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	<title>Dalbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:17:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dalbe&amp;diff=39347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OpusNovum: /* Begriffsherkunft */</title>
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		<updated>2026-01-17T11:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Begriffsherkunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Duckdalben|Zum Seemannsclub in Hamburg siehe [[Seemannsclub Duckdalben]]. Zu weiteren Bedeutungen von &amp;#039;&amp;#039;Dalbe&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Dalbe (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalbe 01 KMJ.jpg|mini|hochkant=0.6|Dalben im Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yachthafen Bagenkop.jpg|mini|hochkant=0.6|In vielen Yachthäfen übliche Anlegevariante: Der Bug wird am Steg, das Heck an Dalben festgemacht (hier in [[Bagenkop]], Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalbe 02 KMJ.jpg|mini|hochkant=0.6|Dalben]]&lt;br /&gt;
Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dalben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dälben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man einen in den [[Hafen]]grund oder in [[Kanal (Wasserbau)|Kanälen]] eingerammten [[Pfahlgründung|Pfahl]] zum Befestigen oder Abweisen eines [[Schiff|Schiffes]] oder zur Markierung der [[Fahrrinne]]. Werden zur besseren Stabilität mehrere Pfähle zusammen aufgestellt und verbunden, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;- oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dückdalben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewässern#cite ref-1|Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewässern]]&amp;#039;&amp;#039;, ([[Wikisource]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name Duckdalbe geht auf den [[Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba|Herzog von Alba]] (Duc d’Albe) zurück, der in den ehemals spanischen Niederlanden solche Einrichtungen schaffen ließ, um auch größere Schiffe zusätzlich in einem Hafen unterbringen zu können. Auf Spanisch heißt die Dalbe &amp;#039;&amp;#039;duque de Alba&amp;#039;&amp;#039; (Herzog von Alba). Entsprechend wurden sie früher in Deutschland &amp;#039;&amp;#039;Duckdalben&amp;#039;&amp;#039; genannt. Auch in mehreren europäischen Sprachen findet sich der in ähnlicher Schreibweise verkürzte oder veränderte Begriff. Im deutschen Seezeichenwesen ist diese sprachliche Ableitung spätestens seit Preußens einheitlicher Bezeichnung der Fahrwasser von 1887 offiziell in Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewässern#cite ref-1|Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewässern]]&amp;#039;&amp;#039;, ([[Wikisource]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktion ==&lt;br /&gt;
Technisch gesehen ist eine Dalbe ein in die Gewässersohle eingerammter Pfahl unter horizontaler Last, mehrere Dalben bilden eine Pfahlgruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Scharnow]] |Titel=Lexikon Seefahrt |Auflage=5. |Verlag=Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen |Ort=Berlin |Datum=1988 |ISBN=3-344-00190-6 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gewässersohle ist in der Regel der natürlich vorkommende Boden; die horizontale Last muss die Dalbe aufnehmen, wenn ein Schiff dagegen stößt oder an seiner Festmachertrosse zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dalben werden nach dem Zweck grob in zwei Gruppen einteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anlegedalbe, Führungsdalbe oder Abweisdalbe: Sie dient dem Anlegen, Führen und Abweisen von Schiffen sowie dem Markieren der Fahrrinne. Um Schäden am Schiff zu vermeiden, muss diese Dalbe elastisch sein. Die Stoßenergie wird durch die Formänderungsarbeit der Dalbe und des Baugrundes umgewandelt.&lt;br /&gt;
* Vertäudalbe: Sie dient dem Festmachen und [[Verholen]]. Hier sind starre Konstruktionen besser geeignet. Auch beim Ablegen ist eine möglichst starre Dalbe von Vorteil.&lt;br /&gt;
* Deviationsdalbe: Sie dient der Erstellung einer [[Deviationstabelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Rutter: &amp;#039;&amp;#039;Besser Navigieren&amp;#039;&amp;#039;. 2.5.3. &amp;#039;&amp;#039;Kompasskontrolle am Deviationsdalben&amp;#039;&amp;#039;. Palstek-Verlag, Hamburg, ISBN 978-3-931617-38-7, S. 214 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dalben wurden bis ins 20. Jahrhundert überwiegend aus Holz hergestellt. Da Holz sehr anfällig für den [[Schiffsbohrwurm]] ist, ist dieser Baustoff meistens dem Stahl gewichen. Für den Dalbenbau werden Stahllegierungen mit sehr hoher [[Streckgrenze]] verwendet, um die geforderte Elastizität zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dalbenramme ==&lt;br /&gt;
