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	<title>Dachstein (Berg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dachstein_(Berg)&amp;diff=233866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Salzkammergut; Ergänze Kategorie:Geographie (Salzkammergut)</title>
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		<updated>2026-04-20T09:27:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Salzkammergut&quot; title=&quot;Kategorie:Salzkammergut&quot;&gt;Kategorie:Salzkammergut&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Salzkammergut)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Salzkammergut) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Salzkammergut)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = Dachstein&lt;br /&gt;
|BILD               = Dachstein Para.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Luftaufnahme des Hohen Dachsteins aus ca. 3.600&amp;amp;nbsp;m, mit Niederem Dachstein (links) und [[Gjaidstein]] (im Hintergrund)&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 2995&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG     = &lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Dachsteingebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 47.475153&amp;lt;!--Hoher, ÖK/GEONAM--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 13.605774&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-4/AT-6&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 47.7&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 2136&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Großer Hafner]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = [[Eben im Pongau]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Alpen&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Dachsteinkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = [[Norium]] – [[Rhaetium]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = um 1832 durch [[Peter Gappmayr]]&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = [[Dachstein-Südwandbahn]]&lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Randkluftsteig ([[Klettersteig|B]])&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Höchster Berg der [[Steiermark]] und [[Oberösterreich]]s&lt;br /&gt;
|BILD1              = Aerial image of the Dachstein south face (view from the south).jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Luftaufnahme der Dachstein Südwände mit [[Torstein]], [[Mitterspitz]] und Hohem Dachstein (von links nach rechts)&lt;br /&gt;
|BILD2              = Hallstätter Gletscher5820.JPG&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG = Nordseite des Hohen Dachsteins mit dem [[Hallstätter Gletscher]], Niederer Dachstein (rechts), Hohes Kreuz (ganz rechts) und Dirndln (links); gesehen vom [[Gjaidstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dachstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Hauptgipfel des [[Dachsteingebirge]]s. Er hat die Form eines [[Doppelgipfel]]s:&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Hohe Dachstein&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|2995|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot;&amp;gt;Die Höhenangaben schwanken. Aktuelle amtliche Messung ist 2995,01 m (KT-Stein, Begehung 1991, [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] BEV). In: {{Literatur |Autor=Karl Wirobal |Hrsg=ÖAV-Sektion Hallstatt |Titel=Wie hoch ist der Dachstein? |Sammelwerk=ALPIN/Dokumentation |Datum= |Kapitel=Unterschiedliche Höhenangaben |Seiten=1 |Online=[https://www.hallstatt.ooe.gv.at/system/web/getDocument.ashx?ncd=1&amp;amp;ltc=1&amp;amp;fileid=1740298 online bei hallstatt.ooe.gv.at] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2009-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der höchste Gipfel des [[Dachsteingebirge]]s und gleichzeitig der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]].&lt;br /&gt;
