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	<title>Dagebüll - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:21:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dageb%C3%BCll&amp;diff=77464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Söhne und Töchter von Dagebüll */  Richardus Petri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dageb%C3%BCll&amp;diff=77464&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-23T13:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter von Dagebüll: &lt;/span&gt;  &lt;a href=&quot;/index.php/Richardus_Petri&quot; title=&quot;Richardus Petri&quot;&gt;Richardus Petri&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dagebüll COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.73074&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8.71124&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dagebuell in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Südtondern&lt;br /&gt;
|Höhe              = 1&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25899&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04667, 04674&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054022&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DAG&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktstraße 12&amp;lt;br /&amp;gt;25899 Niebüll&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-dagebuell.de/ www.gemeinde-dagebuell.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Kurt Hinrichsen&lt;br /&gt;
|Partei            = UWD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:13-09-29-nordfriesisches-wattenmeer-RalfR-03.jpg|mini|Dagebüll-Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dagebüll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Nordfriesische Sprache|nordfriesisch]] &amp;#039;&amp;#039;Doogebel&amp;#039;&amp;#039;, {{daS|Dagebøl}}) ist eine Gemeinde an der Westküste [[Schleswig-Holstein]]s im [[Kreis Nordfriesland]]. Die Ortslage der Gemeinde geht zurück auf die vormalige [[Hallig]] &amp;#039;&amp;#039;Westermarsch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;So auf der Karte des Johannes Petreus von ca. 1600, abgedruckt: Reimer Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Petreus’ († 1603) Schriften über Nordstrand.&amp;#039;&amp;#039; Quellensammlung der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte Band 5; Kiel 1901; Anhang&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Dagebüll erstreckt sich im Norden des Naturraums &amp;#039;&amp;#039;Nordfriesische Marsch&amp;#039;&amp;#039;. Es zählt damit zur Naturräumlichen Großregion 2.&amp;amp;nbsp;Ordnung &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinische Marschen und Nordseeinseln (D21)&amp;#039;&amp;#039; an der Nordseeküste der [[Kimbrische Halbinsel|Kimbrischen Halbinsel]]. Dieser Bereich wird heute auch als &amp;#039;&amp;#039;Westküste&amp;#039;&amp;#039; von Schleswig-Holstein bezeichnet. Das Gemeindegebiet lagert sich unmittelbar östlich an das [[Nordfriesisches Wattenmeer|Nordfriesische Wattenmeer]] der [[Nordsee]] an, welches ebenfalls zum obigen Naturraum gezählt wird. Im nordwestlichen Bereich des Gemeindegebiets ragt der Küstenverlauf beim Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Dagebüll Hafen&amp;#039;&amp;#039; als [[halbinsel]]&amp;amp;shy;förmige Spitze ein kleines Stück westlich ins Wattenmeer hervor. Es ist die Westspitze des Dagebüller Koogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987]] erfolgte die Zählung anhand des amtlichen &amp;#039;&amp;#039;Wohnplatzverzeichnisses Schleswig-Holstein 1987&amp;#039;&amp;#039;. Diesem Verzeichnis zufolge bestand die Gemeinde Dagebüll aus insgesamt 52&amp;amp;nbsp;Siedlungsplätzen verschiedener Form.