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	<title>DXen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T23:42:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DXen&amp;diff=29439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: Parameter language</title>
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		<updated>2025-12-31T17:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter language&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BER-SYD.jpg|miniatur|Ausbreitungslinie für eine Funkverbindung Berlin–Sydney (kurzer Weg) über Almaty und Hanoi, Distanz etwa 16.000 km]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DXen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Abkürzungen im Amateurfunk|DX]]&amp;#039;&amp;#039; für „distance“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Moltrecht|Eckart K. W. Moltrecht]], DJ4UF (5. Aufl., 2015): &amp;#039;&amp;#039;Amateurfunklehrgang: Betriebstechnik und Vorschriften.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Technik und Handwerk neue Medien, Baden-Baden. ISBN 978-3-88180-803-3, Seite 27&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „distant exchange“&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | author = Brent Taylor | url = https://broadcasting-history.com/industry-government/dxing-art-listening-distant-signals | year=2003|title = DXing - The Art of Listening to Distant Signals | publisher = Canadian Communications Foundation |language=en | accessdate = 2022-08-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) bedeutet in der [[Amateurfunkbetriebstechnik]], zu versuchen, weit entfernte [[Sendeanlage|Sender]] zu empfangen oder mit einer weit entfernten Funkstation in Verbindung zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Jargon]] spricht man in diesem Zusammenhang auch davon, weit entfernte Stationen zu „arbeiten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dk8jb.darc.de/dx-referat/dx-referat.htm |wayback=20211019050634 |text=DX&amp;amp;nbsp;– Weitverkehrsfunk auf Kurzwelle }}, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Personen, die DXen, kann man als „DXerin“ oder „DXer“ bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Der Empfang von weit entfernten Sendeanlagen wird durch [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]] der Radiowellen an der [[Ionosphäre]] ermöglicht ([[Langwelle|Lang]]-, [[Mittelwelle|Mittel]]- und [[Kurzwelle]]), während im [[Ultrakurzwelle|UKW]]-Bereich zeitweilige [[Überreichweite]]n in der [[Troposphäre]] oder der Ionosphäre ([[Sporadic-E]]) den Empfang ermöglichen. Das Reflexionsverhalten der Ionosphäre ist von der Tages- und Jahreszeit sowie der [[Sonnenaktivität]] ([[Sonnenfleck]]en) abhängig. Erfahrungsgemäß bietet insbesondere die [[Greyline]], also die [[Tag-Nacht-Grenze]] (Terminator) sehr gute Bedingungen für den Fernempfang &amp;#039;&amp;#039;(Greyline-DX)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fading.de/uebertragungsarten/greyline-empfang &amp;#039;&amp;#039;Greyline-Empfang&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Spezialgebiet der Meteorologie gibt es für Ausbreitungsbedingungen einen [[Funkwetter|Funk-Wetterbericht]] sowie Ausbreitungsvorhersagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DX im Amateurfunk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df n-19 0000254 Funkzirkel, Gesellschaft für Sport und Technik (GST).jpg|mini|Funkamateur der ehemaligen [[Gesellschaft für Sport und Technik]] (GST) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] an einem [[Transceiver]] [[Teltow (Amateurfunktransceiver)|Teltow&amp;amp;nbsp;215]] (1978)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:QSL 9Q5TE.jpg|mini|Bestätigung einer Fernverbindung in [[Morsetelegrafie]] auf dem [[40-Meter-Band]] zwischen den [[USA]] und [[Zaire]] auf einer [[QSL-Karte]]]]&lt;br /&gt;
