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	<title>Dalida - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BernwardAurelian: gr</title>
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		<updated>2026-04-21T10:59:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Sängerin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zum gleichnamigen Film siehe [[Dalida (Film)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalida 1957.jpg|mini|Dalida (1957)&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalida signature.png|rahmenlos|klasse=notpageimage skin-invert-image|Signatur]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Iolanda Cristina Gigliotti&amp;#039;&amp;#039;, zu Beginn ihrer Laufbahn unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dalila&amp;#039;&amp;#039; auftretend; * [[17. Januar]] [[1933]] in [[Kairo]], [[Ägypten]]; † [[3. Mai]] [[1987]] in [[Paris]], [[Frankreich]]) war eine [[italien]]isch-französische [[Chanson]]sängerin, die ab Ende der 1950er Jahre zahlreiche Erfolge in Frankreich und zahlreichen weiteren Ländern feierte und gelegentlich als Schauspielerin in Erscheinung trat. Im Laufe ihrer Karriere gelang es 50 ihrer Lieder, in die französischen Top Ten aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dalida wurde 1933 als zweites von drei Kindern einer italienischstämmigen Familie in Kairo geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Ägypten, wo ihr Vater, Pietro Gigliotti (1904–1945), als [[Konzertmeister]] (Erste Geige) am [[Khedivial-Opernhaus|Kairoer Opernhaus]] engagiert war. Ihre Mutter, Filomena Giuseppina d’Alba (1904–1971), war Schneiderin. Die Eltern von Dalidas Vater, Giuseppe und Rosa Gigliotti, waren um die Jahrhundertwende aus der [[Provinz Catanzaro]] in [[Kalabrien]] nach Ägypten ausgewandert. Dalida wuchs in der italienischen Gemeinde Kairos auf und besuchte eine katholische Schule. Nach deren Abschluss im Jahr 1951 trug sie zum Unterhalt der Familie bei, indem sie als [[Stenotypist]]in in einem [[pharmazeutisch]]en Unternehmen arbeitete. Ihr Wunsch war es, Schauspielerin zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 nahm sie an einem [[Schönheitswettbewerb]] um den Titel der „Miss Ondine“ teil und erreichte dort Platz zwei. Danach arbeitete sie gelegentlich als [[Model|Mannequin]] für das Kairoer Modehaus Donna.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20060519054443/http://www.rfimusique.com/siteEn/biographie/biographie_6177.asp RFI-Portrait], abgerufen am 22. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre später wurde sie zur „Miss Ägypten“ gewählt und spielte in mehreren ägyptischen Filmen mit, unter dem Künstlernamen Dalila erstmals 1954 in der Rolle der Iolanda in dem Melodram &amp;#039;&amp;#039;Sigara wa-kass (A Glass and a Cigarette)&amp;#039;&amp;#039; von Niazi Mostafa an der Seite der beliebten Bauchtänzerin und Filmschauspielerin [[Samia Gamal]]. Eine Nebenrolle übernahm sie in dem Film &amp;#039;&amp;#039;The Mask of Toutankhamon&amp;#039;&amp;#039; (1954, Regie: [[Marco de Gastyne]]) sowie in &amp;#039;&amp;#039;Joseph et ses frères&amp;#039;&amp;#039;. Am 25. Dezember 1954 reiste sie erstmals nach [[Paris]], um dort Rollen im Filmgeschäft zu finden. Sie wirkte in zwei Filmen als Nebendarstellerin mit und übernahm nach Beginn ihrer Gesangskarriere zwischen 1958 und 1968 immer wieder kleinere Rollen in französischen Produktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dalidas Gesangskarriere begann am 9. April 1956 im [[Olympia (Paris)|Olympia]] in Paris bei einem musikalischen Talentwettbewerb. Dabei wurde sie vom Chef des Hauses, [[Bruno Coquatrix]], dem Schallplattenproduzenten [[Eddie Barclay]] und dem Programmdirektor des populären Hörfunksenders [[Europe 1|Europe N° 1]], Lucien Morisse, entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rückblick gliedert sich Dalidas Gesangskarriere in zwei Phasen, die „années Barclay“ und die „années Orlando“, d.&amp;amp;nbsp;h. jene unter dem Management von Eddie Barclay und die vom Management ihres Bruders Bruno Gigliotti, genannt Orlando, geprägten Jahre. Den Übergang zwischen beiden bildete eine mehrjährige Periode zurückgehender Plattenverkäufe und der künstlerischen Neuorientierung, nach der das [[Comeback]] in einer Zeit gelang, in der die Zahl der Schallplattenverkäufe allgemein höher lag als in den „ärmeren“ 1950er und 1960er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1950er/1960er, die „Barclay-Jahre“ ===&lt;br /&gt;