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf#page=34 |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |hrsg=Statistischen Landesamt Schleswig-Holstein |seiten=34–35 |datum=1992-04 |format=PDF |abruf=2020-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einziges [[Dorf]] innerhalb der Gemeinde war danach der Siedlungsplatz &amp;#039;&amp;#039;Süderwaygaard&amp;#039;&amp;#039;. Selbst die Hauptorte, welche den heutigen Gemeindenamen im Ortsnamen tragen, sind dort noch als Häusergruppe respektive Haus angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Dagebüll grenzt an:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/search?query=Dageb%C3%BCll#map=12/54.7160/8.8320 |titel=Dagebüll und Umgebung auf www.openstreetmap.org |abruf=2019-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Galmsbüll]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Risum-Lindholm]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Stedesand]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Langenhorn (Nordfriesland)|Langenhorn]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Ockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordfriesland um 1240.jpg|mini|Topographische Karte vom nordfriesischen Küstenraum im Jahr 1240]]&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist heute durch [[Marschland|Marschländereien]] überprägt. Es wurde seit der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] ausgehend von beiden Seiten der sogenannten [[Bökingharde#Eindeichung der Dagebüller Bucht|Dagebüller Bucht]] Stück für Stück wiederbedeicht. Der bei der [[Zweite Marcellusflut|Zweiten Marcellusflut]] untergegangene und zuvor stark zerklüftete Landstrich der [[Bökingharde]] wurde ab der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch verschiedene [[Eindeichung]]en landfest gemacht. Es wird heute, entsprechend der individuellen Alter, entweder als [[Kleimarsch|Kleisch-]] (frühe Bedeichungen) oder [[Kalkmarsch]] (spätere Bedeichungen) klassifiziert. Der Gemeindebereich als Ganzes umfasst heute die [[wasserbau]]lich gesicherten [[Landschaft]]sbereiche der zwischen 1577 und 1988 eingedeichten [[Koog|Köge]]. Im Einzelnen sind dies (in Klammer: Eindeichungsjahre):&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angabe in Harry Kunz/[[Albert Panten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Verlag [[Nordfriisk Instituut]], Bredstedt, 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ältere Bedeichungen&lt;br /&gt;
** [[Waygaarder Koog]] (1577)&lt;br /&gt;
** [[Bottschlotter Koog]] (1641)&lt;br /&gt;
** [[Blumenkoog]] (1652)&lt;br /&gt;
** [[Fahretofter Süderkoog]] (1688)&lt;br /&gt;
** [[Fahretofter Norderkoog]] (1690)&lt;br /&gt;
** [[Dagebüller Koog]] (1704) mit den Hauptorten Dagebüll-Kirche und Dagebüll-Hafen&lt;br /&gt;
** [[Juliane-Marien-Koog]] (1778)&lt;br /&gt;
* jüngere Bedeichungen&lt;br /&gt;
** [[Osewoldter Koog]] (1936)&lt;br /&gt;
** [[Hauke-Haien-Koog]] (nördlicher Teil) (1959)&lt;br /&gt;
** [[Fahretofter Westerkoog]] (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzbeschreibungen der Ortsteile von heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleswig-Holstein, Dagebüll, Schönes Dorf NIK 1589.jpg|mini|Auszeichnungen „[[Unser Dorf hat Zukunft|Schönes Dorf]]“ ([[Liste der Sieger im Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft|Bundessieger 1979]])]]&lt;br /&gt;
==== Dagebüll-Kirche ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dagebüll kirche P8190014.JPG|mini|Ortseingangsschild von Dagebüll-Kirche bei der Einfahrt vom sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Osterdeich&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Dagebüll-Kirche (nordfriesisch: &amp;#039;&amp;#039;Doogebel-Schörk&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich am südlichen Rand des ehemaligen Halliglands, welches Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eingedeicht wurde. Aufgrund der Genese sind hier einige [[Warft]]en bis heute erhalten geblieben.&amp;lt;!--Viele alte Höfe stehen noch auf Fundamenten der Halligbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis: Bitte eine Quelle recherchieren und einfügen.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der [[St. Dionysius (Dagebüll)|St.-Dionysius-Kirche]] erfolgte 1731 zunächst noch ohne Kirchturm. Der Bau befindet sich heute im Zentrum des Ortsteils direkt an der Deichlinie zum Osewoldter Koog. Als 1905/06 ein Turmbau[[fonds]] vorhanden war, entschloss man sich zum nachträglichen Bau des Turmes.