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	<title>Dahlenrode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T20:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rosdorf&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Dahlenrode Wappen.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/25/38.14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/50/13.13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 245&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 116&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-08-21&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rosdorf.de/ |titel=Entwurf Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2026 / 2027 Seite 98 |abruf=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37124&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05504&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlenrode, Lk. Göttingen, ev. Kapelle, 2021 (bearb Sp).jpg|mini|hochkant=1.25|Kapelle von Dahlenrode]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dahlenrode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde [[Rosdorf]] im [[Landkreis Göttingen]], [[Niedersachsen]]. Das Dorf hat 116 Einwohner (Stand: 21. August 2025).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Dahlenrode liegt im Süden des Gemeindegebietes zwischen den Ortsteilen Dramfeld und Atzenhausen im Tal des Lindenbachs, der ca. 1&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich in die [[Dramme]] mündet. Durch den Ort führt die [[Landesstraße]] L 564 (im Ort: Lindenbachstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung seit dem 13. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Wann Dahlenrode gegründet wurde, ist unbekannt. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Urkunde aus dem Jahr 1270. Am 4. April dieses Jahres beurkundeten die Brüder Dietrich und Konrad der Jüngere von Berlepsch den Verkauf des Dorfes („villam, que vocatur Dalenrod“) mit allen Rechten und Zubehör an das benachbarte [[Klostergut Mariengarten|Kloster Mariengarten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred von Boetticher: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Mariengarten&amp;#039;&amp;#039;. (Göttingen-Grubenhagener Urkundenbuch, 2. Abteilung). Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen XXXVII. Quellen und Untersuchungen zur Geschichte Niedersachsens im Mittelalter, Band 8. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1987, ISBN 3-7848-3017-X. Nr. 29, S. 50f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1852 blieb der Ort im Besitz des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1590 kam es zu einem Grenzstreit mit der Ortschaft [[Jühnde]], da die Gemeindeteilungen durch die Waldflächen nicht mehr genau gesichert waren. Dahlenröder Rinder weideten am Dettberge, was zu ihrer Beschlagnahmung und Pfändung führte. Über zweieinhalb Jahrhunderte zog sich der Streit hin. In dieser Zeit wurden 1672 zunächst die Jagdreviere erfasst, doch 1797 wurde die Frage erneut aufgeworfen und schließlich 1833 geklärt, indem in den Flurstücksgrenzen &amp;#039;&amp;#039;Dettbergs Busch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Über dem Barlisser Fußsteig&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Im Hasenwinkel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;an der Grabenbreite&amp;#039;&amp;#039; [[Grenzstein]]e aufgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Meinhardt |Titel=Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=Wartberg Verlag |Ort=Gudensberg-Gleichen |Datum=1988 |ISBN=3-925277-14-5 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde am 1. Januar 1973 nach Rosdorf eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ortsheimatpflege Dahlenrode |url=https://www.rosdorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=21&amp;amp;topmenu=150 |titel=Dahlenrode |werk=rosdorf.de |hrsg=Gemeinde Rosdorf |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Ortschaft wurde erst im Jahr 2019 zur Vorbereitung der Feier der 750-jährigen Ersterwähnung ein Wappen verliehen. Der Entwurf stammt von dem Göttinger [[Wappenkünstler|Heraldiker]] Hans Otto Arnold nach Motivvorschlägen des Dahlenröder Ortsheimatpflegers Klaus Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dahlenrode feiert mit zwölf Aktionen sein 750-jähriges Bestehen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt.