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	<title>Dahlbuschbombe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:36:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dahlbuschbombe&amp;diff=39569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-21T05:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dahlbusch-Bombe.jpg|mini|Dahlbuschbombe im [[Deutsches Bergbaumuseum|Deutschen Bergbaumuseum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellgaard, Das Wunder von Lengede, 1963.jpg|mini|Einsatz der Dahlbuschbombe beim &amp;#039;&amp;#039;Wunder von Lengede&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Helmuth Ellgaard]], 1963]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsches Museum - Bergbau - Dahlbuschbombe Lengede 1.JPG|mini|hochkant|Die Originalbombe von Lengede in einer Grubennachbildung im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fenix2.jpg|mini|hochkant|Die Rettungskapsel &amp;#039;&amp;#039;Fénix 2&amp;#039;&amp;#039;, ausgestellt in Copiapó, Chile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dahlbuschbombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dahlbusch-Bombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dahlbusch-Rettungsbombe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine 2,5 Meter lange, torpedoförmige [[Rettungskapsel]] mit einem Durchmesser von 38,5 Zentimetern, die im [[Bergbau]] zur Rettung verschütteter Bergleute eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Stahlkapsel wurde im Mai 1955 binnen 5 Tagen aus unmittelbarem Anlass [[Zeche Dahlbusch#1950–1966|eines Unglücks]] auf der [[Zeche Dahlbusch]] in [[Gelsenkirchen-Rotthausen]] entwickelt. Der geringe Durchmesser von 38,5 Zentimetern erlaubte den Einsatz als Rettungsgerät ab Bohrdurchmessern von 40 Zentimetern. Die Erfindung war eine bergmännische Gemeinschaftsentwicklung auf der Zeche Dahlbusch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörn Stender |url=https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/article3831910/die-bomben-erfinder.html |titel=Die „Bomben“-Erfinder |werk=[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] |datum=2020-10-15 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde nie ein [[Patentrecht (Deutschland)|Patent beantragt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=64924470|Titel=Die Dahlbusch-Bombe|Jahr=1963|Nr=46|Datum=1963-11-13|Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dagegen [https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/forum/viewtopic.php?p=258790#258790 Posting von Karlheinz Rabas im Forum der „Gelsenkirchener Geschichten“]; demnach war nicht Eberhard Au der Erfinder.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen erhielt die Dahlbusch-Bombe von der Presse aufgrund des an eine [[Bombe]] erinnernden Aussehens und mit Bezug zum ersten Einsatz auf der Zeche Dahlbusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsätze ==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Erfindung kamen die Dahlbuschbombe und ähnliche Rettungskapseln bei verschiedenen Grubenunglücken zum Einsatz:&lt;br /&gt;
* Erstmals eingesetzt wurde die Dahlbuschbombe auf der Zeche Dahlbusch. Dort wurden mit ihrer Hilfe drei Bergleute, die in einem [[Füllort]] zwischen der zehnten und elften [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] durch einen eingestürzten [[Blindschacht]] eingeschlossen waren, nach fünf Tagen – am 12. Mai 1955 – durch eine 42&amp;amp;nbsp;Meter lange senkrechte Bohrung von der elften Sohle nach oben aus 855 Meter Tiefe gerettet.&lt;br /&gt;
* Bei einem Grubenunglück in der [[Höllental (Hessen)|Grube Gustav]], am 13. November 1957, wurden zwei Bergleute nach 121 Stunden ebenfalls mit der Dahlbusch-Bombe gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grube-gustav.de/grubenunglueck/ |titel=Grubenunglück • Grube Gustav |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weitere Bekanntheit erlangte die Dahlbuschbombe am 7. November 1963, als mit ihr die Rettung von elf Bergleuten nach dem [[Grubenunglück von Lengede]] aus der Eisenerzgrube Mathilde gelang.&lt;br /&gt;
* Nach dem [[Grubenunglück von Lassing]] wurde 1998 ein Bergmann nach zehn Tagen mit einer Kapsel aus 60 m Tiefe herausgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hannes Burger]] |url=https://www.welt.de/print-welt/article624197/Das-Wunder-von-Lassing.html |titel=Das Wunder von Lassing |werk=[[Welt Online]] |datum=1998-07-28 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2002 wurden neun Bergleute nach einem massiven Wassereinbruch in der &amp;#039;&amp;#039;Quecreek-Mine&amp;#039;&amp;#039;, einem Kohlebergwerk in [[Lincoln Township (Somerset County, Pennsylvania)|Lincoln Township]], [[Somerset County (Pennsylvania)|Somerset County]], Pennsylvania, USA, in etwa 75&amp;amp;nbsp;m Tiefe unter Tage eingeschlossen. Nach vier Tagen wurden sie durch eine Bohrung mittels einer Rettungskapsel gerettet, deren Design von der Dahlbuschbombe abgeleitet war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Horst Rademacher (Journalist)|Horst Rademacher]] |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/rettungsschaechte-in-lengede-58-meter-in-quecreek-74-meter-11023070.html |titel=Rettungsschächte: In Lengede 58 Meter, in Quecreek 74 Meter |werk=[[FAZ.NET]] |datum=2010-08-31 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die beim [[Grubenunglück von San José]] 2010 verwendete Rettungs-Kapsel &amp;#039;&amp;#039;Fénix 2&amp;#039;&amp;#039; war mit 53&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser deutlich geräumiger als die Dahlbusch-Bomben mit 38,5&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser. Sie wies aus ihrer Hülle teilweise vorstehend, nahe dem oberen und unteren Ende je einen Kranz aus je 5 gummierten Rollen mit geschätzt 15 cm Durchmesser auf, um die Bohrung mit 66 cm Durchmesser zu schonen. Es wurden etwa 700 m Weg mit 6 Rettern und 33 Eingeschlossenen überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3773905017}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|359616141X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Tax ist tot. Mit-Erfinder der Dahlbuschbombe bleibt allen Bergleuten unvergessen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;bergbau. Zeitschrift für Rohstoffgewinnung, Energie, Umwelt&amp;#039;&amp;#039;, Heft 4, April 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dahlbusch Bombs|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bergbaumuseum.de/de/ausstellung/anschauungsbergwerk#Dahlbuschbombe Dahlbuschbombe] auf der Seite des [[Deutsches Bergbau-Museum Bochum|Deutschen Bergbau-Museums Bochum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheit im Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grubenunfall|!Dahlbuschbombe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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