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	<title>Daisy Spies - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daisy_Spies&amp;diff=379145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karla1964: sprachl. Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2026-01-24T08:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachl. Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Daisy Spies 1930. Foto Karl Schrecker.jpg|mini|hochkant|Daisy Spies (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete „Daisy“ Spies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|20|12|1905|Link=ja}} in [[Moskau]]; † [[4. September]] [[2000]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Tanz|Tänzerin]] und [[Choreografie|Choreografin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Kind einer deutschen Kaufmannsfamilie in Moskau geboren, wuchs Daisy Spies mit vier älteren Geschwistern auf, die fast alle Künstler wurden. In ihrem Elternhaus erfuhr sie vielfältige künstlerische Eindrücke durch Konzertabende bedeutender Musiker wie [[Alexander Nikolajewitsch Skrjabin|Alexander Skrjabin]] und [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]] und durch den Besuch der großen Kunstsammlungen [[Pjotr Iwanowitsch Schtschukin|Schtschukin]] und [[Iwan Abramowitsch Morosow|Morosow]]. Ihr Bruder [[Walter Spies]], [[Bali]]-Maler und Musiker, inspirierte sie zum Tanz und empfahl sie zur Schülerin von [[Toni Freeden]] und [[Mary Wigman]]. Sie wurde außerdem bei Ellen Tels und Julian Algo, später auch bei [[Victor Gsovsky]] und [[Max Terpis]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy Spies war in den frühen 1920er Jahren Bühnenpartnerin von [[Harald Kreutzberg]]. Ihre Karriere begann sie 1924 an der [[Staatsoper Unter den Linden|Berliner Staatsoper]], wo sie unter Max Terpis und [[Rudolf von Laban]] die jüngste [[Primaballerina]] wurde. In [[Donaueschingen]] trat sie 1926 zu den [[Donaueschinger Musiktage|Festspielen Neuer Tonkunst]] in [[Oskar Schlemmer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Triadisches Ballett|Triadischem Ballett]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/swrkultur/musik-klassik/donaueschinger-musiktage/archiv/dmt-archiv-frontmod-detail-100~_dmt-werk@2fpaulhindemith@5fdastriadischeballettmitmusikfu_-739711cb205e9a2469478e37e5f0d130c916056b.html Daisy Spies, Triadisches Ballett, 1926]&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv [[Donaueschinger Musiktage]], abgerufen am 21. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1931 ging sie mit der Truppe „Die Sechs von der Staatsoper“ und dem „Gamajun Ballett“ von Victor Gsovsky auf Europa-Tournee. 1934 übernahm sie zusammen mit ihrem Partner und späteren Ehemann, dem Ballettmeister [[Rudolf Kölling]] (1904–1970)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.imdb.com/name/nm2045597/ |titel=Rudolf Kölling – Additional Crew, Actor |werk=imdb.com |sprache=en |datum=1904-02-09 |abruf=2023-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und ihrem Bruder, dem Kapellmeister [[Leo Spies]], die Leitung des Balletts der [[Deutsche Oper Berlin|Charlottenburger Oper]] als 1. Solotänzerin und [[Ballettmeister]]in. Mit ihrer eigenen Kammertanzgruppe trat sie in halb Europa und im alten &amp;#039;&amp;#039;[[Wintergarten (Varieté)|Wintergarten]]&amp;#039;&amp;#039; auf und wurde zu einer Legende des Berliner Ballettlebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1955 war Daisy Spies Ballettmeisterin der Deutschen Staatsoper Berlin. In der Diskussion um den [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]] im Tanz in der Zeitschrift [[Die Weltbühne|Weltbühne]] wurde sie 1953 von der Leipziger Ballettmeisterin [[Lilo Gruber]] kritisiert, weil sie als Ballettmeisterin der Staatsoper nur den klassischen und modernen Tanz vermitteln würde, nicht aber „ein gründliches Studium des Marxismus-Leninismus und der Lehren Stalins“ und deshalb nicht „zum sozialistischen Inhalt und zur nationalen Form kommen“ könne.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Zur Diskussion: Realismus im Tanz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten, Hauptabteilung Künstlerischer Nachwuchs und Lehranstalten. Dresden o.