* Diesem ist nördlich in 400&amp;amp;nbsp;m Entfernung der &amp;#039;&amp;#039;Niedere Dachstein&amp;#039;&amp;#039; mit einer Höhe von {{Höhe|2934|AT}} vorgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Höhe und Attraktivität ist der Dachstein seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert für [[Bergsteiger]] zum begehrten Ziel geworden, nachdem man lange den [[Grimming]] für den höchsten Berg der Steiermark hielt. Berühmt sind auch die rund 1&amp;amp;nbsp;km hohen rötlichen Südwände aus [[Dachsteinkalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Der Dachstein ist ein Berg der [[Nordalpen]] und darin nach der [[Parseierspitze]] in den [[Lechtaler Alpen]] ({{Höhe|3036|AT}}) der zweithöchste Gipfel. Während der Niedere Dachstein zur Gänze in Oberösterreich liegt, verläuft über den Hohen Dachstein die Grenze von Oberösterreich zur Steiermark. 10&amp;amp;nbsp;Kilometer nordnordöstlich befindet sich [[Hallstatt]], rund 6½&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich liegt der Ort [[Ramsau am Dachstein|Ramsau]], am Westrand das [[Lammertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhe des Hauptgipfels ===&lt;br /&gt;
Für die Meereshöhe des Hohen Dachstein findet man, trotz bereits metergenauer Messungen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, differierende Angaben. 1877, zur Eröffnung der [[Simonyhütte]], wurde eine Karte mit der Höhenangabe 2996 m herausgegeben. Dagegen findet sich in der [[Alpenverein]]skarte bis 1992 und im Dachsteinführer von [[Willi End]] in den Auflagen von 1973&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Willi End&lt;br /&gt;
 | Titel=Kleiner Führer durch das Dachstein-Gebirge - Täler, Schutzhütten, Übergänge, Gipfel&lt;br /&gt;
 | Auflage=3&lt;br /&gt;
 | Verlag=Bergverlag Rother&lt;br /&gt;
 | Ort=München&lt;br /&gt;
 | Datum=1973&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-7633-3209-X&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1985&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Willi End&lt;br /&gt;
 | Titel=Dachsteingebirge - Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger&lt;br /&gt;
 | Auflage=5., vollst. überarb. u. erw.&lt;br /&gt;
 | Verlag=Bergverlag Rother&lt;br /&gt;
 | Ort=München&lt;br /&gt;
 | Datum=1985&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-7633-3200-6&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Angabe 2993 m. Fremdenverkehrsprospekte aus dem [[Salzkammergut]] und aus [[Ramsau am Dachstein]] sowie Ansichtskarten geben bis in die 1990er-Jahre eine Höhe von 3004 m an. Darin vermuten manche Autoren den Wunsch der Touristiker, einen „echten“ 3000er-Berg im Einzugsgebiet anbieten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv.oeav-events.at/service/Zeitungen/austria-zeitung/pdf3_08/seite4.pdf |titel=Austria Nachrichten 3/2008: Wie hoch ist der Dachstein? |autor= Karl Wirobal |zugriff=2022-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Höhenangaben können jedenfalls nicht auf unterschiedliche [[Höhensystem]]e in Österreich und Deutschland zurückgeführt werden, denn daraus ergibt sich eine maximale Höhendifferenzen von 34 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist der [[Triangulierungspunkt]] der österreichischen Landesvermessung, der sich an der höchsten Stelle des Gipfels befindet, 2995,01 m hoch. Er ragt allerdings 12 cm über das natürliche Felsgelände hinaus, sodass sich die Höhe des Gipfels mit 2994,89 m ergibt. Das derzeit am Gipfel stehende Gipfelkreuz steht etwas tiefer und ist 5,49 m hoch, so erreicht seine Spitze eine Höhe von 3000,03 m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bev.gv.at |titel=Punktkarte Lagefestpunkt MGI des BEV – Punktkarte des Triangulierungspunktes 70-127 &amp;quot;Dachstein&amp;quot; |zugriff=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gletscher ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Dachsteingletscher}}&lt;br /&gt;
Am Dachstein liegen mehrere [[Gletscher]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arnberger,Wilthum 1952&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Erik Arnberger]], Erwin Wilthum &amp;lt;!--|Hrsg=--&amp;gt; |Titel=Die Gletscher des Dachsteinstockes in Vergangenheit und Gegenwart |Sammelwerk=Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines |Band=97 |Verlag=Oberösterreichischer Musealverein |Ort=Linz |Datum=1952 |Seiten=181–214 |Online={{OoeGeschichte|pdf=jbmusver_1952_097_0181-0214.pdf}} |Format=PDF}}&amp;lt;br /&amp;gt;M. Krobath, G. K. Lieb: &amp;#039;&amp;#039;Die Dachsteingletscher im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiss. Alpenvereinsh.&amp;#039;&amp;#039; 38, 2004, S. 75–101 (im Heft auch weitere Artikel zu den Dachsteingletschern).