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	<title>DVB-H - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DVB-H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{EnS| für &amp;#039;&amp;#039;Digital Video Broadcasting - Handhelds&amp;#039;&amp;#039;}}, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Digitaler Videorundfunk für [[Mobilgerät]]e&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliger Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können. DVB-H war während der Entwurfs- und Entwicklungsphase auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DVB-M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;Mobile&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DVB-X&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Kommission]] legte sich 2007 auf diese Technologie fest, der Einsatz erwies sich aber kommerziell als Fehlschlag. Der letzte DVB-H-Sender wurde im März 2012 in Finnland abgeschaltet. Noch 2010 begann die Entwicklung des Nachfolgers &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DVB-NGH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für {{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Next Generation Handhelds&amp;#039;&amp;#039;}}) und ein Draft wurde 2012 veröffentlicht. Die ursprünglich für 2015 geplante Einführung von DVB-NGH scheiterte jedoch ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DVB-H-framestructure.svg|mini|hochkant=1.5|Gemischter DVB-H/T-Multiplex mit drei DVB-T und vier DVB-H Programmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DVB-H ist ein Standard des [[Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen|Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen]] (ETSI) (EN 302 304, November 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit DVB-H können Multimediadienste (insbesondere [[Fernsehen]]) für [[Mobiltelefon]]e und andere kleine mobile Geräte über [[Rundfunk]] ausgesendet werden. DVB-H wurde wie das digitale Antennenfernsehen [[DVB-T]] [[Terrestrik|terrestrisch]] ausgesendet und baute auf dessen Technik auf. Zum DVB-T-Standard hinzu kamen [[IFFT|4K-IFFT]], längere [[Interleaver]] (&amp;#039;&amp;#039;in-depth&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;time-slicing&amp;#039;&amp;#039; und [[Fehlerkorrektur|MPE-FEC]]. Die Videos können mit moderneren [[Videokompression]]sverfahren kodiert werden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[H.264|H.264/AVC]] ([[MPEG-4 Part 10]], &amp;#039;&amp;#039;Advanced Video Coding&amp;#039;&amp;#039;), wie es bei [[DVB-S2]] getan wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genauen Datenraten und Auflösungen können entsprechend der Kapazität des Sendernetzes und der Anforderungen der Endgeräte angepasst werden. In den meisten Netzwerken wurde eine Auflösung von 320 × 240 Pixeln ([[Quarter Video Graphics Array|QVGA]]) bei etwa 300 kbit/s eingesetzt; ebenfalls möglich wäre ein Viertel der üblichen digitalen Fernsehauflösung, das sind 352 × 288 Pixel ([[Common Intermediate Format|CIF]]), gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DVB-H ist auf [[Transportstrom]]ebene kompatibel zu DVB-T. Es können daher gemischte DVB-H/T-Multiplexe erzeugt werden, so dass sich beide Systeme den entsprechenden Kanal teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DVB-H kann unter anderem auf folgenden Frequenzbändern ausgestrahlt werden:&lt;br /&gt;
* [[VHF-Band III]] entsprechend 170–230&amp;amp;nbsp;MHz&lt;br /&gt;
* [[Dezimeterwelle|UHF-IV/V]] entsprechend 470–862&amp;amp;nbsp;MHz&lt;br /&gt;
* [[L-Band]] im Bereich 1,452–1,492&amp;amp;nbsp;GHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benötigte Leistungsaufnahme der mobilen Empfangsgeräte wird durch ein [[Zeitmultiplexverfahren]] (&amp;#039;&amp;#039;Time-Slicing&amp;#039;&amp;#039;) erheblich gesenkt. Dies wird unter anderem dadurch erzielt, dass die zu einem Programm gehörigen Pakete zu vorhersehbaren Zeitpunkten versendet werden, so dass der Empfänger sich in der Zwischenzeit abschalten kann, um Energie zu sparen. Pakete werden dabei gesammelt in so genannten Bursts übertragen. Die höchste Stromspareffizienz wird erreicht, wenn ein komplettes DVB-Ensemble mit DVB-H-Diensten gefüllt wird, aber bereits ab der Nutzung etwa eines Viertels der Datenrate eines DVB-T-Kanals durch