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	<title>Dabie Shan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dabie_Shan&amp;diff=1489562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seeler09 am 7. Juni 2023 um 02:54 Uhr</title>
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		<updated>2023-06-07T02:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch [[Dabie Shan (Antarktika)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|BILD= 大别山之绿色.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Dabie-Gebirge im Kreis [[Huoshan]], Provinz [[Anhui]]&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= Provinzen [[Anhui]], [[Henan]], [[Hubei]] in [[Volksrepublik China|China]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Qin Ling|Qinling-Gebirges]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= östlicher Ausläufer des&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= Baima Jian&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 1763&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= CN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 31/15&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 115/00&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CN-HB/CN-AH/CN-HA&lt;br /&gt;
|POSKARTE= China Hubei&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dabie-Gebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dabie Shan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=大別山||v=大别山|p=Dàbié Shān}}) ist ein [[Mittelgebirge]] in der [[Volksrepublik China]], im Grenzgebiet der drei Provinzen [[Hubei]], [[Henan]] und [[Anhui]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Es verläuft von Nordwest nach Südost und bildet die [[Wasserscheide]] zwischen den Flüssen [[Huai He]] und [[Jangtsekiang]]. Sein höchster Gipfel ist der [[Baima Jian]], der {{Höhe|1763}} erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hs538&amp;quot; /&amp;gt; Der Dabie Shan bildet den östlichen Ausläufer des [[Qin Ling|Qin-Ling-Gebirges]] und endet im Südosten abrupt an der aktiven [[Tan-Lu-Störung]]. Es findet seine geologisch-morphologische Fortsetzung auf der [[Shandong-Halbinsel]] und in [[Korea|Zentralkorea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Gebirge bildet das größte bekannte Vorkommen von [[Metamorphose (Geologie)|Ultrahochdruck-Gesteinen]] auf der Erde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://opus.kobv.de/ubp/frontdoor.php?source_opus=18&amp;amp;la=de opus.kobv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Dabie Shan resultiert aus der [[Trias (Geologie)|triassischen]] Kollision zwischen dem Süd- und Nordchina-Block. Hierbei wurden die kontinentalen Gesteine des Südchina-Blocks einer Ultrahochdruck-Metamorphose unterzogen (p &amp;gt; 2,8 GPa). In der frühen [[Kreide (Geologie)|Kreide]] (ca. 140 – 120 Ma) wurden die triassischen Ultrahochdruck-Gesteine von zahlreichen granitischen Schmelzen intrudiert. Die jetzige Morphologie verdankt der Dabie Shan überwiegend spätkretazischen und känozoischen Hebungs- und Erosionsprozessen. Zeugen dieser Prozesse bilden die kretazisch-känozoischen Sedimentbecken, die den Dabie Shan im Süden, Osten und Norden umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1944 hatten die Truppen der [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei Chinas]] unter [[Li Xiannian]] im Dabie-Gebirge eine kommunistische Basis eingerichtet. Dies war Teil der Strategie, Basisgebiete hinter den Linien der japanischen Truppen im [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|Krieg gegen Japan]] als auch hinter den Linien der [[Kuomintang]] zu schaffen. Nach der [[Kapitulation Japans]] flammte der [[Chinesischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] wieder auf, die Kommunisten verfolgten nun die Strategie, ihre Stellungen im Süden zu halten und den Norden zu erobern. Ihre neue Verteidigungslinie verlief nördlich des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]], sie waren bereit, die Basen in der [[Zentralchinesische Ebene|Zentralchinesischen Ebene]] aufzugeben. Für die Kuomintang war eine Eroberung der Dabie-Basis jedoch oberste Priorität, Li Xiannian sandte seine Truppen deshalb zur Verstärkung der Armeen von [[Chen Yi]] und [[Su Yu]] in Jiangsu und zog sich mit den verbleibenden Truppen nach [[Shaanxi]] zurück. Die Kuomintang-Truppen waren bis zum Sommer 1947 in der Lage, die Kommunisten stark zu bedrängen und sogar ihre wichtigste Basis in [[Yan’an]] einzunehmen. Als die Gefahr für die kommunistischen Truppen groß war, ihre wirtschaftliche Basis und den politischen Rückhalt zu verlieren, entschloss sich die Parteiführung um [[Mao Zedong]] zu einem strategischen Gegenangriff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lew49–50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 129. Division der [[8. Marscharmee]], die von [[Liu Bocheng]] und [[Deng Xiaoping]] kommandiert wurde und im [[Taihangshan]] von den Kuomintang-Truppen