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	<title>Dammtor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dammtor&amp;diff=268629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dammtor&amp;diff=268629&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-05T11:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das ehemalige Dammtor in Hamburg und seine Umgebung. Für das Dammtor in Barth siehe [[Dammtor (Barth)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Hamburg-Dammtor.svg|mini|hochkant=1.25|Am Dammtor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dammtor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]] war ein bis ins 19. Jahrhundert bestehendes [[Stadttor]] in der Gegend des heutigen [[Bahnhof Hamburg Dammtor|Bahnhofes Hamburg Dammtor]]. Neben dem Bahnhofsnamen erinnern mehrere Straßennamen an das ehemalige Tor der [[Hamburger Wallanlagen]]. Auch die Umgebung wird seit altersher als &amp;#039;&amp;#039;am&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bei dem Dammtor&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Dammthor&amp;lt;!--sic--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich eines der [[Liste ehemaliger Stadttore in Hamburg|Hamburger Stadttore]] zwischen der [[Hamburg-Altstadt|Altstadt]] und der späteren [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]] und befand sich auf bzw. am Mühlenstaudamm über die [[Alster]], dem heutigen [[Jungfernstieg]]. Auf der [[:Datei:Hambvrgvm, 38187429X, original.jpg|ältesten bekannten Stadtansicht]] aus dem Jahre 1590 besteht es aus einem inneren Tor auf Höhe des [[Neuer Wall|Neuen Walls]] und einem äußeren Tor bei der heutigen Ecke Jungfernstieg/[[Neuer Jungfernstieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dammtor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Ellert &amp;amp; Richter Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8319-0373-3, S. 158 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem äußeren Tor gehörte auch ein Befestigungsturm, genannt &amp;#039;&amp;#039;Isern Hinnerk&amp;#039;&amp;#039; (Eiserner Heinrich) oder – wegen der Farbe seiner [[Eindeckung]] – Blauer Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der [[Hamburger Wallanlagen]] zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Tor an den heutigen [[Stephansplatz (Hamburg)|Stephansplatz]] verlegt und nahm dabei seinen Namen an den neuen Ort mit. Der Grundstein für das neue Tor wurde 1622 gelegt, zwei Jahre später wurde es für den Verkehr freigegeben und 1632 ganz fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altes wie neues Dammtor verbanden die Hamburger Innenstadt mit ihrem nördlichen Vorland und den dort gelegenen Dörfern, den heutigen Stadtteilen [[Hamburg-Rotherbaum|Rotherbaum]], [[Hamburg-Harvestehude|Harvestehude]], [[Hamburg-Eppendorf|Eppendorf]] und [[Hamburg-Eimsbüttel|Eimsbüttel]]. Ebenfalls „vor dem Dammtor“ befanden sich seit dem 18. Jahrhundert die sogenannten [[Dammtorfriedhöfe]]. Nach dem Ende der [[Hamburger Franzosenzeit|Franzosenzeit]] wurde das Dammtor 1817 abgebrochen und die einstigen Festungswälle wurden in Grünanlagen umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Anstelle des alten Tores erbaute [[Carl Ludwig Wimmel]] wie auch am [[Deichtorplatz|Deich-]], [[Millerntor|Millern-]] und [[Steintor (Hamburg)|Steintor]] eine „zeitgemäße“ Toranlage mit steinernen Pfosten und eisernen Toren, die noch bis zur Aufhebung der [[Torsperre (Hamburg)|Torsperre]] zum Jahreswechsel 1860/61 allabendlich verschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 erhielt der am Dammtordamm eröffnete Bahnhof der [[Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Dammtor&amp;#039;&amp;#039;. Dieser zu ebener Erde in Höhe des heutigen Kinos liegende Bahnhof wurde 1903 durch den heutigen [[Bahnhof Hamburg Dammtor]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dammtor1587.jpg|Das alte Dammtor am Alsterdamm mit „Isern Hinnerk“, um 1587 (Illustration: [[Gebrüder Suhr]], frühes 19. Jh.)&lt;br /&gt;