DVB-H führt der Einsatz des Time-Slicings zu einer Reduzierung der Leistungsaufnahme auf ca. 40&amp;amp;nbsp;mW für den reinen DVB-H-Empfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil, der sich aus dem Einsatz von Time-Slicing ergibt, ist die verlängerte Umschaltzeit zwischen zwei Kanälen. Diese kann – je nach Empfangsbedingungen – zwischen 4 und 15 Sekunden liegen. Der Grund dafür ist, dass nach dem Umschalten gewartet werden muss, bis der erwartete Burst übertragen wird und die Übertragung vollständig und fehlerfrei abgeschlossen ist. Weiterhin muss der Burst genügend Informationen enthalten, sodass dessen Inhalt kontinuierlich abgespielt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Rezaei, I. Bouazizi, V. Vadakital and M. Gabbouj, &amp;quot;Optimal Channel Changing Delay for Mobile TV over DVB-H&amp;quot;, May 2007, IEEE International Conference on Portable Information Devices&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Früherer Einsatz weltweit ===&lt;br /&gt;
2008 gab es 15 Anbieter weltweit, die DVB-H im Regelbetrieb anboten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Services&amp;quot;&amp;gt;DVB-H Project: {{Webarchiv|text=Services |url=http://www.dvb-h.org/services.htm |wayback=20070430235027 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; hauptsächlich in Europa, Asien und Afrika. Diese sind bis 2012 allesamt abgeschaltet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in Europa ===&lt;br /&gt;
Nach der DVB-H Weltpremiere im Juni 2006 in [[Italien]] durch den Mobilfunkanbieter [[H3G]]&amp;lt;ref&amp;gt;Digital TV: [https://www.digitalfernsehen.de/news/news_92221.html Italien: Weltpremiere für DVB-H], 8. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; startete im Juni 2008 [[KPN (Unternehmen)|KPN]] in den [[Niederlande]]n. Ende 2007 hatte das DVB-H-Angebot von Drei in Italien 750.000 Kunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Computerwoche]]: [http://www.computerwoche.de/knowledge_center/wireless/handy_pda/1848858/ Experte: DVB-H könnte sofort auf Sendung gehen], 23. November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission sprach sich am 18. Juli 2007&amp;lt;ref&amp;gt;https://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1118&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Einführung von DVB-H als einheitliches europäisches System für Mobile TV aus und beteiligte sich aktiv an der Verbreitung. Im Jahr 2008 wurde DVB-H in das EU-Verzeichnis der Normen und Spezifikationen aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;golem.de: [http://www.golem.de/0803/58446.html &amp;#039;&amp;#039;EU macht DVB-H zum Handy-TV-Standard: Eintragung in das EU-Verzeichnis der Normen und Spezifikationen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 sprach sich der [[Bundesrat (Deutschland)|deutsche Bundesrat]] dagegen aus, gesondert Frequenzen, insbesondere im L-Band, exklusiv für DVB-H zu reservieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesrat: {{Webarchiv|text=E m p f e h l u n g e n der Ausschüsse zur 836. Sitzung des Bundesrates am 21. September 2007 |url=http://www.bundesrat.de/cln_050/SharedDocs/Drucksachen/2007/0501-600/512-1-07,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/512-1-07.pdf |wayback=20111202011924 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz im deutschsprachigen Raum ===&lt;br /&gt;
==== Österreich ====&lt;br /&gt;
Die Einführung von Handy-TV über DVB-H hatte in [[Österreich]] 2007 erste Hürde genommen, der Dienst wurde Ende 2010 wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Gesetzesnovellen hatten am 30. Mai 2007 den Ministerrat passiert. Ende Juni 2007 wurde das Pilotprojekt „mobile tv austria“ abgeschlossen, bei dem rund 1.000 ausgewählte Nutzer in Wien die neue Mediengeneration DVB-H testeten. Die Erkenntnisse: Die Wiener Testpersonen nutzten das Handy-TV vor allem am Vorabend unter der Woche zu Hause. Im Durchschnitt sahen sie eine halbe Stunde täglich fern und dann insbesondere Nachrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Testbetrieb „mobile tv austria“ mit positiven Resultaten beendet&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.rtr.at/de/komp/NewsletterRF062007/RF6-2007.pdf |wayback=20111202013203 }} (PDF; 159&amp;amp;nbsp;kB), in RTR Aktuell, 12. Juli 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Februar 2008 gab die zuständige Behörde [[Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH|RTR]] die DVB-H-Lizenz an ein Konsortium von [[Media Broadcast]], [[Hutchison Drei Austria]] und [[Orange Austria|one]].