eingeklemmt war, erhielt die Aufgabe, tief in Richtung Süden vorzustoßen und eine neue Basis im Dabie-Gebirge zu errichten. In der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli überquerten die Truppen den Gelben Fluss, durchbrachen die Linien der Kuomintang auf dem Südufer des Flusses und kämpften sich durch sumpfiges Gebiet und unter ständiger Bedrohung durch Luftangriffe bis zum Dabie-Gebirge. Am 27. August konnten sie dort eine neue Basis errichten – eine Leistung, die in der Propaganda der kommunistischen Partei seither als „10.000-Li-Marsch zum Dabie-Gebirge“ kanonisiert wird. Von dieser Basis aus bedrohten die kommunistischen Truppen die großen und strategisch wichtigen Städte [[Nanchang]], [[Jiujiang]] und [[Wuhan]], so dass die Kuomintang unter [[Chiang Kai-shek]] eine neue Armee schaffen mussten, um die Basis anzugreifen. Die Truppen für diese Einheit, die von [[Bai Chongxi]] kommandiert wurde, wurden von anderen Fronten abgezogen, so dass die Kommunisten in [[Hebei]], [[Shandong]] und der [[Mandschurei]] wieder die Oberhand gewannen. Die Armee von Bai war nicht in der Lage, die Kommunisten Lius zu besiegen, so dass der Gegenangriff auf das Dabie-Gebirge als Wendepunkt im Bürgerkrieg gesehen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lew49–50&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pantsov128–133&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Carsten Grimmer: &amp;#039;&amp;#039;Tektonik und Thermochronologie des Jangtse-Vorland-Falten- und Überschiebungsgürtels und sein Bezug zum Qinling-Dabie-Orogen, Ostchina.&amp;#039;&amp;#039; Diss. TU Freiberg 2002. [http://d-nb.info/964992876/34 (online)]&lt;br /&gt;
* J. C. Grimmer, R. Jonckheere, E. Enkelmann, [[Lothar Ratschbacher|L. Ratschbacher]], B. R. Hacker, A. E. Blythe, G. Wagner, Q. Wu, S. Liu, S. Dong: &amp;#039;&amp;#039;Cretaceous-Cenozoic history of the southern Tan-Lu fault zone: apatite fission-track and structural constraints from the Dabie Shan (eastern China).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tectonophysics.&amp;#039;&amp;#039; Band 359, 2002, S. 225–253.&lt;br /&gt;
* J. C. Grimmer, L. Ratschbacher, M. O. McWilliams, L. Franz, I. Gaitzsch, M. Tichomirowa, B. R. Hacker, Y. Zhang: &amp;#039;&amp;#039;When did the ultrahigh-pressure rocks reach the surface? A 207Pb/206Pb zircon, 40Ar/39Ar white mica, and Si-in white mica, single-grain provenance study of Dabie Shan synorogenic foreland sediments.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemical Geology.&amp;#039;&amp;#039; Band 197, 2003, S. 87–110.&lt;br /&gt;
* L. Ratschbacher, B. R. Hacker, L. E. Webb, M. McWilliams, T. Ireland, S. Dong, A. Calvert, D. Chateigner, H.-R. Wenk: &amp;#039;&amp;#039;Exhumation of the ultrahigh-pressure continental crust in east-central China: Cretaceous and Cenozoic unroofing and the Tan-Lu fault.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Geophys. Res.&amp;#039;&amp;#039; Band 105, Nr. B6, 2000, S. 13.303–13.338.&lt;br /&gt;
* L. Ratschbacher, B. R. Hacker, A. Calvert, L. E. Webb, J. C. Grimmer, M. O. McWilliams, T. Ireland, S. Dong, J. Hu: &amp;#039;&amp;#039;Tectonics of the Qinling (Central China): tectonostratigraphy, geochronology, and deformation history.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tectonophysics.&amp;#039;&amp;#039; Band 366, 2003, S. 1–53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dabie Mountains|Dabie Shan}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/UHP-Gesteine UHP-Gesteine]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/UHP-Gesteine |text=Basement-Cover Sequences within the UHP unit of the Dabie Shan |wayback=20110522074633}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dabieshan.net/index.html |text=Offizielle Website von Huanggang |wayback=20140207153429}} - Chinesisch&lt;br /&gt;
* [http://opus.kobv.de/ubp/frontdoor.php?source_opus=18&amp;amp;la=de Geology of ultra-high-pressure rocks from the Dabie Shan, Eastern China]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hs538&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ahhuoshan.gov.cn/content/detail/538ed29b93cd3986e9524f6f.html |titel=六安大别山国家地质公园---白马尖 |hrsg=霍山县人民政府 |datum=2010-09-27 |sprache=zh |abruf=2019-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lew49–50&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christopher R. Lew, Edwin Pak-wah Leung |Titel=Historical dictionary of the Chinese Civil War |Auflage=2 |Verlag=Scarecrow Press |Ort=Lanham |Datum=2013 |ISBN=978-0-8108-7874-7 |Seiten=49–50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pantsov128–133&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander V. Pantsov, Steven I. Levine |Titel=Deng Xiaoping, a revolutionary life |Verlag=Oxford University Press |Ort=New York |Datum=2015 |ISBN=978-0-19-062367-8 |Seiten=128–133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seeler09</name></author>
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