Im [[Amateurfunkdienst]] hat DX(-en) eine ähnliche Bedeutung und wird hier auch als eine Disziplin des [[Funksport]]s aufgefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/werdenberg-obertoggenburg/70-jahre-mit-dem-funksport-vertraut-ld.978398 70&amp;amp;nbsp;Jahre mit dem Funksport vertraut] in [[St.&amp;amp;nbsp;Galler Tagblatt]] vom 13.&amp;amp;nbsp;März 2015, abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für einige Funkamateure ist dabei auch der Erwerb von [[Amateurfunkdiplom]]en, wie beispielsweise des [[DX Century Club]] (DXCC), ein wichtiger Anreiz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.darc.de/der-club/distrikte/k/diplome Diplome] beim DARC, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.darc.de/der-club/distrikte/k/diplome/ Chronik des Distrikts Berlin im DARC&amp;amp;nbsp;– 1947 bis 2020], S.&amp;amp;nbsp;29 und S.&amp;amp;nbsp;408–433, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funkverbindungen auf der Kurzwelle, die zwischen unterschiedlichen Kontinenten getätigt werden, gelten als DX. Eine andere Definition besagt, dass im Kurzwellenbereich Funkverbindungen ab 3000&amp;amp;nbsp;km als DX&amp;amp;#8209;Verbindungen eingestuft werden. Im [[Ultrakurzwelle|VHF]]-, [[Dezimeterwelle|UHF]]- und [[Zentimeterwelle|SHF]]-Bereich werden Funkverbindungen dann als DX bezeichnet, wenn sie über Entfernungen jenseits der quasioptischen Sicht hinaus stattfinden – zur Vereinfachung wird im [[2-Meter-Band]] und im [[70-Zentimeter-Band]] bei Entfernungen von mehr als 300&amp;amp;nbsp;km von DX gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DXpeditionen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|DXpedition}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[DXpedition]]&amp;#039;&amp;#039;en (als [[Fieldday]], auf z.&amp;amp;nbsp;B. schwer zugänglichen Inseln, in Länder ohne einheimische Funkamateure oder in die Antarktis) ermöglichen DX&amp;amp;#8209;Verbindungen zu selten im Amateurfunk erreichbaren Gegenden. Funkamateure bestätigen einander oft DX&amp;amp;#8209;Verbindungen mit [[QSL-Karte|QSL&amp;amp;#8209;Karten]], seit den 1990er Jahren hat aber daneben der Abgleich von Logbüchern über das Internet an Bedeutung gewonnen, wie [[Logbook of the World]] oder [[eQSL]]. Ferner ermöglichen im Internet öffentlich zugängliche Logbücher (Online-Logs), besonders von Stationen, die von vielen Amateuren angerufen werden, eine zusätzliche Möglichkeit der Überprüfung, ob Verbindungen geglückt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland finden sich die an DX&amp;amp;#8209;Verbindungen speziell interessierten Amateure in der &amp;#039;&amp;#039;[[German DX&amp;amp;nbsp;Foundation]]&amp;#039;&amp;#039; (GDXF). Die &amp;#039;&amp;#039;German DX Foundation&amp;#039;&amp;#039; wurde 1996 gegründet, um Kurzwellenexpeditionen in Gebiete, von denen aus kaum gefunkt wird, zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite der [https://gdxf.de/de/ German DX Foundation]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Conteste ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Amateurfunkwettbewerb}}&lt;br /&gt;
Es gibt internationale [[Amateurfunkwettbewerb|Wettbewerb]]e ({{enS|contests}}) zum DXen, die zumeist in jährlichem Turnus ausgerichtet werden. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[CQ World Wide DX Contest]] Ende Oktober und&lt;br /&gt;
* der [[CQ World Wide WPX Contest]] Ende November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CB-Funk ==&lt;br /&gt;