Unten angespitzte Holzdalben werden mit einer [[Ramme (Maschine)|Dalbenramme]] in den Boden getrieben. Dabei handelt es sich um ein Fallgewicht (Rammbär), das, an einer senkrechten Schiene geführt, hochgezogen wird und mit der Schwerkraft auf den Dalbenkopf niederfällt. Die Ramme ist auf einem Schiff montiert und wird so zum Einsatzort gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dimensionierung und Berechnung ==&lt;br /&gt;
Zur Berechnung und Dimensionierung der Dalben gibt es in der Bautechnik verschiedene Methoden. In Deutschland gelten hierfür die &amp;#039;&amp;#039;Empfehlungen des Arbeitsausschusses für Ufereinfassungen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;EAU&amp;#039;&amp;#039;) als Standardwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baw&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Grabe, Torben Pichler: [https://henry.baw.de/bitstream/20.500.11970/101872/1/Pichler%20Die%2011.pdf Die 11. Auflage der Empfehlungen des Arbeitsausschusses Ufereinfassungen] (PDF) In: Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Normen und Regelwerke in der Geotechnik&amp;#039;&amp;#039;. Bundesanstalt für Wasserbau (BAW),  Hannover, S. 59–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932 veröffentlichte Blum&amp;lt;ref&amp;gt;H. Blum: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche Dalbenformen und deren Bemessung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bautechnik&amp;#039;&amp;#039;, 1932, 10, Heft 5, S. 50–55.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Bautechnik&amp;#039;&amp;#039; eine Berechnungsmethode, die in Deutschland und Europa bis heute verwendet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rudolph&amp;quot;&amp;gt;Christina Rudolph, Björn Mardfeldt, Jan Dührkop: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichsberechnungen zur Dalbenbemessung nach Blum und mit der p-y-Methode&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;geotechnik&amp;#039;&amp;#039;, 2011, 34, Heft 4, S. 237–251; [[doi:10.1002/gete.201100006]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* International ist die p-y-Methode (nichtlineares Bettungsmodulverfahren) üblich, die 2012 auch in die EAU aufgenommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rudolph&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;baw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Moderner und von der Berechnung aufwändiger ist die [[Finite-Elemente-Methode]] (&amp;#039;&amp;#039;FEM&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Achmus: [https://henry.baw.de/bitstream/20.500.11970/104677/1/2002.pdf Verschiebungen horizontal belasteter, im Wasser stehender Pfähle] (PDF) 30. Internationaler Schifffahrtskongress.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Dalben Oberhafenkanal Hamburg 06.jpg|Stark abgenutzte hölzerne Duckdalben im [[Oberhafenkanal]], Hamburg&lt;br /&gt;
   Ferch dolphins.jpg|Bewachsene Dalben im [[Schwielowsee]]&lt;br /&gt;
   Wilhelminadorp.png|Rot beleuchtete Dalben im Kanal von [[Goes]] zur [[Oosterschelde]] bei [[Wilhelminadorp (Goes)|Wilhelminadorp]]&lt;br /&gt;
   Teredo navalis.jpg|[[Schiffsbohrwurm]] auf einer Dalbe aus [[Lärchenholz]], die sich vier Jahre lang im Hafen von [[Norderney]] befand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZeitschrBauwesen |Autor=F.H. Reitz |Titel=Eiserne Schiffshalter, sogenannte Ducd’albe, im Hafen von Hamburg |Jahr=1862 |Heft=1 |Spalten=41–46 |Kommentar=Text und Bilder |zlb=24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dolphins (structure)|Dalbe|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.marum.de/Von_Calanus_bis_Duenung.html#Section286 Über die Herkunft des Namens] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.elbetreff.de/ELBE/flussbauwerke/dalben/duckdalben.htm Bilder &amp;amp; Beschreibung.] elbetreff.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4236144-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafeninfrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrtszeichen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OpusNovum</name></author>
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