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	<title>Daniel Laumans - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Laumans&amp;diff=1735966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brauter: Link entfernt, da nicht mehr erreichbar</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link entfernt, da nicht mehr erreichbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Laumans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* August [[1972]] in [[Bracht (Brüggen)|Bracht]] bei [[Brüggen]], [[Kreis Viersen]]) ist ein deutscher [[Pianist]], [[Komponist]] und Musikforscher mit dem Schwerpunkt [[Tasteninstrument]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Laumans erhielt ersten Musikunterricht im Alter von drei von der Pianistin Paula Winkelhog. Mit acht Jahren wechselte er zu Bernhard Herrmann und begann eigene Kompositionen. Zwischen 1983 und 1988 absolvierte er das Juniorstudium an der [[Rheinische Musikschule|Rheinischen Musikschule]] Köln. In diese Zeit fiel auch sein Debütkonzert mit der Komposition einer Theatermusik zu „[[Der kleine Prinz|Le Petit Prince]]“. Ab 1988 lebte Daniel Laumans vier Jahre auf [[Jamaika]]. Am „Wareika Hills Department“ der [[University of the West Indies]] studierte er [[Improvisierte Musik]] und beschäftigte sich neben [[Jazz]] auch mit afrikanischer Musiktradition und theologischen Aspekten des [[Rastafari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2000 und 2003 ging er zum Studium nach Polen an die [[Jagiellonen-Universität]]. Als letzter Schüler von [[Tadeusz Machl]] (1922–2003) belegte Laumans die Fächer [[Komposition (Musik)|Komposition]] und [[Instrumentation]]. Sein Interesse an [[Barockmusik]] und Instrumentaltechnik führte zur ergänzenden Ausbildung im Fach „Historische Tasteninstrumente“ bei [[Krzysztof Latala]] an der [[Musikakademie Krakau]]. Während der Aufzeichnung seines Abschlusskonzerts für das polnische Fernsehen ([[TVP2]]) wich Laumans 2003 vom geplanten Programm ab und improvisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1990, während seines Aufenthalts in der Karibik, wurde Laumans Interesse an vergessenen Kompositionen für [[Tasteninstrument|Clavier]] geweckt. Zumeist handelt es sich um Werke europäischer Einwanderer und Missionare für [[Clavichord]], [[Cembalo]], [[Orgel]] und [[Hammerklavier]]. Aufgrund der Entfernung zum überseeischen Herkunftsland sowie eines international wenig vernetzten Verlagswesens mit teurem [[Notenstich]] waren Musiker darauf angewiesen, Musik für Messen, den Unterricht und die [[Hausmusik]] auch selbst zu komponieren und diese handschriftlich zu fixieren. Eingeflossen in ihre Kompositionen sind oftmals Elemente aus der [[Volksmusik]] der verschiedenen Einwanderer sowie Rhythmen und Melodien der aus Afrika in die [[Neue Welt]] verschleppten Bevölkerung, der [[Sklaven]]. Seit dem 19. Jahrhundert sind viele dieser Werke kaum aufgeführt worden, zum Teil gingen sie verloren. Laumans stöberte solche Noten in Kirchenarchiven, auf Dachböden, in Kellern alter privater Villen und Stiftungen auf und brachte sie zwischen 1993 und 1999 und zusammen mit eigenen Kompositionen zur Aufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2004 erteilte Laumans Unterricht an Klavier, Cembalo und Orgel in Koblenz. Die intensive Beschäftigung mit Musik für alte Tasteninstrumente vollzog der Pianist auch in seiner Berufsbezeichnung und nennt sich &amp;#039;&amp;#039;Clavierist&amp;#039;&amp;#039;. Mit seinen Auftritten finanzierte er weitere Recherchen und Forschungsreisen nach Jamaika, durch Portugal, Polen und Spanien. Die Aufenthalte verbindet Laumans mit Konzerten vor Fachpublikum. Für Auftritte bevorzugt Laumans die Vortragsform des [[Recital]]s und eröffnet Konzerte mit der Barockmusik von [[Johann Sebastian Bach]]. Auf dieser Basis gelangen im Anschluss einst verschollene Kompositionen und seltene Stücke sowie eigene Werke zur Aufführung. Eingewoben in das Programm sind selbst vorgetragene Anekdoten und Geschichten zu den Komponisten und den Umständen der Entstehung und Wiederentdeckung ihrer Werke. So bekam er z.