DXen ist auch im [[CB-Funk]] möglich, aufgrund der Charakteristiken der Frequenzen um 27&amp;amp;nbsp;MHz allerdings nur bei seltenen guten Ausbreitungsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunk-DX ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radio Korea QSL 1991.png | thumb | Bestätigung eines Empfangsberichts aus Deutschland durch Radio Korea (1991)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kurzwellenhören}}&lt;br /&gt;
Der Empfang von [[Amplitudenmodulation|amplitudenmodulierten]] [[Kurzwellensender]]n ist mit jedem normalen [[Radio]] möglich, das einen Empfangsteil für ein Kurzwellen-[[Frequenzband]] besitzt. [[Weltempfänger]] bieten besonders gute Voraussetzungen zum DXen, da sie mehrere Kurzwellenbänder empfangen können und zum Teil über Möglichkeiten zur Wiedergabe von Sendungen in weiteren Sendearten verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurzwellenempfang, sowohl von großen Auslandssendern als auch von weit entfernten lokalen Radiosendern, wird verbreitet als [[Hobby]] betrieben. Allein im deutschsprachigen Europa verzeichnen Kurzwellen-Hörerklubs mehr als 4000 Mitglieder, die sich oft auch mit Fernempfang in anderen Wellenbereichen, insbesondere dem [[Langwellenrundfunk|Lang]]- und [[Mittelwellenrundfunk|Mittelwellenbereich]], befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Möglichkeit, sich beispielsweise in der [[Assoziation Deutschsprachiger Kurzwellenhörer]] (ADDX) zu engagieren, oder in [[Nordamerika]] im [[National Radio Club]] (NRC),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nationalradioclub.org &amp;#039;&amp;#039;Welcome to the NRC&amp;#039;&amp;#039;] (englisch), abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Clubzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;DX News&amp;#039;&amp;#039; (DXN), {{deS|etwa „Fernempfangsnachrichten“}}, wertvolle Informationen zu aus aller Welt empfangbaren Rundfunksendern bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.universal-radio.com/catalog/books/4255.html &amp;#039;&amp;#039;National Radio Club AM Radio Log&amp;#039;&amp;#039;] (englisch), abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele, die das DX&amp;amp;#8209;Hobby betreiben, senden per Briefpost oder E&amp;amp;#8209;Mail Hörberichte an die Sender und lassen sich diese durch QSL&amp;amp;#8209;Karten bestätigen. Hörberichte nach [[SINPO-System]] waren in der Anfangszeit des Rundfunks auf Kurzwelle wichtige Rückmeldungen zur Qualität des Rundfunkssignals, bis größere Rundfunkstationen eigene Systeme zur Qualitätskontrolle geschaffen haben. Alle [[ARD]]-Anstalten und großen Auslandssender bestätigen korrekte mit QSL-Karten, ebenso manche Inlandssender und Nichtrundfunksender wie [[Zeitzeichendienst]]e, jedoch stehen finanzielle Einschränkungen dem Versand zunehmend entgegen, weshalb meist ein [[Internationaler Antwortschein]] die Voraussetzung ist für eine Bestätigung. Auch ist die Zahl der aktiven Rundfunksender im Lang-, Mittel- und Kurzwellenbereich stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
* UKW-Empfang spanischer Sender bei [[Überreichweite]]n in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;
* Empfang entfernter [[Non Directional Beacon|NDBs]] im Langwellenbereich.&lt;br /&gt;
* Mittelwellenempfang europäischer Sender im südlichen Afrika.&lt;br /&gt;
* Empfang von [[Kurzwellenrundfunk]] aus aller Welt.&lt;br /&gt;
* Empfang des Morsesignals von [[Längstwellensender Grimeton|SAQ]] am &amp;#039;&amp;#039;Alexanderson Day&amp;#039;&amp;#039; ([[Längstwelle]]: Sendefrequenz 17,2&amp;amp;nbsp;kHz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung der Antennen und Distanz zur DX&amp;amp;#8209;Station ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausrichtung der Antenne auf einen Sender.png|mini|Das sphärische Dreieck zur Berechnung der Distanz &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen dem Sender &amp;#039;&amp;#039;Tx&amp;#039;&amp;#039; und Empfänger &amp;#039;&amp;#039;Rx&amp;#039;&amp;#039; und zur Berechnung des Azimuts &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; am Empfangsstandort]]&lt;br /&gt;