&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;bitte Quelle recherhieren und einfügen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dagebüll-Hafen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:13-04-21-dagebuell-by-RalfR-161.jpg|mini|Watt und Deich in Dagebüll]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Dagebüll-Hafen befindet sich etwa drei Kilometer westlich von Dagebüll-Kirche direkt am Landesschutzdeich. Im außendeichs angrenzenden [[Hafen Dagebüll]] legen die [[Fähre]]n zu den Inseln [[Föhr]] und [[Amrum]] ab. Der binnendeichs liegende Siedlungsbereich umfasst heute eine große Zahl von Fremdenverkehrsbetrieben sowie nördlich angrenzend den weiträumigen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Inselparkplatz&amp;#039;&amp;#039; für die Reisenden der Fährlinien. Von diesem Parkplatz aus fährt ein Shuttlebus zum Fähranleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Außendeich auf der Südseite der [[Pier]] befindet sich die örtliche Badestelle, ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Deichstrand&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Schenkeldeich der kleinen Halbinsel befindet sich beim Zugang der Lorenbahn zum Wirtschaftshof des [[Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein|Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein]] der historische &amp;#039;&amp;#039;Leuchtturm Dagebüll&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=B. und F. Toussaint, M. Hünsch |url=https://leuchtturm-atlas.de/HTML/DagebXT.html |titel=Leuchtturm Dagebüll |werk=www.leuchtturm-atlas.de |abruf=2021-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist heute ohne Funktion als Seezeichen. Der Bauhof ist der festlandseitige Zugang der [[Halligbahn Dagebüll–Oland–Langeneß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Osewoldter Koog ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Osewoldter Koog]] wurde 1935 eingedeicht und 1936 besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahretoft ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fahretoft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Fahretoft hat sich entlang der Deichlinie des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Holländerdeichs&amp;#039;&amp;#039; ausgebildet. Hier hat der Sportverein der Gemeinde, der TSV Dagebüll-Ockholm, der 1965 gegründet wurde, seinen Sitz. Einer der Köge in Fahretoft ist der [[Bottschlotter Koog]]. Dieser wurde zwischen 1633 und 1638 eingedeicht und ist benannt nach dem [[Priel|Tief]] gleichen Namens. In diesem Koog gibt es insgesamt neun Grundstücke und rund 28 Einwohner, die vor allem von der Landwirtschaft leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dagebüller Land war früher eine &amp;#039;&amp;#039;Westermarsch&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Hallig]].&amp;lt;ref&amp;gt;So auf der Karte des Johannes Petreus von ca. 1600, abgedruckt: Reimer Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Petreus’ († 1603) Schriften über Nordstrand.&amp;#039;&amp;#039; Quellensammlung der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte Band 5; Kiel 1901; Anhang&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1626 war sie 895 [[Diemat]] groß, also etwa 447,5 Hektar. Im 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde mehrmals vergeblich versucht, die [[Bökingharde#Eindeichung der Dagebüller Bucht|Dagebüller Bucht]] auf einmal einzudeichen. Es gelang jedoch nicht, sämtliche [[Priel|Wattströme]] zugleich einzudämmen, so dass es immer wieder zu Überschwemmungen und Landverlusten kam. Besonders in der [[Burchardiflut]] 1634 erlitt die nur von einem [[Sommerdeich]] umgebene Hallig große Landverluste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1700 erhielten die Einwohner einen vorteilhaften [[Oktroyierte Köge|Oktroy]], der ihnen ermöglichte, einen festen Deich zu errichten. Die Eindeichung erfolgte in den Jahren 1702 und 1703. Der Dagebüller Koog umfasste 1005&amp;amp;nbsp;Demat (502,5&amp;amp;nbsp;Hektar) und verlagerte den geographischen Mittelpunkt im Vergleich zur alten Hallig weiter nach Osten. Im Jahr 1704 wurde er durch einen neu gezogenen Damm mit dem Vorland des [[Galmsbüll#Alter Christian-Albrechts-Koog|Alten Christian-Albrechts-Koogs]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eindeichung des [[Kleiseerkoog]]s bis 1727 wurde der Dagebüller Koog schließlich landfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Zuschnitt des Gemeindegebiets erfolgte 1978 im Zuge der Aufnahme der zuvor eigenständigen Gemeinden [[Fahretoft]], [[Juliane-Marien-Koog]] und [[Waygaard]]. Diese Historie ist geographisch zum Teil heute noch in der Siedlungsstruktur zu entdecken. Einige Siedlungsplätze befinden sich auf sogenannten [[Warft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindungen ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1978 wurden die zuvor eigenständigen Gemeinden Fahretoft, Juliane-Marienkoog und Waygaard eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wd b146.JPG|mini|Deich in Dagebüll und Blick auf Oland (1895)]]&lt;br /&gt;
