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	<title>Dampfturbine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dampfturbine&amp;diff=1176624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scip.: /* Dampfturbinenbau */ + Ansaldo Energia</title>
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		<updated>2026-04-02T08:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Dampfturbinenbau: &lt;/span&gt; + Ansaldo Energia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LA2-Blitz-0092.jpg|mini|Historische Darstellung einer „3-Zylinder-Überdruckturbine“ für eine Leistung von 85 MW im [[Kraftwerk Zschornewitz]]. Gebaut von Brown, Boveri &amp;amp; Co., Mannheim.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfturbine Laeufer01.jpg|mini|Montage eines Dampfturbinenläufers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Curtis-turbina.jpg|mini|Vereinfachte [[CAD]]-Darstellung eines einstufigen Turbinenläufers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dampfturbine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wärmekraftmaschine]] zur Umwandlung der Wärmeenergie des [[Wasserdampf]]es in [[Rotationsenergie]]. Diese wird hauptsächlich genutzt zum Antrieb eines [[Synchronmaschine|Synchrongenerators]] zur [[Stromerzeugung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dampfturbine besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse mit dort eingebrachten Leitschaufeln und einer schnell rotierenden, gelagerten [[Welle (Mechanik)|Welle]] mit [[Beschaufelung|Turbinenschaufeln]] (Laufschaufeln). Bedingt durch den nachgeschalteten [[Kondensator (Verfahrenstechnik)|Kondensator]] wird ein Unterdruck erzeugt, so dass der Wasserdampf durch die angeströmten Turbinenschaufeln die Turbinenwelle antreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wärmeenergieausnutzung kommen je nach Anwendung Nieder-, Mittel- und Hochdruck-Dampfturbinen an einem Wellenstrang vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
=== Genormte Bezeichnungen ===&lt;br /&gt;
Nach [[DIN]] sind folgende Bezeichnungen zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Dampfturbine: Sie ist die reine [[Kraftmaschine]] mit den rotierenden Bauteilen,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dampfturbosatz:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Er besteht neben der Dampfturbine aus den angeschlossenen [[Arbeitsmaschine]]n, gegebenenfalls zusätzlich einem [[Getriebe]],&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dampfturbinenanlage:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Darunter versteht man die Gesamtheit aus Dampfturbine, Arbeitsmaschine, [[Kondensator (Dampfturbine)|Kondensator]] und angeschlossenen [[Rohrleitung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bezeichnungen ===&lt;br /&gt;
* Nach der Durchflussrichtung: [[Axialturbine]] und [[Radialturbine]]&lt;br /&gt;
* Nach dem Arbeitsverfahren: [[Aktionsturbine]] (Abbau des [[Enthalpie]]gefälles auf den [[Beschaufelung|Leitschaufeln]]) und [[Reaktionsturbine]] (Abbau des Enthalpiegefälles auf den [[Beschaufelung|Leitschaufeln]] und den [[Beschaufelung|Laufschaufeln]])&lt;br /&gt;
* Nach dem Dampfzustand: [[Heißdampf]]-, [[Wasserdampf|Nassdampfturbine]] sowie Hochdruck-, Mitteldruck- und Niederdruckturbine&lt;br /&gt;
* Nach der Dampfzuführung: Frischdampf-, Abdampf- und Speicherdampfturbine&lt;br /&gt;
* Nach der Dampfabführung: [[Kondensationsturbine|Kondensations-]], [[Entnahmekondensationsturbine|Entnahmekondensations-]] und [[Gegendruckturbine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reaktionsturbine.svg|mini|Schema Reaktionsturbine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turbinenschaufel.jpg|mini|Turbinenschaufel des Hochdruckteiles einer Dampfturbine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dampfturbine nutzt die [[Totalenthalpie]] (= Summe verschiedener Energieformen) des Dampfes. Je nach Aufteilung des Enthalpiegefälles auf Leitrad und Laufrad spricht man entweder von Aktions- oder Reaktionsturbinen. Das Prinzip der Reaktionsturbine beschrieb schon im 1. Jahrhundert [[Heron von Alexandria]], und zwar in Gestalt