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	<title>DYRIAS - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:18:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DYRIAS&amp;diff=1601750&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Korallenkopp: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0 */</title>
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		<updated>2026-02-20T22:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dynamischen Risiko Analyse Systeme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DyRiAS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind computergestützte Instrumente, die von einer Darmstädter Firma für die Prävention zielgerichteter Gewalttaten entwickelt wurden. Laut ihren Entwicklern sollen die DyRiAS-Instrumente ihre Anwender bei der Abklärung problematischer Verhaltensmuster unterstützen, indem sie zu erfassen versuchen, inwieweit bedrohlich wirkendes Verhalten einer Person mit dem Risiko für eine schwere tödliche Gewalttat assoziiert sein könnte. Sie wurden im Rahmen verschiedener wissenschaftlicher Studien evaluiert, wobei in unabhängigen Studien keine Nachweis für die Validität erbracht werden konnte&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jens Hoffmann (Psychologe)|Jens Hoffmann]], Roshdi, K. &amp;amp; Allwinn, M. |Titel=DyRiAS-Schule: Entwicklung und Validierung eines online gestützten Analyse-Instruments zur Risikoeinschätzung von schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen. |Sammelwerk=Polizei &amp;amp; Wissenschaft |Nummer=2 |Datum=2013 |Seiten=49–59.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hoffmann, J. &amp;amp; Glaz-Ocik, J. |Titel=DyRiAS-Intimpartner: Konstruktion eines online gestützten Analyse-Instruments zur Risikoeinschätzung von tödlicher Gewalt gegen aktuelle oder frühere Intimpartnerinnen |Sammelwerk=Polizei &amp;amp; Wissenschaft |Nummer=2 |Datum=2012 |Seiten=45–57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frei, A. (in Druck) |Hrsg=Hoffmann, J., Roshdi, K. &amp;amp; Rudolf von Rohr, H. |Titel=Die Risikoeinschätzung von schwerwiegender häuslicher Gewalt anhand des computerisierten Prognoseinstrumentes DyRiAS - Eine Evaluationsstudie anhand von Fällen aus der Schweiz. |Sammelwerk=Bedrohungsmanagement in der Schweiz |Auflage=Zweite erweiterte Auflage |Verlag=Verlag für Polizeiwissenschaft |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerth, J., Rossegger, A., Singh, J. P., &amp;amp; Endrass, J. |Titel=Assessing the Risk of Severe Intimate Partner Violence: Validating the DyRiAS in Switzerland. |Sammelwerk=Archives of Forensic Psychology |Band=1 |Nummer=2 |Datum=2015 |Seiten=1-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine frühe Identifizierung möglicher Risikoentwicklungen mit DyRiAS soll gewährleisten, dass problematische Eskalationsprozesse bedrohlich wirkender Personen durch ein gezieltes Fallmanagement durchbrochen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hoffmann, J. &amp;amp; Roshdi, K. |Titel=&amp;quot;Erkennen – Einschätzen – Entschärfen&amp;quot; mit DyRiAS-Schule. |Sammelwerk=forum kriminalprävention |Nummer=3 |Datum=2014 |Seiten=46–48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hoffmann, J., &amp;amp; Streich, K. |Titel=Bedrohungsmanagement in Fällen von Stalking. Ein verhaltensorientierter Ansatz zur Risikoeinschätzung und zur Prävention von psychischer und physischer Gewalt. |Sammelwerk=Stalking - das Praxishandbuch: Opferhilfe, Täterintervention, Strafverfolgung |Nummer=18 |Datum=2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;DyRiAS&amp;#039;&amp;#039; vermarktet die Herstellerfirma derzeit die drei Instrumente DyRiAS-Schule, -Arbeitsplatz und -Intimpartner, die jeweils auf spezifische Bereiche der schweren zielgerichteten Gewalt fokussieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Grundlage und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Hinter DyRiAS steht die Erkenntnis, dass eine schwere, zielgerichtete Gewalttat den Endpunkt eines Entwicklungsweges darstellt. Internationale Studien zeigen, dass dieser Weg von charakteristischen und potentiell beobachtbaren Merkmalen im Verhalten und in der Kommunikation des späteren Täters begleitet ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meloy, J. R., &amp;amp; Hoffmann, J. (Eds.) |Titel=International Handbook of Threat Assessment. |Verlag=Oxford University Press |Datum=2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amman et al. |Titel=Making Prevention a Reality: Identifying, Assessing, and Managing the Threat of Targeted Attacks. |Verlag=U.S. Department of Justice, Federal Bureau of Investigation (Behavioral Analysis Unit). |Datum=2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Häufig nahm das soziale Umfeld zwar auffälliges Verhalten der späteren Täter im Vorfeld zielgerichteter Gewalt wahr, konnte dieses aber nicht richtig einschätzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;. An der potentiellen Beobachtbarkeit dieser Entwicklung im Vorfeld zielgerichteter Gewalt setzt DyRiAS an&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hoffmann, J., Roshdi, K. &amp;amp; Robertz, F. |Titel=Zielgerichtete schwere Gewalt und Amok an Schulen. |Sammelwerk=Kriminalistik |Nummer=4 |Datum=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Hersteller wird Gewalttätigkeit im Rahmen des Bedrohungsmanagements mit DyRiAS nicht als eine unveränderliche Persönlichkeitseigenschaft verstanden, sondern als eine Folge, die sich aus dem ständigen Wechselspiel zwischen Täter, Opfer und situativen Einflüssen ergibt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;. Die Instrumente seien daher sowohl für die Einstellungen einer Person gegenüber Gewalt und potentiellen Opfern als auch für die Zuspitzung ihrer individuellen Lebenssituation sowie bereits gezeigtes aggressives Verhalten sensibel. Die Entwickler weisen darauf hin, dass eine Risikoeinschätzung immer fallbegleitend erfolgen sollte und ggf. aktualisiert werden muss, sobald sich das Verhalten des Täters oder seine Situation deutlich verändert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hoffmann, J. |Hrsg=Böckler, N., &amp;amp; Hoffmann, J. |Titel=Bedrohungsmanagement und psychologische Aspekte der Radikalisierung. |Sammelwerk=Radikalisierung und terroristische Gewalt: Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement. |Verlag=Verlag für Polizeiwissenschaft |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der DyRiAS-Instrumente basiert auf der Auswertung internationaler Studien und Forschungsarbeiten der Arbeitsstelle für Forensische Psychologie der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Universität Darmstadt]] sowie des Instituts Psychologie und Bedrohungsmanagement in Darmstadt. Dem fortschreitenden Forschungsstand entsprechend werden die Module regelmäßig aktualisiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DyRiAS |url=http://www.dyrias.com/de/ |titel=Dynamische Risiko Analyse Systeme |abruf=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DyRiAS-Module: Fokus und Validität ==&lt;br /&gt;
Derzeit werden drei DyRiAS-Instrumente verkauft, die jeweils auf spezifische Bereiche der schweren zielgerichteten Gewalt fokussieren. Die Nutzung jeweils an eine Anwenderschulung gebunden, womit der fachgerechte Einsatz der Instrumente sichergestellt werden soll&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DyRiAS-Schule ===&lt;br /&gt;
DyRiAS-Schule behauptet, das aktuelle Risiko eines (ehemaligen) Schülers bzw. einer (ehemaligen) Schülerin zu erfassen, im Schulkontext eine schwere zielgerichtete Gewalttat zu begehen (School Shooting, Amok an Schulen). Im Rahmen einer von der Herstellerfirma produzierten Validierungsstudie konnte angeblich gezeigt werden, dass das Instrument in der Lage ist, Hochrisikofälle korrekt zu identifizieren und zugleich Fälle mit geringem Bedrohungspotenzial als wenig risikobehaftet einzustufen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Unabhängige Untersuchungen zur Wirksamkeit sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DyRiAS-Arbeitsplatz ===&lt;br /&gt;
DyRiAS-Arbeitsplatz wird zur Einschätzung des Risikos für eine schwere Gewalttat im Arbeitskontext in Unternehmen und Behörden genutzt. Insgesamt ist DyRiAS-Arbeitsplatz in drei Spezifizierungen verfügbar, welche auf unterschiedliche Beziehungsmuster zwischen der auffälligen Person und der Organisation fokussieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hoffmann, J. |Titel=Drohungen, Gewalt und Stalking am Arbeitsplatz. |Sammelwerk=MANAGEMENT |Nummer=40 |Datum=2014 |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Das Modul &amp;#039;&amp;#039;Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039; betrachtet das Risikopotential von aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitern des Unternehmens bzw. der Behörde für eine schwere Gewalttat.&lt;br /&gt;
* Bei dem Modul &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039; stehen externe Personen im Fokus, wie zum Beispiel Kunden, Lieferanten oder andere Personen, die mit dem Unternehmen bzw. der Behörde in Verbindung stehen.&lt;br /&gt;
* Das Modul &amp;#039;&amp;#039;Intimpartner&amp;#039;&amp;#039; fokussiert auf bedrohliche Personen, die beispielsweise zu einer Mitarbeiterin des Unternehmens bzw. der Behörde in einer intimpartnerschaftlichen Beziehung stehen oder standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DyRiAS-Intimpartner ===&lt;br /&gt;