&amp;#039;&amp;#039; 26. November 2019, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Rosdorf/Dahlenrode-feiert-mit-zwoelf-Aktionen-sein-750-jaehriges-Bestehen |titel=Jubiläumsjahr. Dahlenrode feiert mit zwölf Aktionen sein 750-jähriges Bestehen |werk=Göttinger Tageblatt (Online-Ausgabe) |datum=2019-11-26 |abruf=2021-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in der Mitte das Lilien- oder Marienzepter aus dem Konventssiegel des nahegelegenen Klosters Mariengarten, von dem Dahlenrode fast 600 Jahre abhängig war. Da die Abhängigkeit seit 1852 nicht mehr besteht, ist das Lilienzepter auf dem Wappen auf dem Kopf stehend dargestellt. Die Kultur- oder Rodehacke wurde zu Beginn der Ansiedlung zur Urbarmachung der Tallage der künftigen Siedlungs- und Wirtschaftsfläche hauptsächlich verwendet. Und die Flachspflanze weist auf den jahrhundertelang das Dorfleben dominierenden Flachsanbau hin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Dahlenrode 1270 - 2020&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Ortsrat und der Ortsheimatpflege Dahlenrode, S. 29ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlenrode, Landkreis Göttingen, Ortsbild, 2021.05.13..jpg|mini|Ortsmitte von Dahlenrode: Gerade&amp;amp;shy;aus Fachwerkhaus Kellerbergsweg 1, rechts davon im Hintergrund am Hang die evangelische Kirche (Aufnahme 2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlenrode, Lk.GÖ, Lindenbachstr.9, 2021.05.13..jpg|mini|Fachwerkhaus Lindenbachstraße 9 von 1740, später nach rechts erweitert (Aufnahme 2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlenrode, Landkreis Göttingen, Heinebergweg 1, 2021.05.13. -.jpg|mini|Hofanlage Heinebergstraße 1]]&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Dahlenrode hat gemeinsam mit der Siedlung Gut Wetenborn einen fünfköpfigen Ortsrat, der seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ausschließlich von Mitgliedern der „[[Wählergemeinschaft]] Dahlenrode“ besetzt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159029/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2064 |titel=Ortsratswahl 12.09.2021 - Gemeinde Rosdorf - Dahlenrode |werk=kdo.de |datum=2021-09-12 |abruf=2021-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Manfred Schrickel, seine Stellvertreterin ist Berit Borth (Stand Januar 2022).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rosdorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=58 |titel=Ortsräte in der Gemeinde Rosdorf |werk=rosdorf.de |abruf=2022-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbe, Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es drei Betriebe (Stand 2022): eine Softwareentwicklungs- und Beratungsfirma, einen Hundesalon und einen Tonstudio/Medienservice-Dienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dahlenrode.eu/wissens.html |titel=Wissenswertes |werk=dahlenrode.eu |hrsg=Falko Krey, Rosdorf |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://falkokrey.de/ |titel=Der Ton macht die Musik - seit über 30 Jahren |werk=falkokrey.de |hrsg=Falko Krey |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Vollerwerbs-Landwirt schloss seinen Betrieb 1973; heute gibt es noch vier Nebenerwerbs-Landwirte. Die Hotel-Pension „Jägerheim“ wurde 1979 geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 errichteten die Dorfbewohner in Eigenleistung eine [[Kneipp-Medizin|Kneipp-Anlage]] mit Wassertretbecken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dahlenrode.eu/wassertretbecken.html |titel=Wassertretbecken |werk=dahlenrode.eu |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls größtenteils in Eigenleistung wurde 1980 ein [[Dorfgemeinschaftshaus]] (DGH) mit Halle für die [[Freiwillige Feuerwehr]] gebaut und 1999 erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dahlenrode.eu/dgh.html |titel=Das Dorfgemeinschaftshaus |werk=dahlenrode.eu |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlenrode ist mit einer Bushaltestelle an der Lindenbachstraße im öffentlichen Personennahverkehr über die Buslinie 134 bzw. ein [[Anrufsammeltaxi]] der [[Regionalbus Braunschweig|Regionalbus Braunschweig GmbH]] an die Nachbarortschaften [[Atzenhausen]] und [[Dramfeld]] bis nach [[Göttingen]] (Bahnhof/ZOB) angebunden. Die Fahrtzeit bis zum [[Bahnhof Göttingen]] dauert (ohne Umsteigen) mindestens knapp eine Dreiviertelstunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vsninfo.de/de/fahrplaene |titel=Linienfahrpläne |werk=vsninfo.de |hrsg=VSN Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen GmbH, Göttingen |abruf=19.03.2022 |kommentar=Dort Link zur Linie 134 &amp;quot;(Groß Scheen -) Friedland - Deiderode - Atzenhausen - Dramfeld&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bebauung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortskern ===&lt;br /&gt;
Auf der Karte der [[Kurhannoversche Landesaufnahme|Kurhannoverschen Landesaufnahme]] von 1785 ist Dahlenrode als kleines [[Straßendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.geobasisdaten.niedersachsen.de/shop/uebersicht/HL/HL161.jpg |wayback=20210512060303 |text=Digitalisat |archiv-bot=2023-12-08 15:30:14 InternetArchiveBot }} des Blatts Nr. 161 „Friedland“ der Kurhannoverschen Landesaufnahme (mit geringer Auflösung), abgerufen am 10. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit nur 17 Feuerstellen verzeichnet. Auch noch eine „Karte von der Feldmark“ aus dem 19. Jahrhundert zeigt die recht wenigen Gebäude, die sich hauptsächlich entlang der Hauptstraße (heute Lindenbachstraße) und um den Dorfkern der Kapelle gruppieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5.2: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Altkreis Münden.