des [[Heronsball]]s, der zuvor schon altägyptischen Priestern bekannt gewesen war. Diese frühe Dampfturbine war Spielerei und wurde nie einer weiteren Nutzung zugeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Aurel Stodola |Titel=Die Dampfturbinen |Verlag=Springer |Datum=1910 |Seiten=1 |Online=[https://archive.org/details/diedampfturbine02stodgoog online] |Abruf=2014-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1551 beschrieb der osmanisch-türkische Universalgelehrte [[Taqi ad-Din]] erstmals eine Dampfturbine als Antrieb für einen Drehgrillspieß. Im Abendland hatte 1629 der italienische Ingenieur [[Giovanni Branca]] als erster die Idee, heißen Dampf zum Antrieb der Schaufeln eines Turbinenrades zu verwenden, allerdings setzte er die Idee nicht in die Praxis um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten einsetzbaren Dampfturbinen entwickelten der Schwede [[Carl Gustav Patrik de Laval]] (1883) (Aktionsprinzip) und der Engländer [[Charles Parsons (Ingenieur)|Charles Parsons]] (1884) (Reaktionsprinzip). Beide Originalmaschinen stehen im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in [[München]]. Parsons war auch der erste, der eine Dampfturbine in ein Schiff, die &amp;#039;&amp;#039;[[Turbinia]]&amp;#039;&amp;#039;, einbaute. Der Vorteil der Reaktionsturbine besteht u. a. darin, dass bei entsprechender Wahl des Reaktionsgrades für Lauf- und Leitreihen dieselben Schaufelprofile verwendet werden können. Ein Nachteil ist die große Anzahl an Stufen und die daraus resultierende Länge des Läufers. Als Kompromiss zwischen der kompakten Bauweise der Laval-Turbine und dem besseren Wirkungsgrad der Parsons-Turbine entwickelten [[Charles Gordon Curtis]] in den USA, [[Auguste Rateau]] in Frankreich und [[Heinrich Zoelly]] in der Schweiz jeweils um die Jahrhundertwende mehrstufige Aktionsturbinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwedischen Brüder Birger und [[Frederik Ljungström]] entwickelten vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einen gegenläufigen Radialturbinentyp im Gegendruckbetrieb, der mit Leistungen mit bis zu 30&amp;amp;nbsp;[[Megawatt]] und den Möglichkeiten des Betriebs in einem [[Fernwärme]]netz oder auf einen [[Kondensator (Dampfmaschine)|Kondensator]] sehr flexibel einzusetzen war. Prinzipbedingt liegt die größte [[Leistung (Physik)|Leistung]] dieses Typs allerdings ebenfalls bei etwa 30&amp;amp;nbsp;Megawatt; deshalb werden [[Ljungströmturbine]]n in der heutigen Zeit nicht mehr gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite wird eine Flüssigkeit verdampft und bis zum Auftreten eines verwertbaren Drucks weiter erhitzt. Der Dampfdruck treibt die Turbine an. Anschließend kondensiert der Dampf und wird als Flüssigkeit mit einer Pumpe zurück in den Kreislauf gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.energie-lexikon.info/dampfturbine.html Dampfturbine], auf energie-lexikon.info&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TS Dampfturbine.png|mini|hochkant=2|Prozess einer idealisierten Heißdampfturbine mit Nassdampfteil im TS-Diagramm dargestellt]] &amp;lt;!-- dS = 0 ist ja nur ideal mgl. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rote Linie im Diagramm zeigt die Grenze der Aggregatzustände an: links von ihr ist flüssiges Wasser (x=0), rechts von ihr ist reiner Dampf (x=1), dazwischen „nasser Dampf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idealisierte (verlustfreie) [[Kreisprozess|Dampfkraftprozess]] einer Heißdampfturbine stellt sich nun wie folgt dar. (In der Dampfturbine selbst spielen sich die Zustandsänderungen von 5&amp;amp;nbsp;= Dampfturbineneintritt bis 6&amp;amp;nbsp;= Dampfturbinenaustritt ab):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1 – 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[Reibung]]sfreie und [[Adiabatische Zustandsänderung|adiabate]] Druckerhöhung des Arbeitsmittels [[Wasser]] auf den im [[Dampferzeuger]] herrschenden [[Druck (Physik)|Druck]],&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2 – 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Erwärmen des Wassers auf die zum Druck gehörende [[Temperatur|Verdampfungstemperatur]],&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3 – 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Überführung des [[Flüssigkeit|flüssigen]] Wassers in [[Dampf]] bei konstantem Druck (x = 0 → 1),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4 – 5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Weitere Erwärmung und Überhitzung des Dampfes bei konstantem Druck,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5 – 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Reibungsfreie und adiabate Entspannung des Dampfes bei konstanter [[Entropie]] in der Dampfturbine mit gleichzeitiger Entstehung der ersten Wassertropfen,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6 – 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Isobare Kondensation des nassen Dampfes im [[Kondensator (Dampfmaschine)|Kondensator]] (x → 0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom dargestellten Kreisprozess eingeschlossene Fläche repräsentiert die technisch nutzbare [[Arbeit (Physik)|Arbeit]] bezogen auf die durchströmende Dampfmenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess selbst ist sehr stark vereinfacht, in der Praxis kommen noch weitere Schritte wie beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwischenüberhitzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Dampfes bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5 – 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die mehrfache stufenweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Wassers bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1 – 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2 – 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Anzapfdampf aus verschiedenen Stufen der Dampfturbine hinzu. Beides dient der Steigerung von Leistung und Wirkungsgrad. – Ebenso ist in der Praxis die adiabate Entspannung nicht reibungsfrei, so dass die Zustandsänderung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5 – 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht senkrecht, sondern etwas „schräg“ von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach rechts unten verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[Kreisprozess]], Bild „Beispiel: Dampfkraftwerk (Rechtsprozess)“. Die Zwischenüberhitzung bei konstantem Druck verschiebt die Entspannung in der Dampfturbine nach rechts.&lt;br /&gt;
Die Entspannung sollte nahe der roten Linie „x=1“ enden, damit die Niederdruckschaufeln der Turbine mit möglichst trockenem Dampf mit wenig Flüssigkeitstropfen beaufschlagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfturbine Montage01.jpg|200px|mini|Montage einer Dampfturbine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf wird mit [[Erdgas]], [[Erdöl]], [[Kohle]] bzw. dem enormen heißen Abgaswärmestrom einer [[Gasturbine]] (fossiler Energie), [[Biomasse]], [[Solarenergie]] oder [[Kernenergie]] im [[Dampferzeuger]] bereitgestellt und über [[Rohrleitung]]en der Turbine zugeführt. Dort wird dann die [[Enthalpie]]differenz des Dampfes bis zu der [[Temperatur]] und dem [[Druck (Physik)|Druck]] genutzt, die vom [[Kondensator (Verfahrenstechnik)|Kondensator]] vorgegeben wird. Diese Maschinenbauart heißt daher auch &amp;#039;&amp;#039;Kondensationsturbine&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Dampfturbinen haben durch die Aufteilung der Dampfmenge auf separate Teilturbinen mit einer gemeinsamen [[Welle (Mechanik)|Welle]] eine Leistung von bis zu 1600&amp;amp;nbsp;[[Megawatt]]. Die technisch mögliche Grenzleistung dieser Bauart wird mit 4000&amp;amp;nbsp;MW abgeschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kraftwerken werden die Dampfturbinen an einen Synchron-[[Turbogenerator]] gekoppelt, der Strom erzeugt. Seine Drehzahl hängt von der Frequenz des zu speisenden elektrischen Stromnetzes ab, das sind je nach Land 50 Hz (3000 oder 1500/min) oder 60 Hz (3600 oder 1800/min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen konventionellen Kraftwerken kommen üblicherweise Heißdampfturbinen mit Drehzahlen von 3000 bzw. 3600/min zum Einsatz. Die derzeit größte Dampfturbine für ein Kohlekraftwerk steht in [[Maasvlakte]] ([[Kraftwerk Maasvlakte (Uniper)|Maasvlakte Power Plant 3]]) und liefert 1100 MW. Sie besteht aus einer Hochdruck-, einer Mitteldruck- und 3 Niederdruckturbinen, gebaut von der ehemaligen [[Alstom]] Power.