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	<title>Damgarten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:57:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-11-11T14:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Damgarten.png|mini|[[Wappen von Ribnitz-Damgarten#Damgartener Wappen|Wappen von Damgarten]] mit dem Bildnis des Fürsten [[Jaromar II.]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Damgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Ribnitz-Damgarten]] und war bis 1950 eine selbstständige Grenzstadt in [[Pommern]]. Damgarten bildet den östlichen Teil von Ribnitz-Damgarten und liegt östlich des Flusses [[Recknitz]] an dessen Mündung in den [[Ribnitzer See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Damgarten-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|mini|Damgarten mit Jaromarsturm und Grenzpaß 1615]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dankaerts-Historis-9283.tif|mini|Grenzpaß bei Damgarten 1630]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Damgarten 1760.jpg|mini|Damgarten im Jahr 1760]]&lt;br /&gt;
Entstanden ist die Stadt aus einer Grenzburg und der daneben entstehenden Ortschaft „Damgor“ („Dam“ bedeutet „Eiche“, „Gora“ heißt „Berg“, Damgarten bedeutet also Eichenberg), die östlich der sumpfigen Recknitzniederung lagen. Als Damgartener Stadtgründer gilt der Fürst [[Jaromar II.]] von Rügen. Der Übergang über die Recknitz nach [[Ribnitz]] in Mecklenburg wurde auch &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger Pass&amp;#039;&amp;#039; bzw. Pass genannt, da sich dort die Passbrücke befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damgarten erhielt sein [[Lübisches Recht]] 1258 vom Rügenfürsten [[Jaromar II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Gottfried Philipp Gengler]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Erlangen 1863, [https://books.google.de/books?id=NdkcAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA695&amp;amp;hl=de S. 695–698].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholt wurde Damgarten eingenommen und (teilweise) zerstört, so u.&amp;amp;nbsp;a. 1271, 1295, 1368, 1628, 1638 und 1759. Den Zweiten Weltkrieg überstand Damgarten so gut wie unbeschadet. Mindestens zweimal ist die Stadt fast komplett abgebrannt: 1571 und 1695.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] im Jahre 1648 bildet die Recknitz zwischen Ribnitz und Damgarten die Grenze zwischen dem [[Herzogtum Pommern]] und dem [[Herzogtum Mecklenburg]]. Danach bis zum Jahre 1815 zwischen [[Schwedisch-Pommern]] und Mecklenburg. 1809 kam es beim Durchzug der Freischärler unter Major [[Ferdinand von Schill]] zu vereinzelten Scharmützeln mit den napoleontreuen mecklenburgischen Regimentern. Nach 1815 fiel Schwedisch-Pommern mit Damgarten an das [[Königreich Preußen]] und gehört zur [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1888 verfügt Damgarten über einen Bahnanschluss an der [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1895 und 1965 fuhren vom Bahnhof Damgarten (heute [[Bahnhof Ribnitz-Damgarten Ost|Ribnitz-Damgarten Ost]]) die Züge der schmalspurigen [[Franzburger Kreisbahnen]] über [[Barth]] nach [[Stralsund]]. Weitere Bahnhöfe in Damgarten lagen am Hafen und am Stadtwald. Die ehemalige Bahntrasse parallel zum Templer Bach und im Norden von Damgarten neben der Saaler Chaussee wird heute als Radweg benutzt und ist noch gut erkennbar. Die letzten Relikte der ehemaligen Bahnstrecke am Ortsausgang sind die Reste der Brücke auf zwei Widerlagern aus Klinkersteinen, die heute den Radweg tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 wurde im Rahmen der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] bei Damgarten der [[Fliegerhorst Pütnitz]] errichtet. Der Flugplatz Pütnitz war nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten&amp;amp;nbsp;Weltkrieg]] einer der bedeutendsten Standorte der in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] stationierten [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftstreitkräfte]]. Bis 1994 war die 16. Jagdfliegerdivision der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland]] in Damgarten stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damgarten wurde am 1. Juli 1950 mit dem benachbarten Ribnitz gegen die Voten der Vertretungen beider Städte zur Stadt Ribnitz-Damgarten zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Ribnitz-Damgarten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RDG Kirche St. Bartholomäus.jpg|mini|[[St.-Bartholomäus-Kirche (Damgarten)|St. Bartholomäuskirche]] in Damgarten]]&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche [[St.-Bartholomäus-Kirche (Damgarten)|Bartholomäuskirche]] in Damgarten: Der [[Chor (Architektur)|Chor]] stammt aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, das [[Kirchenschiff]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und der [[Kirchturm]] von 1886/87.&lt;br /&gt;