Die beiden [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] Kirchengemeinden Fahretoft (mit Waygaard) und Dagebüll sind in einer Pfarrstelle zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirche-dagebuell.de/ |titel=Kirchengemeinden Dagebüll – Fahretoft |abruf=2021-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu jeder Kirchengemeinde gehört eine Kirche, die [[St. Laurentiuskirche (Fahretoft)|St. Laurentiuskirche]] in Fahretoft, die 1703 gebaut wurde, und die 1731 errichtete [[St. Dionysius (Dagebüll)|St.-Dionysius-Kirche]] in Dagebüll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die im Zuge der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023]] am 14. Mai durchgeführten Gemeindewahl in Dagebüll erbrachte, bei einer Wahlbeteiligung von 64,0 Prozent, folgende Stimmenverteilung:&lt;br /&gt;
* UWD&amp;lt;ref&amp;gt;UWD: Unabhängige freie Wählergemeinschaft Dagebüll&amp;lt;/ref&amp;gt; 29,0 Prozent (−5,7)&lt;br /&gt;
* AG&amp;lt;ref&amp;gt;AG: Aktiv für die Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt; 28,9 Prozent (+28,9)&lt;br /&gt;
* WG D-F-W&amp;lt;ref&amp;gt;WG D-F-W: Wählergemeinschaft Dagebüll-Fahretoft-Waygaard&amp;lt;/ref&amp;gt; 23,0 Prozent (−9,3)&lt;br /&gt;
* AG Bürger für Bürger&amp;lt;ref&amp;gt;AG Bürger für Bürger: Arbeitsgemeinschaft Bürger für Bürger&amp;lt;/ref&amp;gt; 11,6 Prozent (−5,7)&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 7,6 Prozent (−5,6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dieser Stimmverteilung erhalten (von den 9 Sitzen insgesamt) in der Wahlperiode 2023–2028 die UWD drei Sitze, die AG und WG D-F-G jeweils zwei Sitze und die CDU und AG Bürger für Bürger jeweils einen Sitz im Gemeinderat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545489022.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Dagebüll |hrsg=Der Landeswahlleiter des Landes Schleswig-Holstein, Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein |werk=www.wahlen-sh.de |abruf=2023-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Blau und Rot durch einen breiten goldenen Schräglinksbalken, dieser belegt mit drei grünen Warften, geteilt. Oben ein goldenes Schiffssteuerrad, unten einen goldenen Spaten.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|1097|Gemeinde Dagebüll, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Es gibt zwei örtliche Sportvereine. Der TSV Dagebüll-Ockholm von 1965 bietet unter anderem Sportarten wie Fußball, Tischtennis, Badminton, Volleyball, Aerobic und Turnen an, der SV Dagebüll von 1967 bietet Gymnastik, Reiten, Fahrradfahren, Nordic Walking, Kitesurfen, Bogenschießen und Tennis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dageburll-IMG 4910.JPG|mini|Fährhafen mit Bahnhof]]&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Nachdem die zuletzt ab dem Jahr 1963 von der Gemeinde betriebene [[Hans-Momsen-Schule]] im Ortsteil Fahretoft 2009 schließen musste, besuchen [[Grundschule|Grundschul]]&amp;amp;shy;kinder die entsprechende Einrichtung in [[Risum-Lindholm]]. Die nächstgelegenen weiterführende Schulen befinden sich in [[Niebüll]]. Es sind die &amp;#039;&amp;#039;[[Gemeinschaftsschule]] Niebüll&amp;#039;&amp;#039; und das [[Gymnasium]] der [[Friedrich-Paulsen-Schule (Niebüll)|Friedrich-Paulsen-Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf Dagebüll P8220093.JPG|mini|Halt nur bei Sturmflut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bistro am Fähranleger.jpg|mini|hochkant|Bistro am Fähranleger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schifffahrt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Fährhafen]] bietet eine Schiffsverbindung im Linienverkehr zu den Inseln Föhr und Amrum. Auch kleine Frachtschiffe, Muschelkutter und sonstige Schiffe verkehren hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kleinbahn Niebüll–Dagebüll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagebüll liegt an der Strecke Niebüll–Dagebüll, die von der &amp;#039;&amp;#039;[[Norddeutsche