Datei:Hamburger Bürgerwache.jpg|Aufzug der Bürgerwache am Dammtor, um 1800&lt;br /&gt;
Datei:Dammtorgegend 1813 by Suhr.jpg|Gegend vor dem Dammtor während der „Demolierung“ 1813&lt;br /&gt;
Datei:Dammtor von außen by Suhr.jpg|Das letzte Dammtor von außen, um 1830&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quartier ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-dammtordamm fig.jpg|mini|[[Edgar Augustin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Liegende&amp;#039;&amp;#039; (1977), vor dem &amp;#039;&amp;#039;Alten Botanischen Garten&amp;#039;&amp;#039; (heute Teil von &amp;#039;&amp;#039;Planten un Blomen&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Im engeren Sinn ist mit &amp;#039;&amp;#039;Am Dammtor&amp;#039;&amp;#039; meist der Bereich um den Bahnhof Dammtor und entlang der Straße &amp;#039;&amp;#039;Dammtordamm&amp;#039;&amp;#039;, die zwischen den Parkanlagen &amp;#039;&amp;#039;[[Planten un Blomen]]&amp;#039;&amp;#039; (Stadtteil [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[#Gustav-Mahler-Park mit Schillerdenkmal|Gustav-Mahler-Park]]&amp;#039;&amp;#039; (Stadtteile [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]]) bis zum [[Stephansplatz (Hamburg)|Stephansplatz]] verläuft, gemeint. Ab der Kreuzung Stephansplatz führt die dann &amp;#039;&amp;#039;[[Dammtorstraße]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Straße, die ehemalige Zufahrtsstraße zum Dammtor, weiter ins Stadtinnere zum [[Gänsemarkt]]. Von ihr zweigt der auf der Innenseite der ehemaligen Stadtbefestigung gelegene &amp;#039;&amp;#039;[[Dammtorwall]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis ins 19. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Dammtor&amp;#039;&amp;#039; umfasste in etwa die außerhalb des Festungsringes liegenden, durch das Dammtor zu erreichenden Gegenden von der [[Außenalster]] mit dem heutigen Stadtteil [[Hamburg-Rotherbaum]], bis zu den [[Dammtorfriedhöfe|Friedhöfen der Hamburger Kirchspiele]], an deren Stelle sich heute Teile des [[Hamburg Messe|Messegeländes]] und der Parkanlagen von [[Planten un Blomen]] im Stadtteil St. Pauli befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend werden manchmal, auch in Verbindung mit dem Fernbahnhof, der Park nördlich davon, die &amp;#039;&amp;#039;[[Moorweide]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem anliegenden Hauptgebäude der [[Universität Hamburg|Universität]] und das westlich vom Bahnhof liegende [[Congress Center Hamburg]] (CCH) mit dem Turm des [[Radisson Blu Hotel Hamburg]] an der Stelle des ehemaligen Eingangs zu &amp;#039;&amp;#039;Planten un Blomen&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;am Dammtor&amp;#039;&amp;#039; lokalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke am Dammtor ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Bahnhof Dammtor}} Dammtorbahnhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-dammtor.jpg|mini|Bahnhof Dammtor, dahinter das Hotel am CCH und der Fernsehturm]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Hamburg Dammtor}}&lt;br /&gt;
Der 1903 zum Empfang des Kaisers eröffnete [[Bahnhof Dammtor|Dammtor-Bahnhof]] ist das wichtigste Bauwerk am Dammtor und prägt zusammen mit dem [[Congress Center Hamburg|CCH]] das heutige Bild des Quartiers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Kriegerdenkmal_und_Gegendenkmal}} Kriegerdenkmal, Gegendenkmal und Deserteurdenkmal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal IR 76.jpg|mini|Das Kriegerdenkmal am Dammtordamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-gegendenkmal.jpg|mini|Gegendenkmal von Alfred Hrdlicka]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;76er-Denkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund „Kriegsklotz“ genannte, umstrittene [[Kriegerdenkmal]] am Dammtordamm wurde 1934 vom [[Hamburger Senat im Nationalsozialismus|NS-Senat]] für das in Hamburg stationierte [[Infanterie-Regiment „Hamburg“ (2. Hanseatisches) Nr. 76|Infanterie-Regiments „Hamburg“ (2. Hanseatisches) Nr. 76]] initiiert und 1936 nach dem Entwurf von [[Richard Kuöhl]] errichtet. Es sollte ausdrücklich der Soldaten vergangener Kriege gedenken und keinesfalls der Opfer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalhamburg.de/76er-denkmal-dammtor/ Denkmal Hamburg: 76er Denkmal Dammtor], abgerufen am 2. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist ein sieben Meter hoher rechteckiger Block aus [[Muschelkalk]] mit einem umlaufenden Relief, das in Viererreihen marschierende Soldaten, mit Marschgepäck, geschulterten Gewehren und [[Stahlhelm]]en, in Lebensgröße darstellt. Es trägt mehrere Inschriften, so auf der Planten un Blomen zugewandten Seite den kriegspropangandistischen Satz &amp;#039;&amp;#039;Deutschland muss leben, und wenn wir sterben müssen&amp;#039;&amp;#039; aus dem Gedicht „Soldatenabschied“ von [[Heinrich Lersch]] und auf Seite zur Straße hin &amp;#039;&amp;#039;Dem Infanterie-Regiment Hamburg 2. Hanseat.-Nr. 76 und seinem Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 76&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr des Denkmals waren die Traditionsvereine des Infanterieregiments 76, die die Errichtung eines Denkmals bereits vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten gefordert hatten. Es sollte als Gegendenkmal zu dem 1931 eingeweihten [[Hamburger Ehrenmal]], dem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs von [[Ernst Barlach]] am [[Rathausmarkt]] fungieren, das von nationalistischen Kreisen abgelehnt wurde. Die Einweihung fand am 15. März 1936 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA 2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/kultur-live/article107971347/Kriegsdenkmal-Ideologie-aus-Muschelkalk.html &amp;#039;&amp;#039;Hamburg: Kriegsdenkmal: Ideologie aus Muschelkalk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 11. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gab es Bestrebungen der britischen Besatzungsbehörden, das Denkmal zu sprengen. Der [[Hamburger Denkmalrat]] verhinderte dies mit einer Verfügung aus dem Jahr 1946, nach der lediglich die [[Relief]]s und [[Inschrift]]en entfernt werden sollten. Diese Verfügung wurde jedoch nicht umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA 2011&amp;quot; /&amp;gt; 1958 versah Richard Kuöhl das Denkmal mit einer Gruftplatte für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA 2011&amp;quot; /&amp;gt; In den 1970er Jahren war das Denkmal regelmäßig Ziel sowohl von militärischen und [[Neonazismus|neonazistischen]] Aufmärschen wie von Antikriegskundgebungen, aber auch von Protestaktionen, wie dem Werfen von Farbbeuteln, dem Malen von [[Graffiti]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA 2011&amp;quot; /&amp;gt; dem Abschlagen von Reliefstücken wie auch kleinteiligen Sprengungen. Die [[Bundeswehr]] stellte in den 1970er Jahren ihre Ehrungen an diesem Ort ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Skrentny (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg zu Fuß. 20 Stadtteilrundgänge.&amp;#039;&amp;#039; Neu bearbeitete Auflage Hamburg 1992, ISBN 3-87975-619-8, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für besondere Aufmerksamkeit sorgte es, als 1999 die Helme der auf den Reliefs abgebildeten Soldaten abwechselnd rot und grün gefärbt wurden, offenbar um damit die Beteiligung Deutschlands am [[Kosovo-Krieg]] unter der durch die [[Kabinett Schröder I|Rot-Grüne Koalition]] getragenen Regierung zu kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Burkhart: &amp;#039;&amp;#039;Ehre. Das symbolische Kapital.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, 2002, S. 104 ([https://books.google.de/books?id=uRPXAAAAMAAJ&amp;amp;q=Hamburg+%22kriegerdenkmal%22+kosovo-krieg++1999&amp;amp;dq=Hamburg+%22kriegerdenkmal%22+kosovo-krieg++1999&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjl4amD09HRAhXDFywKHSJFCVoQ6AEIGjAA books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/hamburger-denkmal-debatte-gedenkstaette-fuer-deserteure-100.html &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Denkmal-Debatte: Gedenkstätte für Deserteure.