Radiowellen breiten sich über der Erdoberfläche auf [[Großkreis]]en aus. Betrachtet man eine flache Erdkarte, so glaubt man, die kürzeste Verbindung von [[Bern]] nach [[Auckland]] ([[Neuseeland]]) sei Richtung Südost. Betrachtet man die Situation auf einem [[Globus]], so findet man, dass der kürzeste Weg von Bern nach Auckland in Bern in Richtung Nordosten zeigt. Bei der Verwendung einer [[Richtantenne]] muss diese, um einen in Auckland stehenden Sender in Bern optimal zu empfangen, in nordöstlicher Richtung ausgerichtet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Distanz und das [[Azimut]] zu einem Sender lassen sich, wenn die Koordinaten des Senders ([[Liste von Abkürzungen im Amateurfunk#tx|Tx]]) und des Empfängers ([[Liste von Abkürzungen im Amateurfunk#rx|Rx]]) bekannt sind, wie folgt berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;math&amp;gt;\mbox{Distanzformel:} \qquad c = \arccos \left[ \sin \varphi_{Tx} \cdot \sin \varphi_{Rx} + \cos \varphi_{Tx} \cdot \cos \varphi_{Rx} \cdot \cos (\lambda_{Tx}  - \lambda_{Rx}) \right]&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;math&amp;gt;\mbox{Azimutformel:} \qquad  \alpha = \arccos \left[ \frac{\sin \varphi_{Tx}  - \sin \varphi_{Rx} \cdot \cos c}{\cos \varphi_{Rx} \cdot \sin c}\right]&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind &amp;lt;math&amp;gt;\varphi_{Rx}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\varphi_{Tx}&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Geographische Breite|geographischen Breiten]] des Empfängers und des Senders und &amp;lt;math&amp;gt;\lambda_{Rx}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\lambda_{Tx}&amp;lt;/math&amp;gt; sind die [[Geographische Länge|geographischen Längen]] des Empfängers und Senders. In einem ersten Schritt berechnet man die Distanz &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt;. &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Distanz zwischen Sender und Empfänger in [[Bogengrad]]en. Jeder Bogengrad hat 60&amp;amp;nbsp;[[Bogenminute]]n und jede Bogenminute entspricht auf der Erdoberfläche der Distanz einer [[Seemeile]]. Somit entspricht ein Bogengrad auf der Erdoberfläche der Distanz von 111,1&amp;amp;nbsp;km. Die Distanz &amp;lt;math&amp;gt;d&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen dem Sender und Empfänger ist also:&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;d\,\mathrm{[km]}  =  c \cdot 111.1 \,\mathrm{km/Grad} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem zweiten Schritt berechnet sich das Azimut &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sinus und Kosinus|Kosinusfunktion]] &amp;lt;math&amp;gt;\cos \alpha&amp;lt;/math&amp;gt; führt in der Umkehrfunktion ([[Arkussinus und Arkuskosinus|Arkuskosinus]]) immer zu zwei Winkelwerten. In unserem Falle zu &amp;lt;math&amp;gt;+\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; und zu &amp;lt;math&amp;gt;-\alpha&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegt der Sender &amp;#039;&amp;#039;östlich&amp;#039;&amp;#039; des Empfängers, so wird das berechnete Azimut &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{Az}= +\alpha &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Liegt der Sender &amp;#039;&amp;#039;westlich&amp;#039;&amp;#039; des Empfängers, so wird das berechnete Azimut (das normalerweise mit Werten von 0° bis 360° angegeben wird) &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{Az}= 360^\circ -\alpha &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier aufgeführten Formeln sind im Artikel [[Azimut#Berechnung|Azimut]] hergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
