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	<title>Dachtel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OS86 am 18. Dezember 2025 um 20:50 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-18T20:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen Ort in Deutschland. Zur anderen Bedeutung siehe [[Ohrfeige]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dachtel&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Aidlingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Dachtel.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Dachtel vor der Eingemeindung&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/40/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/51/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 456 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1380&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-09-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 71134&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07056&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Dachtel - panoramio (1).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dachtel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dachtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] von [[Aidlingen]] im [[Landkreis Böblingen]]. Der Ort liegt im [[Heckengäu]] zwischen [[Schwarzwald]] und [[Stuttgart]]. Dachtel ist jeweils zwölf Kilometer von [[Böblingen]], [[Sindelfingen]] und [[Calw]] entfernt. Weitere Städte von Bedeutung in unmittelbarer Umgebung sind [[Herrenberg]] (elf Kilometer entfernt) und [[Weil der Stadt]] (zehn Kilometer entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dachtel, Aidlingen, Andreas Kieser.png|mini|links|Dachtel im Forstlagerbuch von [[Andreas Kieser]], 1681]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste Namensform &amp;#039;&amp;#039;Dahtela&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem 12. Jahrhundert, erschienen im Schenkungsbuch des [[Kloster Hirsau|Klosters Hirsau]], welches gegen Ende des 15. Jahrhunderts anhand alter Aufschriebe zusammengestellt wurde. Kirchlich besaß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Dahtel&amp;#039;&amp;#039; 1275 – dies ist seine erste exakt datierte Nennung – den Status einer Pfarrei.&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1379]] erscheinen die Herren von Waldeck urkundlich als Ortsherren in Dachtel, deren Erben 1418 ihre Rechte an Dachtel an das Haus Württemberg verkauften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Dachtel gehörte fortan zum [[Württemberg|württembergischen]] Amt Calw. Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] setzte 1534 in seinem &amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Württemberg&amp;#039;&amp;#039; die [[Reformation]] durch, so dass der Ort Dachtel seither evangelisch geprägt war. Die 1601 errichtete evangelische Pfarrkirche wurde nach einem Brand im Jahre 1767 wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im seit 1806 bestehenden [[Königreich Württemberg]] blieb Dachtel weiterhin dem [[Oberamt Calw]] zugeordnet. Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Calw]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit bis heute ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel Dachtel in die [[Französische Besatzungszone]] und kam somit 1947 zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neubaugebiete „Dachteler Berg“ und „Moschenäcker“ entstanden 1966 bis 1976. Zu ihnen kam 1982/83 das neue Bürgerhaus Dachtel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gemeindereform wurde die Gemeinde Dachtel am 1. September 1971 vom Landkreis Calw in den [[Landkreis Böblingen]] transferiert und in die Gemeinde [[Aidlingen]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=447}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Gemeinde Dachtel gehörte lediglich das gleichnamige Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirche in Dachtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Heimberger (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Landkreis Böblingen&amp;#039;&amp;#039;; (Hrsg.) Evang. Kreisbildungswerk und Kath. Bildungswerk Kreis Böblingen; München/Zürich, 1990, Seite 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Aidlingen: &amp;#039;&amp;#039;Aidlingen, Lehenweiler, Dachtel und Deufringen&amp;#039;&amp;#039;; 1999, Seite 287–312, ISBN 3-00-004521-X&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde bereits 1275 erwähnt und 1599/1601 von [[Heinrich Schickhardt]] im Stil der Spätgotik zu einer Chorseitenturmanlage als [[Predigtkirche]] mit nicht eingezogenem 3/8 Chor&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Signatur A 213 Bü 3579 und Pläne N 220 A 1, einsehbar auf [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/00000775], zuletzt abgerufen am 4. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Innenraummerkmalen einer [[Querkirche]] umgestaltet (Kanzel an der Südwand mit sichtbarer Treppe, Gestühl im Parterre und später die dreiseitige Empore auf die Kanzel ausgerichtet).