Eisenbahngesellschaft Niebüll|neg]]&amp;#039;&amp;#039; betrieben und befahren wird. Bis November 2025 bestand ein [[Kurswagen]]system mit Schienenfahrzeugen der [[DB Fernverkehr]], die im [[Bahnhof Niebüll]] von den [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Verbindungen nach [[Bahnhof Westerland (Sylt)|Westerland]] abgekuppelt wurden und zum Bahnhof Dagebüll fuhren. Seitdem sind auf der Strecke ausschließlich die [[Regionalbahn]]en der Linie RB 65 unterwegs. Endstation ist hierbei &amp;#039;&amp;#039;Dagebüll Mole&amp;#039;&amp;#039; (nordfriesisch: &amp;#039;&amp;#039;Doogebel Bru&amp;#039;&amp;#039;), außendeichs im Hafenbereich direkt an den Fähranlegern nach Föhr und Amrum. Regulärer Zughalt ist außerdem die Station &amp;#039;&amp;#039;Dagebüll Kirche&amp;#039;&amp;#039; (nordfriesisch: &amp;#039;&amp;#039;Doogebel Schörk&amp;#039;&amp;#039;). Bei überflutetem Hafenbereich erfolgt ersatzweise der Endhalt im Bedarfsbahnhof &amp;#039;&amp;#039;Dagebüll Hafen&amp;#039;&amp;#039;. Dieser befindet sich binnendeichs kurz vor der in diesem Fall geschlossenen [[Deichschart|Stöpe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Halligbahn Dagebüll–Oland–Langeneß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Damm mit einer [[Feldbahn|Lorenbahn]] verbindet Dagebüll durch das nordfriesische [[Wattenmeer]] mit den [[Hallig]]en [[Oland]] (seit 1927) und [[Langeneß]] (seit 1929), wobei dieser lediglich dem Materialtransport für den Küstenschutz und der Versorgung der Halligen dient, nicht jedoch dem öffentlichen Personenverkehr. Anfangs hatten diese Loren ein Segel und wurden durch Windkraft angetrieben, später erhielten sie einen Dieselmotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Dagebüll ist mittels Landesstraßen von der [[Bundesstraße 5]] an das überörtliche Fernstraßennetz angebunden. Aus südlicher Richtung, von [[Husum]] und [[Bredstedt]] kommend, zweigt zunächst am Fuße des [[Stollberg (Nordfriesland)|Stollbergs]] die schleswig-holsteinische Landesstraße&amp;amp;nbsp;6 ab. Diese geht bereits in der Ortsdurchfahrt von Sterdebüll in die L&amp;amp;nbsp;191 über und führt über [[Ockholm]] und [[Schlüttsiel]] nach Dagebüll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus nordöstlicher Richtung, von Niebüll und [[Risum-Lindholm]] kommend, erreichen Kraftfahrer die Gemeinde über ein Netz unterschiedlicher Landesstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autoverkehr zu den Inseln wird seit etwa 2005 über eine Umgehungsstraße nördlich um den Dagebüller Ortskern geführt. An dieser Straße befinden sich ausgedehnte, gebührenpflichtige Unterstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge. Zuvor waren zahlreiche innerörtliche Wiesen von den Grundeigentümern als Stellflächen für Autos angeboten worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dagebüll-Hafen führt die Landesstraße 9 nach Dagebüll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Dagebüll}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Dagebüll ===&lt;br /&gt;
* [[Richardus Petri]] (1597–1678), Prediger im Kirchspiel der Insel Föhr, Navigationslehrer&lt;br /&gt;
* [[Jes Leve Duysen]] (1820–1903), Klavierbauer&lt;br /&gt;
* [[Hans Millies (Komponist)|Hans Mollenhauer Millies]] (1883–1957), Geiger und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Frederik Paulsen (Mediziner)|Frederik Paulsen]] (1909–1997), Arzt und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Hilde Portofée]], (* 20. August 1912; † 6. Januar 1988 in Kiel), Ärztin und Politikerin (SPD), von 1946 bis 1951 und 1964 bis 1974 gehörte sie der Kieler Ratsversammlung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in Dagebüll gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[René Leudesdorff]] (1928–2012), Pastor in Dagebüll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harry Kunz, [[Albert Panten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1996, ISBN 3-88007-251-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-dagebuell.de/ Gemeinde Dagebüll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104277-3|VIAF=239919333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dagebull}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dagebüll| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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