&amp;amp;nbsp;J., S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der Spielzeit 1954/1955 ersetzte der Intendant [[Max Burghardt]] die „Westkünstlerin“ Daisy Spies unter Protest des Ballettensembles durch die „Genossin Lilo Gruber“, weil diese seinen „Zielen und Absichten“ besser entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Burghardt: Ich war nicht nur Schauspieler. Erinnerungen eines Theatermannes. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1983, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daisy Spies war außerdem in Weimar, Leipzig, im Berliner [[Friedrichstadtpalast]], am Hamburger [[Operettenhaus]] und im [[Landestheater Linz]] als Ballettchefin und Choreografin tätig und als [[Tanzpädagogik|Tanzpädagogin]] an der Wigmanschule und den Akademien der Künste in Berlin und Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich vom Deutschen Ausdruckstanz Mary Wigmans und Rudolf von Labans kommend, hatte Daisy Spies bei Victor Gsovsky das klassische [[Ballets Russes|russische Ballett]] kennengelernt. So wurde ihr Stil eine moderne Variante des klassischen Balletts, das vor allem der Szene und dem Theater verpflichtet blieb. Zu ihren erfolgreichsten eigenen Balletten gehört &amp;#039;&amp;#039;Der Stralauer Fischzug&amp;#039;&amp;#039; nach [[Adolf Glaßbrenner]] und [[Theodor Hosemann]], das sie zusammen mit Leo Spies zur [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympiade 1936]] und zum [[Berlin-Jubiläum 1937]] herausbrachte, sowie &amp;#039;&amp;#039;Das Recht des Herrn&amp;#039;&amp;#039; mit Musik von [[Victor Bruns]] an der Deutschen Staatsoper 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mary Wigman, [[Valeska Gert]], [[Gret Palucca]] und [[Tatjana Gsovsky]] war Daisy Spies die letzte Vertreterin der großen Zeit des deutschen künstlerischen Tanzes der 1920er Jahre. Sie wurde unter anderem von [[Oskar Kokoschka]] gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist auf dem [[Dorotheenstädtischer Friedhof|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin beerdigt, neben ihrem Bruder Leo. Ihren tanzkünstlerischen Nachlass vermachte sie dem [[Deutsches Tanzarchiv Köln|Deutschen Tanzarchiv Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1926: [[Das Blumenwunder]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Die Ehe]] (Dokumentarfilm mit Spielhandlung)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Tanz auf dem Vulkan (1938)|Tanz auf dem Vulkan]]&lt;br /&gt;
* 1938: Jugend im Tanz (Kurz-Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Koegler]], [[Helmut Günther (Autor)|Helmut Günther]]: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Ballettlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun. Stuttgart 1984, ISBN 3-15-010328-2, S. 425.&lt;br /&gt;
* [[Frank-Manuel Peter]]: &amp;#039;&amp;#039;Daisy Spies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ballett intern&amp;#039;&amp;#039;, H. 3, Dezember 1995, S. 34f.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Sie lebten wie sie wollten. Berliner Friedhofsspaziergänge zu Grabstätten außergewöhnlicher Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Orlanda, Berlin 2006, ISBN 3-936937-39-7&lt;br /&gt;
* Frank-Manuel Peter: &amp;#039;&amp;#039;Daisy Spies (1905–2000). Tänzerin, Choreographin, Ballettmeisterin, Tanzpädagogin.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Oskar Schlemmer und der Tanz.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-86832-628-4, S. 176–178.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-tanzarchiv.de/archiv/nachlaesse-sammlungen/s/daisy-spies Seite zu Daisy Spies] beim Deutschen Tanzarchiv Köln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.coram-publico.de/meldungen2.asp?c=5120 Daisy Spies gestorben],&amp;#039;&amp;#039; Meldung auf &amp;#039;&amp;#039;coram publico,&amp;#039;&amp;#039; 5. September 2000.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117490083|LCCN=n97866156|VIAF=280922258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spies, Daisy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanzpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spies, Daisy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spies, Margarete (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Tänzerin und Choreografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karla1964</name></author>
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