DyRiAS-Intimpartner betrachtet das Risiko für schwere tödliche Gewalt durch den (Ex-)Intimpartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konstruktion des Moduls wurden insgesamt 70 Fälle von versuchter oder vollendeter Tötung der (Ex-)Partnerin oder des (vermuteten) neuen Lebensgefährten durch männliche Partner und Ex-Partner ausgewertet. Überprüft wurden die Ergebnisse anhand einer Kontrollgruppe von häuslichen Gewalttätern beziehungsweise Männern, die wegen bedrohlichen Verhaltens gegenüber ihrer (ehemaligen) Partnerin auffällig geworden waren. Die Entwickler behaupten, dass das Instrument dabei in der Lage war, die Gruppe der Täter korrekt zu identifizieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;. Eine unabhängige Studie von Gerth et al. konnte dies nicht bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik an der Validität von DyRiAS-Intimpartner ====&lt;br /&gt;
DyRiAS-Intimpartner wurde bislang im Rahmen von drei Studien evaluiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;. Zwei wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist das Instrument in der Lage, das Risiko von tödlicher Gewalt in Abgrenzung zu nicht- tödlicher Aggression, etwa in Form von Drohungen, physischer Gewalt und Stalking durch (Ex-)Intimpartner, korrekt zu identifizieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;. Bei den Ergebnissen der ersten Studie aus dem Jahr 2012 handelt es sich um keine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung, da diese von den Entwicklern selbst durchgeführt wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;. Im Gegensatz zu dieser Studie fallen die Resultate weiterer Validierungen deutlich differenzierter aus. Andreas Frei kam bei seiner Untersuchung zum Schluss, dass lediglich 11 % der Probanden, welchen durch das Modul ein hohes Gewaltrisiko (Stufe 4 und höher) attestiert wurde, letztendlich ein Gewaltdelikt begingen, stimmte den Entwicklern im Bezug auf die Erkennungsrate jedoch zu. Diese werde allerdings nur mit einer hohen Zahl an Falschtreffern erreicht&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;. Die dritte Studie von Gerth et al. aus dem Jahr 2015 bemängelt diese starke Überschätzungstendenz ebenfalls. Diese Studie untersuchte das Rückfallrisiko von Tätern bei häuslicher Gewalt und kam zu dem Schluss, dass das Instrument nicht zur verlässlichen Vorhersage fähig war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;. Weiter bemängelt sie die Verhältnismäßigkeit der Strategien, welche auf Grundlage von DyRiAS Prognosen getroffen werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf2018&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=«Predictive Policing» - Polizei-Software verdächtigt zwei von drei Personen falsch |Sammelwerk=Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) |Datum=2018-04-05 |Online=https://www.srf.ch/news/schweiz/predictive-policing-polizei-software-verdaechtigt-zwei-von-drei-personen-falsch |Abruf=2018-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit sind die Ergebnisse der herstellereigenen Studie, insbesondere aufgrund der starken Abweichung zu den Schlüssen einer dritten unabhängigen Studie kritisch zu beurteilen. Die Herstellerfirma kritisiert das Versuchsdesign der Studie von Gerth et al., weil darin tödliche Gewalt keine Berücksichtigung finde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DyRiAS |url=http://www.i-p-bm.com/images/Statement_zu_DyRiAS-Intimpartner.pdf |titel=Aktuelle Studie stärkt Aussagekraft des Risikoeinschätzungs-Istruments DyRiAS-Intimpartner |abruf=2017-11-23 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einem Bericht von Timo Grossenbacher vom Schweizer Fernsehen SRF aus dem Jahr 2018 bestehen zudem Hinweise darauf, dass die Entwickler von DyRiAS möglicherweise kritische Passagen aus dem Wikipedia-Artikel zu ihrer Software zu entfernten&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf2018&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Screener-Islamismus ===&lt;br /&gt;
Der Screener-Islamismus ist ein standardisiertes Instrument zur frühzeitigen Erkennung von möglichen Radikalisierungsprozessen im Bereich Islamismus. Es unterstützt die Anwender bei der Identifizierung und Abklärung von Verhaltensmustern, die sich im Zuge von islamistischen Radikalisierungsprozessen als relevant erwiesen haben. Das Instrument ist sensibel für die Verfestigung individueller Radikalisierungstendenzen einer Person und für damit möglicherweise einhergehende islamistisch motivierte Handlungen wie Anschlagsplanungen und -durchführungen und den Anschluss einer Person an dschihadistische Gruppierungen im In- und Ausland. Der Screener-Islamismus findet ausschließlich dann Anwendung, wenn eine Person durch besorgniserregendes Verhalten aufgefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Screener wurde an 31 Fällen strafrechtlich relevanter dschihadistischer Aktivität getestet, wobei das Instrument auf der Grundlage der im Vorfeld der Tat gezeigten Verhaltensmuster alle Fälle korrekt identifizieren konnte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Böckler, N., Allwinn, M., Hoffmann, J. &amp;amp; Zick, A. |Titel=Früherkennung von islamistisch motivierter Radikalisierung: Vorstellung und empirische Validierung eines verhaltensbasierten Instrumentes zum Fallscreening. |Sammelwerk=Kriminalistik |Band=8 |Nummer=9 |Datum=2017 |Seiten=497-503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung von DyRiAS ==&lt;br /&gt;