Unter dem Management von Eddie Barclay gelangen zwischen Dezember 1956 und März 1969 40 Liedern Dalidas Platzierungen unter den [[Musikcharts#Hitparadenspezifische Begriffe|Top Ten]] in Frankreich, 20 Liedern Top-Ten-Platzierungen in der [[Wallonie]] (Belgien), 19 im [[Frankophone Kanadier|französischsprachigen Kanada]], acht in Italien, sieben in [[Argentinien]], je fünf in [[Spanien]] und der [[Türkei]], drei in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] und zwei in [[Brasilien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://artisteschartsventes.blogspot.com/2014/12/dalida.html Hitparaden-Platzierungen], abgerufen am 22. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barclay gab Dalida einen Plattenvertrag bei seinem Label [[Barclay Records]] und setzte bei den Tonaufnahmen meist das Orchester von [[Raymond Lefèvre]] zu ihrer Begleitung ein. Dalidas Debüt-[[Single (Musik)|Single]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barclay brachte von Dalida EPs auf den Markt, die damals als „Super 45“ bezeichnet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; war &amp;#039;&amp;#039;Madonna / Guitare flamenco / Flamenco bleu / Mon cœur va&amp;#039;&amp;#039; (EP Barclay 70034; veröffentlicht am 28. August 1956). Als zweite Single folgte im Dezember 1956 &amp;#039;&amp;#039;La violetera / Gitane / Le torrent / Fado&amp;#039;&amp;#039; (70039). Am 8. Februar 1957 kam ihre dritte Single &amp;#039;&amp;#039;Bambino / Por favor / Aime-moi / Eh! ben’&amp;#039;&amp;#039; (70068) auf den Markt. Die Aufnahmen dazu waren in Barclays neuem Tonstudio in der Rue Hoche Nr. 9 in Paris entstanden, und die Platte wurde Dalidas erster großer Erfolg. Von April 1957 an war sie 31 Wochen der [[Liste der Nummer-eins-Hits in Frankreich (1957)|Nummer-eins-Hit]] in Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Am 19. September 1957, so heißt es in verschiedenen Darstellungen, soll Dalida als erster Künstlerin in Frankreich eine Goldene Schallplatte für mehr als 300.000 verkaufte Exemplare einer Single &amp;#039;&amp;#039;(Bambino)&amp;#039;&amp;#039; verliehen worden sein. Tatsächlich werden Goldene Schallplatten erst seit 1973 offiziell in Frankreich als Ehrung vergeben. Möglicherweise ist tatsächlich gemeint, dass Dalida mit der betreffenden Schallplatte dem späteren Goldstatus entsprechende Verkäufe erzielt hatte. Vgl. Bertrand Dicale: &amp;#039;&amp;#039;Les chansons qui ont tout changé.&amp;#039;&amp;#039; 2011 ([https://www.google.de/books/edition/Les_chansons_qui_ont_tout_chang%C3%A9/sk12XUZEbCkC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=dalida%20bambino%20300%20000&amp;amp;pg=RA1-PT6&amp;amp;printsec=frontcover online] in der Google-Buchsuche).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958 wurde sie in Frankreich zur „Sängerin des Jahres“ gewählt und im folgenden Jahr zusammen mit [[Yves Montand]] mit einem von der französischen Regierung vergebenen „Bravo du Music Hall“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alamy.de/stockfoto-4-januar-1959-1959-music-hall-bravo-dalida-und-yves-montand-im-rahmen-einer-feierstunde-gestern-abend-in-einem-hotel-in-paris-stattfand-franzosisch-sanger-yves-montand-und-dalida-erhielt-der-musik-halle-bravo-die-trophae-wurde-ihnen-von-m-roger-frey-franzosisch-informationen-minister-ubergeben-foto-zeigt-dalida-und-yves-montand-mit-ihrer-trophae-zwei-bronzene-handen-beifall-kredit-bild-keystone-presseagenturkeystone-usa-uber-zumapresscom-135928972.html Bravos du Music Hall 1959], abgerufen am 21. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Hits Dalidas waren 1959 &amp;#039;&amp;#039;Ciao Ciao Bambina&amp;#039;&amp;#039; sowie in Deutschland &amp;#039;&amp;#039;[[Am Tag, als der Regen kam (Lied)|Am Tag, als der Regen kam]]&amp;#039;&amp;#039;, die deutsche Fassung eines Chansons von [[Gilbert Bécaud]], die Platz eins der deutschen [[Hitparade]] erreichte und sich ein halbes Jahr unter den zehn erfolgreichsten Schlagern Deutschlands behauptete. Ihre Hits im Jahr 1960 waren &amp;#039;&amp;#039;Romantica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;T’aimer follement&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Les Enfants du Pirée&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Itsi-Bitsi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Milord]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:08.05.66 Dalida (1966) - 53Fi456 (cropped).jpg|mini|hochkant|Dalida (1966)]]&lt;br /&gt;