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Peter F. Lufen. Verlag CW Niemeyer, Hameln 1993, ISBN 3-87585-251-6, S. 229 (Text und Gebäudefotos) und S. 230 (historische Karte der Feldmark). ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dtbrd_nds_bd5_2/0231?sid=e2f9ba87f294866c9e7d4a4a49d631f4 Digitalisat], abgerufen am 10. Mai 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Bebauung des kleinen Dorfes Dahlenrode wird durchweg von kleinteiligen Hofstellen mit schlichten, meist giebelständigen [[Fachwerkhaus|Fachwerkgebäuden]] auf hohen Sandsteinsockeln bestimmt. Das wohl älteste erhalte Gebäude ist &amp;#039;&amp;#039;Lindenbachstraße 9&amp;#039;&amp;#039;, ein laut Inschrift 1740 erbautes zweigeschossiges Fachwerkhaus, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweitert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlenrode Kapelle.jpg|mini|hochkant|Westfassade der Kapelle, 2010]]&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Kapelle im Dorfkern an der Straßengabelung Kellerbergsweg/Heinebergstraße (Kellerbergsweg 4) liegt nicht wie früher üblich genau geostet, sondern nach Norden verschwenkt auf einem flachen Hangsporn des Heinebergs zwischen Leinebachtal und Schnürbachtal. Die Kapelle ist ein kleiner [[Saalkirche|Saalbau]] mit Putzfassaden, Walmdach und einem verschieferten [[Oktogon (Architektur)|oktogonalen]] [[Dachreiter]]. Der einzige Fassadenschmuck sind von Sandsteinbalken eingefasste Fassadenöffnungen mit leicht gebogenen [[Sturz (Architektur)|Stürzen]]. Den Eingang im Westen ziert ein Türsturz mit stilisiertem Schlussstein und Jahreszahl „1820“. Das heutige [[Barock|barocke]] Erscheinungsbild dürfte auf zwei Umbauten bzw. Instandsetzungen von 1745 und 1752&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/dahlenrode/ |titel=Dahlenrode |werk=Kirchengemeindelexikon (Online: kirchengemeindelexikon.de) |hrsg=Landeskirchliches Archiv Hannover |datum=2018-12-22 |abruf=2021-05-10 |kommentar=Enthält auch eine historische Innenaufnahme}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1779/80&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; zurückgehen. Weitere wichtige Umbauten fanden offenbar 1820 (Inschrift über der Tür) und 1894 (Inschrift in der Wetterfahne) statt. Der flach gedeckte Innenraum war früher – wie eine historische Fotografie im &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeindelexikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe historische Innenaufnahme auf der Seite von kirchengemeindelexikon.de ([https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/dahlenrode/ Link], abgerufen am 10. Mai 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt – durch eine aufgeständerte, umlaufende Empore mit einem [[Kanzelaltar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://freies-verlagshaus.de/kanzelaltar/ Der Kanzelaltar in Südniedersachsen], auf freies-verlagshaus.de, abgerufen am 10. Mai 2021 (Seite über Kanzelaltäre in Südniedersachsen)&amp;lt;/ref&amp;gt; in schlichten Barockformen geprägt. Umgestaltungen und Instandsetzungen des Inneren der Kapelle fanden 1950&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther Meinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1988, ISBN 3-925277-14-5, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2017&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Thema-des-Tages/Die-Dahlenroeder-sanieren-ihr-Dorf-selbst |titel=Die Dahlenröder sanieren ihr Dorf selbst. „Wir machen das selbst“ |werk=Göttinger Tageblatt (Online-Ausgabe) |datum=2017-04-10 |abruf=2021-05-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210510182652/https://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Thema-des-Tages/Die-Dahlenroeder-sanieren-ihr-Dorf-selbst |archiv-datum=2021-05-10 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-08 15:30:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle hat kein&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; [[Patrozinium]], was darauf hindeutet, dass sie keine vorreformatorische Geschichte hat. Ihre Baugeschichte ist allerdings bisher nicht näher erforscht worden, obwohl Quellenmaterial vorliegt, so die bis zum Jahr 1760 zurückreichenden Kirchenbücher und Rechnungsbücher, in denen sich Eintragungen ab 1595 finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mithoff |Titel=Lutherische und reformirte Kirchen und Capellen im Fürstenthum Göttingen |Sammelwerk=Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen |Band=6 |Datum=1862 |Seiten=388}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deswegen besteht in den wenigen Veröffentlichungen Uneinigkeit zum Baujahr: Die &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie&amp;#039;&amp;#039; (1993) datierte den Kapellenbau ins „frühe 19. Jahrhundert“;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; das &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeindelexikon&amp;#039;&amp;#039; vermutete eine frühere Erbauung noch im 