 1: Von der Kiever  Reichsbildung zum Moskauer Zartum (Anfänge bis 1613). Stuttgart 1976–1988, S. 484–531.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Daniel of Galicia|Daniel Romanowitsch}}&lt;br /&gt;
* [http://genealogy.euweb.cz/russia/rurik9.html Stammbaum und Regierungsdaten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11937658X|LCCN=n/82/109947|VIAF=267918986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Drohiczyn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolhynien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Galizien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rurikide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1201]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1264]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Daniel Romanowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Daniel Romanowitsch von Galizien (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürst der Kiewer Rus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1201&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1264&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chełm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Voevoda</name></author>
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