&amp;amp;nbsp;B. über die [[Statens Musikbibliotek]] aus einem schwedischen Nachlass einen alten Schuhkarton geschickt; enthalten darin waren Clavierstücke von [[Johann Friedrich Hugo von Dalberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsehen in Fachkreisen erlangte Laumans Entdeckung einer Komposition von [[Domenico Scarlatti]]. Unbeachtet lag sie bis 2006 unter den Claviermanuskripten von [[Avila]]. [[Gaspar Smit]] (1767–1819), ein Komponist aus Spanien, hatte die Sammlung für eine Schülerin angelegt. Bei Laumans tieferer Recherche stellt sich heraus, dass die Sammlung zudem eine unbekannte D-Dur-Sonate vom „Hexenmeister des barocken Cembalo“ enthält: „Sonata / Don Domenico Escarlati / punto alto“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des „Festival Internacional de Musica para Tecla Espanola“ (FIMTE) in Andalusien, 2007 unter der Schirmherrschaft von [[Gerhard Doderer]], brachte Laumans die restituierte Scarlatti-Sonate zusammen mit anderen [[Apokryphen#Begriff|apokryphen]] Werken, u.&amp;amp;nbsp;a. von Padre [[Antonio Soler (Komponist)|Antonio Soler]] am Cembalo zur Aufführung. Im Anschluss folgte Laumans Weltersteinspielung von acht Sonaten von Gaspar Smit für die CD „Claviermanuskripte aus Avila, Teil 1“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt „Bach, Mosel &amp;amp; Mehr“ unternahm Laumans 2008 eine musikalische Reise durch die „Kurtrierer Epoche“ bis 1794. In dieser Konzertreihe entlang der Mosel mit Stationen in Koblenz (Görressaal, Rheinische Philharmonie), in Cochem (Kapuziner Kloster) und im Erzbischöflichen Palais, Trier stellte Laumans seine, zum ersten Mal überhaupt vorgenommene, [[Transkription (Musik)|Transkription]] des Konzerts &amp;#039;&amp;#039;Der Winter&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;[[Die vier Jahreszeiten]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Antonio Vivaldi]] für Klavier vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2009 suchte er in Indien nach unentdeckten und unveröffentlichten Kompositionen. Er fand und analysierte alte Drucke und Manuskripte, die hindustanische Volksweisen aus [[Kalkutta]] und [[Lakhnau]] in Bearbeitung für Cembalo enthalten. Unterstützung erhielt Laumans vom Chefdirigenten des Indischen Philharmonischen Orchesters Zane Dalal und dem [[National Centre for Performing Arts]] in Mumbai.&lt;br /&gt;
Kurz nach seiner Rückkehr fand im [[Altes Rathaus (Potsdam)|Alten Rathaus]] von Potsdam das Konzert  „Bach plus X“ mit der Uraufführung von vier „Karnatic Valses“ statt, die Laumans auf der Basis der traditionellen Musik Südindiens komponierte, sowie Sonaten von Gaspar Smit und Johann Friedrich Hugo von Dalberg, Improvisationen und Charakterstücke von [[Franz Schubert]], [[Louis Moreau Gottschalk]] und Laumans Klavierfassung aus &amp;#039;&amp;#039;Die vier Jahreszeiten&amp;#039;&amp;#039;. Die Konzertaufzeichnung „Bach plus X“ (DVD, Regie [[Michael F. Huse]]) enthält zudem ein Gespräch zwischen Kamal Roy und Daniel Laumans über seine Notenrecherchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clavierverein ==&lt;br /&gt;
2007 gründete Laumans den internationalen „Clavierverein“. Zusammen mit dem spanischen Herausgeber Martin Voortman und dem britischen Organisten John Collins verfolgt er das Ziel der Sammlung, Aufführung und Aufnahme seltener Musik für Tasteninstrumente.&lt;br /&gt;
Im Zentrum steht die Clavierliteratur der Barockzeit für [[Clavichord]], Das „Instrument der Mitternacht“ war während des [[Sturm und Drang]] vor allem in Deutschland, Russland, Spanien und Portugal ein beliebtes Hausinstrument. Da seine sinnlich leise Resonanz für das große Publikum allerdings ungeeignet ist, sie nur bis zu 30 Zuhörer erreicht, konnte sich das Instrument im konzertanten Betrieb nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{crew united Name|197364}}&lt;br /&gt;
* [http://clavierverein.tumblr.com/ Clavierverein]&lt;br /&gt;
* [http://em.oxfordjournals.org/cgi/pdf_extract/36/1/159 Oxford Journals, Gerhard Doderer: Scarlatti and the Portuguese connection] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.clavichord.info/cdclav.htm CDs mit Clavichord Musik]&lt;br /&gt;
* [http://mesmusic.de/portal/avila.php CD: Claviermanuskripte aus Avila, Teil 1]&lt;br /&gt;
* [http://www.fimte.org FIMTE] (englisch und spanisch)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Laumans, Daniel}}&lt;br /&gt;
* [http://rhein-zeitung.de/09/06/09/D/00000054.html?markup=Daniel&amp;amp;Laumans Laumans in Mumbai, Rhein-Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047943352|VIAF=306369489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laumans, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laumans, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist, Komponist und Musikforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=August 1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bracht (Brüggen)|Bracht]] bei [[Brüggen]], [[Kreis Viersen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brauter</name></author>
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