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	<title>Daniel Lindtmayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Lindtmayer&amp;diff=2541069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: &lt;!--schweizbezogen--&gt;</title>
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		<updated>2023-05-19T12:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Lindtmayer, (auch Lindtmeyer)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1552]] in [[Schaffhausen]]; † [[1606]]/[[1607]] in der [[Innerschweiz]]), war ein Schweizer Zeichner, Radierer, Holzschneider und Tafel-, Fassaden- und [[Glasmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Lindtmayer wurde als Sohn des Glasmalers [[Felix Lindtmayer der Jüngere]] und seiner Frau Anna Sattler in Schaffhausen geboren. Seine Taufe fand am 24. April 1552 statt. Die Ehe seiner Eltern war zerrüttet und von Gewalt geprägt. Daniel Lindtmayers Charakter ist als labil und unruhig überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv&amp;quot; /&amp;gt; In welcher Werkstatt Schaffhausens er das Malerhandwerk erlernte, ist unbekannt. Einflüsse von [[Tobias Stimmer]] auf seine künstlerische Entwicklung werden jedoch angenommen. Um 1574 war Lindtmayer auf Gesellenwanderschaft in Basel und lernte die [[Hans Holbein der Ältere|Holbeinschule]] kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Stiefel: &amp;#039;&amp;#039;Die Glasgemälde des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen.&amp;#039;&amp;#039; S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1576/77 hielt sich Lindtmayer in der Ostschweiz auf, unter anderem in Feldkirch, wo er die Tochter des Malers Moritz Frosch heiratete. Aus dieser Ehe gingen sieben oder acht Kinder hervor, von denen keines das Kindesalter überlebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot;&amp;gt;NDB, Tilman Falk, S. 618/619&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1577 kehrte Lindtmayer nach Schaffhausen zurück. Er betätigte sich jedoch im Gegensatz zur Tradition seiner Familie kaum selbst als Glasmaler, sondern zeichnete Risse (Entwürfe) für [[Kabinettscheibe|Kabinett-]] und [[Wappenscheibe]]n und arbeitete als Flachmaler. 1588 gehörte er der Kommission für eine neue Handwerksordnung der Maler und Glasmaler an. Im gleichen Jahr ehelichte er Beatrix Rüeger, Witwe des Glasmalers Werner Kübler der Ältere (1555–86/7) und Schwester des Chronisten [[Johann Jakob Rüeger]], die ihn fortan bei seiner Arbeit unterstützte. Neben drei leiblichen Kindern gehörte Stiefsohn [[Werner Kübler der Jüngere]] (1582–1621) zur Familie, der bei Lindtmayer in die Lehre ging und später als Glasmaler von Wappenscheiben für Schweizer Städte bekannt wurde. Aus der Familie Lindtmayer sind jedoch keine weiteren Glasmaler nach Daniel überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1595 arbeitete Lindtmayer am Bodensee, wo er Mahnschreiben vom Rat von Schaffhausen erhielt, da er seine zurückgebliebene Familie finanziell nicht unterstützte und diese von öffentlichen Geldern lebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot; /&amp;gt; Auf Grund seiner Verwicklung in eine Messerstecherei wurde er in Konstanz verhaftet und in seine Heimatstadt zurückgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr darauf verliess er Schaffhausen endgültig. Er hielt sich in der Innerschweiz auf, unter anderem in [[Luzern]]. 1601 wurde ihm in Luzern das Flachmalen verboten und die Glasmalerei durfte er nur noch als Geselle in anerkannten Werkstätten betreiben. Vermutlich verliess er deswegen die Stadt. Sein letzter signierter Scheibenriss ist mit 1603 datiert. Als spätestes Todesjahr wird 1607 angenommen, da die [[Zunft (Schaffhausen)#Historische Zünfte|Rüdenzunft]] von Schaffhausen zu dieser Zeit seine Schulden verloren gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv&amp;quot;&amp;gt;Hans Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Daniel Lindtmayer&amp;#039;&amp;#039;. In. &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur Geschichte. Biographien Band IV&amp;#039;&amp;#039;. 58. Jg. 1981, S. 139–148 ([http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/Lindtmayer_Daniel.pdf PDF; (108&amp;amp;nbsp;kB)])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiba 1601.jpg|miniatur|Daniel Lindtmayer d.&amp;amp;nbsp;J.: &amp;#039;&amp;#039;Tiba spielender Hirte&amp;#039;&amp;#039;, Federzeichnung (1601)]]&lt;br /&gt;
