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	<title>Dackellähme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:04:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dackell%C3%A4hme&amp;diff=832070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: Webarchiv geprüft</title>
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		<updated>2025-01-19T12:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Webarchiv geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dackellähme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dackellähmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.dackel.de/dackellaehmung-dackellaehme|titel=Dackellähmung – Dackellähme|werk=Dackel.de|autor=Christian Ludger|zugriff=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teckellähme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) werden die durch einen [[Bandscheibenvorfall]] ausgelösten Krankheitssymptome bei [[Haushund|Hunden]], welche eine genetisch fixierte Knorpelwachstumsstörung ([[Achondroplasie|Chondrodystrophie]]) aufweisen, bezeichnet. Wie der Name bereits sagt, sind hiervon häufig [[Dackel]] betroffen, aber auch [[Pekinese]]n, [[Scottish Terrier]], [[Spaniel]] und [[Zwergpudel]] sind für die Erkrankung anfällig. [[Französische Bulldogge]], [[Englische Bulldogge]], [[Boston Terrier]] und [[Mops]] zählen wegen ihrer Zuchtmerkmale im Besonderen zu den chondrodystrophen Rassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.tiho-hannover.de/kliniken-institute/institute/institut-fuer-tierzucht-und-vererbungsforschung/forschung/forschungsprojekte-hund/keilwirbel/ |wayback=20190430092520 |text=Keilwirbel }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenese ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung beruht auf einer [[Degeneration]] der [[Bandscheibe]]n. Diese besteht aus dem peripher liegenden [[Bandscheibe#Aufbau|Anulus fibrosus]] und dem zentral liegenden [[Bandscheibe#Aufbau|Bandscheibenkern]] (&amp;#039;&amp;#039;Nucleus pulposus&amp;#039;&amp;#039;). Die vorliegende Chondrodystrophie führt zu einer Umwandlung des elastischen, gallertigen Kernes in knorpelartiges, verkalktes, teilweise abgestorbenes Gewebe, die mit einer zunehmenden Instabilität und Auffaserung des Anulus fibrosus einhergeht (&amp;#039;&amp;#039;Enchondrosis intervertebralis&amp;#039;&amp;#039;). Die somit kaum noch elastische und belastbare Bandscheibe kann somit bereits bei kleineren Belastungen oder [[Trauma (Medizin)|Traumen]] reißen: es kommt zum Vorfall des Bandscheibenkerns oder der gesamten Bandscheibe in den [[Wirbelkanal]] hinein. Hierdurch werden Quetschungen und Schädigungen des Nervengewebes verursacht, welche wiederum entsprechende klinische Ausfallserscheinungen der Nervenfunktion nach sich ziehen. Die Erkrankung tritt vor allem im jüngeren bis mittleren Lebensalter zwischen zwei und sieben Jahren auf und betrifft gehäuft den mechanisch am stärksten beanspruchten Teil der Wirbelsäule zwischen elftem Brust- und drittem Lendenwirbel, seltener die hintere Lendenwirbelsäule zwischen fünftem [[Lendenwirbel]] und [[Kreuzbein]] sowie die [[Halswirbelsäule]] zwischen dem zweiten und siebten Halswirbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symptomatik ist durch eine deutliche Bewegungsstörung der betroffenen Tiere gekennzeichnet. Diese ist – abhängig von der Schwere des Vorfalls – auf Schmerzhaftigkeit im Bereich des Rückens oder auf den mehr oder weniger starken Ausfall von [[Nerv]]enfunktionen zurückzuführen. Im Extremfall kommt es zu einer kompletten [[Lähmung]] der [[Untere Extremität|Beckengliedmaßen]] mit [[Spasmus|spastischer]] [[Parese]] oder schlaffer [[Paralyse|Lähmung]]. Die Fähigkeit zu Harn- und Kotabsatz ist häufig eingeschränkt. Bei einem Vorfall im Bereich der Halswirbelsäule können analog die Vordergliedmaßen zusätzlich betroffen sein. Bei länger bestehender Symptomatik sind Hautschäden durch [[Dekubitus|Druckstellen]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der [[Rasse (Züchtung)|Rasse]] des betroffenen Tieres gibt eine neurologische Untersuchung deutliche Anhaltspunkte für die Lokalisation der Schädigung. Dagegen ist das Anfertigen einer einfachen [[Röntgen]]aufnahme häufig nicht zielführend, da sich die vorgefallenen Bandscheibenanteile meist im Röntgenbild nicht deutlich genug nachweisen lassen. Mittels einer [[Myelographie]] ist die Eingrenzung des Schadens jedoch in der Regel möglich. Letzte Sicherheit über das Ausmaß des Schadens kann eine [[Magnetresonanztomographie]] geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt keine hochgradige Schädigung vor, ist eine konservative Therapie mittels Medikamenten ([[Glukokortikoid]]e, [[NSAID|Antiphlogistika]], [[Anabolika]] und [[Vitamin B|Vitamin-B-Komplex]]) möglich und zielt auf das Zurückdrängen entzündlicher Reaktionen ab. Die chirurgische Intervention ist dagegen auf die Druckentlastung des Rückenmarks ausgerichtet, was über Fensterung ([[Fenestrierung]]) der Bandscheibe sowie über Entfernung von Teilen des angrenzenden Wirbeldaches ([[Laminektomie]] oder [[Hemilaminektomie]]) erfolgen kann. Nach erfolgter Operation kann mittels [[Physiotherapie]] die Genesung beschleunigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wobbler-Syndrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dackellahme}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbkrankheit des Hundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologische Erkrankung des Hundes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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