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	<title>Daniel Rantzau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Rantzau&amp;diff=67917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-06-13T13:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Daniel Rantzau 2.jpg|mini|Daniel Rantzau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frederik_IIs_medalje_til_Daniel_Rantzau_1568,_bagside.jpg|mini|hochkant|Rückseite der königlichen Erinnerungsmedaille für Daniel Rantzau 1568]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Rantzau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1529]] auf dem Gut [[Westensee (Gemeinde)#Gut Deutsch-Nienhof|Deutsch-Nienhof]]; † [[11. November]] [[1569]] vor [[Varberg]]), Herr zu Deutsch-Nienhof (Kreis [[Rendsburg]]), zu Woldenhorn ([[Ahrensburg]] in [[Stormarn]]) und [[Trøjborg|Troiburg]] bei Tondern, war ein [[Dänischer König|königlich-dänischer]] [[Feldhauptmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Daniel [[Rantzau (Adelsgeschlecht)|Rantzau]] war ein Sohn von Godske (Gottsche) und Margaretha Rantzau von Gut Deutsch-Nienhof im [[Kirchspiel]] [[Westensee (Gemeinde)|Westensee]]. Mit fünfzehn Jahren begab er sich 1544 zu seinem etwas älteren Cousin [[Heinrich Rantzau]] und dessen Hofmeister [[Johannes Saxonius]] an die [[Universität Wittenberg]], wo er vermutlich auch bei [[Martin Luther]] und [[Philipp Melanchthon]] studierte. Bereits 1547 beendet er das Studium und begleitete Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf]] von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]] an den Hof Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karls V.]], unter dessen Fahne er fünf Jahre lang an den Feldzügen in Italien teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1556 nach Schleswig-Holstein zurückgekehrt, wurde er von Herzog Adolf zum [[Amtmann]] des verpfändeten [[Hildesheim|hildesheimischen]] [[Amt Peine|Amtes Peine]] bestellt und warb dort [[Söldner]] zum Kriegszug gegen [[Dithmarschen]]. In Peine stiftete er 1559 das bronzene Taufbecken der damals neu errichteten [[St.-Jakobi-Kirche (Peine)|St.-Jakobi-Kirche]], das 1561 in der Werkstatt von Hans Pelkinck aus Hildesheim gegossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Mathies, &amp;#039;&amp;#039;Die protestantischen Taufbecken Niedersachsens von der Reformation bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 1998, S. 59ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Erstürmung [[Meldorf]]s am 3. Juni 1559 in der sogenannten [[Letzte Fehde|Letzten Fehde]] führte er eine [[Fähnlein|Hauptfahne]] und wurde schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den größten Ruhm erwarb er sich als Feldhauptmann des dänischen Königs [[Friedrich II. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich II.]] im siebenjährigen sogenannten [[Dreikronenkrieg]] gegen [[Schweden]] (1563–1570), der in den damals noch dänischen Provinzen jenseits des [[Öresund|Sundes]] und in den benachbarten schwedischen Landschaften geführt wurde. In der Schlacht auf der Falkenberger Haide am Fluss Svarteraae (&amp;#039;&amp;#039;[[Halland]]s län&amp;#039;&amp;#039;) schlug er am 20. Oktober 1565 mit 4.000 Mann eine große Übermacht von angeblich 24.000 Schweden. Im Winter 1567/68 führte Rantzau sein Heer nach [[Östergötland]], wo er beim Ein- und Rückmarsch gefährliche Engpässe zu passieren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1566 wurde er Lehnsherr der [[Trøjborg]]. 1567 erhielt er die zum [[Kloster Reinfeld]] gehörenden Dörfer Woldenhorn (das heutige [[Ahrensburg]]), Ahrensfelde, Meilsdorf und Bünningstedt zusammen mit der verfallenen [[Burg Arnesvelde]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Res gestae Friderici II Daniae Yb54-10.png|mini|Rantzaus Schwedenfeldzug mit der Erwähnung von Rantzaus Tod vor „Warburgum“ in den &amp;#039;&amp;#039;Res gestae ... Friderici II. Daniae, Norwegiae, Gottor[um] Wandalorumq[ue] Regis&amp;#039;&amp;#039; (oben rechts)]]&lt;br /&gt;
