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	<title>Dahlener Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt ein Waldgebiet im Freistaat Sachsen, zu weiteren Bedeutungen des Begriffs „Dahlener Heide“ siehe [[Dahlener Heide (Begriffsklärung)]].}}[[Datei:Dahlener Heide.jpg|mini|In der Dahlener Heide an der Hospitalhütte]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dahlener Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man das große Waldgebiet zwischen [[Dahlen (Sachsen)|Dahlen]] und [[Belgern|Belgern an der Elbe]]. In der Heide entspringt der kleine Bach mit dem Namen [[Dahle (Elbe)|Dahle]], der der Stadt Dahlen den Namen gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
=== Geomorphologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlen Heide Jägereiche.jpg|mini|hochkant|links|Jägereiche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmannew Brehms Ruhe.jpg|mini|Gedenkstein Brehms Ruhe bei Schmannewitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmannew Tote Magd.jpg|mini|Tote Magd]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mordteich-DahlenerHeide.JPG|mini|Mordteich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ca. 180 km² große Dahlener Heide wird insbesondere von der &amp;#039;&amp;#039;Dahlener [[Endmoräne]]&amp;#039;&amp;#039; geprägt, einem Komplex aus Stauch- und Schollensatzmoränen. Diese zeichnet sich in ihrem zentralen Teil zwischen den Ortslagen Ochsensaal und [[Bockwitz (Belgern-Schildau)|Bockwitz]] durch ein außerordentlich vielgestaltiges, frisches Relief aus, das Höhenunterschiede bis zu 55 m (am &amp;#039;&amp;#039;Hunsrück&amp;#039;&amp;#039;) auf engem Raum und neben flacheren Hängen auch Neigungen bis 25° aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Morphologie der Dahlener Heide. Ein Beitrag zur Kenntnis der nordsächsischen Altmoränenlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Leipzig, Mathematisch-naturwissenschaftliche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Heft 2/3. Leipzig 1958. S. 265–290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hügelgebiet gehört zu einem west-ost-streichenden Streifen, in dem die [[Altmoräne]]nplatten Nordsachsens stark gestaucht und verschuppt sind und einzelne [[Tertiär (Geologie)|Tertiärschollen]] an der Oberfläche lagern. Im westlichen Teil lagert unter der Dahlener Endmoräne der von den Stauchungen nur wenig betroffene [[Schotter]]körper des [[Elster-Kaltzeit|frühelsterkaltzeitlichen]] Flusslaufs der [[Freiberger Mulde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Eissmann: &amp;#039;&amp;#039;Als die Freiberger Mulde über Oschatz floß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Rundblick. Monatsschrift für Kultur und Heimat. Heimat zwischen Elbe und Mulde.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 13, Heft 9. Wurzen 1966. S. 419–423.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Grosse, Joachim Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Altersstellung und Verlauf der frühelsterkaltzeitlichen Flüsse der Leipziger Tieflandsbucht und des angrenzenden Raumes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mauritiana.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Heft 2. Altenburg 1989. S. 205–224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dahlener Endmoräne ist in etwa zehn Höhenrücken gegliedert, die bis zu 217 m aufragend einen nach Norden offenen Bogen bilden. In der [[Schildau]]er Gegend verjüngt sich dieser Wall zu einer Randmoräne, welche die Gletscherzunge zum Schildauer [[Porphyr]]berg hin aufschüttete. Nach der glazialen Stauchung flachten Schmelzwässer die Rücken wieder ab, verlagerten ihr Material und schütteten Schotterkegel und [[Sander]] auf. Durch inner- und postglaziale Erosion entstanden viele Hohlformen zwischen den Hügelrücken, vor allem in den wenig widerständigen [[Lehm|Ton]]/[[Silt|Schluff]]- und [[Kohle#Braunkohle|Braunkohlenschichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dahlener Endmoräne wurde jahrzehntelang der [[Saale-Komplex|Saale-Kaltzeit]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Eissmann: &amp;#039;&amp;#039;Quartär und älterer Untergrund der Dahlener Tieflandsbucht in Nordsachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der geologischen Gesellschaft in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 2. Berlin 1964. S. 3–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des [[Holstein-Warmzeit|holsteinzeitlichen]] Alters der am Südrand bei [[Dahlen (Sachsen)|Börln]] angetroffenen [[Sedimentation|Sediment]]e&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Erd: &amp;#039;&amp;#039;Pollenanalysen aus den Holstein-Interglazialen von Börln und Wildschütz in Nordsachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, Heft 1. Kleinmachnow 1995. S. 69–77. {{Toter Link |datum=2023-12 |url=https://geodyn.geobasis-bb.de/geodaten/lbgr/pdf/1_95_Erd_69-77.pdf |text= |archivebot=2023-12-08 15:29:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Ostrakoden aus den Holstein-Interglazialbecken Wildschütz und Dahlen (Sachsen).