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	<title>Damara - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:05:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Damara&amp;diff=18787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Literatur */ -</title>
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		<updated>2026-04-20T17:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt die Volksgruppe in Namibia. Zu der Stadt in der Zentralafrikanischen Republik mit demselben Namen siehe [[Damara (Stadt)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Damaratanz.jpg|mini|hochkant=1.3|Damara]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Damara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, selten und vor allem historisch auch &amp;#039;&amp;#039;Dama&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bergdama&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Klipp[[kaffer]]n&amp;#039;&amp;#039;, sind eine [[afrika]]nische Volksgruppe mit Siedlungsgebieten in [[Namibia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksbezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die Damara nennen sich selber {{lang|khi|ǂNūkhoen}}{{Hinweis Klicklaute|1}}, was &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Menschen&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Haacke, Marina Gockel: &amp;#039;&amp;#039;Vielseitig und dem Lebensraum angepasst.&amp;#039;&amp;#039; In: tourismus, Oktober 2014, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf [[Nama (Sprache)|Nama]] werden sie &amp;#039;&amp;#039;{{lang|khi|ǃuinida}}&amp;#039;&amp;#039;, auf [[Herero (Sprache)|Herero]] &amp;#039;&amp;#039;ozonduka&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dama&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bergdama&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Damara&amp;#039;&amp;#039; ist eigentlich eine weibliche [[Dual (Grammatik)|Dualform]]) ist nicht mehr geläufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nurse1976&amp;quot;&amp;gt;Nurse et al.: &amp;#039;&amp;#039;Sero-genetic studies on the Dama of South West Africa.&amp;#039;&amp;#039; Annals of Human Biology, 1976, Vol. 3, No. 1, 33-50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Sprache ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten |2=Der nachfolgende Abschnitt |Grund=Serogenetische Untersuchungen aus den 1970er-Jahren sind wahrscheinlich nicht mehr der aktuelle Forschungsstand.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprachenverteilung Khoekhoegowab Namibia (2011).svg|mini|Muttersprachler des Khoekhoegowab – inkl. Damara – in Namibia&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farblegende|white|&amp;lt;1 %}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#f4d7d7ff|1–5,99 %}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#e9afafff|6–10,99 %}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#de8787ff|11–20,99 %}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#d35f5fff|21–30,99 %}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#c83737ff|31–49,99 %}}]]&lt;br /&gt;
Die Damara sprechen eine Sprache, die der der [[Nama (Sprache)|Nama]] ähnelt und als Teil von [[Khoekhoegowab]] verstanden wird. Über ihren Ursprung ist viel spekuliert worden, da sie wohl nicht zu den [[Bantu]]-Völkern gehören, die sich mutmaßlich im 1. Jahrtausend n. Chr. in den südlichen Teil Afrikas, aber erst seit Mitte des 2. Jahrtausends ins Gebiet des heutigen Namibia ausbreiteten. Von den [[Khoi Khoi]] und den [[San (Volk)|San]] unterscheiden sich die Damara äußerlich. Gleichwohl gelten sie zusammen mit den San als die ältesten Besiedler des südlichen Afrikas. Andererseits besitzen Sprache und Kultur viele Gemeinsamkeiten mit den Khoisan-Völkern (Khoi Khoi), so dass sie häufig dieser Gruppe zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch waren die Damara, soweit sich dies rekonstruieren lässt, nie eine dominante [[Ethnie]], sondern immer den anderen Völkern dieses Raumes untertan, bei den [[Herero]], [[Nama (Volk)|Nama]] und [[Afrikaner (Stamm)|Afrikaanern]] standen sie über lange Zeit sogar im [[Sklaverei|Sklavenstatus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nurse1976&amp;quot; /&amp;gt; Bei diesen Völkern genossen die Damara dennoch eine gewisse Wertschätzung, da sie die Kunst des Eisen- und Kupferschmelzens und des Schmiedens beherrschten – Fertigkeiten also, die bei der Speer- und Pfeilherstellung sehr wichtig waren. Die Beherrschung durch andere Volksstämme führte zu einem allmählichen, aber sehr weitgehenden Verlust der kulturellen Identität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nama-Damara taalkaartje NL.png|mini|Traditionelles Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Damara-huette-brandberg.jpg|mini|Damara-Hütte am Brandbergmassiv]]&lt;br /&gt;
In Namibia stellen sie etwa 5,6 % der Bevölkerung (Stand 2023;  170.000).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nsa.org.na/census/wp-content/uploads/2024/10/2023-Population-and-Housing-Census-Main-Report-28-Oct-2024.pdf &amp;#039;&amp;#039;Namibia 2023 Population and Housing Census, Main Report.&amp;#039;&amp;#039;] Namibia Statistics Agency, Oktober 2025, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit dem [[Odendaal-Plan]] richtete das [[Apartheid]]sregime in [[Südafrika]] das [[Damaraland]] 1973 als [[Homelands in Südwestafrika|Homeland]] für die Damara zwischen dem [[Kaokoland]] und der [[Namib]]-Randzone ein.&amp;lt;!-- Quelle fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Damara leben heute in zumeist ärmlichen Verhältnissen von Gartenbau und Viehzucht oder von der Minenarbeit im sogenannten „Kupferdreieck“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Damaramann.JPG|mini|Damaramann mit traditionellem Kopfschmuck]]&lt;br /&gt;
