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	<title>Dachsbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dachsbach&amp;diff=235976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Politik */ Leerzeichen vor Maßeinheit, Minuszeichen</title>
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		<updated>2026-03-26T16:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit, Minuszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Name              = Dachsbach&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dachsbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/38/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/42/22/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dachsbach in NEA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Uehlfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 280&lt;br /&gt;
|PLZ               = 91462&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09163&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09575117&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DSH&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 7 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Schulstraße 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.dachsbach.de/ www.dachsbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Peter Kaltenhäuser&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Einigkeit und Gerechtigkeit Rauschenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-04-02-Turm1.JPG|mini|hochkant|Wahrzeichen Dachsbachs, der Wohnturm des ehemaligen Wasserschlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dachsbach St.Marien 002.jpg|mini|Die [[St. Marien (Dachsbach)|evangelische Kirche St. Marien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rundturm in Dachsbach.jpg|mini|Das Rondell]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-04-02-Amtshaus2.JPG|mini|Das alte Amtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dachsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]) und Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Aisch]]tal, der Gemeindeteil [[Rauschenberg (Dachsbach)|Rauschenberg]] mit [[Ziegelhütte (Dachsbach)|Ziegelhütte]] im südlichen [[Steigerwald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/HkvCY |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-07-27 |kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Uehlfeld]], [[Weisendorf]], [[Gerhardshofen]] und [[Gutenstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat sieben [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Dachsbach |val=1448 |abruf=2019-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=67441989529 |objekt=Markt Dachsbach |abruf=2021-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arnshöchstädt]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* Dachsbach (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Göttelbrunn]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Oberhöchstädt]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Rauschenberg (Dachsbach)|Rauschenberg]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Traishöchstädt]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Ziegelhütte (Dachsbach)|Ziegelhütte]] (Einöde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rohrmühle (Dachsbach)|Rohrmühle]] war ein Gemeindeteil von Dachsbach, der mittlerweile [[Wüstung|devastiert]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Dachsbach, Oberhöchstädt, Rauschenberg und Traishöchstädt. Die Gemarkung Dachsbach hat eine Fläche von 4,704&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 999 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4709,20&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093273 |titel= Gemarkung Dachsbach (093273) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/6mRx6 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (1806) ===&lt;br /&gt;
Urkundlich ist der Dachsbach erstmals im Jahre 1129 nachweisbar – ein Ritter Heinrich von Dahspach verkaufte für 80 Silber-Mark eines seiner Güter an das Kloster St. Michael in [[Bamberg]]. Der Ortsname leitet sich von einem gleichnamigen Gewässernamen ab, dessen [[Bestimmungswort]] vielleicht &amp;#039;&amp;#039;dahs&amp;#039;&amp;#039; ({{gmhS|[[Europäischer Dachs|Dachs]]}}) ist. Demnach könnte damit ein Bach bezeichnet worden sein, an dem Dachse vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Ortswappen verweist auf diese Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[#Wappen und Flagge]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Stammesherzogtum|Stammesherzogtümer]] lag Dachsbach im [[Herzogtum Franken]]. 1132 war bei der Gründung des [[Kloster Heilsbronn|Klosters Heilsbronn]] ein Ritter Albrecht von Dachsbach Zeuge. Am 14. April 1280 musste [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Ludwig von Oettingen]], der damalige Besitzer der [[Burg Dachsbach]], diese mit allen Rechten und Zugehörungen an die [[Burggrafschaft Nürnberg]] verpfänden. Die Burggrafen machten daraus einen [[Vitztum|Amtssitz]] und bauten sie als Bastion gegen das [[Hochstift Bamberg]] aus. Von 1298 bis 1347 war ein Amtmann und Ritter Konrad Heider von Dachsbach († 3. August 1347), Nachfolger des Vogtes von Neustadt, Konrad, Klostervogt in [[Münchsteinach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Jahr 1298 auch Neustädter Juden dem sogenannten [[Rintfleisch-Pogrom]] zum Opfer gefallen waren, ließen sich Juden der Region bevorzugt in Dachsbach nieder. Einem in Geschäftsbeziehung zum Landesherrn stehenden Juden, genannt „Grozze Moisse“, und allen anderen Juden wurde im Februar 1343 durch den Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig]] befohlen, dem Burggrafen [[Johann II. (Nürnberg)|Johann]] seine Schulden zu erlassen, ein Befehl, den 1347 der König [[Karl IV. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]] wiederholte. Moisse zog später nach Neustadt, wo er nachweislich 1386 und 1390 wohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] von 1464 ist Dachsbach als selbständiges Amt unter [[Albrecht Achilles]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dachsbach 1486 belegte Adelsgeschlechter waren die „Auracher“ (siehe [[Urach (mittelalterliches Adelsgeschlecht)|Urach]], [[Truchseß (Adelstitel)|Truchseß]] und [[Haller von Hallerstein|Haller]] auf [[Burglehn|Burggut]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 24, 28 und 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1797 blieb dieser Amtssitz in Dachsbach. Damals wurde [[Neustadt an der Aisch]] zentraler Amtssitz im Aischtal. Bis dahin war die [[Blutgerichtsbarkeit]] für bis zu 41 Orte der Umgebung im Dachsbacher Amtshaus ansässig. Die Richtstätte am Galgenberg wurde 1814 abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diverse Kriege haben in Dachsbach ihre Spuren hinterlassen. Im [[Erster Markgrafenkrieg|Ersten]] (1449–1450) und [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]] (1552–1555) waren es die Nürnberger, im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] (9. Mai 1525) die aufständischen Bauern, die den Ort einnahmen und plünderten. Am 12.&amp;amp;nbsp;November 1553 brannte [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht Alcibiades]] das Schloss, das ihm selbst gehörte, eigenhändig nieder, um den „Nürnberger Pfeffersäcken das Brennen zu lehren“. Nach der [[Reformation]] ist der 1528 als Kaplan in Neustadt tätig gewesene Erasmus Hirschberger als wohl erster evangelischer Geistlicher Dachsbachs nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Dachsbach 1631 zweimal geplündert (im November des Jahres auch in Brand gesetzt)&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 237 und 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 10.&amp;amp;nbsp;August 1634 nahezu vollständig zerstört. [[Forchheim]]er Truppen ließen nur die Kirche, die [[Zehnt]]scheune und sechs Häuser stehen. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges, in der [[Kipper- und Wipperzeit]], wurden in der von dem Kastner Wolfgang Hanfelder und dem Hofgerichtsadvokaten Joh. Derrer betriebenen markgräflichen [[Münzprägeanstalt|Münzstätte]] in Dachsbach 1622 unter anderem „schlechte Taler“ (genannt „Gulden“) zu 120&amp;amp;nbsp;[[Kreuzer (Münze)|Kreuzern]] geprägt, welche die Größe von vollwertigen Talern hatten, aber aus einer geringeren Silberlegierung mit hohem Kupferanteil bestanden (Auch ein 48-Kreuzer-Stück, ein „Gulden“, der aber nur einen halben „guten Silbergulden“ wert war, wurde um 1622 in Dachsbach geprägt&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 233 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Nach Ende des Krieges ließen sich dort protestantische Glaubensvertriebene aus Österreich nieder, die in ihrer neuen Heimat maßgeblich zum Wiederaufbau beitrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dachsbach 56 Anwesen. Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] und die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] übte das [[Brandenburg-Bayreuth|brandenburg-bayreuthische]] [[Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach]] aus. [[Grundherren]] waren das Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach (51 Anwesen: Schloss, Kirche, Amtshaus, Pfarrhaus, Badstube, 1 Mühle, 1 Schenkstatt, 2 Brau- und Schenkstätten, 1 Schmiede, 2 Höfe, 7 Güter, 10 Gütlein, 11 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölde]], 7 [[Tropfhaus|Tropfgütlein]], 4 Häuser), die [[St. Nikolaus und Peter (Oberhöchstädt)|Pfarrei Oberhöchstädt]] (1 Wirtshaus, 1 Gut), [[Barnos]] Joseph Löw und Abraham Cohn (2 Güter) und das Landesalmosenamt der [[Reichsstadt Nürnberg]] (1 Gut).&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 87. Dort werden abweichend nur 55 Anwesen angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. Jahrhundert war die kleine Vogtei Liebenau mit Dachsbach vereinigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Döllner: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Amtszeit in Dachsbach war 1797. Zu dieser Zeit hieß der Dachsbacher Amtmann Herrgott, auf den sowohl der Spruch „leben wie der Herrgott in Dachsbach“ als auch die Bezeichnung „Herrgottsköpfe“ für die Dachsbacher zurückgeht. Im August 1798 gelang ihm durch die Befragung eines Inhaftierten der Anstoß zur Zerschlagung der sogenannten [[Große Fränkische Diebes- und Räuberbande|Großen Fränkischen Diebes- und Räuberbande]]. Das Ende von Herrgott war nicht sonderlich „herrgöttlich“, da er 1806 wegen dienstlicher Verfehlungen nach Bayreuth ins Gefängnis kam. Seither führt Dachsbach ein eher beschauliches Dasein und kann seine regionale Bedeutung nur noch durch seine Baudenkmale belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem [[Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;H184&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter dem Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
