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	<title>Daisy Campi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:57:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daisy_Campi&amp;diff=2006007&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Ausstellungen (Auswahl) */ BKL</title>
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		<updated>2025-07-06T20:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausstellungen (Auswahl): &lt;/span&gt; BKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Daisy Campi Selbstportrait.jpg|miniatur|Selbstporträt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daisy Campi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1893]] in [[Port Said]], [[Ägypten]]; † [[20. September]] [[1979]] in [[Vogtareuth|Eichbichl]] bei Rosenheim) war eine deutsche [[Malerin]] der [[Moderne Kunst|Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Daisy Campi wurde als Tochter des französischen Diplomaten Louis Héritte de la Tour und seiner Frau Constance Baronesse Swaine geboren. Ihr Großvater Ernest Héritte hatte 1863 [[Louise Héritte-Viardot]] geheiratet, die älteste Tochter des Direktors des Pariser [[Théâtre-Italien]], [[Louis Claude Viardot]] (1800–1883), und der gefeierten spanischen Sängerin [[Pauline Viardot-Garcia]] (1821–1910). Ernest Héritte war als Generalkonsul und später als Geschäftsträger der französischen Republik in [[Kapstadt]] tätig. Sein Sohn, Daisys Vater, wurde französischer [[Diplomat]]. Ihre Kindheit verbrachte sie in [[London]], [[Shanghai]] und [[Paris]]. Nach der Scheidung der Eltern und der neuen Heirat ihrer Mutter wurde sie von Luigi de Campi a Montesanto adoptiert und trug nun den Namen Daisy Héritte de Campi a Montesanto.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Euler und Daisy Campi – Abseits vom Chiemsee&amp;#039;&amp;#039;. Kehrer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-86828-074-6, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 begann sie eine Ausbildung an der Malschule in [[Lausanne]] und setzte diese mit einem Studium der [[Malerei]] an der [[École des Beaux-Arts]] in [[Genf]] fort. Nach dem Tod ihres Stiefvaters folgte der Umzug nach [[München]], dort schrieb sich die [[Frauen in der Kunst|Künstlerin]] an der Malschule von [[Moritz Heymann]] ein und begann anschließend ihr Studium an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] bei [[Angelo Jank]]. Daisy Campi beherrschte schon zu diesem Zeitpunkt fünf Sprachen und war umfassend gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1926 unternahm sie erste Reisen mit [[Hermann Euler (Maler)|Hermann Euler]], den sie in der Malschule Heymann kennengelernt hatte, und dem norwegischen Maler Georg Schjelderup nach Frankreich. Zwei Jahre später heiratete sie Hermann Euler und begab sich auf eine viermonatige Hochzeitsreise, bevor sie in München ein Atelier bezogen. Ab dem Jahr 1927 nahm sie als Mitglied der Neuen [[Münchner Secession]] unter anderem auch an den Ausstellungen im Münchner [[Glaspalast (München)|Glaspalast]] teil, wo ihre Arbeiten große Beachtung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde der einzige Sohn Alexander geboren, 1934 erwarb das Ehepaar in Eichbichl einen Bauernhof am [[Rinssee]] in der Nähe von [[Rosenheim]]. Nach den beschwerlichen Kriegsjahren setzte eine umfangreiche Reisetätigkeit ein, vor allem nach Italien, Jugoslawien, Spanien und Frankreich. 1970 starb Hermann Euler, neun Jahre später seine Frau, Daisy Campi.&lt;br /&gt;
[[Datei: Daisy Campi Malven.jpg|miniatur|Malven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Bei Daisy Campi liegt der Schwerpunkt neben einigen herausragenden [[Stillleben]] vor allem auf den Reisebildern. Sowohl in der ganz frühen Zeit, den [[Capri]]-Bildern von 1929, als auch in den späten Schöpfungen von [[Ravello]] und [[Kreta]] äußert sich eine bemerkenswerte malerische Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Capri-Landschaften zeigen eine rhythmische Vernetzung von Architektur und Landschaft. Überraschende Gebirgsformen werden in einer fast lyrischen Naivität in die Bildfläche komponiert, Tiefenraum wird einzig durch Überschneidung und Verkleinerung erzeugt.&lt;br /&gt;
Das so entstandene Bild entbehrt jeglichen Klischees und wird umso mehr zum Träger des spezifisch Atmosphärischen. Campis [[Kolorit]] ist von nobler Kultiviertheit gekennzeichnet, insbesondere ihr Einsatz von farbigem Grau, aus [[Komplementärfarben]] bestehend oder Schwarz und Weiß mit einer minimalen Beimischung einer Primär- oder Sekundärfarbe, ist sprichwörtlich, gut nachvollziehbar an ihren Stillleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Landschaften besticht vor allem die Pinselführung: Eine unterschiedlich mit [[Terpentin]] versehene [[Ölfarbe]], ein Nass-in-nass-Malen und eine äußerst bewegte Pinselführung ergeben ein kraftvoll-dynamisches Bildgefüge. Diese Entwicklung zeichnet sich in den 60er Jahren ab und setzt sich in sehr spontanen Reiseblättern (Ravello und Kreta) fort. Eine ihrer Besonderheiten ist die Verwendung von Ölfarbe auf Papier.&lt;br /&gt;