1961 war für Dalida ein weiteres erfolgreiches Jahr. Herausragende Verkäufe erzielten &amp;#039;&amp;#039;Last Waltz, Achète-moi un jukebox&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Garde-moi la dernière danse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Oft wird irreführend behauptet, sie habe auch hierfür Goldene Schallplatten erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1963 erhielt sie in [[Cortina d’Ampezzo]] den „Oscar Mondiale del Successo dei Juke Box“ für den am meisten auf [[Jukebox]]en gespielten Künstler Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/on-january-4-the-singer-dalida-shows-her-award-during-nachrichtenfoto/104410611 Preisverleihung 1963], abgerufen am 21. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 begleitete Dalida für den Hörfunksender Europe N° 1 die [[Tour de France]]. Nach jeder Etappe der populären Frankreichrundfahrt der Radrennfahrer trat sie abends auf einer Bühne auf und sang insgesamt fast 3.000 Lieder. Im September 1964 soll Dalida als Ehrung für mehr als zehn Millionen verkaufte Schallplatten ihre erste Platinplatte entgegengenommen haben. 1967 ehrte man sie in Italien als populärste Sängerin mit dem „Oscar Canzonissima“, und im Jahr 1968 erhielt sie für ihre Verdienste um das französische Chanson aus den Händen [[Charles de Gaulle]]s die „Medaille des französischen Staatspräsidenten“. Sie wurde zum [[Ordre des Arts et des Lettres|Commandeur des Arts et des Lettres]] erhoben und erhielt das Ehrenkreuz in vergoldetem Silber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre, auch infolge des [[Mai 1968 in Frankreich|Pariser Mai]], ließ die Popularität vieler Unterhaltungskünstler der 1960er Jahre nach. Ein neuer Musikstil und neue Themen waren nun beim Publikum gefragt. Nach privaten Rückschlägen, darunter der Selbstmord ihres Freundes und Kollegen [[Luigi Tenco]], trat Dalida während mehrerer Jahre kaum noch öffentlich in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970er/1980er, die „Orlando-Jahre“ ===&lt;br /&gt;
Nach rund 15-jähriger Zusammenarbeit mit Eddie Barclay übergab Dalida 1970 die Produktion ihrer Schallplatten und Konzerte ihrem jüngeren Bruder, Bruno Gigliotti, genannt Orlando. Im November 1971 trat sie nach vierjähriger Pause mit einem neuen Repertoire im Olympia auf. Da der Direktor des Hauses, Coquatrix, an ein Comeback nicht glaubte, trug sie die Saalmiete selbst. Ihr Auftritt erwies sich als großer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Management ihres Bruders gelangen zwischen 1970 und ihrem Todesjahr zehn Liedern Dalidas Platzierungen unter den [[Musikcharts#Hitparadenspezifische Begriffe|Top Ten]] in Frankreich, sieben Liedern Top-Ten-Platzierungen in der Wallonie (Belgien), 13 im französischsprachigen Kanada und zwei in der Türkei. In weiteren Ländern stiegen einige Hits von Dalida in die Top 100 auf, darunter Spanien, Deutschland und [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://artisteschartsventes.blogspot.com/2014/12/dalida.html Hitparaden-Platzierungen], abgerufen am 22. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 nahm Dalida mit dem populären Schauspieler [[Alain Delon]] das Duett &amp;#039;&amp;#039;[[Parole, Parole|Paroles, paroles]]&amp;#039;&amp;#039; („Worte, nur leere Worte“) auf. Das Lied wurde in Frankreich, Kanada, Japan und anderen Ländern ein Hit. 1974 eroberte sie mit &amp;#039;&amp;#039;Gigi l’amoroso&amp;#039;&amp;#039;, einer italienischen Auswanderergeschichte, und &amp;#039;&amp;#039;[[Il venait d’avoir 18 ans]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Fassung: &amp;#039;&amp;#039;Er war gerade achtzehn Jahr&amp;#039;&amp;#039;) über die Liebe einer Älteren zu einem jungen Mann erneut die Spitze der Hitparaden im In- und Ausland. Neu in ihrem Repertoire waren nachdenkliche Lieder wie &amp;#039;&amp;#039;Avec le temps&amp;#039;&amp;#039; (von [[Léo Ferré]]), &amp;#039;&amp;#039;Pour ne pas vivre seul&amp;#039;&amp;#039; („Um nicht allein zu leben“) und &amp;#039;&amp;#039;Je suis malade&amp;#039;&amp;#039; („Ich bin krank“, von [[Serge Lama]]). Für &amp;#039;&amp;#039;Le Temps des fleurs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gigi l’amoroso&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;J’attendrai&amp;#039;&amp;#039; nahm sie [[Goldene Schallplatte]]n entgegen und erhielt 1975 für &amp;#039;&amp;#039;Gigi&amp;#039;&amp;#039; zudem eine Platinplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Evergreen]] &amp;#039;&amp;#039;J’attendrai&amp;#039;&amp;#039; wechselte sie 1975 zum inzwischen angesagten [[Disco (Musik)|Disco]]-Stil. Weitere Erfolge waren &amp;#039;&amp;#039;Besame mucho&amp;#039;&amp;#039; (1976), &amp;#039;&amp;#039;Laissez-moi danser&amp;#039;&amp;#039; (1979) und &amp;#039;&amp;#039;Gigi in Paradisco&amp;#039;&amp;#039; (1980).&lt;br /&gt;
[[Datei:Disque Mourir sur scène.jpg|mini|hochkant|Single &amp;#039;&amp;#039;Mourir sur scène&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
1977 trat Dalida zum ersten Mal in der [[Carnegie Hall]] in [[New York City|New York]] auf. Im selben Jahr feierte sie ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum im Olympia. Mit &amp;#039;&amp;#039;[[Salma ya salama]]&amp;#039;&amp;#039;, das sie auf [[Arabische Sprache|Arabisch]] sang, landete sie einen weiteren Hit. Ihre Konzerttournee nach Ägypten und in den [[Libanon]] war ausverkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 5. bis zum 20. Januar 1980 trat Dalida täglich vor 5.000 Zuschauern in einer aufwendigen Musikrevue (mit 30 Kostümwechseln pro Abend) im Palais des Sports in Paris auf. Anschließend erschien ein während der Auftritte aufgezeichnetes Musikalbum. Im selben Jahr überreichte man ihr anlässlich ihres 25-jährigen Künstlerjubiläums eine [[Diamantene Schallplatte]]. Das [[ZDF]] widmete ihr eine von ihr selbst moderierte Sonderausgabe der Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;[[Liedercircus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Dalida&amp;#039;&amp;#039;. 1981 begann eine große Tournee der Show, die sie im Jahr zuvor im Palais des Sports aufgeführt hatte. Dennoch ließen in den 1980er Jahren ihre Plattenverkäufe nach, und es gelangen ihr keine Platzierungen in den französischen Top Ten mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kämpfer]]&amp;#039;&amp;#039; mit Alain Delon nahm sie 1983 den Musiktitel &amp;#039;&amp;#039;Je n’aime que lui&amp;#039;&amp;#039; auf. 1986 wurde sie in Kairo anlässlich der Uraufführung des nach einem Roman von [[Andrée Chedid]] entstandenen Films &amp;#039;&amp;#039;Le Sixième Jour&amp;#039;&amp;#039; (Regie [[Youssef Chahine]]), in dem sie die Hauptrolle spielte, gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalida, dom, Montmartre, 2014.09.05.jpg|mini|hochkant|Seitenansicht von Dalidas Villa an der Rue d’Orchampt am Hang des Montmartre in Paris]]&lt;br /&gt;
Am 18. April 1961 heiratete Dalida im Alter von 28 Jahren in Paris ihren Entdecker, Lucien Morisse, damals Produzent und Direktor des Radiosenders Europe N° 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kultur-port.de/blog/film/14487-dalida.html |titel=„Dalida“. Oder die Angst vor der Dunkelheit |hrsg=kulturport.de |datum=2017-08-16 |abruf=2023-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Heirat erhielt sie die französische Staatsangehörigkeit. Die Ehe scheiterte nach wenigen Monaten, als Dalida bei den [[Filmfestspiele von Cannes|Filmfestspielen von Cannes]] den polnischen Maler [[Jean Sobieski]] kennenlernte und vorübergehend mit ihm zusammenzog. Im Dezember 1961 bezog sie eine Villa am [[Montmartre]] mit einem Ausblick über Paris, die sie bis zu ihrem Tod bewohnte, und trennte sich von Sobieski.&amp;lt;ref&amp;gt;Juliana Tzvetkova: &amp;#039;&amp;#039;Pop Culture in Europe.