1810 kam Dachsbach an das [[Königreich Bayern]]. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s wurde 1811 der [[Steuerdistrikt]] Dachsbach gebildet, zu dem [[Birnbaum (Gerhardshofen)|Birnbaum]], [[Demantsfürth]], [[Emelsdorf]], [[Forst (Gerhardshofen)|Forst]], [[Gerhardshofen]], [[Kästel (Gerhardshofen)|Kästel]], [[Kleehof (Gerhardshofen)|Kleehof]], [[Linden (Gerhardshofen)|Linden]], [[Rohrmühle (Dachsbach)|Rohrmühle]], [[Vahlenmühle]], [[Wiesenmühle (Gerhardshofen)|Wiesenmühle]], [[Willmersbach]] und [[Ziegelhütte (Gerhardshofen)|Ziegelhütte]] gehörten. 1813 entstanden daraus zwei Steuerdistrikte:&lt;br /&gt;
* Steuerdistrikt Dachsbach mit Demantsfürth, Forst, Gerhardshofen, Rohrmühle und Vahlenmühle;&lt;br /&gt;
* Steuerdistrikt Birnbaum mit Emelsdorf, Kästel, Kleehof, Linden, Wiesenmühle, Willmersbach und Ziegelhütte.&lt;br /&gt;
Zugleich wurde die [[Ruralgemeinde]] Dachsbach gebildet, zu der Demantsfürth und Rohrmühle gehörten. Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) wurde Demantsfürth eine eigene Ruralgemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ruralgemeinde Dachsbach war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Neustadt an der Aisch]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Neustadt an der Aisch]] (1919 in [[Finanzamt Neustadt an der Aisch]] umbenannt, seit 1972 [[Finanzamt Uffenheim]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;H184&amp;quot;&amp;gt;H. H. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt-Windsheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1862 gehörte Dachsbach zum [[Bezirksamt Neustadt an der Aisch]] (1939 in [[Landkreis Neustadt an der Aisch]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Neustadt an der Aisch (1879 in das [[Amtsgericht Neustadt an der Aisch]] umgewandelt). Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,755&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1923 bis 1933 ===&lt;br /&gt;
Warnungen vor der nationalsozialistischen Politik der neu entstandenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] formulierte am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1923 Karl Lechner bei einer Veranstaltung des Republikanischen Reichsbundes im Gasthaus Zur Goldenen Traube. Ab März 1925 erfolgten in Dachsbach Veranstaltungen der paramilitärischen Vereinigung [[Wehrverband Reichsflagge|Reichsflagge]], an denen auf dem Keller des Gasthauses Hieronymus am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1925 auch deren Gründer [[Adolf Heiß]] teilnahm. Die dabei aufgetretene Reichsflaggenkapelle Nürnberg war bereits im Januar 1924 in Dachsbach musikalisch im Rahmen einer Reichsgründungsfeier tätig. Bei einer Veranstaltung der Reichsflagge-Bezirksgruppe Dachsbach am 4.&amp;amp;nbsp;April 1925 trat der Lehrer Hümmer, Leiter des Abschnitts Aischgrund der Reichsflagge, auf. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde auch in Dachsbach eine [[NSDAP-Ortsgruppe]] gegründet, für die der Nürnberger Politiker [[Karl Holz (Politiker)|Karl Holz]] im Gasthaus Schütt am 5.&amp;amp;nbsp;November 1927 einen Vortrag hielt. Im Mai 1931 entstand ein von dem Tierarzt Adolf Hausmann geführter [[Sturmabteilung|SA-]]Sturm in Dachsbach. Bis zum Verbot im April 1932 war die zunächst der Standarte Ansbach und später der Standarte 8 Neustadt unterstellte Gruppe auf 125 Mitglieder angewachsen. Nach der Verbotszeit wurde die Dachsbacher SA von dem Jurastudenten Fritz Friedrich aus Oberhöchstädt angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Mück: &amp;#039;&amp;#039;NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Schmidt, Neustadt an der Aisch 2016 (= &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus der Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 61 f., 66 f., Anm. 151, S. 73 und 141 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein neu entstandenes Landjugendheim erhielt den Namen „Otto Roth“ nach dem 1932 gestorbenen Neustädter Bezirksleiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Kühlwein: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen des Nationalsozialismus: Die „braunen“ Jahre ab 1933.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Markt Dachsbach. Geschichten und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Markt Dachsbach 2013, S. 302.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinden [[Rauschenberg (Dachsbach)|Rauschenberg]] und [[Traishöchstädt]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=536}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhöchstädt]] kam am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1978 hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1| Seiten = 723}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1410 auf 1757 um 347 Einwohner bzw. um 24,6 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Dachsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1987 || 2007 || 2008 || 2009 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014 || 2015 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 1398 || 1777 || 1796 || 1783 || 1787 || 1703 || 1714 || 1711 || 1697 || 1705 || 1698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 408 || || || || || || || 545 || 547 || 553 || 553&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{LStDV GKZ|09575117}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Dachsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Gemeinde Dachsbach bis zur Gebietsreform)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 473 || 545 || 484 || 481 || 487 || 492 || 480 || 501 || 524 || 509 || 439 || 456 || 411 || 471 || 487 || 481 || 449 || 473 || 458 || 773 || 701 || 671 || 662 || 673 || 645 || 1007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 2016 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 92 || 72 || || || || || 78 || || || 82 || 81 || || 78 || || || || 88 || || || || 101 || || 123 || || 182 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 57}} Für die Gemeinde Dachsbach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Rohrmühle (S. 77).