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernkraftwerk]]e werden mit Sattdampfturbinen, zum Teil mit halber Netz-Drehzahl von 1500 bzw. 1800/min, betrieben. Hier werden auch die höchsten Kraftwerksleistungen, häufig über 1000&amp;amp;nbsp;MW, erreicht. Die leistungsstärksten Dampfturbinen (1755&amp;amp;nbsp;MW) wurden für die beiden Blöcke des chinesischen [[Kernkraftwerk Taishan|Kernkraftwerks Taishan]] gebaut. Die Turbinen der meisten Kernkraftwerke bestehen aus einem Hochdruck- sowie zwei oder drei Niederdruckteilen in separaten Gehäusen mit insgesamt zwei oder drei Kondensatoren. Als eines der wenigen Kernkraftwerke weltweit verfügte das [[Kernkraftwerk Würgassen]] über eine Mitteldruckturbine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Schaufellängen der Niederdruckteile betragen etwa 1400&amp;amp;nbsp;mm (bei 3000/min) bzw. 2200&amp;amp;nbsp;mm (bei 1500/min). Im Betrieb erreichen die Schaufelspitzen eine [[Geschwindigkeit]] von bis zu 500 Metern pro Sekunde, was in etwa der 1,5-fachen [[Schallgeschwindigkeit]] in der Luft entspricht. Die zugehörige [[Zentripetalbeschleunigung]] der Schaufelspitze beträgt in diesem Betriebszustand 4000&amp;amp;nbsp;m/s². Die daraus resultierende und an einer Schaufel wirkende Fliehkraft entspricht der Masse eines vollbetankten [[A380|Airbus 380]] (ca. 550 t) und wirkt an jeder der ca. 50 Laufschaufeln der Niederdruckendstufe. Nicht nur die Schaufeln selbst müssen diesen Kräften standhalten, sondern auch die Schaufelfüße, die wiederum die Kräfte in die Rotorwelle weiterleiten. Derartige Belastungen werden durch [[martensit]]ische Stähle beherrscht; durch spezielle [[Werkstoff]]e wie beispielsweise [[Titan (Element)#Titanlegierungen|Titanlegierungen]] wird versucht, das Entspannungsende weiter abzusenken, um dem Dampf mehr Arbeit zu entziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abayfor.de/kw21/projekte_detail.php?pk=797 |titel=DT 1 Aerodynamik |hrsg=abayfor |zugriff=2015-03-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928002530/http://www.abayfor.de/kw21/projekte_detail.php?pk=797 |archiv-datum=2007-09-28 |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erodierte-ND-Dampfturbinenschaufel Altbach.jpg|mini|[[Erosionsverschleiß]] an der Rückseite einer ausgemusterten Niederdruck-Dampfturbinenschaufel am [[Heizkraftwerk Altbach/Deizisau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schwierig zu beherrschender Nebeneffekt ergibt sich beim Betrieb von Niederdruckdampfturbinen. Der Dampfdruck sinkt dabei weit unter 1&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|bar]]. Zwischen bestimmten Teilbereichen der Schaufeln der letzten Stufen erreicht der Dampf die zugehörige [[Schallgeschwindigkeit]]. Damit die zuvor bei der Entspannung entstehenden [[Tropfen|Wassertropfen]] die Schaufeln der Turbine und beim Eintritt in den Kondensator dessen [[Rohr (Technik)|Rohre]] nicht [[Verschleiß#Abrasiver Verschleiß|erodieren]] können, durchströmt der Dampf [[Fliehkraftabscheider]], wo die Tropfen durch [[Zentripetalkraft|Zentrifugalkraft]] entfernt werden. In der Turbine kommt es aufgrund der stark absinkenden Dichte zu einem radialen Druckgefälle und somit zu ungleichen Strömungsgeschwindigkeiten über der Schaufelhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenzen der Turbinenleistung sind durch die realisierbaren Schaufellängen gegeben, die eher durch strömungstechnische Probleme vorgegeben sind als durch die erreichbare Festigkeit des Schaufelmaterials.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzbereich Dampfkraftwerke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dampfturbine 5 MW mit ELIN Generator.jpg|miniatur|300px| Dampfturbine des [[Biomasseheizkraftwerk Baden|Biomasseheizkraftwerkes Baden]]; Baujahr 2006; Leistung 5.000 kW; Drehzahl des Läufers 12.000/min; &amp;#039;&amp;#039;Wenn man mit dem Mauszeiger über das Bild streicht, erhält man eine Erklärung der Bauteile, mit zugehörigem Link auf Wikipedia.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