&amp;#039;&amp;#039; ABC-Clio, Santa Barbara 2017, ISBN 978-1-4408-4466-9, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1967 nahmen Dalida und ihr Freund, der italienische Komponist und Sänger [[Luigi Tenco]], am [[Sanremo-Festival]] teil. Bei der Veranstaltung sangen zunächst Tenco, dann Dalida das Lied &amp;#039;&amp;#039;Ciao amore, ciao&amp;#039;&amp;#039;. Als die Jury beide nicht zum Finale zuließ, schrieb Tenco im Hotel einen Abschiedsbrief, in dem er die kommerziell, nicht künstlerisch orientierte Entscheidung der Jury anprangerte, und tötete sich durch einen Pistolenschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Tencos Tod litt Dalida an [[Depressionen]], ein [[Suizid]]versuch scheiterte. 1970 nahm sich ihr erster Ehemann Lucien Morisse das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arte-magazin.de/dalida/ |titel=Eleganz in Ewigkeit |hrsg=[[arte]] Magazin |datum=August 2023 |abruf=2023-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dalida überwand ihre psychische Krise mit Hilfe einer Therapie. Der Schriftsteller Arnaud Desjardins, der sich für fernöstliche Religionen interessierte, wurde ihr neuer Freund. Sie begleitete ihn nach Indien, bereiste das Land (angeblich drei Jahre lang) und begab sich in die Obhut eines geistlichen Führers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde der Maler und Sänger Richard Chanfray Dalidas neuer Lebensgefährte. Chanfray war in der Pariser [[Bohème]] als „Graf von [[Quartier Saint-Germain-des-Prés|Saint-Germain]]“ bekannt. Mit ihm zusammen lebte sie auf der Mittelmeerinsel [[Korsika]], wo sie sich ein Haus bauen ließ. 1981 trennte sich Dalida von Chanfray, der sich im Juli 1983 das Leben nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachruhm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal von Dalida.JPG|mini|Dalidas Grabmal auf dem Friedhof von Montmartre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lettre de Dalida.png|mini|Von Dalida hinterlassene Abschiedsnotiz]]&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1987 wurde Dalida in ihrem Pariser Haus gegen 18 Uhr von einer Hausangestellten tot aufgefunden. Die Polizei teilte mit, sie sei an einer Überdosis [[Schlafmittel]] gestorben. Im Abschiedsbrief der 54-Jährigen stand nur ein Satz: „Das Leben ist mir unerträglich – vergebt mir.“ Der Trauergottesdienst fand unter Anteilnahme einer großen Menschenmenge in der Kirche [[La Madeleine (Paris)|La Madeleine]] in Paris statt. Dalida wurde auf dem [[Cimetière de Montmartre]] (Division 18) beigesetzt. Neben ihrer Grabstätte steht ein Briefkasten, in dem ihre immer noch zahlreichen Fans Briefe ablegen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://www.knerger.de/html/dalidamusiker_8.html |titel=Das Grab von Dalida |werk=knerger.de |abruf=2023-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1997 wurde, zehn Jahre nach ihrem Tod, die [[Place Dalida]] unweit ihres Hauses im [[18. Arrondissement (Paris)|18. Arrondissement]] eingeweiht. Zu ihrem Gedenken wurde dort eine Büste der Künstlerin aufgestellt. Seit Jahren berühren Touristen die Brüste der Büste, die als [[Glücksbringer]] dienen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Doris Akrap |Titel=Leben und Leiden eines Stars: „Verzeiht mir“ |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2017-05-02 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Leben-und-Leiden-eines-Stars/!5401509/ |Abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sortiraparis.com/de/was-in-paris-zu-besuchen/geschichte-erbe/guides/271102-freitag-der-13-in-paris-unsere-glucksadressen-um-das-schicksal-abzuwenden |titel=Freitag, der 13. in Paris: Unsere Glücksadressen, um das Schicksal abzuwenden |sprache=de |abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 widmete das Modemueum im [[Musée Galliera|Palais Galliera]] den Roben und Kostümen von Dalida eine Sonderausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia |url=https://des-belles-choses.com/palais-galliera-dalida-ausstellung-im-modemuseum-in-paris/ |titel=Palais Galliera – Dalida Ausstellung im Modemuseum in Paris |werk=Des Belles Choses – Travel &amp;amp; Style Blog |datum=2017-11-15 |sprache=de |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://onlinemerker.com/paris-palais-galliera-dalida-pour-toujours-zum-30-todestag-der-saengerin-und-schauspielerin-dalida/ |titel=PARIS/ Palais Galliéra. Dalida pour toujours. Zum 30. Todestag der Sängerin und Schauspielerin Dalida |sprache=de |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.palaisgalliera.paris.fr/en/palais-galliera/ressources-en-ligne/tour-dalida-exhibition |titel=Tour of the Dalida exhibition {{!