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Hauptgipfels erstreckt sich der &amp;#039;&amp;#039;[[Hallstätter Gletscher]]&amp;#039;&amp;#039; (historisch „Karlseisfeld“), östlich der &amp;#039;&amp;#039;[[Schladminger Gletscher]]&amp;#039;&amp;#039;, nordwestlich der &amp;#039;&amp;#039;[[Großer Gosaugletscher|Große]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Gosaugletscher|Kleine Gosaugletscher]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;[[Schneelochgletscher]]&amp;#039;&amp;#039;. Alle befinden sich heute stark im [[Gletscherschwund|Schwund]], teils in Auflösung. &amp;#039;&amp;#039;[[Torsteingletscher]]&amp;#039;&amp;#039; (im Windlegerkar), &amp;#039;&amp;#039;[[Edelgrießgletscher]]&amp;#039;&amp;#039; (Südflanke des Koppenkarsteins) und die Felder in der [[Dachstein-Südwand]] (unterhalb der Windlücken) sind in den letzten Jahrzehnten weitestgehend verschwunden und nur mehr schuttbedeckte [[Toteis]]reste.&lt;br /&gt;
Wo das Eisfeld für das [[Skigebiet Dachsteingletscher|Skigebiet &amp;#039;&amp;#039;Dachsteingletscher&amp;#039;&amp;#039;]] genutzt wird, werden umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche der [[Dachsteinseen]] sind [[Gletscherrandsee]]n dieser Gletscher, insbesondere die [[Eisseen (Dachsteingebirge)|Eisseen]] des Hallstätter Gletschers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Maxima der Eiszeiten war der vom Dachstein abfließende [[Traungletscher]] eines der ausgedehntesten Gletscherfelder der Ostalpen und hat das gesamte [[Salzkammergut]] grundlegend geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk van Husen: &amp;#039;&amp;#039;Als unsere Seen Gletscher waren. Die eiszeitliche Entwicklung im Salzkammergut.&amp;#039;&amp;#039; In: Johannes Thomas Weidinger, Harald Lobitzer, Ingrid Spitzbart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geologie des Salzkammerguts.&amp;#039;&amp;#039; (= Gmundner Geo-Studien, Band 2). 2003, S.&amp;amp;nbsp;215–222 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/GmuGeoStud_2_0215-0222.pdf|KBytes=557}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk van Husen: &amp;#039;&amp;#039;Die Dachsteinregion während der Würm-Eiszeit.&amp;#039;&amp;#039; In: U. Pistotnik, O. Spitzbart, J. T. Weidinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dachstein im Klimawandel.&amp;#039;&amp;#039;(= Gmundner Geo-Studien, Band 5) 2014, S.&amp;amp;nbsp;9–10 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GmuGeoStud_5_0009-0010.pdf |KBytes=567 }})&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Prinzip sind der Großteil aller [[Salzkammergutseen]] Gletscherseen des Dachsteingletschers: teils [[Zungenbeckensee|Randseen seiner Zungen]], teils [[Toteisloch|Toteislöcher]] oder postglaziale Moorseen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstbesteigung und touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:238 Ramsau am Dachstein - gez. S. Kölbl - J.F.Kaiser Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830.jpg|mini|links|Ramsau mit Blick auf den Dachstein, S. Kölbl, um 1830]]&lt;br /&gt;
Die touristische Erstbesteigung des Hohen Dachsteins erfolgte am 18.&amp;amp;nbsp;Juli 1834 durch [[Peter Karl Thurwieser]], geführt durch die Gebrüder Gappmayr aus [[Filzmoos (Salzburg)|Filzmoos]] und über den Gosau-Gletscher, nachdem zuvor [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl]] über den Hallstätter Gletscher gescheitert war. Im Zuge dieser Besteigung wurde bereits ein hölzernes Gipfelkreuz errichtet. Diese Erstbesteigung wurde schon zeitgenössisch diskutiert,&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Carl Weidmann, 1822 (und derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Darstellungen aus dem Steyermärkschen Oberlande.&amp;#039;&amp;#039; 1834); Erwiederung [[Carl Schmutz]] (mit &amp;lt;!--k.k. Lieutenant--&amp;gt;Mikitsch): &amp;#039;&amp;#039;Die erste Besteigung des Dachsteins oder Thorsteins am 5. August 1823.