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	<title>Dalmatik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-53081-6: /* Galerie */</title>
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		<updated>2026-02-15T07:48:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Galerie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Dalmatica|Zum Krönungsornat der römisch-deutschen Kaiser siehe [[Dalmatica (Reichskleinodien)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalamatikroemisch.jpg|mini|hochkant|Westliche Dalmatik in barocker Ausführung, Blumenbrokat mit Wellenborte besetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalmatik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;dalmaticus&amp;#039;&amp;#039; „dalmat[in]isch“; &amp;#039;&amp;#039;vestis dalmatica&amp;#039;&amp;#039; „aus [[Dalmatien]] stammendes [[Kleidung|Gewand]]“) ist ein [[liturgisches Gewand]] der Kirchen und die [[Amtstracht|Amtskleidung]] des [[Diakon]]s. Zu festlichen Gelegenheiten kann der [[Bischof]] sie unter der [[Kasel (liturgische Kleidung)|Kasel]] tragen ([[#Pontifikaldalmatik|Pontifikaldalmatik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Dalmatik mit dem Wappen Albrechts von Brandenburg, 1476-1500. Domschatz Halberstadt, Vorderseite.jpg|150|Dalmatik mit dem Wappen Albrechts von Brandenburg, 1476-1500. Domschatz Halberstadt, Rückseite.jpg|150|Vorder- und Rückseite einer Dalmatik mit dem Wappen [[Albrecht von Brandenburg|Albrechts von Brandenburg]], 1476–1500, [[Domschatz Halberstadt]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Memling - Saint Stephen.jpg|mini|hochkant=0.5|Der heilige [[Stephanus]] mit Dalmatik, [[Altartafel]] von [[Hans Memling]] (um 1480)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dalmatik verdankt ihren Namen der Herkunft. Im 2. Jahrhundert wurde sie aus [[Dalmatien]] eingeführt und von der vornehmen Gesellschaft in [[Römisches Reich|Rom]] als [[profan]]es Obergewand getragen. Die weiße Dalmatik wurde durch zwei parallele, rote Längsstreifen, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Clavi&amp;#039;&amp;#039;, geschmückt. Dieser Schmuck fand sich auch an den weit geschnittenen Ärmeln. Diese [[Tunika|Tuniken]] wurden meist aus [[Flachsfaser|Leinen]] oder dalmatischer [[Wolle]] gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 4. Jahrhundert wurde die Dalmatik im [[Abendland]] als Gewand des Diakons gebräuchlich. Das ursprünglich weiße Gewand wurde seit dem 12. Jahrhundert in den [[Liturgische Farben|liturgischen Farbkanon]] miteinbezogen. Die Dalmatik wurde daraufhin aus wertvollen Stoffen gefertigt. Im Laufe der Zeit veränderte sich ihr Aussehen weiter. Seit dem [[Spätmittelalter]] wurde sie immer kürzer; dies erreichte in der [[Barock]]zeit seinen Höhepunkt. Die Dalmatik war oft nur noch knielang geschnitten. Die kirchlichen Gewänder waren zu diesem Zeitpunkt prunkvoll gestickt und daher der Stoff entsprechend steif. Um das Anziehen zu ermöglichen, waren die Seiten und Ärmel geschlitzt und die Ärmel nur noch durch kurze Stoffansätze angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Anpassung an den [[Liturgische Farben|liturgischen Farbkanon]] im Spätmittelalter richtete sich die Dalmatik immer nach der Farbe der Kasel des zelebrierenden Priesters. Die weißen Paramente galten als Festgewänder, so dass Subdiakone und Diakone an Bußtagen, in der Advents- und Fastenzeit nicht [[Tunicella]] und Dalmatik trugen, sondern an Kathedralkirchen eine dunkelfarbige Kasel, an kleineren Kirchen die [[Albe]] ohne Obergewand. Es wurde Brauch, dass sie die Kasel dabei als &amp;#039;&amp;#039;Planeta plicata&amp;#039;&amp;#039;, vorn aufgerollt oder aufgebunden, trugen. Der Diakon legte vom Evangelium bis nach der Kommunion der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] die Planeta plicata ab, faltete sie und legte sie sich schärpenförmig um.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die liturgische Gewandung im Occident und Orient: Nach Ursprung und Entwicklung, Verwendung und Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte Auflage. Herder, Freiburg (Breisgau) 1924 (Reprographischer Nachdruck. Verlag Nova und Vetera) Bonn 2005, S. 96 f., 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Die Dalmatik wird dem Diakon bei seiner [[Weihesakrament|Weihe]] vom [[Bischof]] überreicht. Der Diakon kann die Dalmatik immer dann tragen, wenn er einem Bischof oder Priester assistiert; die Gottesdienstform (z. B. [[Heilige Messe|Messe]], [[Prozession]], [[Stundengebet|Tagzeitenliturgie]]) spielt dabei keine Rolle. Die Dalmatik wird in der jeweiligen liturgischen Farbe über der [[Albe]] und der [[Stola (Liturgische Kleidung)|Stola]] getragen. Leitet der Diakon selbst eine liturgische Feier, trägt er keine Dalmatik, sondern Albe oder [[Chorhemd]] mit Stola in der für Diakone üblichen Weise, diagonal über Brust und Rücken; darüber kann er noch ein [[Pluviale]] in der [[Liturgische Farbe|liturgischen Farbe]] tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abgewandelte, vom Schnitt der Dalmatik ähnliche Form findet sich in den byzantinischen Ostkirchen mit dem bischöflichen Messgewand, dem [[Sakkos]]. Das Gewand des Diakons ist jedoch das bodenlange [[Sticharion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pontifikaldalmatik ==&lt;br /&gt;
