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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dalitz-Diagramm</id>
	<title>Dalitz-Diagramm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:25:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dalitz-Diagramm&amp;diff=1367646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: Namensgeber nach vorn, zus. Links, Gliederung</title>
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		<updated>2020-05-11T19:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Namensgeber nach vorn, zus. Links, Gliederung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jpsidalitzgenevafit.jpg|mini|Ein Dalitz-Plot aus [[Monte-Carlo-Simulation|Monte-Carlo]]-generierten &amp;lt;math&amp;gt;J/\psi \rightarrow \gamma\pi\pi&amp;lt;/math&amp;gt;-Zerfällen, unter Verwendung eines ComPWA&amp;lt;ref name=&amp;quot;MMICHELPWA&amp;quot;/&amp;gt;-Modells. Optimierte Parameter für verschiedene Resonanzen wurden mit [[Geneva (Software)|Geneva]] bestimmt.|327x327px]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalitz-Diagramm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Richard Dalitz]], der diese Methode 1953 einführte, um den Zerfall von [[K-Meson]]en zu studieren) ist ein [[Streudiagramm]], das oft in der [[Teilchenphysik]] angewendet wird. Dabei werden die nacheinander aufgetretenen Werte [[Kinematik (Teilchenprozesse)|kinematischer]] Variablen eines [[Streuexperiment|Streu-]] oder Zerfallsexperiments als Punkte in ein x-y-Diagramm eingetragen. Die Punktdichte zeigt dann, wie häufig bestimmte kinematische Konfigurationen der Endprodukte auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für Dreikörperzerfälle ==&lt;br /&gt;
Die Kinematik eines Dreikörperzerfalls kann mit nur &amp;#039;&amp;#039;zwei&amp;#039;&amp;#039; Variablen vollständig beschrieben werden. In herkömmlichen Dalitz-Diagrammen zeigen die Achsen die Quadrate der [[invariante Masse|invarianten Massen]] &amp;lt;math&amp;gt;m_{ij}&amp;lt;/math&amp;gt; von zwei Paaren der Zerfallsprodukte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerfällt z.&amp;amp;nbsp;B. Teilchen&amp;amp;nbsp;A in drei Teilchen 1, 2 und&amp;amp;nbsp;3, so können in einem Dalitz-Diagramm für diesen Zerfall&lt;br /&gt;
* auf der x-Achse &amp;lt;math&amp;gt;m^2_{12} = (p_1 + p_2)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* auf der y-Achse &amp;lt;math&amp;gt;m^2_{23} = (p_2 + p_3)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
aufgetragen werden; dabei&lt;br /&gt;
* sind &amp;lt;math&amp;gt;p_i&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Viererimpuls]]e&lt;br /&gt;
* stehen die Quadrate jeweils für die [[Raumzeit #Raumzeit in der speziellen Relativitätstheorie|Minkowski-Produkt]]e mit sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein Zerfall ein reiner Dreikörperzerfall, bei dem das Mutterteilchen direkt in drei Teilchen zerfällt, so ist die Verteilung im Dalitz-Diagramm gleichförmig, wenn es keine [[Korrelation]]en in den [[Winkelverteilung]]en der Zerfallsprodukte gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreikörperzerfälle werden jedoch oft von [[Resonanz #Teilchenphysik|Resonanzen]] dominiert, bei denen das Mutterteilchen zunächst in zwei Produktteilchen zerfällt, von denen eins sofort in zwei Endprodukte weiterzerfällt. In diesem Fall zeigt das Dalitz-Diagramm eine ungleichmäßige Verteilung mit erhöhter Punktdichte im Bereich der Masse des resonanten Zerfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise ist das Dalitz-Diagramm ein hervorragendes Werkzeug, um die Dynamik von Dreikörperzerfällen zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für Vierkörperzerfälle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalitz4phedi.jpg|mini|Dalitz-Diagramm für vier Teilchen]]&lt;br /&gt;
Das Dalitz-Diagramm kann auch auf Vierkörperzerfälle angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezifische Form von Vier-Teilchen-Dalitz-Diagrammen (für nicht-[[relativistisch]]e Kinematik), die ein [[Tetraeder|tetraedrisch]]es Koordinatensystem nutzen, wurde erstmals entwickelt, um atomare Vier-Teilchen-Fragmentierungsprozesse zu analysieren, z.&amp;amp;nbsp;B. Doppel[[ionisation]] von Helium durch Ionenstoß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulzetal&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Fall werden die Dalitz-Koordinaten der beiden emittierten Elektronen, des Rückstoßions und des gestreuten Projektils aufgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. H. Dalitz: &amp;#039;&amp;#039;Decay of τ-Mesons of Known Charge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Physical Review.&amp;#039;&amp;#039; 94, 1954, S.&amp;amp;nbsp;1046, {{DOI|10.1103/PhysRev.94.1046}}.&lt;br /&gt;
* Dalitz, &amp;#039;&amp;#039;Philosophical Magazine&amp;#039;&amp;#039; Bd. 44, 1953, S. 1068&lt;br /&gt;
* E. Fabri, &amp;#039;&amp;#039;Nuovo Cimento&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, 1954, S. 479&lt;br /&gt;
* M. Schulz et al. &amp;#039;&amp;#039;J. Phys. B&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40, S. 3091 2007&lt;br /&gt;
* M. Schulz, &amp;#039;&amp;#039;Phys. Rev. A&amp;#039;&amp;#039; Bd. 79, S. 042708 (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://ikpe1101.ikp.kfa-juelich.de/briefbook_part_detectors/node39.html Bock in Briefbook Particle Detectors zu Dalitz Plots mit einem Beispiel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MMICHELPWA&amp;quot;&amp;gt;[http://iopscience.iop.org/1742-6596/513/2/022025/ ComPWA: A common amplitude analysis framework for PANDA] M Michel et al. 2014 J. Phys.: Conf. Ser. 513 022025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulzetal&amp;quot;&amp;gt;Schulz et al., 2007, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Teilchenphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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