&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 196}} Dachsbach: 535 Einwohner, 71 Häuser; Rohrmühle: 10 E., 1 H. Laut &amp;#039;&amp;#039;Historischem Gemeindeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; hatte die Gemeinde 525 Einwohner.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953 |SEITE=179}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 |SPALTE=1055}} Dachsbach: 479 Einwohner; Rohrmühle: 8 E.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867 |SEITE=167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875 |SPALTE=1220}} Dachsbach: 475 Einwohner; Rohrmühle: 5 E.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885 |SPALTE=1155}} Dachsbach: 500 Einwohner, 81 Wohngebäude; Rohrmühle: 9 E., 1 Wgb.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900 |SPALTE=1227}} Dachsbach: 401 Einwohner, 77 Wohngebäude; Rohrmühle: 10 E., 1 Wgb.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 191}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |SPALTE=1265}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950 |SPALTE=1095}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=803}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970 |SEITE=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987 |SEITE=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dachsbach.de/unsere-gemeinde/die-gemeinde-im-portraet/zahlendatenfakten |titel=Zahlen, Daten, Fakten &amp;gt; Einwohnerzahlen von Markt Dachsbach nach Gemeindeteilen untergliedert |werk=dachsbach.de |abruf=2023-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2020 Peter Kaltenhäuser. Er löste den bisherigen Bürgermeister Hans-Jürgen Regus mit einem Vorsprung von 4,86 % der gültigen Stimmen im ersten Wahlgang ab. Er wurde 2026 mit 91,4 % der Stimmen wiedergewählt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Wahlvorschlagskennwort]]&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! ggü. 2020&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! ggü. 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Bürgerblock&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 34,6 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | +6,1 %p&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | +1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Rauschenberg&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 19,9 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | −4,8 %p&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | ±0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Oberhöchstädt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 11,4 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | −12,1 %p&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | −2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Aktive Frauen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 14,2 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | +1,5 %p&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | ±0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Jungwähler&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 19,9 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | +9,2 %p&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | +1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#f0f0ff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
| 100 %&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: Kommunalwahl am 8. März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Dachsbach&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot über silbernen Wellen ein schreitender, schwarz [[Bewehrung (Heraldik)|bewehrter]] silberner [[Dachs (Wappentier)|Dachs]]; darüber schwebend ein von Silber und Schwarz [[Vierung (Heraldik)|geviertes]] Schildchen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Ein mit 1682 datiertes Siegel zeigt zwei kleine Schilde übereinander mit dem für den Ortsnamen [[Redendes Wappen|redenden]] Dachs und dem Wellenbalken sowie dem [[Hohenzollern|Zollernschild]] als Hinweis auf die Landesherrschaft der Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Gleiches Bild ist in einer Wappenabbildung von 1767 überliefert. Die Farben stehen seit 1965 fest.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dachsbach führt seit dem 17. Jahrhundert ein Wappen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist schwarz-weiß-rot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Dachsbach#Flagge |titel=Dachsbach |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2020-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchengemeinde Dachsbach&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchengemeinde Oberhöchstädt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Dachsbach}}&lt;br /&gt;
* [[St. Marien (Dachsbach)|Marienkirche]]&lt;br /&gt;
* Rondell&lt;br /&gt;
* [[Burg Dachsbach|Wohnturm des Wasserschlosses]]&lt;br /&gt;
* Altes Amtshaus&lt;br /&gt;
* Altes und Neues Schloss Rauschenberg&lt;br /&gt;