poly 350 1050 330 950 350 900 430 800 450 800 465 1200 510 1270 400 1270 [[Chief Customer Officer]]&lt;br /&gt;
rect 550 770 630 975[[Drucksensor#Piezoresistiver- oder DMS-Drucksensor|piezoelektrischer Druckaufnehmer]]&lt;br /&gt;
rect 500 480 545 690[[Rohrunterstützung#Bauteile und Typen|Federhänger]]&lt;br /&gt;
rect 460 800 570 1020 [[Schaltschrank]]&lt;br /&gt;
poly 1360 610 1620 600 1680 640 1720 700 1770 900 1770 1440 1660 1480 1670 1100 1660 820 1630 790 1600 780 1360 780 [[Hochspannungskabel]]&lt;br /&gt;
rect 1280 1130 1370 1240 [[Potentialausgleich]]&lt;br /&gt;
rect 2100 770 2240 1400 [[Schalldämpfer]]&lt;br /&gt;
rect 1800 600 2170 900 [[Erregermaschine]]&lt;br /&gt;
poly 1180 350 1250 250 1560 160 1830 280 1900 330 1900 565 1650 530 1180 580 [[Turbogenerator#Kühlung]]&lt;br /&gt;
rect 1200 530 1900 1000 [[Turbogenerator]]&lt;br /&gt;
rect 1000 650 1150 950 [[Planetengetriebe]]&lt;br /&gt;
rect 650 400 800 600 [[#!|Dampfregelantriebe Frischdampf und Entnahme]]&lt;br /&gt;
poly 600 1130 600 700 700 500 1130 500 1090 1000 1090 1180 920 1200 [[Entnahmekondensationsturbine]]&lt;br /&gt;
poly 160 1080 160 940 300 800 550 800 550 1110 250 1140 [[Hydraulik]]&lt;br /&gt;
poly 610 1230 800 1190 1080 1280 1100 1000 1600 1050 2020 1000 2020 1200 2110 1205 2020 1275 1500 1490 1300 1490 [[Fundament#Maschinenfundamente|federgelagertes Maschinenfundament]]&lt;br /&gt;
poly 420 1280 610 1230 1300 1490 800 1490 [[Gitterrost]]&lt;br /&gt;
poly 1515 1490 2120 1215 2090 1370 2140 1395 2000 1490 [[Gitterrost]]&lt;br /&gt;
rect 0 380 650 460 [[Rohrleitung|Sattdampfleitung zur Fernwärme]]&lt;br /&gt;
rect 650 0 750 150 [[Rohrleitung|Frichdampfleitung]]&lt;br /&gt;
rect 400 90 720 160 [[Rohrleitung|Frichdampfleitung]]&lt;br /&gt;
rect 370 70 440 370 [[Rohrleitung|Frichdampfleitung]]&lt;br /&gt;
rect 220 0 320 720 [[Rohrleitung|Frischdampfleitung-Umgehung]]&lt;br /&gt;
rect 220 650 660 730 [[Rohrleitung|Frischdampfleitung-Umgehung]]&lt;br /&gt;
rect 900 0 1200 500 [[Rohrleitung|Abdampfleitung]]&lt;br /&gt;
rect 1130 80 1400 230[[Rohrleitung|Abdampfleitung]]&lt;br /&gt;
circle 1673 110 23 [[Halogenstrahler]]&lt;br /&gt;
desc bottom-left&lt;br /&gt;
&amp;lt;/imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute am weitesten reichende Einsatzbereich von Dampfturbinen findet sich in der Stromerzeugung in Kraftwerken für fossile Brennstoffe oder in [[Kernkraftwerk]]en. Diese Dampfturbinen gelten mit Leistungen bis 1755&amp;amp;nbsp;MW (installiert im chinesischen [[Kernkraftwerk Taishan]]) als die größten ihrer Art. Zudem werden Dampfturbinen in [[Sonnenwärmekraftwerk]]en eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stromerzeugung gilt es jedoch besondere Rahmenbedingungen einzuhalten: So beträgt die [[Netzfrequenz]] in Europa 50&amp;amp;nbsp;Hz, was bei einer Zweipolmaschine eine [[Drehzahl]] von 3000/min und bei einer Vierpolmaschine 1500/min zwingend erforderlich macht. Diese Drehzahl muss genau eingehalten werden, um die Synchronität zum Netz nicht zu verlieren. Aus diesem Grund werden ganz spezielle Anforderungen an die Regelung gestellt. Aus technischer Sicht ist die niedrigere Drehzahl günstiger – dennoch wird in vielen Kraftwerken mit 3000/min gearbeitet, da die [[Eigenfrequenz]] vieler Turbinenwellen im Bereich 1200–1400/min liegt und somit zu nahe an der Betriebsdrehzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aktive [[Regelungstechnik|Regelung]] der Drehzahl über [[Ventil|Dampfventile]] wäre für diese Anforderung viel zu träge, weshalb man eine passive Regelung über die Last bevorzugte. So wird die Turbinendrehzahl über die Netzfrequenz vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wellen von Kraftwerksturbinen können bis zu 60&amp;amp;nbsp;m lang sein und inklusive [[Turbosatz]] mehrere 100 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] wiegen. Wegen der für diese Maschinengröße hohen Drehzahlen entstehen hierbei gewaltige [[Fliehkraft|Kräfte]], die im ungünstigsten Fall bei einem [[Störfall]] zu einem Bersten der Turbine führen können. Aus diesem Grund