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	<title>Dagobert Biermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:06:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dagobert_Biermann&amp;diff=973379&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:16B8:B299:1600:697A:EE70:4F50:DBAB: /* Leben */ Satzbau</title>
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		<updated>2025-05-01T22:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dagobert Biermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1904]] in [[Hamburg]]; † [[22. Februar]] [[1943]] im [[KZ Auschwitz]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Bundesarchiv, Koblenz 1986, ISBN 3-89192-003-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liste der Opfer aus Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Auschwitz-Todesregister, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, S. 9847/1943.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein Hamburger [[Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dagobert Biermann kam als Sohn von John und Louise Biermann (geborene Löwenthal) in Hamburg zur Welt. Er besuchte wie sein Bruder Kalli und seine Schwester Rosa die jüdische [[Talmud-Tora-Realschule]], begann jedoch schon im Alter von 14 Jahren eine Lehre in der Werft [[Blohm &amp;amp; Voss]]. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung im Jahr 1922 wurde er, der Sprecher der Lehrlinge und Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbands]] gewesen war, entlassen. Bis 1935 blieb er ohne Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biermann war aktives Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD). Nach der [[Machtübernahme|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] ging er in den Untergrund und verbreitete illegal die &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine Gruppe und er wurden entdeckt; Biermann zu zwei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und in der [[Justizvollzugsanstalt Lübeck|Strafanstalt Lauerhof]] bei [[Lübeck]] inhaftiert. Nach seiner Entlassung im Mai 1935 erhielt er Arbeit als Schlosser auf der [[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Deutschen Werft]] und schloss sich wieder der KPD und dem Widerstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die [[Zweite Spanische Republik|republikanischen Kräfte]] des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] in ihrem antifaschistischen Kampf zu unterstützen, gründete Biermann einen „Kontroll- und Meldeausschuß“ (Klaus Mammach), der 1937 auf dem gesamten Gebiet des [[Hamburger Hafen]]s, der ein wichtiger Umschlagsplatz für Rüstungsgüter war, Informationen über geheime Waffenlieferungen an die [[Falange]] sammelte und über die Abschnittsleitung Süd des ZK der KPD nach Spanien übermittelte, wo sie unter anderem vom [[Deutscher Freiheitssender 29,8|Deutschen Freiheitssender 29,8]] in dessen Nachrichten aufgenommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Mammach |Titel=Widerstand 1933–1939. Geschichte der deutschen antifaschistischen Widerstandsbewegung im Inland und in der Emigration |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2024 |ISBN=978-3-11-275586-0 |Seiten=177 |Kommentar=Nachdruck der 1984 erschienenen Erstausgabe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Warte nicht auf bessre Zeiten! Die Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen Verlag, Berlin 2016, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einschleusung eines [[Gestapo]]-Spitzels in die Widerstandsgruppe, der auch [[Herbert Michaelis (Widerstandskämpfer)|Herbert Michaelis]] angehörte, wurde Biermann erneut verhaftet und zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Als jüdischer politischer Häftling wurde er nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1927 mit Emma (geborene Dietrich; † 2004), die er im [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] kennengelernt hatte, verheiratet und Vater des Liedermachers [[Wolf Biermann]] (* 1936).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf Biermann: &amp;#039;&amp;#039;Warte nicht auf bessre Zeiten! Die Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-549-07473-2.&lt;br /&gt;
* [[Elke Steinhöfel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dagobert Biermann: In Bremen inhaftiert, in Auschwitz ermordet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;WK Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 21./22. Sept. 2024 ([https://upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/uploads/Dateien/PB2024/WK20240921S40W8print.pdf bv-opfer-ns-militaerjustiz.de] [PDF; 189 kB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zeitdokument&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Urteil 2H 85/38, 2H 87/38, 2H 84/38 -- 14J 629/37g, 6J 44/38g |TitelErg=[[Volksgerichtshof]] vom 2. März 1939 |Sammelwerk=Widerstand als „Hochverrat“ |Ort=Berlin/Boston |Verlag=De Gruyter Oldenbourg |Datum=2022 |Umfang=161 |Online=https://www.degruyter.com/database/WIHO/entry/wh2847/html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biermann, Dagobert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolf Biermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biermann, Dagobert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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