Totenfurcht und Heilerkult kommen eine große Bedeutung zu. Auch die „Speisemeisterei“ (Vorkostertum) und Initiationsfeiern (junge Männer werden auf ihr Leben als Jäger vorbereitet) spielen eine religiös wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell sind [[Nachname]]n bei den Damara zwischen dem weiblichen und männlichen Geschlecht unterschiedlich. So enden Nachnamen von Männern stets auf &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;, die von Frauen auf &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;. Beispiel hierfür ist [[Hage Geingob]], während seine Ehefrau den Namen &amp;#039;&amp;#039;Geingos&amp;#039;&amp;#039; trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Damara ==&lt;br /&gt;
* [[Jackson Kaujeua]] (1953–2010), Musiker&lt;br /&gt;
* [[Frank Fredericks]] (* 1967), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Collin Benjamin]] (* 1978), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Hage Geingob]] (1941–2024), Premierminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Nach den Damara benannt ist das &amp;#039;&amp;#039;Damarafaltengebirge&amp;#039;&amp;#039;, das vor 650–500 Millionen Jahren durch die Kollision des [[Kongo-Kraton]]s und des [[Kalahari-Kraton]]s entstand. Die an dieser Stelle zuvor existierende Meeresverbindung (&amp;#039;&amp;#039;Damarameer&amp;#039;&amp;#039;) wurde dabei geschlossen. Die [[Sedimentation|Meeressedimente]], die bei der Kollision an die Erdoberfläche transportiert wurden, sind inzwischen weitgehend abgetragen. Heute stehen deshalb vielerorts vor allem in Namibia entblößte Granitgesteine (Damara-Granite) an, die als unterirdische magmatische [[Intrusion (Geologie)|Intrusionen]] bei der Aufwölbung entstanden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Benennungen nach der Volksgruppe tragen unter anderem die [[Damaraseeschwalbe]] (&amp;#039;&amp;#039;Sterna balaenarum&amp;#039;&amp;#039;), [[Kirk-Dikdik|Damara-Dikdik]] und das [[Damaraland]] (ehemaliges [[Homelands in Südwestafrika|Homeland in Südwestafrika]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Traditionelle Führer der Damara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Seth Boois: &amp;#039;&amp;#039;Reflections on Modern Damara History.&amp;#039;&amp;#039; Garoeb Royal Foundation, Khorixas 2017, ISBN 978-99945-60-82-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Eckl: &amp;#039;&amp;#039;Briefe und Berichte von Wilhelm Schaar, Missionar in Okombahe, Deutsch-Südwestafrika, 1890–1900.&amp;#039;&amp;#039; Welwitschia Verlag, Bochum 2021, ISBN 978-3-939886-05-1.&lt;br /&gt;
* Dag Henrichsen: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft und Alltag im vorkolonialen Zentralnamibia. Das Herero- und Damaraland im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Basler Afrika Bibliographien&amp;#039;&amp;#039;). Basler Afrika Bibliographien und Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft, Basel bzw. Windhoek 2011, CH-ISBN 978-3-905758-23-8; NAM-ISBN 978-99916-40-98-3.&lt;br /&gt;
* Adi Inskeep: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Vedder’s “The Bergdama”. An Annotated Translation of the German Original with Additional Ethnographic Material.&amp;#039;&amp;#039; Köppe, Köln 2003, ISBN 3896453580. &lt;br /&gt;
* Sian Sullivan, Welhemina Suro Ganuses: &amp;#039;&amp;#039;Understanding Damara / ‡Nūkhoen and ||Ubun Indigeneity and Marginalisation in Namibia&amp;#039;&amp;#039;. In: Willem Odendaal, Wolfgang Werner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neither Here Nor There – Indigeneity, Marginalisation and Land Rights in Post-Independence Namibia.&amp;#039;&amp;#039; Legal Assictance Centre, Windhoek 2020, ISBN 978-99945-61-58-2, Kapitel 13 ([https://www.lac.org.na/projects/lead/Pdf/neither-13.pdf PDF; englisch)].&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Vedder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bergdama.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Universität. [[Abhandlungen aus dem Gebiet der Auslandskunde]]&amp;#039;&amp;#039;, Bände 11 &amp;amp; 14); (= &amp;#039;&amp;#039;Völkerkunde, Kulturgeschichte und Sprachen&amp;#039;&amp;#039;, Bände 7 &amp;amp; 8). Friederichsen, Hamburg 1923.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Wagner-Robertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Heilungsritual der Dama, Südwestafrika/Namibia. [Mit 19 Farbfotos von [[Rüdiger Wagner]]].&amp;#039;&amp;#039; Köppe, Köln 2000, ISBN 978-3-89645-351-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Damara people|Damara}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.lcfn.info/damara/damara-home&lt;br /&gt;
   |titel=Das Lebende Museum der Damara in Namibia&lt;br /&gt;
   |hrsg=The Living Culture Foundation Namibia&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://archive.today/20130218082116/www.lcfn.info/damara/damara-home&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2013-02-18&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-04-26&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Sebastian Dürrschmidt, Kathrin Dürrschmidt&lt;br /&gt;
   |url=https://www.lcfn.info/de/entry/corona-hilfsprojekt-abgeschlossen-hilfslieferungen-an-die-lebenden-museen-1&lt;br /&gt;
   |titel=Corona Hilfsprojekt abgeschlossen – Hilfslieferungen an die Lebenden Museen&lt;br /&gt;
   |hrsg=The Living Culture Foundation Namibia&lt;br /&gt;
   |datum=2020-09-08&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-04-26&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hinweis Klicklaute}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4393338-5}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Namibia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Namibia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Damara| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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