Bei der Belagerung der von den Schweden besetzten Festung [[Festung Varberg|Warberg]] wurde er am 11. November 1569 durch einen Schuss in den Kopf getötet. An seinem Todesort wurde ihm ein Denkmal errichtet (Rantzauklippan). Die Einnahme der Festung gelang wenig später [[Josias von Qualen (Feldmarschall)|Josias von Qualen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Rantzau war unverheiratet; seine hinterlassene Braut Katharina von Damme heiratete seinen Bruder [[Peter Rantzau]], mit dessen Sohn Daniel 1590 diese Linie erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabmal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Rantzaus Leichnam wurde in Blei gehüllt nach [[Westensee (Gemeinde)|Westensee]] transportiert und in der Familiengruft in der dortigen [[St. Catharinen (Westensee)|Catharinenkirche]] beigesetzt. Seine Brüder Peter und Tonnies errichteten ihm ein monumentales Grabmal im damals in Schleswig-Holstein neumodischen Stil der [[Renaissance]]. Es bestand aus einem [[Epitaph]] und einem frei im Raum stehenden [[Kenotaph]] aus [[Wesersandstein]] mit einer überlebensgroßen Figur des Verstorbenen in voller Rüstung, überdacht von einem hölzernen Baldachin mit reicher Schnitzarbeit. Den lateinischen Nachruf auf der linken Platte des Epitaphs, der Rantzaus Bildung und Tugend preist, dichtete Daniels Cousin [[Heinrich Rantzau]], der deutsche Text auf der rechten Platte stammt vermutlich von seinen Brüdern und behandelt Rantzaus kriegerische Taten. Das gesamte Monument war ursprünglich farbig mit Vergoldungen gestaltet, der [[Gisant]] mit [[Alabaster]]imitat bemalt und vergoldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Berking: &amp;#039;&amp;#039;A Monument for the Deceaced? What function did the tomb of Daniel Rantzow, c. 1569, fulfil on behalf of his familiy?&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2014, S. 53. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Daniel Rantzau Grab.JPG|mini|hochkant|Daniel Rantzaus Epitaph in der Westenseer Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kenotaph mit der Liegefigur und dem Baldachin wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] von schwedischen Soldaten beschädigt. Um 1770 wurde das freistehende Grabmonument abgebaut, weil es durch seine Größe zu viel Platz im Kirchenschiff einnahm und so den Gottesdienst behinderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Berking: &amp;#039;&amp;#039;A Monument for the Deceaced? What function did the tomb of Daniel Rantzow, c. 1569, fulfil on behalf of his familiy?&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2014, S. 8. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Liegefigur und zwei Schrifttafeln wurden in die Familiengruft verbracht und blieben so erhalten. 1918 wurden die Reste des Kenotaphs geborgen und vor dem Epitaph zu der heutigen Gestalt zusammengesetzt. Der Gisant ruht auf einem Grabstein auf dem 17. Jahrhundert. Bei Renovierungsarbeiten in der Kirche wurde die Graft 1977 erneut geöffnet. Ein dort gefundener Schädel wies eine Schussverletzung in der linken Augenhöhle auf und ist mit größter Wahrscheinlichkeit als Daniel Rantzau zu identifizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmer: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Identität der Skelettreste im Grab des Daniel v. Rantzau (1529–1569), Feldherr im Dienste König Friedrich II. von Dänemark,&amp;#039;&amp;#039; S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Epitaph, das älteste [[in situ]] befindliche Renaissance-Kunstwerk in Schleswig-Holstein, wurde mehrfach übermalt. Der rötliche Farbton, mit dem es um 1800 gestrichen wurde, schimmert an einigen Stellen unter den letzten beiden steinfarbend grauen Schichten hervor. 