Sie befinden sich mit dem Empfänger in [[Bern]] ([[Schweiz]]) und hören  einen Sender von [[Auckland]] ([[Neuseeland]]). Die Koordinaten von Bern und Auckland sind:&lt;br /&gt;
* Bern: {{Coordinate|NS= 46/57/00/N|EW= 007/27/00/E|type=landmark|region=CH-BE|dim=100000|text=46°57′N{{pad|0.8em}}007°27′E {{pad|0.8em}}&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;{{pad|0.8em}} +46.95° und +007.45°|name=Bern}}&lt;br /&gt;
* Auckland: {{Coordinate|NS= 36/51/00/S|EW= 174/45/00/E|type=landmark|region=NZ-AUK|dim=100000|text=36°51′S{{pad|0.8em}}174°45′E {{pad|0.8em}}&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;{{pad|0.8em}} -36.85° und +174.75°|name=Auckland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östliche Längen und nördliche Breiten sind  positiv einzugeben. Westliche Längen und südliche Breiten sind negativ einzugeben.&lt;br /&gt;
Diese Werte in die Distanzformel eingesetzt ergeben für die Distanz von Bern nach Auckland einen Distanzwinkel von &amp;lt;math&amp;gt;c = 166{,}2^\circ&amp;lt;/math&amp;gt;, was auf der Erdoberfläche einer Distanz von 9972&amp;amp;nbsp;[[Seemeile|NM]] oder 18.468&amp;amp;nbsp;km entspricht. Setzt man in einem zweiten Schritt die berechnete Distanz &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt; zusammen mit den Breiten der beiden Orte in die Azimutformel ein, so erhält man ein Azimut von &amp;lt;math&amp;gt;\alpha = 47{,}5^\circ &amp;lt;/math&amp;gt;. Um eine Funkstation aus Auckland in Bern optimal zu hören, muss eine Antenne in die Richtung mit einem Azimut von &amp;lt;math&amp;gt;\alpha = 47{,}5^\circ &amp;lt;/math&amp;gt; gedreht werden. Um Auckland auf dem langen Wege, also über den [[Antipode]]n zu erreichen, muss die Antenne in die Gegenrichtung mit einem Azimut von &amp;lt;math&amp;gt;\alpha = 227{,}5^\circ &amp;lt;/math&amp;gt; gerichtet werden. Die Distanz auf dem langen Weg ist 21.532&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gregor Häberle, Heinz Häberle, Thomas Kleiber: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Radio-, Fernseh- und Funkelektronik.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage,  Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 1996, ISBN 3-8085-3263-7&lt;br /&gt;
* Stratis Karamanolis: &amp;#039;&amp;#039;Alles über CB. Ein Handbuch für den CB-Funker.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Karamanolis, Putzbrunn, 1977.&lt;br /&gt;
* Peter Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;DX-Vokabular Assoziation jungerDXer in Österreich adxb-oe (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;, Siebel Verlag, Wachtberg-Pech 1985, ISBN 3-922221-13-0.&lt;br /&gt;
* Wolf Siebel: &amp;#039;&amp;#039;CQ, QRX &amp;amp; Co. Abkürzungen und Codes im Funkverkehr&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Siebel Verlag GmbH, Meckenheim 1987, ISBN 3-922221-27-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|DXing|DXen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|lang=en|DX}}&lt;br /&gt;
* [http://www.agdx.de/ Arbeitsgemeinschaft DX / AGDX]&lt;br /&gt;
* [https://www.fading.de/ fading.de] – Portal für Rundfunkfernempfang&lt;br /&gt;
* [https://dxnews.com/ DX News]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Michael Reichardt&lt;br /&gt;
 |url=https://www.youtube.com/watch?v=L0SxUEhG2vs&lt;br /&gt;
 |titel=DX-Pile-Ups im Amateurfunk meistern&lt;br /&gt;
 |werk=[[YouTube]], von [[DL2YMR]]&lt;br /&gt;
 |datum=2025-03-16&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunkbetriebstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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