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	<title>Dammschnitt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:41:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dammschnitt&amp;diff=141167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IsUpper: /* Vor- und Nachteile */ Link</title>
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		<updated>2026-04-18T13:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vor- und Nachteile: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Episiotomie (Dammschnitt).png|mini|300px|Dammschnitt-Variationen]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dammschnitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Episiotomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheidendammschnitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perineotomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist das Einschneiden des [[Perineum|Dammes]] in Richtung After der Frau oder anderer weiblicher Säugetiere bei der [[Geburt]], um die Geburtsdauer gegen Ende der [[Geburt#Natürliche Geburt|vaginalen Entbindung]] zu verkürzen und damit der Gefahr der [[Asphyxie]] des [[Fetus|Ungeborenen]] zu begegnen, beispielsweise im Falle einer [[Steißgeburt]], sowie zur Vermeidung einer drohenden Hautzerreißung. Dammschnitte werden üblicherweise während einer [[Wehe|Presswehe]] mit einer Schere gesetzt. Bei der vorausgehenden Presswehe kann ein [[Lokalanästhetikum]] [[Injektion (Medizin)|injiziert]] werden, so dass die Frau den Schnitt nicht spürt. Die Wunde wird nach der Geburt unter [[Lokalanästhesie|örtlicher Betäubung]] genäht. Ein Dammschnitt ohne medizinische Indikation („Routinedammschnitt“) ist nicht angezeigt, da er keinen Nutzen für die Gebärende bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen ==&lt;br /&gt;
Ein Dammschnitt wird als geboten angesehen, um einen langen Geburtsvorgang zu verkürzen, beispielsweise im Falle einer Steißgeburt, einer [[Schulterdystokie]] oder bei vaginal-operativen Geburten wie [[Vakuumextraktion|Vakuum-]] oder [[Zangengeburt]]. Medizinische Gründe sind eine drohende [[Asphyxie|Erstickung]] des Kindes. Im Bedarfsfall kann man den Schnitt auch ohne Gefahr für den Schließmuskel am After verlängern. Ob er bei einem straffen Damm zur Schonung des Kindskopfes bei Frühgeburten von Nutzen ist, muss individuell entschieden werden. Eine zwingende Indikation seitens der Mutter gibt es nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kainer882&amp;quot; /&amp;gt; Bei [[Weibliche Genitalverstümmelung|Genitalverstümmelungen]] mit nicht dehnbaren Vernarbungen kann sie aber angezeigt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Sönke Müller: &amp;#039;&amp;#039;Memorix Notfallmedizin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Memorix.&amp;#039;&amp;#039;). 9., aktualisierte Auflage, Thieme, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-139939-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nice.org.uk/guidance/cg190/chapter/Recommendations |titel=Intrapartum care for healthy women and babies {{!}} Guidance and guidelines {{!}} NICE |zugriff=2019-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführung ==&lt;br /&gt;
Dammschnitte werden in drei verschiedene Richtungen ausgeführt:&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Baltzer: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe: das komplette Praxiswissen in einem Band&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 978-3-13144261-1, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;medianen Episiotomie&amp;#039;&amp;#039; wird entlang der Mittellinie, der [[Raphe perinei]] ([[Perineum]]) auf den [[Anus|After]] zu geschnitten. Die Wunde hat gegenüber den anderen Varianten die besten Heilungsaussichten. Es kann jedoch vorkommen, dass bei einer weiteren Überdehnung der Schnitt zum [[Anus|After]] weiterreißt, was zu [[Stuhlinkontinenz|Inkontinenz]] führen kann.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;mediolaterale Episiotomie&amp;#039;&amp;#039; wird ausgehend vom Mittelpunkt im 45°-Winkel vorgenommen und kann wegen der fehlenden Begrenzung durch den After länger geführt werden, was zu einem höheren Raumgewinn führt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;laterale Episiotomie&amp;#039;&amp;#039; wird im 45°-Winkel ausgeführt, jedoch etwa 2 cm von der Mitte versetzt. Wegen der erheblichen Zerstörung umgebenden Gewebes und langer, schmerzhafter Heilung wird diese nicht mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwandlungen sind der &amp;#039;&amp;#039;Schuchardt-Schnitt&amp;#039;&amp;#039;, eine Verlängerung der mediolateralen oder lateralen Episiotomie mit Verletzung des [[Musculus transversus perinei profundus]] und [[Musculus levator ani|levator ani]] sowie die &amp;#039;&amp;#039;Perineotomie&amp;#039;&amp;#039;, eine Verlängerung der medianen Episiotomie mit Durchtrennen des [[Musculus sphincter ani externus|Musculus sphincter ani]] und der [[Schleimhaut]] des [[Mastdarm]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kainer882&amp;quot;&amp;gt;Franz Kainer: &amp;#039;&amp;#039;Facharztwissen Geburtsmedizin&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Elsevier Health Sciences, 2021, ISBN 978-3-43705941-4, S. 882.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Ein Dammschnitt bei medizinischer Indikation kann Schäden des Kindes durch Sauerstoffmangel, Deformationen des Schädels oder Überdehnungen der Halswirbelsäule verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kainer882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nutzen eines „Routinedammschnittes“, also eine Dammschnitts ohne zwingende medizinische Indikation, für die Mutter konnte nicht nachgewiesen werden. Die WHO sieht keine Rechtfertigung für einen routinemäßig durchgeführten Dammschnitt. Nach kritischen Reviews gibt es keine Belege, dass ein Routinedammschnitt die Häufigkeit von Beschwerden nach der Geburt verringern kann. Dagegen wird auf den Nachteil hingewiesen, dass bei nicht durchgeführter Episiotomie unter Umständen überhaupt keine oder nur geringere Geburtsverletzungen aufgetreten wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Katherine E. Hartmann, Meera Viswanathan, Rachel T. Palmieri, Gerald Gartlehner, John M. Thorp, Kathleen N Lohr: &amp;#039;&amp;#039;Outcomes of Routine Episiotomy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of the American Medical Association]].&amp;#039;&amp;#039; 2005, Band 293, Nummer 17, S.&amp;amp;nbsp;2141 {{DOI|10.1001/jama.293.17.2141}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Dannecker, C. Anthuber, H. Hepp |Titel=Die Episiotomie |Sammelwerk=Der Gynäkologe |Band=33 |Nummer=12 |Verlag= |Datum=2000 |Seiten=864–871 |ISSN=0017-5994 |DOI=10.1007/s001290050655}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mediane Episiotomie kann sogar zur Zunahme höhergradiger [[Dammriss]]e führen. Daher hat die Anzahl der Dammschnitte von 90 % auf mittlerweile nur noch 8 bis 30 % der Geburten deutlich abgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kainer882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* WHO, Regional Office for Europe: &amp;#039;&amp;#039;Joint Interregional Conference on Appropriate Technology for Birth.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.weikert.de/alexandra/who1.html (Link)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Invasives Therapieverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Tiermedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin bei Tieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IsUpper</name></author>
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