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	<title>Daniel Blumenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daniel_Blumenthal&amp;diff=2070226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Furfur: /* Leben */ +</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum amerikanischen Pianisten siehe [[Daniel Blumenthal (Pianist)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Danielblumenthal.jpg|mini|Daniel Blumenthal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daniel Blumenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1860]] in [[Thann]]; † [[25. März]] [[1930]] in [[Paris]]) war [[Jurist]], [[Bürgermeister]] und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Daniel Blumenthal war der Sohn eines [[Rabbiner]]s aus Teltze ([[Galizien]]). 1858 wanderte dieser ins Elsass ein, [[Konversion (Religion)|konvertierte]] dort vom [[Judentum]] zum [[Evangelische Kirche|evangelischen Glauben]] und arbeitete als [[Kolportage|Bibelkolporteur]]. Daniel Blumenthal besuchte das Gymnasium in [[Mülhausen]] bis zum Abitur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. April 1880 an leistete er Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]]. Hierbei fiel auf, dass die ganze Familie die russische Staatsangehörigkeit besaß und keine [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutsche]]. Am 19. Oktober 1882 wurde Daniel Blumenthal als Deutscher [[Staatsbürgerschaft#Erwerb durch Einbürgerung (Naturalisation)|eingebürgert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Militärdienst studierte er zwei Jahre am [[Thomasstift|Stift]] zu [[Thomaskirche (Straßburg)|St. Thomas]] in Straßburg und danach an der [[Universität Straßburg]] [[Rechtswissenschaft]]en. Von 1886 bis 1901 war er Rechtsanwalt beim Landgericht in Mülhausen und seit 1901 beim [[Oberlandesgericht Colmar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1895 gründete er in Mülhausen die demokratische [[Elsaß-Lothringische Volkspartei]] und wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Er war Mitbegründer der gleichnamigen Tageszeitung in [[Colmar]]. Seit 1899 war er Mitglied des Colmarer Gemeinderats und seit 1900 Vertreter des Kantons Colmar im Oberelsässischen [[Bezirkstag (Elsaß-Lothringen)|Bezirkstag]] (bis 1914) und Mitglied des Landesausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1903 bis 1907 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] 9 ([[Landkreis Straßburg|Straßburg-Land]]) und [[Deutsche Volkspartei (Deutsches Kaiserreich)|Deutsche Volkspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carl-Wilhelm Reibel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; 15, 2). Halbband 2. Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1531–1534.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Reichstagswahl 1907]] trat er im Wahlkreis Elsaß-Lothringen 9 (Straßburg-Land) und im Wahlkreis Elsaß-Lothringen 3 (Colmar) an. Im Wahlkreis 9 erreichte er im ersten Wahlgang mit 7.022 Stimmen den zweiten Platz nach [[Dionysius Will]], der 8.967 Stimmen erhalten hatte und vor dem Sozialdemokraten [[Richard Fuchs (Politiker, 1873)|Richard Fuchs]] mit 3.993 Stimmen. Im zweiten Wahlgang wurde Dionysius Will mit 10.252 Stimmen gewählt und Blumenthal, der 9.255 Stimmen auf sich vereinigen konnte, verlor seinen Wahlkreis. Auch im Wahlkreis Elsaß-Lothringen 3 erreichte er im ersten Wahlgang mit 5.692 Stimmen Platz zwei hinter Mandatsinhaber [[Jacques Preiß]], der 7.883 Stimmen erhielt. Der Sozialdemokrat [[Jacques Peirotes]] schied als Dritter mit 4.515 Stimmen aus. Im Zweiten Wahlgang setzte sich Jacques Preiß mit 9.627 gegen Blumenthal mit 7.951 Stimmen durch und wurde gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch für Elsass-Lothringen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, 1909, {{ZDB|217972-6}}, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1905 wurde er mit 15 von 29 Stimmen zum Bürgermeister von Colmar gewählt und hatte dieses Amt bis 1914 inne. Als Bürgermeister konzentrierte sich Blumenthal vor allem auf die Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Nach der Niederlage gegen eine Koalition aus Sozialisten und Liberalen trat er am 28. Juli 1914 als Bürgermeister zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alsace-histoire.org&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alsace-histoire.org/netdba/blumentahl-daniel/ |titel=BLUMENTAHL Daniel |hrsg=Fédération des Sociétés d’Histoire et d’Archéologie d’Alsace (alsace-histoire.org) |sprache=fr |abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Elsaß-Lothringen 1911|Wahl zur 2. Kammer]] des [[Landtag des Reichslandes Elsaß-Lothringen|Landtags des Reichslandes Elsaß-Lothringen]] am 22. Oktober 1911 scheiterte Daniel Blumenthal, wurde aber vom Kaiser zum Mitglied der ersten Kammer ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zog er nach Paris und wurde dort Mitglied der [[Conférence d’Alsace-Lorraine]], welche die Wiedereingliederung des Landes nach Frankreich vorbereitete. Von 1917 bis 1918 war er im Auftrag der französischen Regierung in den Vereinigten Staaten tätig, wo er Präsident [[Woodrow Wilson]] traf und 1917 in New York sein Buch &amp;#039;&amp;#039;L’Alsace-Lorraine&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Darin schilderte er Elsass-Lothringen als ein Land, dessen Bevölkerung die Befreiung durch Frankreich herbeisehne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alsace-histoire.org&amp;quot; /&amp;gt; Daniel Blumenthal rühmte sich, Woodrow Wilson überzeugt zu haben, die Forderung nach einer [[Referendum|Volksabstimmung]] in Elsass-Lothringen über den künftigen Status fallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedereingliederung Elsass-Lothringens nach Frankreich wurde er 1919 in den [[Conseil Supérieur d’Alsace et de Lorraine]] berufen, dem er bis 1920 angehörte. Er trat für eine radikale [[Assimilation (Soziologie)|Assimilierung]] des Landes ein. Insbesondere in katholischen Kreisen wurde er für seine antiklerikale Haltung gehasst. Seine Versuche für die [[Parti républicain, radical et radical-socialiste|Radikale Partei]] 1919 und 1924 in die [[Abgeordnetenkammer (Frankreich)|Abgeordnetenkammer]] und 1920 in den [[Senat (Frankreich)|Senat]] gewählt zu werden scheiterten. Die Radikale Partei schloss ihn 1924 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Colmar ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hiery]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstagswahlen im Reichsland. Ein Beitrag zur Landesgeschichte von Elsaß-Lothringen und zur Wahlgeschichte des Deutschen Reiches 1871–1918&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; 80). Droste, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-5132-7, S. 450–451, (Zugleich: Freiburg (Breisgau), Universität, Dissertation, 1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133755010}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Daniel Blumenthal|210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133755010|LCCN=n/86/849665|VIAF=19667671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blumenthal, Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Elsaß-Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Landesausschusses von Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Reichslandes Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DtVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blumenthal, Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker, MdR, Bürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thann]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Furfur</name></author>
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