Eine Sonderform stellt die zu den [[Pontifikalien]] gehörende westliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pontifikaldalmatik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dar, die aus einem dünnen Stoff gefertigt ist. Der [[Papst]] trug etwa seit dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im [[Pontifikalamt]] alle liturgischen Gewänder der höheren Weihen – [[Tunicella]], Dalmatik und [[Kasel (liturgische Kleidung)|Kasel]] – übereinander, um die Weihevollmacht des Amtes zu symbolisieren; so ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch die Bischöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die liturgische Gewandung im Occident und Orient: Nach Ursprung und Entwicklung, Verwendung und Symbolik.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte Auflage. Herder, Freiburg (Breisgau) 1924 (Reprographischer Nachdruck. Verlag Nova und Vetera) Bonn 2005, S. 92f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Liturgiereform]] nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde mit dem Wegfall des [[Subdiakon]]ats auch die Tunicella als Untergewand abgeschafft; die Dalmatik ist dagegen meist weiterhin üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem Papst assistierenden [[Kardinalsklasse#Kardinaldiakone|Kardinaldiakone]] trugen früher bei Messfeiern keine Kasel, sondern Dalmatik und Stola. Papst [[Benedikt XVI.]] nahm diesen Brauch vorübergehend wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abgewandelte Form der Dalmatik findet sich in den byzantinischen Ostkirchen mit dem in jüngerer Zeit anstelle des [[Phelonion]] getragenen bischöflichen [[Sakkos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align       = center&lt;br /&gt;
| unten       = 1&lt;br /&gt;
| Bild1       = Orthodox Deacon.jpg&lt;br /&gt;
| Breite1     = 200&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Orthodoxer Diakon im Sticharion, Bethlehem, zeitgenössisch&lt;br /&gt;
| Bild2       = Dalmatic Diacon 20070517.JPG&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Katholischer Diakon in Dalmatik älteren Schnitts&lt;br /&gt;
| Breite2     = 159&lt;br /&gt;
| Bild3       = Dalmatic.jpg&lt;br /&gt;
| Breite3     = 197&lt;br /&gt;
| Untertitel3 = Katholischer Diakon in Dalmatik zeitgenössischen Schnitts&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Braun (Theologe, 1857)|Joseph Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Liturgischen Paramente in Gegenwart und Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Reprographischer Nachdruck der zweiten, verbesserten Auflage, verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2005, ISBN 3-936741-07-7, S. 89–100 (1. Auflage: 1911, 2. Auflage: 1924).&lt;br /&gt;
* [[Emil Joseph Lengeling]]: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Ordnung der Eucharistiefeier. Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Lebendiger Gottesdienst.&amp;#039;&amp;#039; H. 17/18). 4., unveränderte Auflage. Regensberg, Münster 1972, ISBN 3-7923-0347-7.&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bischofskonferenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeremoniale für die Bischöfe in den katholischen Bistümern des deutschen Sprachgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Herder u. a., Freiburg (Breisgau) u. a. 2003, ISBN 3-451-26734-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Dalmatic|Dalmatik}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ceremoniaire.net/print/caer_ep/Caeremoniale_Ep-latin.pdf Caeremoniale episcoporum anno MDCCLII (1752) cum variationibus anno MDCCCLXXXVI (1886)]&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/exponate/dalmatik/ Vergrößerbare 360°-Ansicht einer Dalmatik aus dem 14. Jahrhundert)] (Virtuelles Landesmuseum Mecklenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgische Bekleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
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