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Deutschlandradio Kultur]], 21. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 beschloss die Kulturbehörde Hamburg, an die Seite des Kriegerdenkmals ein [[Gegendenkmal]] als eine Gedenkstätte zu stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA 2011&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2016/50412/pdf/gedenkort_fuer_deserteure_broschuere.pdf |titel=Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz |autor= |hrsg=Landeszentrale für politische Bildung |werk= |datum=2015 |abruf=2017-01-25 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das so konzipierte &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus#Mahnmal gegen den Krieg|Mahnmal gegen den Krieg]]&amp;#039;&amp;#039; des Wiener Künstlers [[Alfred Hrdlicka]] sollte aus vier Teilen bestehen. Da der Künstler Nachforderungen stellte, wurden allerdings zwischen 1983 und 1986 nur zwei Teile realisiert: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Feuersturm&amp;#039;&amp;#039; zur [[Operation Gomorrha]] und &amp;#039;&amp;#039;Fluchtgruppe Cap Arcona&amp;#039;&amp;#039; zur Versenkung des Schiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Cap Arcona (Schiff, 1927)|Cap Arcona]]&amp;#039;&amp;#039; durch britische Bomber, die die meisten der an Bord befindlichen ca. 4.600 KZ-Häftlinge das Leben kostete. Die nicht fertiggestellten Teile hatten die Themen &amp;#039;&amp;#039;Soldatentod&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Frauenbild im Faschismus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Garbe und Kerstin Klingel: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten in Hamburg. Ein Wegweiser zu Stätten der Erinnerung an die Jahre 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung, S. 81; ({{Webarchiv |url=http://www.gedenkstaetten-in-hamburg.de/gedenkstaetten-wegweiser-auflage-3.pdf |wayback=20110719031316 |text=gedenkstaetten-in-hamburg.de |format=PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November 2015 wurde zwischen Kriegerdenkmal und Gegendenkmal das [[Deserteurdenkmal (Hamburg)|Deserteurdenkmal]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/deserteursdenkmal-in-hamburg-der-gegensatz-zum-gedenken-an-100.html &amp;#039;&amp;#039;Deserteursdenkmal in Hamburg – Der Gegensatz zum Gedenken an die Krieger&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Deutschlandradio Kultur]], 11. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hhdammtorkrieger.jpg|Kriegerdenkmal, Detail&lt;br /&gt;
Datei:Hrdlicka Gegendenkmal Detail.jpg|Gegendenkmal, Detail&lt;br /&gt;
Datei:Deserteursdenkmal (Hamburg-Neustadt).1.ajb.jpg|Deserteurdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Detailaufnahme des Deserteurdenkmal.jpg|Deserteurdenkmal, Detail&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dammtorwache ===&lt;br /&gt;
[[Datei:519 dammtordamm 2.jpg|mini|Dammtorwache am Dammtordamm 2. Der Weg nach links ist nach dem Abriss des nördlichen Teils der Dag-Hammarskjöld-Brücke nicht mehr vorhanden.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Dammtorwache&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines Gebäude zwischen Dammtordamm und dem Nordeingang des [[U-Bahnhof Stephansplatz|U-Bahnhofes &amp;#039;&amp;#039;Stephansplatz&amp;#039;&amp;#039;]] am Westende der nach Teilabriss im Sommer 2020 verbliebenen Dag-Hammarskjöld-Brücke. Anders als die erhaltenen klassizistischen Wachgebäude am Millern- und Steintor diente es nie als Torwache, sondern wurde erst 1878/79, also lange nach Aufhebung der nächtlichen [[Torsperre (Hamburg)|Torsperre]], als [[Polizeiwache]] im [[Neorenaissance]]-Stil mit [[Säule]]n, [[Kapitell]]en und [[Dreiecksgiebel]]n erbaut und 1972 unter [[Denkmalschutz]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hamburg.de/contentblob/3947934/9b305476fe07bb3973c55b2cc3137177/data/denkmalliste-hamburg-mitte.pdf |text=Denkmalliste Hamburg-Mitte, S. 276 |wayback=20170105233211 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird heute [[Gastronomie|gastronomisch]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/sehenswuerdigkeiten-denkmaeler/4356444/dammtor-denkmaeler/ Denkmäler am Dammtor: Sehenswürdigkeiten am Dammtor-Bahnhof]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dag-Hammarskjöld-Brücke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerbrücke über den Dammtordamm (1).jpg|mini|Dag-Hammarskjöld-Brücke]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dag-Hammarskjöld-Brücke}}&lt;br /&gt;
