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	<title>Daiaeni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:59:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Daiaeni&amp;diff=1667196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: Punkt am Satzende VOR dem Einzelnachweis</title>
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		<updated>2022-01-15T21:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt am Satzende VOR dem Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daiaeni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder Daiēni, Daiani (&amp;lt;sup&amp;gt;KUR&amp;lt;/sup&amp;gt;da-ia-ni, &amp;lt;sup&amp;gt;m&amp;lt;/sup&amp;gt;da-ia-ni) war Mitglied eines Bündnisses von [[Nairi]]-Stämmen, denen unter anderem die [[Assyrisches Reich|assyrischen]] Könige [[Tiglat-pileser I.]] und [[Salmanasser III.]] entgegenstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
844 v. Chr. empfing [[Salmanasser III.]] auf einem Feldzug gegen [[Nairi]] den Tribut von Daiaeni. Es wird in den Annalen zwischen [[Suhi]] und dem [[Van-See]] erwähnt.&lt;br /&gt;
In seinem 15. Regierungsjahr empfing Salmanasser Pferde als Tribut des Reiches Daiaeni, wie auf dem Relief am [[Tigristunnel]] (Birkilin Cay) berichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Daiaeni wird gewöhnlich als das nordwestlichste der Nairi-Länder angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reallexikon Assyriologie (Berlin, de Gruyter, Lemma Nairi)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtigste Quelle zur Lokalisierung sind das Tonprisma des Tiglat-Pilesar und die Feldzugsberichte Salmanassers. In seinem 15. &amp;#039;&amp;#039;palu&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Cameron Annals, iii 39-50&amp;lt;/ref&amp;gt; zog Salmanasser:&lt;br /&gt;
* zu den Städten von [[Urartu]]&lt;br /&gt;
* zu den Quellen des Euphrat&lt;br /&gt;
* Er empfing den Tribut der Daiaeni&lt;br /&gt;
* er errichtete eine Stele in der Königsstadt der  Daiaeni&lt;br /&gt;
Daiaeni lag also in der Nähe von Urarṭu, das damals nur das Gebiet des Van-Sees umfasste und in der Nähe der Quelle des [[Euphrat]]. Jedoch ist nicht bekannt, wo die [[Assyrer]] die Quelle des Euphrat lokalisierten. Russell hält die Ebene von [[Muş]], [[Hinis]], [[Malazgirt]], [[Eleşkirt]] und [[Ağrı]] für möglich, aber auch einen Nebenfluss des [[Kara Su]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. F. Russell, Shalmaneser&amp;#039;s Campaign to Urarṭu in 856 B.C. and the Historical Geography of Eastern Anatolia according to the Assyrian Sources. [[Anatolian Studies]]  34, 1984, 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stele von [[Yoncalı-Inschrift|Yoncalı]] trägt die Inschrift „Eroberer von Nairi von Tumme bis Daiaeni, Eroberer von [[Habhi]] bis zum [[Großes Meer|Großen Meer]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;H. F. Russell, Shalmaneser&amp;#039;s Campaign to Urarṭu in 856 B.C. and the Historical Geography of Eastern Anatolia according to the Assyrian sources. Anatolian Studies  34, 1984, 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es könnte sich also um die in den Annalen erwähnte Siegesstele Salmanassers handeln. Melikišvili glaubt allerdings, dass die Stele die Lage von [[Tumme]] anzeigt. Nach der 1985 entdeckten [[Hanak-Inschrift|Inschrift]] des [[Argišti I.]] aus [[Hanak (Türkei)|Hanak]], der nördlichsten bisher gefundenen urartäischen Inschrift könnte sich Daiaeni im Norden bis an die Grenze von Georgien erstreckt haben.&amp;lt;ref&amp;gt; Ali Dinçöl, Belkis Dinçöl, die Inschrift aus Hanak (Kars). Festschrift Sedat Alp, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kinnier Wilson]] will Daiaeni in der Gegend von [[Erzurum]] ansiedeln.&amp;lt;ref&amp;gt;J. V. Kinnier Wilson, The Kurba&amp;#039;il Statue of Shalmaneser III. Iraq 14, 1962, 90-105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Bruno Labat lokalisiert es in der Gegend von Erzurum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diaieni wird manchmal als „Land der Söhne des Daia oder Dia“ interpretiert,&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Burney, Die Bergvölker Vorderasiens, Essen 1975, 274&amp;lt;/ref&amp;gt; wahrscheinlich wegen der Schreibung mit dem &amp;lt;sup&amp;gt;m&amp;lt;/sup&amp;gt;-Determinativ. Salvini weist jedoch darauf hin, dass ein Wechsel zwischen &amp;lt;sup&amp;gt;K.UR&amp;lt;/sup&amp;gt; und &amp;lt;sup&amp;gt;m&amp;lt;/sup&amp;gt; auch bei der Schreibung anderer transkaukasischer Länder zu finden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Salvini, The historical geography of the Sevan Region in the Urartian period. In: Raffaele Biscione et al. (Hrsg.), The North-Eastern Frontier Urartians and non-Urartians in the Sevan Lake Basin. I. The Southern shores. Documenta Asiana 7 (Rom 2002), 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser hypothetische Daia wurde mit dem armenischen [[Tayk]]/[[Taochi]] und dem georgischen [[Tao-Klardschetien|Tao]] gleichgesetzt, der Hochebene [[Oltu]] im Nordosten von Erzurum.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Burney, Die Bergvölker Vorderasiens, Essen 1975, 275.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manche Forscher wollen Daiaeni mit [[Diauehe|Diaueḫe]], einem Nachbarn Uratus im 8. Jahrhundert gleichsetzen. Kaukasiologe [[Heinz Fähnrich]] und einige andere fassen die beiden Länder unter dem Namen [[Diaochi]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscher ==&lt;br /&gt;
* Sieni unter Tiglat-Pileser I.&lt;br /&gt;
* Asia unter [[Šulmanu-ašared III.|Salmanasar III.]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fischer Weltgeschichte, Die altorientalischen Reiche III (Frankfurt).&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Vorderasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urartu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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