}} Galliera |sprache=en |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich ihres 86. Geburtstags hat ihr die Suchmaschine Google 2019 ein [[Google Doodle|Doodle]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Minor |url=https://www.googlewatchblog.de/2019/01/dalida-animiertes-google-doodle/ |titel=Dalida: Animiertes Google Doodle zum 86. Geburtstag der französischen Sängerin &amp;amp; Schauspielerin |werk=googlewatchblog.de |hrsg=GoogleWatchBlog |datum=2019-01-16 |abruf=2019-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere biografische Spielfilme und Dokumentationen erinnern an sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
{{Eingebundene Diskografie|Dalida/Diskografie|Überschrift=Studioalben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Place-Dalida-1.jpg|mini|Place Dalida: Straßenschild auf dem Montmartre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Busto de Dalida.jpg|mini|Büste auf der [[Place Dalida]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Darstellerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: Sigarah wa-kass&lt;br /&gt;
* 1955: Le Masque de Toutankhamon&lt;br /&gt;
* 1958: Rapt au deuxième bureau&lt;br /&gt;
* 1959: [[Mädchen für die Mambo-Bar]]&lt;br /&gt;
* 1961: Che femmina … e che dollari!&lt;br /&gt;
* 1963: L’Inconnue de Hong Kong&lt;br /&gt;
* 1963: Teuf-teuf (TV-Film)&lt;br /&gt;
* 1965: Menage all’italiana&lt;br /&gt;
* 1965: Ni figue ni raisin (TV-Serie, eine Folge)&lt;br /&gt;
* 1966: La Morale de l’histoire (TV-Film)&lt;br /&gt;
* 1968: Io ti amo&lt;br /&gt;
* 1968: American secret service: cronache di ieri e di oggi&lt;br /&gt;
* 1986: Der sechste Tag &amp;#039;&amp;#039;(Al-yawm al-Sadis)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filmbiografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: Dalida (TV-Film) – Regie: Joyce Buñuel, mit [[Sabrina Ferilli]] in der Titelrolle sowie mit [[Charles Berling]], [[Michel Jonasz]] und [[Christopher Lambert]]&lt;br /&gt;
* 2016: [[Dalida (Film)|Dalida]] – Regie: [[Lisa Azuelos]], mit [[Sveva Alviti]] in der Titelrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Diven Arabiens – Von Umm Kulthum bis Dalida (Divas. D’Oum Kalthoum à Dalida).&amp;#039;&amp;#039; Regie: Feriel Ben Mahmoud, Frankreich 2021, 53 Minuten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dalida, meine Schwester (Dalida &amp;amp; Orlando, les âmes soeurs).&amp;#039;&amp;#039; Regie: François Chaumont, Arte, Frankreich 2023, 53 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Nummer-eins-Hits in Deutschland (1959)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119375001}}&lt;br /&gt;
* [https://dalida.com/ Website über Dalida] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20100225112056/https://www.covergalerie.org/DATEN/D/DALIDA/Dalida.htm Diskografie und Infos] bei covergalerie.org (Archivlink)&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|3685}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|146664}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0197931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119375001|LCCN=n81105124|VIAF=54165955}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dalida| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chansonsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagersänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (arabische Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dalida&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gigliotti, Iolanda Christina (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienisch-französische Schlagersängerin und Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kairo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BernwardAurelian</name></author>
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