2024/25 wurde es renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südwand neben dem Epitaph befinden sich heute die ursprünglich über der Gruft unter dem Epitaph verlegten Grabplatten seiner Großeltern Tonnies († 1533) und Drude Rantzau († 1540) von Gut Bossee,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Haupt (Kunsthistoriker)|Richard Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Kiel 1888, [https://archive.org/stream/diebauundkunstd01haupgoog#page/n285/mode/2up S. 222].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seiner Eltern Godske (Gottsche) und Margaretha Rantzau (beide † 1564) von (Deutsch-)Nienhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
{{Ahnentafel-compact5&lt;br /&gt;
|1 = Daniel Rantzau (1529–1569)&lt;br /&gt;
|2 = Gottsche Rantzau (1501–1564)&lt;br /&gt;
|3 = Margarethe Buchwald (–1564)&lt;br /&gt;
|4 = Tönnies Rantzau (1470–1533)&lt;br /&gt;
|5 = Drude Rantzau (–1540)&lt;br /&gt;
|6 = Otto Buchwald (–1540)&lt;br /&gt;
|7 = Benedicte Rantzau (– ca. 1542)&lt;br /&gt;
|8 = Gottsche Rantzau (ca. 1459 – ca. 1485)&lt;br /&gt;
|9 = Ilsebe Sehested (– ca. 1485)&lt;br /&gt;
|10 = Peter Rantzau (1430 – ca. 1510)&lt;br /&gt;
|11 = Margarethe Ahlefeldt (ca. 1437 – 1515)&lt;br /&gt;
|12 = &lt;br /&gt;
|13 = &lt;br /&gt;
|14 = Marquard Rantzau (ca. 1505 – 1570)&lt;br /&gt;
|15 = Helene Pogwisch (1510 – ca. 1584)&lt;br /&gt;
|16 = Gottsche Rantzau (ca. 1411 –)&lt;br /&gt;
|17 = &lt;br /&gt;
|18 =&lt;br /&gt;
|19 =&lt;br /&gt;
|20 = Breide Rantzau (– ca. 1460)&lt;br /&gt;
|21 = Drude Rathlou (–1451)&lt;br /&gt;
|22 = Benedict Ahlefeldt (ca. 1425 – ca. 1470)&lt;br /&gt;
|23 = Dorothea Heesten (– ca. 1497)&lt;br /&gt;
|24 =&lt;br /&gt;
|25 =&lt;br /&gt;
|26 = &lt;br /&gt;
|27 = &lt;br /&gt;
|28 = Henneke Rantzau (ca. 1489 – ca. 1543)&lt;br /&gt;
|29 = Margrethe Heesten (– ca. 1487)&lt;br /&gt;
|30 = Hans Pogwisch (ca. 1469 – ca. 1525)&lt;br /&gt;
|31 = Anna Stake (ca. 1475 –)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|276|277|Rantzau, Daniel|[[Gottfried Heinrich Handelmann]]|ADB:Rantzau, Daniel}}&lt;br /&gt;
* Richard Helmer: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Identität der Skelettreste im Grab des Daniel v. Rantzau (1529–1569), Feldherr im Dienste König Friedrich II. von Dänemark. &amp;#039;&amp;#039;In:&amp;#039;&amp;#039; Die Heimat&amp;#039;&amp;#039; 92 (1985), S. 225–240.&lt;br /&gt;
* Christina Berking: &amp;#039;&amp;#039;A Monument for the Deceaced? What function did the tomb of Daniel Rantzow, c. 1569, fulfil on behalf of his familiy?&amp;#039;&amp;#039; (kunstgeschichtliche Masterarbeit). Hamburg 2014&lt;br /&gt;
* [[Herman Frederik Ewald]]: &amp;#039;&amp;#039;Daniel Rantzow - billeder fra den nordiske syvårskrig.&amp;#039;&amp;#039; Historischer Roman (1899). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138402191|LCCN=no/2011/097790|VIAF=49208840}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rantzau, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Dänemark-Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Dreikronenkrieg (Dänemark-Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (schleswig-holsteinische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Rantzau|Daniel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1529]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1569]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rantzau, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=königlich-dänischer Feldhauptmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1529&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut [[Westensee (Gemeinde)|Deutsch-Nienhof]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1569&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Warberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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