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufmerksame&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grazer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1825, Nr. 21, 22; sowie: &amp;#039;&amp;#039;Besteigung der östlichsten und höchsten Spitze des Thor- oder Dachsteins, den 5. August 1823&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 1824;&amp;lt;br /&amp;gt;vergl. Diskussion der Quellen &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Erstbesteigung_des_Dachsteins_war_die_Erstbesteigung_des_Torsteins Erstbesteigung des Dachsteins war die Erstbesteigung des Torsteins;]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Besteigung_des_Hohen_Dachsteins_1823 Besteigung des Hohen Dachsteins 1823.]&amp;#039;&amp;#039; EnnstalWiki (beide abgerufen am 22. August 2019).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; so soll der Gipfel schon 1819 oder 1823 von Jakob Buchsteiner im Zuge der Landesvermessung bestiegen worden sein. Das gilt aber als Erstbesteigung des Nebengipfels [[Torstein]]. 1843 hat [[Friedrich Simony]] hier den ersten [[Klettersteig]] der Welt errichtet (Randkluftsteig).&amp;lt;ref name=&amp;quot;vehslage&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dany Vehslage, Thorsten Vehslage |Titel=25 Klettersteige in Europa mit besonderem Charakter |Auflage=2 |Datum=2021 |ISBN=978-3-7534-5421-4| Online={{Google Buch |BuchID=FZEsEAAAQBAJ |Linktext=Vorschau}}|Seiten=12 und 116 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14.&amp;amp;nbsp;Jänner 1847 hat Simony hier auch die erste Winterbesteigung vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Kletterroute durch die Südwand des Hohen Dachsteins begingen am 22.&amp;amp;nbsp;September 1909 die beiden Ramsauer Brüder [[Georg Steiner (Bergsteiger)|Irg (= Georg)]] und Franz Steiner. Der Weg wurde damals als &amp;#039;&amp;#039;Himmelsleiter der Steiner-Buam&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und ist heute noch als &amp;#039;&amp;#039;Steinerweg&amp;#039;&amp;#039; eine beliebte Kletterroute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1951 führt von der oberösterreichischen Seite die [[Dachsteinseilbahn]] auf den Berg, seit 1969 die [[Dachstein-Südwandbahn]] von der steirischen Seite bis in die Nähe des Gipfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region [[Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut]] ist seit 1997 [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]], der Gipfel ist die Grenze von Kern- und Pufferzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nordwestlicher Teil der Gemeinde Ramsau am Dachstein|Nordwestliche Teil der Gemeinde Ramsau am Dachstein]] ist ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mecklenburger Band Hoher Dachstein 20070717a.jpg|mini|Mecklenburger Band am Schulter-Anstieg kurz vor der Einmündung des Randkluftsteigs]]&lt;br /&gt;
Da der Hauptgipfel des Dachsteins der höchste Gipfel Oberösterreichs und der Steiermark ist, wird dieser von vielen Bergsteigern, im Winter wie im Sommer, besucht. An Tagen mit guten Wetterverhältnissen sind oft über 100 Bergsteiger unterwegs, lange Staus an Schlüsselstellen sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Aufstiegsrouten sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulter-Anstieg&amp;#039;&amp;#039; ([[Simonyhütte]]–[[Hallstätter Gletscher]]–Dachsteinwarte–Ostgrat)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Randkluft-Anstieg&amp;#039;&amp;#039; (Simonyhütte–Hallstätter Gletscher–Nordostflanke)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Westgrat&amp;#039;&amp;#039; ([[Adamekhütte]]–[[Gosaugletscher]]–Obere Windlucke–Westgrat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Routen verlangen grundsätzlich alpine Ausrüstung (Gletscherüberquerungen) und Kletterkenntnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interessanten Kletterrouten führen vor allem durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Dachstein-Südwand]]&amp;#039;&amp;#039;, eine der klassischen Kletterwände der Alpen. Die bekanntesten davon sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinerweg&amp;#039;&amp;#039; (Hoher Dachstein, klassische Route, V)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pichlweg&amp;#039;&amp;#039; (Hoher Dachstein, klassische Route, IV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum kleinen Gipfel der Dachsteinwarte östlich des Hohen Dachsteins führt der Klettersteig &amp;#039;&amp;#039;Der Johann&amp;#039;&amp;#039;, der eine Durchquerung der Dachsteinwarte ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein kann außerdem in der Kombination von drei [[Klettersteig]]en bestiegen werden. Dabei werden folgende Klettersteige kombiniert:&lt;br /&gt;