&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrenfried Kluckert: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt – Architekt und Ingenieur&amp;#039;&amp;#039;; Herrenberger Historische Schriften Band 4, Herrenberg 1992, S. 41, 115–134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres dazu siehe [https://heimatgeschichtsverein-aidlingen.de/der-dachteler-kirchenbrand-1766/], zuletzt abgerufen am 4. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; 1766 wurde die Kirche durch Kirchenrats-Baumeister [[Wilhelm Friedrich Goez]] aus Ludwigsburg 1767 auf den Grundmauern fast originalgetreu wieder aufgebaut: Altartisch und Taufstein in Kirchenachse, Kanzel am bisherigen Platz, Sakristei im Turm-Erdgeschoss an der Südwand sowie Emporen im Westen, Norden und Osten (also im flach geschlossenen Chor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt Johannes Wetzel besorgte von 1969 bis 1972 die Modernisierung der Kirche, wobei fast die gesamte Innenausstattung der Kirche von 1767 entfernt und im Stil des Modernismus erneuert wurde. Nur die 30 Dachteler Katechismusbilder von ca. 1787 wurden restauriert und im Bereich der neuen Westempore angebracht. Unter dieser Empore wurde ein Gemeindesaal eingerichtet, dessen Teeküche und Sanitäranlagen sich im Kirchenkeller befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer weiteren Innenrenovierung im Jahr 2005 wurde ein von Sabina Hunger entworfenes Chorfenster (Thema: Auferstehung der Toten und das ewige Leben) eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sabinahunger.de/ Sabina Hunger]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dachtel wurde im Jahr 1838 ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Backhaus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erbaut, das wohl zu den schönsten Fachwerk-Backhäusern in württembergischen Raum gehört. Alljährlich findet am ersten Wochenende im Juli die so genannte Backhaushocketse dar, die im Landkreis Böblingen bekannt ist – nicht zuletzt wegen des Feuerwerks, das zur gleichen Zeit angesetzt ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Evangelische Kirche Dachtel 35.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
 Backhaus Dachtel 03.jpg|Backhaus&lt;br /&gt;
 Gebäude und Straßenansichten Dachtel 15.jpg|Heimatmuseum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Verkehrsmäßig ist Dachtel über die K 1022 nach [[Deckenpfronn]] und über die Kreisstraße nach Gechingen erschlossen. Die nächste Autobahn-Anschlussstelle der [[Bundesautobahn 81|A 81]] (und zugleich S-Bahn-Station) Gärtringen liegt circa sechs Kilometer entfernt. Durch die Buslinie 763 (Sindelfingen/Böblingen – Aidlingen – Dachtel/Deufringen – Gechingen – Calw) ist der Ort zudem auch an den ÖPNV angeschlossen. Er liegt innerhalb des [[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart|Verkehrsverbunds Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
* 1860: {{0}}476 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: {{0}}376 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1970: {{0}}512 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 1371 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2018: 1389 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaft ===&lt;br /&gt;
Dachtel bildet in den Grenzen der ehemaligen Gemeinde eine [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit eigenem [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.aidlingen.de/Hauptsatzung_-_A.pdf |text=Hauptsatzung der Gemeinde Aidlingen vom 25. August 1988, zuletzt geändert am 23. Juli 2009 |wayback=20140104073612}} (PDF; 38&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bisherige Ortsvorsteher/Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1955–1971: Walter Walz&lt;br /&gt;
* 1971–1999: Paul Wirth&lt;br /&gt;
* 2000–2006: Hans Mozer&lt;br /&gt;
* 2006–2014: Ralf Böhret&lt;br /&gt;
* seit 2014: Ulrich Eisenhardt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Dachtel.png|links|100px|Das ehemalige Gemeindewappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeindewappens lautet: „Unter goldenem Schildhaupt, darin eine liegende schwarze Hirschstange, in Rot zwei schräggekreuzte silberne Rechen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Kopp (Naturforscher)|Carl Kopp]] (1856–1917), Zeichenlehrer und Amateurentomologe&lt;br /&gt;
* [[Willy Eiselen]] (1896–1981), Unternehmer und Mäzen&lt;br /&gt;
* [[Oscar Paret]] (1889–1972), Archäologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Calw |Titel=Dachtel |Seite=204–207 |Wikisource=Kapitel_B_9}}&lt;br /&gt;
* Gemeinde Aidlingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aidlingen, Lehenweiler, Dachtel und Deufringen&amp;#039;&amp;#039;. 1999, ISBN 3-00-004521-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aidlingen.de/startseite offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/73/Dachtel+%5BAltgemeinde-Teilort%5D Dachtel in der Ortsdatenbank des Landesarchivs Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Aidlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Böblingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Böblingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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