werden in Kernkraftwerken Turbinen stets so aufgestellt, dass wegfliegende Trümmerteile keinesfalls den [[Kernreaktor]] treffen können. Auch konventionelle Kraftwerke werden so gebaut, dass solche Trümmerteile niemals in Richtung des [[Leitstand]]s weggeschleudert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anlauf einer Kraftwerksturbine aus dem Kaltzustand kann bis zu einer Woche dauern. Ein zu schnelles Anfahren könnte durch die schnelle und ungleichmäßige [[Wärmedehnung]] der Welle gegenüber dem [[Gehäuse]] zu ihrem Verklemmen führen. Die Turbine wird daher unter ständiger Drehung bei niedriger Drehzahl langsam auf bis zu 300&amp;amp;nbsp;°C vorgeheizt. Dabei wird die Welle über ein elektrisches oder hydraulisches Drehwerk mit rund 60/min angetrieben, um ein Durchhängen und ein axiales Schaben in der Lagerung der Welle zu verhindern. Ist die Turbine auf Betriebstemperatur, so dauert das Hochfahren auf Betriebsdrehzahl in der Regel zwischen 12 und 60 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit sind die Kraftwerksblöcke für den [[Bahnstrom]] der [[Deutsche Bahn AG|Deutschen Bahn]], da hierfür bei einer Zweipolmaschine nicht 3000, sondern nur 1000/min benötigt werden. Oftmals werden daher diese Turbosätze nicht direkt, sondern durch ein [[Getriebe]] so miteinander verbunden, dass nur der Generator mit niedrigerer Drehzahl betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonders effizienten Kraftwerken findet die Dampfturbine weiterhin Verwendung, da sie mit [[Gasturbine]]n kombinierbar ist: Die Abgase der Gasturbinen heizen den Dampferzeuger, durch den im Dampferzeuger entstehenden Dampf wird eine Dampfturbine angetrieben. Diese Form von Kraftwerken nennt man &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GuD-Kraftwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Dampfturbinen wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in Seeschiffen eingesetzt, da nur sie aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit der Forderung nach immer höheren Schiffsgeschwindigkeiten gerecht werden konnten. Im Zweiten Weltkrieg wurden die größeren [[Kriegsschiff|Kampfschiffe]] und [[Flugzeugträger]] meist durch Dampfturbinen angetrieben und erzielten Leistungen bis 150.000 PS (110 MW). Nachdem Mitte der siebziger Jahre die Preise des Öls für die Befeuerung der Dampfkessel immer weiter stiegen, wurden kaum noch Dampfturbinen in Schiffe eingebaut. Stattdessen gab man den zwar teureren, aber verbrauchsgünstigeren [[Dieselmotor]]en und [[Gasturbine]]n den Vorzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Dampfturbinen nur noch bei atomgetriebenen Schiffen zur eigentlichen Krafterzeugung genutzt. Vor allem im Bereich der Militärtechnik wird dabei der vibrationsfreie und geräuscharme Lauf als großer Vorteil gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zum Antrieb von Verdichtern und Pumpen im hohen Leistungsbereich (&amp;gt; 1&amp;amp;nbsp;Megawatt) kommen Turbinen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampfturbinen finden auch in großen [[Kraft-Wärme-Kopplung]]sanlagen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampfturbinen wurden versuchsweise auch zum Antrieb von Lokomotiven verwendet ([[Dampfturbinenlokomotive]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbildungen historischer Turbinen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dampfturbine-2451.jpg|Ältere Dampfturbine mit auseinandergezogenen Gehäusedeckeln; ausgestellt im [[Rheinisches Industriemuseum|Rheinischen Industriemuseum]] Zinkhütte Alternberg in [[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
TMW 773 - Steam turbine generator set.jpg|Maschinensatz mit Dampfturbine (rechts), direkt mit Drehstromgenerator (links) verbunden. Baujahr 1910; Drehzahl 2.000/min elektrische Leistung 250&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|kW]].&lt;br /&gt;
Schiffsturbine.jpg|Niederdruckläufer einer Schiffsdampfturbine zum Antrieb eines Tankers. Baujahr&amp;amp;nbsp;1977, Leistung&amp;amp;nbsp;23.500&amp;amp;nbsp;kW, Drehzahl des Niederdruckläufers 4.100/min, Hersteller&amp;amp;nbsp;:[[AEG]]. Standort:&amp;amp;nbsp;[[Technische Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
