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	<title>Damaschkeplan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:12:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Damaschkeplan&amp;diff=1146970&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11: - LA</title>
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		<updated>2024-09-04T07:55:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- LA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Calbe (Saale)]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/52/12.4/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/45/48.7/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 61&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39240&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsmüller&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2021 |Verlag=De Gruyter Saur |Ort=Berlin/Boston |Datum=2022 |Seiten=256 |DOI=10.1515/9783110729320-007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Damaschkeplan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Calbe (Saale)]] im [[Salzlandkreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis. Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 01.04.2013&amp;lt;!--sic--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;, Halle 2013, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Siedlung ==&lt;br /&gt;
Damaschkeplan liegt zwischen der Stadt Calbe und [[Nienburg (Saale)]], direkt an der [[Saale]] (etwa beim 21. Kilometer). Es besteht aus zwei Siedlungsteilen: Der älteste Siedlungskern befindet sich direkt an der Straße und entspricht dem ehemaligen Gut der Familie Bartels. Dieses wurde später um Wohnhäuser ergänzt, die direkt südlich der Gutsgebäude entstanden und heute eine geschlossene Ortslage bilden. Zudem wurden später westlich der Straße weitere landwirtschaftliche Gebäude errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf dem Messtischblatt „4136 Nienburg a. d. Saale“ von 1938 besteht nur das Gutsareal. Die umgebenden Gebiete sind noch unbebaut. Siehe [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71054196/df_dk_0010001_4136_1238 Digitalisat], [[Deutsche Fotothek]], abgerufen am 29. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich entstand später das &amp;#039;&amp;#039;Fürsorge-Erziehungshaus für Mädchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Seiffert: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Fürsorge-Erziehungs-Anstalten in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. Marhold, Halle (Saale) 1912, S. 374–375. – Auch auf dem Messtischblatt „4136 Nienburg a. d. Saale“ (Ausgabe von 1938) eingetragen (siehe [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71054196/df_dk_0010001_4136_1238 Digitalisat], Deutsche Fotothek, abgerufen am 29. August 2024). – Wohl identisch mit der 1920 erwähnten Privatschule in Bartelshof. Für diese Erwähnung siehe die Akte &amp;#039;&amp;#039;Privatschule in Bartelshof&amp;#039;&amp;#039; (C 30 Calbe A, Nr. 403; Laufzeit: 1920) im [[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]], zur Anstalt die Akte  &amp;#039;&amp;#039;Fürsorge-Erziehungshaus für Mädchen bei Calbe a. S.&amp;#039;&amp;#039; (C 20 I, Ib Nr. 3981; Laufzeit: 1911–1939).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde es als Kinderheim genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbuch Sachsen-Anhalt 1991/1992 – Großes Auskunfts- und Adressenwerk. Gerber Verlag. München 1991. S. 38: „Kinderheim Calbe/Saale, Damaschkeplan 1“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird das Areal als &amp;#039;&amp;#039;Neue Siedlung&amp;#039;&amp;#039; zu Damaschkeplan gezählt. Auch bei diesem Kinderheim entstanden später südlich Wohnhäuser. Nördlich wurden zudem landwirtschaftlichen Einrichtungen erbaut, darunter eine Biogasanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1884–1885 wurde von Otto Bartels ein [[Gutshof]] errichtet, dessen [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] nach damaligem Geschmack schlossähnlich im [[Neorenaissance]]-Stil gestaltet wurde. Dem Gut wurde 1886 der amtliche Namen &amp;#039;&amp;#039;Bartelshof&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1886, Magdeburg 1886, S. 476, Nr. 643.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde als landwirtschaftliche Musterwirtschaft mit einer großen Obstplantage und großem Park beschrieben. Die erhaltenen Bauwerke des Bartelshofs stehen als [[Baudenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;Barthelshof&amp;#039;&amp;#039; unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp6/drs/d3905gak.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung&amp;#039;&amp;#039; |datum=2015-03-19 |abruf=2024-08-28 |format=PDF |kommentar=9,9&amp;amp;nbsp;MB; Anfrage der Abgeordneten [[Olaf Meister]] und [[Claudia Dalbert]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]]) – Kleine Anfrage 6/8670; Drucksache 6/3905 – Antwort durch das [[Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt|Kultusministerium]] – betrifft: Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt – siehe PDF-Seite 3658}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Benennung von Gutshöfen nach ihren Gründern sowie deren Entwicklung zu Ortsteilen und somit zu Gutsdörfern ist im 19. Jahrhundert häufiger anzutreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;In Sachsen-Anhalt etwa &amp;#039;&amp;#039;Boltzenhöhe&amp;#039;&amp;#039; (Ortsteil von [[Schochwitz]], benannt nach [[Johann Gottfried Boltze]]) oder &amp;#039;&amp;#039;Trautmannshöhe&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliger Ortsteil von [[Schraplau]], gegründet als &amp;#039;&amp;#039;Wentzelshöhe&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach Vorfahren von [[Carl Wentzel]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1912 lebten in Bartelshof 181 Menschen, wovon 48 zum &amp;#039;&amp;#039;Fürsorge-Erziehungshaus&amp;#039;&amp;#039; gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts und Verkehrs-Lexikon des deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: A - K. [[Bibliographisches Institut]], Leipzig 1912, S. 287. [https://www.google.de/books/edition/Meyers_Orts_und_Verkehrs_Lexikon_Des_Deu/FxLc5r5KQNkC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=bartelshof+calbe&amp;amp;pg=PA287 Digitalisat eines kommentierten Reprint], [[Google Books]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsteil wurde im Zug der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform nach 1945]] in &amp;#039;&amp;#039;Damaschkeplan&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gazetteer No. 43: Germany - Soviet Zone and East Berlin. Official standard names, [[Washington, D.C.]] 1959, S. 19, 60. [https://www.google.de/books/edition/Germany_Soviet_Zone_and_East_Berlin_Offi/oV5eB5XJwokC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Damaschkeplan&amp;amp;pg=PA19&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat], Google Books, abgerufen am 29. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Namensgeber wählte man [[Adolf Damaschke]], der führend an der Bodenreform beteiligt war. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Plan&amp;#039;&amp;#039; findet in Mitteldeutschland häufiger Benutzung zur Bezeichnung von ebenen Flächen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe etwa in Sachsen-Anhalt: &amp;#039;&amp;#039;Weidenplan&amp;#039;&amp;#039; in [[Halle (Saale)|Halle]], [[Landsberg (Saalekreis)|Landsberg]] und [[Krosigk]] oder &amp;#039;&amp;#039;Bleichplan&amp;#039;&amp;#039; in [[Nebra (Unstrut)|Nebra]] und bei Grockstädt ([[Querfurt]]). Zur Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;Bleichplan&amp;#039;&amp;#039; siehe auch [[Anger#Nutzung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der ursprüngliche Gutshof an der Kreis-Chaussee von Calbe nach Nienburg, heute Teil der [[Liste der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt|Landesstraße]] 65. Sie trägt im Bereich der beiden Siedlungen heute den Namen &amp;#039;&amp;#039;Damaschkeplan&amp;#039;&amp;#039;. Auf Veranlassung von Otto Bartels bekam der Bartelshof auch eine eigene Bahnstation an der [[Bahnstrecke Bernburg–Calbe (Saale)]], die 1890 eröffnet wurde. Der Bahnhof ist heute stillgelegt. Mit „Calbe, Damaschkeplan“ und „Damaschkeplan, Neue Siedlung“ bestehen zwei Bushaltestellen im Siedlungsbereich, die den Ortsteil an die benachbarten Städte anbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Calbe (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calbe (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adolf Damaschke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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