* Küsterhaus an der Kirche&lt;br /&gt;
* Bernsteinmanufaktur&lt;br /&gt;
* Rathaus von 1930&lt;br /&gt;
* Das älteste profane Haus der Stadt steht neben dem Rathaus in der Schillstraße 7; es wurde um 1700 erbaut.&lt;br /&gt;
* Fachwerkhaus von 1769 in der Stralsunder Straße 29 (Matheus).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Technik-Museum Pütnitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Turmhügel Damgarten, FlN „Jaromarsturm“, abgegangenes Bodendenkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten nach Zusammenschluss der Städte von 1950 siehe unter [[Ribnitz-Damgarten#Persönlichkeiten]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Damgarten geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Alfred Piper]] (1814–1892), preußischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Dietrich von Zanthier (Politiker)|Hans Dietrich von Zanthier]] (1856–1925), Jurist, preußischer Landrat und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bendix]] (1859–1935), Pädagoge, Kantor und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Walter Ewert]] (1895–1975), deutscher Kantor, Lehrer, Heimatforscher und Bodendenkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Werner Hacker]] (1897–1955), Schullehrer, Heimatforscher und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
* [[Robert Hillenbrand]] (* 1941), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Ilona Buchsteiner]] (1944–2003), Neuzeit- und Agrarhistorikerin&lt;br /&gt;
* [[Helma Fehrmann]] (1944–2010), Theaterschaffende&lt;br /&gt;
* [[Klaus Behling]] (* 1949, Autor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Damgarten verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Egon Krenz]], SED-Politiker, kam als Flüchtling aus Kolberg nach Damgarten und ging hier zur Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EG-Ribnitz-Damgarten-Ost-Sept.2016.jpg|mini|Empfangsgebäude [[Bahnhof Ribnitz-Damgarten Ost]]]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Ribnitz-Damgarten Ost wurde im Jahr 1886 im Zuge des Streckenbaus zwischen Rostock und Stralsund errichtet. Zunächst gab es hier den normalspurigen Bahnhof. Seit 1895 betrieb die private Bahngesellschaft [[Franzburger Kreisbahnen]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FKB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) die [[Schmalspur]]bahnstrecke zwischen [[Stralsund]], [[Barth]] und Damgarten mit einem Bahnhof in Damgarten. Seit dem 1. April 1949 wurde die Führung, wie auch die der übrigen ehemaligen Klein- und Privatbahnen im Lande, durch die [[Deutsche Reichsbahn (1945-1993)|Deutsche Reichsbahn]] übernommen. Die Stilllegung der Strecke für Damgarten endete 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof [[Bahnhof Ribnitz-Damgarten Ost|Ribnitz-Damgarten Ost]] liegt im Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;Damgarten&amp;#039;&amp;#039; und ist an die [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock]] angeschlossen. Es fahren alle zwei Stunden Züge der Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regional-Express|RE&amp;amp;nbsp;9]] ([[Rostock Hauptbahnhof|Rostock]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Sassnitz|Sassnitz]]). Zudem halten außerdem einzelne [[Intercity-Express|ICE]]-Züge von [[DB Fernverkehr]] auf der [[Liste der Intercity-Express-Linien#Linie 26|Linie 26]] [[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]]&amp;amp;nbsp;– [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Frankfurt (Main)]]&amp;amp;nbsp;– [[Hamburg Hauptbahnhof|Hamburg]]&amp;amp;nbsp;– [[Stralsund Hauptbahnhof|Stralsund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Anklam: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Damgarten: vom Werden und vom Wesen unserer Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Ribnitz-Damgarten 2008 [bearb. v. Ursula Fehling].&lt;br /&gt;
* [[Gustav Kratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1965, S. 105–107 ([https://books.google.de/books?id=g2sRAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;hl=de books.google.de]).&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Damgarten |Band=13 |Seite=46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|damgarten}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostseestrecke.de/ribnitz-damgarten-ost/ Bahnhof Ribnitz-Damgarten Ost] Ostseestrecke - Bahnstrecken zwischen Rostock und Rügen&lt;br /&gt;
* [http://www.stillgelegt.de/fkb04/fkb04-5.htm Franzburger Kreisbahnen] Barth - Damgarten - Streckenbegehung mit zahlreichen Bildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/15/10.05|EW=12/28/26.2|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ribnitz-Damgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Vorpommern-Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1258]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WSee</name></author>
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