Ljungström turbine rotor.jpg|Laufrad einer [[Ljungströmturbine]] aus dem [[Heizkraftwerk Tiefstack]] der [[Hamburgische Electricitäts-Werke|HEW]]. Hersteller: [[MAN]] 1938 Standort: [[Technische Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
Niederdruck-Turbinenläufer.jpg|Ausgemusterter Niederdruckturbinenläufer aus dem [[Kernkraftwerk Unterweser]]&lt;br /&gt;
12.08.2009 - KKG 04.JPG|Ausgedienter Niederdruckturbinenläufer [[Kernkraftwerk Grafenrheinfeld]]&lt;br /&gt;
Turbinenläufer Gundremmingen A.jpg|Ausgediente zweiflutige Dampfturbine vor dem Besucherzentrum des [[Kernkraftwerk Gundremmingen|Kernkraftwerks Gundremmingen]]&lt;br /&gt;
Turbine Philippsburg-2.jpg|Ausgedienter Niederdruckläufer aus dem [[Kernkraftwerk Philippsburg]] im [[Technik-Museum Speyer]]&lt;br /&gt;
Tertiärwald Wackersdorf - Dampfturbine 1.jpg|Niederdruckläufer aus Block D des [[Kraftwerk Schwandorf|Braunkohlekraftwerks Schwandorf/Dachelhofen]], in Betrieb von 1972 bis 1997, ausgestellt in [[Wackersdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dampfturbinenbau ==&lt;br /&gt;
Im Dampfturbinenbau hat es in den letzten Jahrzehnten einen starken Konzentrationsprozess gegeben. Die verbliebenen Turbinenbauer sind u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ansaldo Energia]], [[Genua]]&lt;br /&gt;
* [[Alstom|Alstom Power Systems]], [[Levallois-Perret]] (wurde 2015 an [[General Electric|GE Power Systems]] verkauft)&lt;br /&gt;
* [[Bharat Heavy Electricals|BHEL]], [[Neu-Delhi]]&lt;br /&gt;
* [[Doosan]] Škoda Power (bis 2009 [[Škoda (Maschinenbau)|Škoda]]), [[Pilsen]]&lt;br /&gt;
* [[Dresser-Rand]], [[Houston]]/[[Texas]]&lt;br /&gt;
* [[Everllence]], [[Oberhausen]] (bis 2025 MAN Energy Solutions)&lt;br /&gt;
* GE Power Systems, [[Atlanta]]&lt;br /&gt;
* [[Hitachi Power Europe]]&lt;br /&gt;
* [[Power Machines]], [[St. Petersburg]]&lt;br /&gt;
* M + M Turbinen-Technik GmbH, [[Bad Salzuflen]] &lt;br /&gt;
* [[Mitsubishi Heavy Industries]]&lt;br /&gt;
* [[Siemens Energy Oil &amp;amp; Gas Steam Turbine Units]], [[Görlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Siemens Sector Energy]] u. a. [[Mülheim an der Ruhr]], [[Görlitz]], [[Nürnberg]], [[Brünn]]&lt;br /&gt;
* [[Siemens Turbomachinery Equipment|Howden Turbo GmbH]] (bis 2007 [[Kühnle, Kopp &amp;amp; Kausch]]), [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]&lt;br /&gt;
* [[SPILLING Energiesysteme]], [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[TGM Turbinas]], [[Sertãozinho (São Paulo)|Sertãozinho]] ([[São Paulo (Bundesstaat)|São Paulo]])&lt;br /&gt;
* Tuga, [[Teheran]]&lt;br /&gt;
* [[TurboAtom]] (bis 1980 &amp;#039;&amp;#039;Charkiwer Turbinenwerke&amp;#039;&amp;#039;), spezialisiert auf Dampfturbinen für Kernkraftwerke, [[Charkiw]]&lt;br /&gt;
* EMS Power Machines, Istanbul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Expander (Strömungsmaschine)]]&lt;br /&gt;
* [[Organic Rankine Cycle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan aus der Wiesche, Franz Joos: Handbuch Dampfturbinen: Grundlagen, Konstruktion, Betrieb, Springer Vieweg, Wiesbaden, 2018, ISBN 978-3-658-20629-1.&lt;br /&gt;
* STEAG AG Essen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strom aus Steinkohle, Stand der Kraftwerkstechnik,&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1988, ISBN 3-540-50134-7, Dampfturbinen S. 148–191.&lt;br /&gt;
* Wilh. H. Eyermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Dampfturbine, Ein Lehr- und Handbuch für Konstrukteure und Studierende,&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenburg, 1906.&lt;br /&gt;
* Adolf J. Schwab: &amp;#039;&amp;#039;Elektroenergiesysteme – Erzeugung, Transport, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie,&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2006, ISBN 3-540-29664-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „alten Meister“:&lt;br /&gt;
* Aurel Stodola: &amp;#039;&amp;#039;Dampf- und Gasturbinen,&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Springer, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* G. Flügel: &amp;#039;&amp;#039;Die Dampfturbinen,&amp;#039;&amp;#039; J.A. Barth, Leipzig 1931.&lt;br /&gt;