* Anna Klettersteig (Schwierigkeit C/D)&lt;br /&gt;
* Johann Klettersteig (Schwierigkeit D/E)&lt;br /&gt;
* Schulter- oder Randkluftanstieg (Schwierigkeit B und 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Klettersteige Anna und Johann geht auf die Liebesbeziehung zwischen dem steirischen Prinzen Erzherzog Johann und der Ausseer Postmeistertochter Anna Plochl zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen ergeben die drei Steige die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Dachstein Super Ferrata&amp;#039;&amp;#039; mit ca. neun Stunden Zeitaufwand. Die Route beginnt im Tal vor den Südwänden und endet auf dem Gipfel des Hohen Dachsteines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Der Berg liegt an der Grenze der Kernzone des UNESCO-Welterbegebiets &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut]]&amp;#039;&amp;#039; und gehört oberösterreichischerseits zum [[Europaschutzgebiet Dachstein|Europa]]- und [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Europaschutzgebiet Dachstein|Dachstein]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Europäisches Vogelschutzgebiet|Vogelschutz]] und [[FFH-Gebiet]]), steirischerseits zum  [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;[[Dachsteinsüdwand]]&amp;#039;&amp;#039;, Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwestlicher Teil der Gemeinde Ramsau am Dachstein]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsschutzgebiet Dachstein–Salzkammergut|Dachstein–Salzkammergut]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Hohe Dachstein in Kunst und Literatur ==&lt;br /&gt;
In der steirischen Landeshymne, „Hoch vom Dachstein an“ (kurz: [[Dachsteinlied]]), wird in der geografischen Umschreibung der Steiermark von 1844 auf die höchste Erhebung des Bundeslandes Bezug genommen. Die Melodie stammt von [[Ludwig Carl Seydler]], der Text von [[Jakob Dirnböck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/74835831/DE/ „Steirische Landeshymne“] auf der Seite des Landes Steiermark (abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 ließ der chinesische Künstler [[Ai Weiwei]] im Zuge des steirischen Kulturfestivals „regionale X“ einen vier Tonnen schweren Felsbrocken auf die Spitze des Dachsteins transportieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/consent/tcf/1276413034032/projekt-hoher-dachstein-ai-weiweis-kunst-fels-eingetroffen |titel=Der Standard: Ai Weiweis Kunst-Fels eingetroffen |zugriff=2012-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Felsblock hatte sich 2008 bei einem schweren Erdbeben in der chinesischen Provinz [[Sichuan]] aus einer Felswand gelöst. Für Weiwei ist er Symbol für die Opfer dieses Bebens und den inakzeptablen Umgang der chinesischen Politik mit Katastrophen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.3sat.de/?source=/kulturzeit/themen/146171/index.html |titel=3sat: Stein des Anstoßes. Ai Weiwei installiert Kunst auf dem Dachstein |zugriff=2012-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hoher Dachstein|Dachstein}}&lt;br /&gt;
* [https://bergsteiger1416.blogspot.de/2014/08/dachstein-schulteranstieg.html Routenbeschreibung zum Dachstein Schulteranstieg]&lt;br /&gt;
* 18. Juli 2019, [https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/der-gletscher-auf-dem-dachstein-ist-schon-verloren;art4,3148617 nachrichten.at: &amp;#039;&amp;#039;Der Gletscher auf dem Dachstein ist schon verloren&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hannes Hoffert-Hösl: [https://rotpunktverlag.ch/buecher/der-dachstein &amp;#039;&amp;#039;Der Dachstein, Wanderungen im Dreiländereck Steiermark, Salzburg, Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039;] [[Rotpunktverlag]], Zürich 2018, ISBN 978-3-85869-781-3.&lt;br /&gt;
* Adolf Mokrejs, Josef Hasitschka: &amp;#039;&amp;#039;Erlesener Dachstein.&amp;#039;&amp;#039; Schall, Admont 2015, ISBN 978-3-900533-82-3 ([https://austria-forum.org/web-books/erlesenerdachstein00de2015iicm Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geographie (Bezirk Liezen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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