* Altes Gasthaus in Oberhöchstädt&lt;br /&gt;
* Villa Am Haller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Dachsbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Ein regionaler Wirtschaftsschwerpunkt in Dachsbach ist die für den Aischgrund typische [[Karpfen]]zucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wirtschaftsstandort&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dachsbach.de/unsere-gemeinde/wirtschaft/wirtschaftsstandort |titel=Wirtschaftsstandort |werk=Markt Dachsbach |abruf=2023-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Überregional bekannt ist die [[Backstube]] von Arnd Erbel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wirtschaftsstandort&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steinhauer, Gisela |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/traditions-baecker-arnd-erbel-backen-in-der-zwoelften-100.html |titel=Traditions-Bäcker Arnd Erbel: Backen in der zwölften Generation |werk=[[Deutschlandfunk Kultur]] |datum=2019-01-31 |abruf=2023-06-11}} {{Internetquelle |autor=Gerlach, Hans |url=https://www.welt.de/print/wams/article106163370/Der-Freibaecker.html |titel=Der Freibäcker |werk=[[Die Welt]] |datum=2012-04-08 |abruf=2023-06-28}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 470]] führt von Nordosten nach Südwesten durch das Dachsbacher Gemeindegebiet und verbindet den Ort mit [[Gerhardshofen]] (1,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich) und [[Uehlfeld]] (3,7&amp;amp;nbsp;km nördlich). Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2414|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2414]] führt nach [[Birnbaum (Gerhardshofen)|Birnbaum]] (1,7&amp;amp;nbsp;km südöstlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 14|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;14]] führt nach [[Oberhöchstädt]] (1,1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich). Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt nach [[Traishöchstädt]] (2,9&amp;amp;nbsp;km östlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 12. Juli 1904 bis zum 30. Mai 1976 verband die [[Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Demantsfürth-Uehlfeld]] den Ort mit der [[Bahnstrecke Fürth–Würzburg]], die Züge wurden nach dem die Strecke begleitenden Fluss &amp;#039;&amp;#039;Aischtalbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt. Seitdem verbinden mehrere Buslinien Dachsbach mit den Städten und Gemeinden im Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Graff]] (um 1480–1542), Landsknecht-Poet und Bänkelsänger&lt;br /&gt;
* [[Gottlieb Herting]] (1856–1919), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Trautmann]] (1885–1957), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Michal]] (* 1954)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wolfgangmichal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ich_Bin_Ein_Dachsbacher_Fl%C3%BCchtlingskind.pdf Dachsbacher Flüchtlingskind], abgerufen am 15. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hieronymus]] (* 1955), Moto-Cross-Rennfahrer und Gastronom&lt;br /&gt;
* [[Helmut Haberkamm]] (* 1961), Schriftsteller und Mundartautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* In [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Götz von Berlichingen (Goethe)|Götz von Berlichingen]]&amp;#039;&amp;#039; ruft dieser im ersten Aufzug „Geh auf den Weg nach Dachsbach!“, das ungefähr auf dem Weg von Jagsthausen nach Bamberg liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=1 |Sp=569}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-87707-013-2}} &amp;lt;!--Döllner--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953|SEITE = 87}} {{Hofmann Neustadt-Windsheim 1953 Zusätzliche Quelle|SEITE = 184}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 238}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-406-59131-0|Seiten=52}}&amp;lt;!-- Reitzenstein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Sponholz Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE = 81 |SEITE_BIS = 84}}&lt;br /&gt;
* {{Strobel Landkreis Neustadt an der Aisch|SEITE =40 |SEITE_BIS = 46}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853 |SEITE=744 |SEITE_BIS=745}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Dachsbach |Band=9 |Seite=39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dachsbach.de/ Gemeindeverwaltung]&lt;br /&gt;
* [https://edoc.ub.uni-muenchen.de/8769/1/Schoen_Gerhard.pdf#page=239 Schön, Gerhard: &amp;#039;&amp;#039;Münz- und Geldgeschichte der Fürstentümer Ansbach und Bayreuth im 17. und 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. München 2008 (Seiten 239–240 zur Münzstätte Dachsbach)] (PDF-Datei; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09575117}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae |Name=Dachsbach |Gemeinde=Dachsbach Markt |Landkreis=Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern |Abruf=2019-09-20}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Dachsbach |val=DACAC1JN59IP|abruf=2025-05-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Dachsbach&lt;br /&gt;
}}{{Normdaten|TYP=g|GND=4085379-2|VIAF=6708147270385535700003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1129]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Mittelfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dachsbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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