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	<title>Dalken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:41:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dalken&amp;diff=790271&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-32388-89 am 5. Januar 2026 um 18:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-05T18:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Liwanzen.jpg|thumb|Liwanzen während des Ausbackens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalken-Pfanne-Berlin-19.JH.jpg|thumb|Pfanne zur Herstellung von Dalken; Berlin, spätes 19. Jahrhundert (aus dem Besitz des Bäckers Paeschke)]]&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalkerln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{csS|vdolek}}, Plural &amp;#039;&amp;#039;vdolky&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;lívanec&amp;#039;&amp;#039;, Pl. &amp;#039;&amp;#039;lívance&amp;#039;&amp;#039;) sind ein traditionelles Gebäck der [[Böhmische Küche|böhmischen Küche]] und gehören zu den [[Mehlspeise]]n. Dalken werden in einer speziellen Pfanne mit halbrunden oder flachen Vertiefungen auf dem Herd in Fett, üblicherweise  [[Schmalz|Schweineschmalz]],  ausgebacken. Traditionell wird Germteig ([[Backhefe|Hefe]]teig) verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot;&amp;gt;[[Heinz Dieter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Küchensprache. Ein Lexikon der typisch österreichischen kulinarischen Besonderheiten (mit sprachwissenschaftlichen Erläuterungen)&amp;#039;&amp;#039;. Praesens-Verlag, Wien 2007, ISBN 3-7069-0452-7, (&amp;#039;&amp;#039;Studia interdisciplinaria Ænipontana&amp;#039;&amp;#039; 11), Artikel &amp;#039;&amp;#039;Dalken&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Liwanzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plachutta&amp;quot;&amp;gt;[[Ewald Plachutta]]/[[Christoph Wagner (Kochbuchautor)|Christoph Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Beste aus dem österreichischen Jahrhundertkochbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1997, Rezept für Böhmische Dalken, S. 351 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dalken können mit [[Powidl]] (Pflaumenmus) oder einer Mischung aus [[Mohn]], [[Zucker]] und [[Zimt]] bestrichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
Es gibt auch die Zubereitung mit einem dicken [[Palatschinken]]teig, dem man Obers (süße Sahne) statt Milch beigegeben hat. Die Dalken werden dabei mit einer Dreifruchtmarmelade aus Himbeeren, [[Johannisbeeren|Ribiseln]] und Stachelbeeren serviert. Dazu setzt man zwei Dalken mit [[Marmelade]] zusammen, bestreut sie letztlich mit Zucker und serviert sie warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die Böhmischen Dalken haben ihren Namen vom tschechischen Wort „vdolky“ (= kleine Mulde), was sich auf die besondere Pfannenform mit den muldenartigen Ausnehmungen zum Backen der Dalken bezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Etzlstorfer]] (Hrsg.); Küchenkunst &amp;amp; Tafelkultur. Culinaria von der Antike bis zur Gegenwart. Christian Brandstätter Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jídlo v hospodě u Břevnovského kláštera.jpg|mini|Tschechische Liwanzenspeise mit Blaubeerkonfitüre, Schlagsahne, Puderzucker, Orangen und Weinbeeren]]&lt;br /&gt;
Dalken sind nicht nur in [[Tschechien]], sondern auch in [[Österreich]] und [[Bayern]] beliebt. In Österreich und Bayern werden sie teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;Liwanzen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Liwanzln&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Riwanzerln&amp;#039;&amp;#039; (von [[tschechische Sprache|tsch.]] &amp;#039;&amp;#039;lívance&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot;/&amp;gt; genannt. Im [[19. Jahrhundert]] wurden sie auch in vielen deutschen Haushalten in einer speziellen Pfanne auf dem Herd zubereitet. In Tschechien gehört die Liwanzenpfanne/Dalkenpfanne ({{CsS|lívanečník}}) bis heute zur Grundausstattung vieler Küchen. Dalkenpfannen wurden nach der Herausnahme der inneren Herdringe direkt über der Glut des Herdes platziert. Dalkenpfannen aus dieser Zeit sind heute noch auf vielen Flohmärkten z.&amp;amp;nbsp;B. in [[München]] oder [[Berlin]] zu kaufen. In Berlin kamen die Dalken mit dem Ausbau der [[Herd|Kochmaschinen]] aus den Wohnungen aus der Mode. Heute gibt es Pfannen mit glattem Unterboden auch für den Einsatz auf [[Elektroherd]]en zu kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannte österreichische Koch [[Ewald Plachutta]] gibt ein Rezept für böhmische Dalken aus [[Hefeteig|Germteig]] an, unter den er steifen Eischnee hebt und ihn dann 30 Minuten ruhen lässt. Die Dalken werden anschließend in [[Schmalz]] oder [[Butter]] in den Vertiefungen der Dalkenpfanne auf dem Herd langsam ausgebacken und anschließend mit Powidl ([[Pflaumenmus]]) bestrichen und eventuell mit Staubzucker oder anderem Zucker bestäubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plachutta&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schleswig-holsteinischen [[Förtchen]] werden ebenfalls in einer Pfanne mit Vertiefungen gebacken; [[Poffertjes]] sind eine holländische Variante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lívance|Dalken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware (Hefeteig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedegebäck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-32388-89</name></author>
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