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	<title>Daniel Friedrich Ludwig Pistor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-12T11:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vita&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pistor Daniel Friedrich Ludwig.JPG|miniatur|hochkant|Daniel Friedrich Ludwig Pistor]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Friedrich Ludwig Pistor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1807]] in [[Bad Bergzabern|Bergzabern]]; † [[7. August]] [[1886]] ebenda) war ein [[deutsche]]r [[Jurist]], [[Burschenschafter]] und [[Revolutionär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vita ==&lt;br /&gt;
Pistor entstammte einer geachteten bürgerlichen Familie aus Bergzabern. Sein Vater war Mitglied im städtischen Rat und in den Jahren 1808/09 auch „Maire“ – französisch für [[Bürgermeister]] – der Stadt. Nach seinem Abitur im Jahr 1826 studierte Daniel Friedrich Ludwig Pistor an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] Rechtswissenschaften. Während seines Studiums wurde er 1829 Mitglied der [[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]] / &amp;#039;&amp;#039;Fäßlianer&amp;#039;&amp;#039;. In München trat er 1829 auch in die &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Markomannia&amp;#039;&amp;#039; ein. Nachdem er sich mit den Kommilitonen der Markomannia überworfen hatte, trat er aus und gründete die neue Burschenschaft „[[Corps Germania München|Germania]]“. Pistor übersiedelte 1829 nach [[Heidelberg]] und beteiligte sich dort an der Gründung einer weiteren [[Burschenschaft Frankonia Heidelberg|Burschenschaft „Frankonia“]]. 1831 wurde er in München zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1886 starb Pistor, sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Bergzabern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freiheitliche Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der französischen [[Julirevolution von 1830]] kamen in Bayern unter König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] Repressionen gegenüber freiheitlich und national gesinnten Bürgern, insbesondere gegenüber Studenten, auf. Die Presse wurde der Zensur unterworfen, unliebsame Aktivisten wurden des Landes verwiesen. Pistor wurde Mitglied im [[Deutscher Preß- und Vaterlandsverein|Deutschen Preß- und Vaterlandsverein]], dessen führende Köpfe die Publizisten [[Philipp Jakob Siebenpfeiffer]] und [[Georg August Wirth]] waren. Er veröffentlichte radikal-demokratische Schriften und stieg in dem Verein zum Sekretär auf. Auf dem [[Hambacher Fest]] hielt Pistor eine höchst revolutionäre Rede, die dann aus Gründen der Vorsicht gegenüber der Obrigkeit nicht verschriftet und damit der Öffentlichkeit unzugänglich gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er verhaftet werden sollte, flüchtete Pistor nach Frankreich. Ein Gericht verurteilte ihn dennoch in Abwesenheit zu einem Jahr Haft. Außerdem wurde er in einem weiteren Gerichtsverfahren aufgrund seiner revolutionären Schriften wegen Hochverrats verurteilt. Von seinem Pariser [[Exil]] aus kämpfte Pistor mit anderen deutschen Emigranten gegen die Herrschaft des bayerischen Adels, unter anderem in dem Zusammenschluss „[[Bund der Geächteten]]“. Ein Begnadigungsgesuch Pistors wurden vom Bayernkönig abgelehnt. In der [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolution von 1848/49]] engagierte sich Pistor als Mitglied der Demokratischen Linken und trat für sie als öffentlicher Redner auf. Nach dem Scheitern der Revolution zog er sich aus der Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10016801.html Bürger-Katechismus für Teutschland.]&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1832.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 330–331.&lt;br /&gt;
* Günther Volz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Familie Pistor aus Bergzabern vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt/W.,  2002 (Jahrbuch der Hambach-Gesellschaft, Sonderband).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks – Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz]]: [https://www.demokratiegeschichte.eu/index.php?id=171 &amp;#039;&amp;#039;demokratiegeschichte.eu&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1221747207|VIAF=9219160606855916300009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pistor, Daniel Friedrich Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hambacher Fest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Bergzabern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pistor, Daniel Friedrich Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Burschenschafter und revolutionärer Freiheitskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bergzabern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bergzabern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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