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für geologische Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Heft 3. Berlin 1991. S. 269–288. [https://www.researchgate.net/publication/309283153_Ostrakoden_aus_den_Holstein-Interglazialbecken_Wildschutz_und_Dahlen_Sachsen_-_Zeitschrift_fur_geologische_Wissenschaften_19_3_269-288_Berlin ]&amp;lt;/ref&amp;gt; muss die Dahlener Endmoräne während des 2. Inlandeisvorstoßes in der [[Elster-Kaltzeit]] entstanden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Fuhrmann, Dieter Händel: &amp;#039;&amp;#039;Holsteinwarmzeitliche Sedimente bei Wildschütz und Dahlen (Sachsen) und das Alter der Dahlener Endmoräne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für geologische Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Heft 3. Berlin 1991. S. 261–268. [https://www.researchgate.net/publication/313190961_Holsteinwarmzeitliche_Sedimente_bei_Wildschutz_und_Dahlen_Sachsen_und_das_Alter_der_Dahlener_Endmorane ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Eissmann, Ansgar Müller: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkexkursion 150 Jahre Inlandeistheorie in Sachsen. Flußterrassen, Endmoränen und Gletscherschliffe in Nordwestsachsen (Exkursion B3).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altenburger naturwissenschaftliche Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 7 (DEUQUA-Tagung in Leipzig 1994). Altenburg 1994. S. 378–430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boden ===&lt;br /&gt;
Die Moränen enthalten nur geringe Anteile von [[Geschiebemergel]] und Blockpackungen, sondern bestehen vornehmlich aus Sanden, in denen bis zu 30–60 m mächtige Schollen aus tertiärem Ton, Schluff, Feinsand und Braunkohle sowie aus frühpleistozänen Kiesen eingepresst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Böden der im Inneren zusammenhängend bewaldeten Dahlener Heide sind überwiegend als [[Braunerde]]n anzusprechen, zu denen sich auf seltenen Lehm- oder Tonstandorten oder in den Bachtälern noch [[Gley]]e, Pseudogleye und am Südrand auch [[Parabraunerde]]n gesellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BadSchmannewitz.jpg|mini|links|Waldbad Schmannewitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf solchen Sonderstandorten findet man auch die heute noch über 50 kleinen Teiche, ein Großteil von ihnen im Tal des Heidedorfes Reudnitz. Besonders blutrünstig klingt der „Mordteich“.&lt;br /&gt;
Für Badefreunde lädt das Waldbad in Schmannewitz ein, ebenso in Bucha der Badteich in freier Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Touristische Sehenswürdigkeiten sind „[[Alfred Brehm|Brehms]] Ruhe“, „Tote Magd“, „Tabakskiefer“, „Imhoffstein“, „Jägereiche“ und „Wittes Steinbruch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Orte sind [[Dahlen (Sachsen)|Dahlen]], [[Schildau]] und [[Schmannewitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Haferstroh (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Dahlener Heide. Kulturgeschichtliche Streifzüge&amp;#039;&amp;#039;. (Hrsg.: Verein für Dörfliche Kulturentwicklung in Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V.) Passage-Verlag, Leipzig 1994, ISBN 3-9803465-6-0.&lt;br /&gt;
* Dieter Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Dahlener Heide&amp;#039;&amp;#039;. (= [[Unser kleines Wanderheft]], 65) [[Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus|Bibliographisches Institut]], 2. Auflage, Leipzig 1962&lt;br /&gt;
* [[OPAC]] der [[SLUB Dresden]]: [https://katalog.slub-dresden.de/?tx_find_find%5Bq%5D%5Btopic%5D%5B0%5D=%22Dahlener%20Heide%22%20&amp;amp;tx_find_find%5Bpage%5D=2#detail Literatur über die Dahlener Heide].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://erlebnis-heide.de/ Erlebnis Dahlener Heide]&lt;br /&gt;
* [https://www.dahlener-heide.info/ Wanderungen und Sehenswertes in der Dahlener Heide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dahlen (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Belgern-Schildau)]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/26/6.99/N |EW=13/1/33.48/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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