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	<title>Damníkov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:18:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Damn%C3%ADkov&amp;diff=896447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam am 10. November 2021 um 09:27 Uhr</title>
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		<updated>2021-11-10T09:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Damníkov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Damníkov.svg|111px|Wappen von Damníkov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Pardubický kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Ústí nad Orlicí&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1271&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 362&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 580074&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 561 23&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Blažek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2019&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Damníkov 9&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 561 23 Damníkov&lt;br /&gt;
| Website            = www.damnikov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/52/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/33/14/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Damníkov (62).jpg|mini|Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes der Täufer&amp;#039;&amp;#039; in Damníkov]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DamnikovFara.jpg|mini|Barockes Pfarrhaus in Damníkov, erbaut 1754]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Damníkov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Thomigsdorf&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Tommesdoff&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schtoaschleppa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schtongeraita&amp;#039;&amp;#039; und 1304 &amp;#039;&amp;#039;Tamichsdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde mit 707 Einwohnern in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Damníkov liegt im [[Pardubický kraj]] ([[Tschechien]]) südwestlich der Stadt [[Lanškroun]] zu beiden Seiten des [[Lukovský potok|Johannisbachs]], der in die [[Moravská Sázava]] fließt. Der Ort befindet sich an einem alten Pass östlich des [[Schönhengster Rücken]]s und erstreckt sich ca. vier Kilometer von Westen nach Osten, wo er fast nahtlos in die Gemeinde [[Luková]] übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Rudoltice]] im Norden, [[Lanškroun]] im Nordosten, [[Luková]] im Osten, [[Rychnov na Moravě]] im Südosten, [[Květná (Luková)|Květná]], [[Trpík]] und [[Anenská Studánka]] im Süden, [[Třebovice]] im Westen sowie [[Rybník u České Třebové|Rybník]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im Jahr 1304 als &amp;#039;&amp;#039;Tamichsdorf&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt, als König [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel II.]] diverse Ländereien an das Zisterzienserkloster Königsaal ([[Zbraslav]]) verschenkt. 1402 wird Tamichsdorf vom Augustinerkloster in [[Lanškroun]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1568 waren nach einem unkritischen und ungenauen [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]], welches nicht mit einem [[Kataster]] im neuzeitlichen Sinn vergleichbar ist, in Damníkov neben den Inwohnern und Insassen, die keinen Besitz hatten, 48 Hauswirte ansässig (davon 46 Bauern und zwei Müller) sowie ein [[Erbrichter]] „mit freien Ruten“; nach einer ebensolchen „Steuer-Rolla“ von 1654 betrug die Anzahl der Hauswirte 51 (davon 44 Bauern, 5 Hüttner und zwei Gärtner).&amp;lt;ref name=&amp;quot;korkisch_2&amp;quot;&amp;gt;Gustav Korkisch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schönhengstgaues. Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Collegium Carolinum.&amp;#039;&amp;#039; Band 31). Verlag Robert Lerche, München 1975, {{Falsche ISBN|3-87478-115-2}}, S. 30–37, 256–261.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Anmerkungen zu dieser Rolla heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=23 Bauern und ein Hüttner haben noch je eine Hütte, zwei Bauern zwei Hütten, der Erbrichter zwei Hütten und eine Mühle. Zwei Höfe (20 und 10 Strich) sind öde und zerfallen. Ein Bauer wurde 1653 neu angesiedelt. Die Hüttner sind nachträglich als Gärtner bezeichnet. 40 Ansässigkeiten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Rolla (1654)&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;korkisch_2&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Befund zur „revisitierten Rolla“ (1747/1751/1756) hielt man fest:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zwei verödete Wirtschaften wurden 1658 beziehungsweise 1666 neu besiedelt und als Hüttner gerechnet. Neun Bauern haben zur Hälfte gesät. Neun Höfe sind 1712 bis 1745 abgebrannt. Dorf hat in Feldern, Wiesen und Holzfuhren nach Landskron große Ähnlichkeit mit [[Žichlínek|Sichelsdorf]]. Gebäude sind jedoch oft stark verfault, viele zerstört. 27 1/4 Ansässigkeiten. &lt;br /&gt;
 |Autor=Revisitierte Rolla (1747/1751/1756)&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;korkisch_2&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde war seit dem 13./14. Jahrhundert bis 1945/46 überwiegend von [[Deutschmährer]]n bewohnt. 1843 hatte der Ort 1425 Einwohner, 1910 waren es 1255. Die deutschsprachige Bevölkerung wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf Grund der [[Beneš-Dekrete]] enteignet und vertrieben. Durch den Weltkrieg und die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung]] sank die Bevölkerungszahl des Dorfes von 1043 Einwohnern (1930) auf 632 im Jahr 1950 ab. Im Jahr 2019 gab es in Damníkov 698 ständige Einwohner. Die Einwohneranzahl liegt demnach im 21. Jahrhundert unter den durchschnittlichen Bevölkerungszahlen zwischen 1869 und 1930.&lt;br /&gt;
{{Einwohnerdiagramm|Ausrichtung=zentriert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes der Täufer&amp;#039;&amp;#039; – eine neugotische Kirche, nach Plänen von [[Karl Weinbrenner]] in den Jahren 1895 bis 1898 errichtet. Die ursprünglichen, gotischen Gemäuer wurden 1895 abgerissen. Besondere Teile und andere Steinelemente der alten Kirche mauerte man in die Friedhofsmauer ein.&lt;br /&gt;
* Barockes Pfarrhaus aus dem Jahre 1754&lt;br /&gt;
* Eine Statue des Heiligen Prokop, die die Jahreszahl 1701 trägt.&lt;br /&gt;
* Eine Statue des Heiligen Nepomuk, die die Jahreszahl 1713 trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damníkov (80).jpg|Steinelemente einer alten gotischen Kirche, eingemauert in eine Friedhofsmauer&lt;br /&gt;
File:Damníkov (54).jpg|Bild der ursprünglichen Kirche von Damníkov&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Julius Roller]] (1862–1946), Abgeordneter zum Böhmischen Landtag, zum Österreichischen Abgeordnetenhaus, österreichischer Staatssekretär für Justiz und Präsident des Obersten Gerichtshofes&lt;br /&gt;
* [[Richard Frodl]] (1921–2002), [[Generalleutnant]] der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Müller (Politiker, 1932)|Rudolf Müller]] (1932), Politiker, von 1972 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Damníkov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Ústí nad Orlicí}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Damnikov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1304]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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