An der Dammtorwache vorbei verläuft die 1962 errichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Dag-Hammarskjöld-Brücke]]&amp;#039;&amp;#039; über den Dammtordamm zum Gustav-Mahler-Park.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hamburg.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/4502744/2015-05-28-bwvi-dag-hammarskjoeld/ &amp;#039;&amp;#039;Brückensanierung: Sanierung des Gehwegs auf der Dag-Hammarskjöld-Brücke geht weiter&amp;#039;&amp;#039;], hamburg.de, 28. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1974 und 2005 gelangte man von hier über weitere Brücken in eine kleine Einkaufspassage im Gebäude der DG-Bank, dem ehemaligen Hotel und heutigen [[Esplanade (Hamburg)#Esplanade 36|Casino Esplanade]], und von dort zu den [[Colonnaden]]. Der nördliche Teil der Brücke, der vom Südeingang des Dammtor-Bahnhofs über die ehemalige Tiergartenstraße zum Nordeingang des U-Bahnhofes &amp;#039;&amp;#039;Stephansplatz&amp;#039;&amp;#039; führte, wurde im Sommer 2020 im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes (Dag-Hammarskjöld-Platz) abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalverein.de/verluste/bruecke-dag-hammarskjoeld-platz |titel=Brücke Dag-Hammarskjöld-Platz {{!}} Denkmalverein Hamburg |werk=denkmalverein.de |hrsg=Denkmalverein Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2020 |abruf=2022-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Gustav-Mahler-Park}} Gustav-Mahler-Park mit Schillerdenkmal ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gustav-Mahler-Park}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Mahler-Park&amp;#039;&amp;#039; wurde 1991 (davor: &amp;#039;&amp;#039;Dammtorpark&amp;#039;&amp;#039;) nach dem Komponisten [[Gustav Mahler]] (1891–1897 1. Kapellmeister am [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Stadt-Theater]]) benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuMont&amp;quot;&amp;gt;Eva Gerberding, Annette Maria Rupprecht: DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Hamburg, 2016, Mair Dumont, S. 117 [https://books.google.de/books?id=zOjPCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;lpg=PA117&amp;amp;dq=Gustav-Mahler-Park+hamburg+1991&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=l6eyZjWvKz&amp;amp;sig=d3inEiKv2gMQpxCF7k3KoEt9t5U&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjhsaCvjcLRAhXH6CwKHU-8CpMQ6AEITjAL#v=onepage&amp;amp;q=Gustav-Mahler-Park%20hamburg%201991&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hamburg.de: Gustav-Mahler-Park&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hamburg.de/parkanlagen/4455332/gustav-mahler-park/ &amp;#039;&amp;#039;Neustadt: Gustav-Mahler-Park&amp;#039;&amp;#039;], hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schmale Anlage ist Teil eines [[Grünzug]]es, der sich entlang des ehemaligen [[Hamburger Wallanlagen|Stadtwalls]] von der Alster an der [[Lombardsbrücke]] über [[Planten un Blomen]] bis zur Elbe erstreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hamburg.de: Gustav-Mahler-Park&amp;quot; /&amp;gt; Im Park nahe der Dammtorstraße steht seit 1958 das [[Schillerdenkmal (Hamburg)|Denkmal für Friedrich von Schiller]], das zuvor seit 1866 an der [[Hamburger Kunsthalle|Kunsthalle]] gestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste ehemaliger Stadttore in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.56031 |EW=9.98969 |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-St. Pauli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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