* C. Zietemann: &amp;#039;&amp;#039;Berechnung und Konstruktion der Dampfturbinen,&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952.&lt;br /&gt;
* C. Pfleiderer: &amp;#039;&amp;#039;Dampfturbinen,&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftl. Verlagsanstalt, Hannover 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detailliertes Grundlagenwerk – DER Klassiker der Turbomaschinen, heute in 2 Bänden (auch als e-book mit anderer ISBN):&lt;br /&gt;
* Walter Traupel: &amp;#039;&amp;#039;Thermische Turbomaschinen,&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2001.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Thermodynamisch-strömungstechnische Berechnung,&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-540-67376-8.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Geänderte Betriebsbedingungen, Regelung, Mechanische Probleme, Temperaturprobleme,&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-540-67377-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fritz Dietzel: &amp;#039;&amp;#039;Dampfturbinen. Berechnung, Konstruktion, Teillast- und Betriebsverhalten, Kondensation&amp;#039;&amp;#039;, 3., völlig überarbeitete Auflage, Hanser, 1980, ISBN 3-446-12915-4.&lt;br /&gt;
* Fritz Dietzel: &amp;#039;&amp;#039;Turbinen, Pumpen und Verdichter,&amp;#039;&amp;#039; Vogel-Verlag, Würzburg 1980, ISBN 3-8023-0130-7.&lt;br /&gt;
* Hans-Walter Roemer: &amp;#039;&amp;#039;Dampfturbinen – Einführung in Bau und Betrieb,&amp;#039;&amp;#039; Girardet-Verlag, Essen 1972, ISBN 3-7736-0095-X.&lt;br /&gt;
* Otto Martin: &amp;#039;&amp;#039;Dampf- und Gasturbinen,&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter-Verlag, 1971, ISBN 3-11-114067-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Werke behandeln alle Strömungsmaschinen zusammen:&lt;br /&gt;
* Carl Pfleiderer, Hartwig Petermann: &amp;#039;&amp;#039;Strömungsmaschinen,&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg 1991, ISBN 3-662-10102-5.&lt;br /&gt;
* Willi Bohl, Wolfgang Elmendorf: &amp;#039;&amp;#039;Strömungsmaschinen 1: Aufbau und Wirkungsweise,&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kamprath-Reihe&amp;#039;&amp;#039;), Vogel Business Media Verlag, 2012, ISBN 978-3-8343-3288-2.&lt;br /&gt;
* Willi Bohl, Wolfgang Elmendorf: &amp;#039;&amp;#039;Strömungsmaschinen 2: Berechnung und Konstruktion,&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kamprath-Reihe&amp;#039;&amp;#039;), Vogel Business Media Verlag, 2012, ISBN 978-3-8343-3293-6.&lt;br /&gt;
* Herbert Sigloch: &amp;#039;&amp;#039;Strömungsmaschinen. Grundlagen und Anwendungen,&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Hanser Fachbuchverlag, 2013, ISBN 978-3-446-43242-0.&lt;br /&gt;
* Klaus Menny: &amp;#039;&amp;#039;Strömungsmaschinen. Hydraulische und thermische Kraft- und Arbeitsmaschinen,&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Vieweg &amp;amp; Teubner, 2006, ISBN 3-519-46317-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie Ausgaben von &amp;#039;&amp;#039;Siemens Power Journal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ABB Technik&amp;#039;&amp;#039;, Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;BWK. Brennstoff – Wärme – Kraft&amp;#039;&amp;#039;, VDI-Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Steam turbine|Dampfturbine}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4011002-3}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-museum.de/sammlungen/maschinen/kraftmaschinen/dampfturbinen/ Deutsches Museum: Dampfturbinen]&lt;br /&gt;
* [http://www.atlascopco-gap.com/products/turboexpanders/ Atlas Copco]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*http://members.magnet.at/alpha-channel/electro/Waerm/aturb1.htm--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4011002-3|LCCN=sh85127709|NDL=00575026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampfturbine| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerkskomponente]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scip.</name></author>
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