Lindtmayers Werk lässt sich der Spätrenaissance zuordnen. Von ihm sind ca. 370 Zeichnungen erhalten geblieben, ein grosser Teil davon Scheibenrisse, insbesondere Entwürfe für Wappenscheiben. Hinzu kommen vereinzelte Radierungen, Fassadenentwürfe, Porträts und Buchholzschnitte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot; /&amp;gt; Lindtmayer malte zudem einige kleine Ölgemälde und Aquarellbilder. Wenig bekannt, aber zumindest für die Totentanzforschung von besonderer Bedeutung ist die Totentanzfolge von 48 Rundbildern im Durchmesser von 118 mm, die er 1592 auf 24 Vorder- und Rückseiten eines Zeichenheftes ausgeführt hat. Alle  Zeichnungen sind datiert und signiert mit DLM (für Daniel Lindt-Mayer). Diese Signatur hat der Künstler gewählt, um eine Verwechslung mit den Arbeiten seines älteren Kollegen Daniel Lang zu vermeiden, der bereits mit DL signierte. Es wird vermutet, dass es sich nicht um Entwürfe zu Gemälden, sondern eher um Entwürfe zu Scheibenrissen handelt. Das Zeichenheft mit den Originalen wird heute in der Universitätsbibliothek Göttingen aufbewahrt&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Georg Wehrens: &amp;#039;&amp;#039;Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. &amp;quot;Muos ich doch dran - und weis nit wan&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 180f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sammlung des [[Museum zu Allerheiligen|Museums Allerheiligen]] befinden sich zwei Glasgemälde, sowie weitere zwei, die ihm zugeschrieben werden. Eines seiner Gemälde heisst &amp;#039;&amp;#039;Abrahams Opfer&amp;#039;&amp;#039; und stammt aus dem Jahr 1572. Viele Glasgemälde wurden nach Lindtmayers Entwürfen von anderen Malern angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|708|708|Lindtmayer, Daniel|Bäschlin|ADB:Lindtmayer, Daniel}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|19095|Daniel Lindtmayer|Autor=Tapan Bhattacharya}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|618|619|Lindtmayer, Daniel der Jüngere|Tilman Falk|118573268}}&lt;br /&gt;
* Hans Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Daniel Lindtmayer&amp;#039;&amp;#039;. In. &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur Geschichte. Biographien Band IV&amp;#039;&amp;#039;. 58. Jg. 1981, S. 139–148 ([http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/Lindtmayer_Daniel.pdf PDF; (108&amp;amp;nbsp;kB)])&lt;br /&gt;
* Otto Stiefel: &amp;#039;&amp;#039;Die Glasgemälde des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Allerheiligen Bücherei Nr. 6.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Museumsverein Schaffhausen mit Unterstützung des Regierungsrates, des Stadtrates und der Peyerschen Tobias-Stimmer-Stiftung, um 1980.&lt;br /&gt;
* Friedrich Thöne: &amp;#039;&amp;#039;Daniel Lindtmayer 1552-1606/07. Die Schaffhauser Künstlerfamilie Lindtmayer&amp;#039;&amp;#039;. Zürich/München 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4022926|Lindtmayer, Daniel (der Jüngere, II.)|Autor= Maria Becker}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118573268|LCCN=n/79/44685|VIAF=40170535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindtmayer, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schaffhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1552]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindtmayer, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lindtmayer, Daniel der Jüngere; Lindtmeyer, Daniel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Zeichner und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 24. April 1552&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1606 oder 1607&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innerschweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
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