Die DyRiAS-Instrumente wurden für Fachleute aller Berufsgruppen entwickelt, die sich mit der Risikoeinschätzung und dem Fallmanagement in dem jeweiligen Feld beschäftigen (bspw. Mitarbeiter des Unternehmens, die mit der Risikoanalyse betraut wurden, wie Pädagogen, Psychologen, Psychiater, Therapeuten, Polizeibeamte). Neben Beratungseinrichtungen und Schulämtern arbeitet auch die Kantonspolizei Zürich seit mehreren Jahren mit DyRiAS&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anette Langer |url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/praeventionsprojekt-in-zuerich-wie-amoklaeufe-verhindert-werden-koennen-a-649979.html |titel=Wie Amokläufe verhindert werden können |abruf=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SF, Schweiz Aktuell |url=https://www.youtube.com/watch?v=O-A9Lm92ClY |titel=Amokprävention - DyRiAS im Einsatz bei Polizei Zürich |abruf=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Ismar |url=http://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/sonstige-Wie-laesst-sich-ein-Amoklauf-verhindern;art1960,1482388 |titel=Wie lässt sich ein Amoklauf verhindern? |abruf=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Abteilung Münster), Projektbericht&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dyrias.com/de/ Internetpräsenz des Projekts]&lt;br /&gt;
* [https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/ein-amoklauf-ist-keine-kurzschlusshandlung_aid-3304803 Lausitzer Rundschau, 7. November 2014 („Ein Amoklauf ist keine Kurzschlusshandlung“)]&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/zuerich/region/psychologen-sollen-polizei-bei-drohungen-helfen-1.18329515 Neue Zürcher Zeitung, 24. Juni 2014 („Psychologen sollen Polizei bei Drohungen helfen“)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dyrias.com/images/Schule/tagblatt%20online%20-%20ein%20fruhwarnsystem%20das%20funktioniert.pdf St. Galler Tagblatt Online, 27. Dezember 2012 („Ein Frühwarnsystem, das funktioniert“)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dyrias.com/images/Schule/30%20fragen%20verraten%20potenzielle%20amoklaeufer.pdf Tagesanzeiger Schweiz, 30. Dezember 2012 („30 Fragen verraten potenzielle Amokläufer“)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dyrias.com/images/Schule/psychologe%20technisierung%20ist%20die%20illusion%20von%20kontrolle.pdf Deutschlandfunk, 11. März 2011 („Psychologe: Technisierung ist die Illusion von Kontrolle“)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dyrias.com/images/Schule/computer%20sucht%20nach%20amokschuelern.pdf Basler Zeitung, 1. September 2010 („Computer sucht nach Amokschülern“)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=IS-6czUB1PQ SAT1, Live, September 2010 (Interview zum Prozess vom Amokläufer in Ludwigshafen)]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/praeventionsprojekt-in-zuerich-wie-amoklaeufe-verhindert-werden-koennen-a-649979.html Spiegel Online, 19. September 2009 („Wie Amokläufe verhindert werden können“)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=O-A9Lm92ClY SF, Schweiz Aktuell, 31. März 2009 („Amokprävention - DyRiAS im Einsatz bei Polizei Zürich“)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ucgXP0uJYKY Tele Züri, 31. März 2009 („Prävention von Amok an Schulen in der Schweiz“)]&lt;br /&gt;
* [https://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/amoklauf-software-zur-frueherkennung-3428420.html Stern.de, 14. März 2009 („Amoklauf - Software zur Früherkennung“)]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg24.at/frauenzahlen-2016-so-sieht-die-lage-der-frauen-in-salzburg-aus/4645760 salzburg24.at, 7. März 2016 („Ziel ist, Gewalt frühzeitig erkennen und stoppen. Das neue Gewaltpräventionstool &amp;#039;DyRiAS&amp;#039; wird aktuell in den Salzburger Opferschutzeinrichtungen neu implementiert“)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dyrias.com/images/hr4-Juni2012-DyRiAS.mp3 HR4, Juni 2012 (Radiointerview mit Justine Glaz-Ocik)]&lt;br /&gt;
* [http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/darmstadt/haeusliche-gewalt-verhindern-schutz-vor-beziehungstat-a-849207 Frankfurter Rundschau, 8. Juni 2012 („Schutz vor Beziehungstat“)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dyrias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwendungssoftware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalitätsbekämpfung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewaltprävention/Soziales Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Korallenkopp</name></author>
	</entry>
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