Daisy Campi zählt zu den herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Süddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Weißes Haus in der Bretagne.jpg|Weißes Haus in der Bretagne&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Bucht im Süden.jpg|Bucht im Süden&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Badende.jpg|Badende&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Capri 01.jpg|Capri&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi capri 02.jpg|Capri&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Rote Tulpen.jpg|Rote Tulpen&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Lilien mit Tulpen.jpg|Lilien mit Tulpen&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Stillleben mit Eierschalen.jpg|Stillleben mit Eierschalen&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Stillleben mit Iris und Oobstkorb.jpg|Stillleben mit Iris und Obstkorb&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Hyazinthe mit Krügen.jpg|Hyazinthe mit Krügen&lt;br /&gt;
Datei:Daisy Campi Zitronen in blauer Schale.jpg|Zitronen in blauer Schale&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Jahr oder was ist hier das Kriterium??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|anzahl=3|liste=&lt;br /&gt;
* [[Kunstverein Hannover|Hannover, Kunstverein]]&lt;br /&gt;
* München, Galerie Paulus&lt;br /&gt;
* München, [[Glaspalast (München)|Glaspalast]]&lt;br /&gt;
* München, Galerie Heinemann&lt;br /&gt;
* Berlin, Haus Wertheim&lt;br /&gt;
* München, [[Neue Pinakothek]]&lt;br /&gt;
* München, [[Deutsches Museum]]&lt;br /&gt;
* Berlin, [[Preußische Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
* Düsseldorf, [[Kunstpalast (Düsseldorf)|Kunstpalast]]&lt;br /&gt;
* Rosenheim, Kunstverein&lt;br /&gt;
* [[Dessau]], Gemäldegalerie&lt;br /&gt;
* [[Köln]], Kunstverein&lt;br /&gt;
* [[Neue Residenz (Bamberg)|Bamberg, Neue Residenz]]&lt;br /&gt;
* München, Städtische Galerie&lt;br /&gt;
* [[Regensburg]], Kunsthalle&lt;br /&gt;
* [[Große Deutsche Kunstausstellung|München, Große Kunstausstellung, Haus der Kunst]]&lt;br /&gt;
* [[Rosenheim]], Städtische Galerie&lt;br /&gt;
* [[Rom]], Palazzo delle Esposizioni&lt;br /&gt;
* [[Offenburg]], Salzhaus&lt;br /&gt;
* Wasserburg, Rathaus&lt;br /&gt;
* Bad Endorf, [[Schloss Hartmannsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* André Meller: &amp;#039;&amp;#039;Daisy Hériette de Campi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue du Vrai et du Beau; Arts et Lettres&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Konrad Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Bei den Juryfreien&amp;#039;&amp;#039;. Zur Frühjahrsausstellung in den [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]]&lt;br /&gt;
* Hans Heyn: &amp;#039;&amp;#039;Die Eulers, Bilder aus einer heilen Welt in der Rosenheimer Galerie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Iris Trübswetter: &amp;#039;&amp;#039;Sie fordern den Vergleich heraus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hans Heyn: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Malerei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hendrik Heuser: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Farbe, Bilder von Daisy Campi Euler bei Furtner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Reinhard Müller Mehlis: &amp;#039;&amp;#039;Liebe zur kompakten Form&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hans Heyn: &amp;#039;&amp;#039;Die Eulers – ein Künstlerpaar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ruth Negendanck]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerlandschaft Chiemsee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Birgit Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Euler und Daisy Campi – Abseits vom Chiemsee&amp;#039;&amp;#039;. Kehrer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-86828-074-6.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, Berlin 1994, ISBN 3-7774-6420-1, S. 360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139213015}}&lt;br /&gt;
* [http://galerie.rosenheim.de/index.php?id=27&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=18&amp;amp;cHash=5134cdaaf709e7edd61c1b6f3a342403 Ausstellung Hermann Euler und Daisy Campi, Städtische Galerie, Rosenheim, 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139213015|LCCN=no/2009/160804|VIAF=100507477}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Campi, Daisy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilllebenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Campi, Daisy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Port Said]], [[Ägypten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vogtareuth|Eichbichl]] bei Rosenheim&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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