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Noch vor den Veränderungen des späten 19. und des 20. Jahrhunderts sah [[Wilhelm Mithoff]] (der erste Denkmalinventarisator Niedersachsens) die Kapelle und urteilte 1873 in seinen Werk &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen,&amp;#039;&amp;#039; dass die Kapelle „nach dem Zustande der Mauern zu schließen, alt zu sein“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Mithoff|H. Wilh. H. Mitthoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band: &amp;#039;&amp;#039;Fürstentümer Göttingen und Grubenhagen (…)&amp;#039;&amp;#039; Hellwing’sche Hofbuchhandlung, Hannover 1873, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; scheine, so dass er damals wohl einen deutlich älteren Kern vermutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständige [[Kapellengemeinde]] Dahlenrode innerhalb der Kirchengemeinde [[Atzenhausen]] wurde mit dem 1. Juli 1977 aufgehoben und die Kirchengemeinde Atzenhausen mit [[Dramfeld]] und [[Obernjesa]] pfarramtlich verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 1524 erwähnte Kapelle der heiligen Anna in den Stockwiesen bei Dahlenrode wurde vermutlich im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Meinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1988, ISBN 3-925277-14-5, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
Über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt ist Dahlenrode durch den 1955&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Warda: &amp;#039;&amp;#039;„Wir wollten den Kindern immer Geborgenheit geben“. Zwei Stolle-Urgesteine berichten von den KSB-Freizeiten auf dem Zeltlagerplatz bei Dahlenrode.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Göttinger Tageblatt]], 19. März 2022, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründeten Jugendzeltlagerplatz „Stolle“ des Kreissportbundes Göttingen-Osterode mit einem rund 50.000 m² großen Gelände und 350 Übernachtungsmöglichkeiten, auf dem in den Sommermonaten viele Kinder und Jugendliche Sportfreizeiten und Ferien verbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeltlager-stolle.de/ |titel=Zeltlagerplatz Stolle |werk=zeltlagerplatz-stolle.de |hrsg=Kreissportbund Göttingen-Osterode e. V. |abruf=2022-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dahlenrode.eu/stolle.html |titel=Die Stolle |werk=dahlenrode.eu |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahlenrode verfügt als einer der wenigen Orte des Landkreises Göttingen über ein [[Freibad]]. Das Bad mit einer Beckengröße von 7 × 23 Metern wurde in den 1950er Jahren von den Dahlenröder Bewohnern selbst erbaut und im Jahr 2008 größtenteils durch Eigenleistung saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Fuhrmann |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/333-Dinge/Von-der-Schweinebucht-zum-Freibad |titel=Freibad Dahlenrode. Von der „Schweinebucht“ zum Freibad |werk=Göttinger Tageblatt (Online-Ausgabe) |datum=2011-06-19 |abruf=2021-05-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210515093601/https://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/333-Dinge/Von-der-Schweinebucht-zum-Freibad |archiv-datum=2021-05-15 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-08 15:30:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dahlenrode.eu/freibad.html |titel=Das Freibad |werk=dahlenrode.eu |abruf=19.03.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Meinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1988, ISBN 3-925277-14-5.&lt;br /&gt;
* Manfred Schrickel: &amp;#039;&amp;#039;Dahlenrode. Ein kleiner Ort mit kreativen Ideen. Wissenswertes aus und über Dahlenrode&amp;#039;&amp;#039;. o. O., o. J. (ca. 2002) ([https://www.rosdorf.de/pics/medien/1_1230913228/Ein-kleiner-Ort.pdf Digitalisat] in rosdorf.de, abgerufen am 10. Mai 2021)&lt;br /&gt;
* Dagmar Kleineke: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographisches Schriftgut. Die handschriftlichen Aufzeichnungen des Johann Justus Kraut aus Dahlenrode (1766–1843)&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 142). Wehrhahn Verlag, Hannover 2019, ISBN 978-3-86525-732-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Dahlenrode 1270–2020&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Ortsrat und Ortsheimatpflege Dahlenrode, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rosdorf.de/leben-in-rosdorf/mein-rosdorf/ortschaften/dahlenrode/ Dahlenrode], auf der Internetseite der Gemeinde Rosdorf (Text der &amp;#039;&amp;#039;Ortsheimatpflege Dahlenrode&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://www.wiki-goettingen.de/index.php/Dahlenrode Dahlenrode], auf Wiki Göttingen&lt;br /&gt;
* [http://www.dahlenrode.eu/ www.dahlenrode.eu] (Private Seite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Rosdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rosdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1270]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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