&amp;lt;ref&amp;gt;RTR: {{Webarchiv|url=http://www.rtr.at/de/pr/PI29022008RF |wayback=20080314012331 |text=KommAustria vergibt Handy-TV Lizenz: MEDIA BROADCAST GmbH erhält den Zuschlag |archiv-bot=2023-12-08 12:21:37 InternetArchiveBot }}, 29. Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 6. Juni 2008 – also rechtzeitig zur [[Fußball-Europameisterschaft 2008]] in Österreich und der Schweiz – war das DVB-H-Angebot von one und 3 sowie der neu hinzugekommenen [[Mobilkom Austria]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=https://www.derstandard.at/ | date=2024-02-02 | bot=2024-02-02 17:08:21 Tabellenbot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verfügbar und umfasste 15 Fernsehsender: [[ORF 1]], [[ORF 2]], [[ATV (Fernsehsender)|ATV]], [[Puls 4]], [[ProSieben Austria]], RTL, [[Sat.1 Österreich]], VOX, [[laola1.tv]], LALA ([[Universal Music]] TV), Krone TV, [[Red Bull GmbH#Medien|Red Bull TV]], [[RTL II]], [[N24]], [[Super RTL]] sowie 5 Radiostationen: [[Ö3]], [[FM4]], [[KroneHit]], [[Ö1]] und [[LoungeFM]]. Ab dem 8. August 2008 war DVB-H in allen neun Landeshauptstädten Österreichs empfangbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Media Broadcast: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;DVB-H: Alle Landeshauptstädte in Österreich versorgt&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.handy-tv.at/press/PM_2008_DVB-H_Austria_final_dt.pdf |wayback=20090920024153 }}, 7. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2009 konnten theoretisch etwas mehr als 50 % der Bevölkerung mit DVB-H versorgt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wirtschaftsblatt: {{Webarchiv | url=http://wirtschaftsblatt.at/home/life/techzone/1125984/index | wayback=20160310024357 | text=DVB-H-Vertrag österreichweit gekündigt}}, 21. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das DVB-H-Angebot konnte jedoch kaum Zuschauer gewinnen (geschätzt maximal 10.000–15.000) und wurde am 31. Dezember 2010 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung auf heise.de [https://www.heise.de/newsticker/meldung/DVB-H-auch-in-Oesterreich-gescheitert-1108096.html &amp;#039;&amp;#039;DVB-H auch in Österreich gescheitert&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schweiz ====&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] wurden ebenfalls DVB-H-Lizenzen ausgeschrieben und der Dienst wurde im Jahr 2010 beendet. Den Zuschlag der der zuständigen Behörde [[Bundesamt für Kommunikation|ComCom]] erhielt am 28. September 2007 die [[Swisscom]].&amp;lt;ref&amp;gt;swissinfo.ch: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;ComCom vergibt Konzession für Handy-TV an Swisscom&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.swissinfo.org/ger/wirtschaft/ticker/detail/ComCom_vergibt_Konzession_fuer_Handy_TV_an_Swisscom.html?siteSect=163&amp;amp;sid=8262104&amp;amp;cKey=1190990166000&amp;amp;ty=ti&amp;amp;positionT=4 |wayback=20071205230813 }}, 28. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Den kommerziellen Betrieb begann die Swisscom am 13. Mai 2008 unter dem Produkt-Namen &amp;#039;Bluewin TV mobile&amp;#039; – vorläufig mit einem Endgerät und zwanzig Kanälen inklusiv elektronischem Programmführer ([[Electronic Program Guide]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen starkem Wachstum der DVB-Kundenzahlen zur Fußball-Europameisterschaft 2008 flachte dieses im Sommer 2008 ab. Im Oktober 2008 hatte die Swisscom nach eigenen Angaben weniger als 5000 DVB-H-Kunden und blieb damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Swisscom machte für den mangelnden Erfolg die Tatsache verantwortlich, dass in der Schweiz bis September 2008 nur das Nokia N77 als DVB-H-Empfangsgerät zur Verfügung stand. Erst im Oktober 2008 wurde die Anzahl der Empfangsgeräte auf vier erweitert. Die in der Schweiz am meisten gesehenen Sendungen am Handy seien [[Live-Übertragung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bieler Tagblatt]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.bielertagblatt.ch/News/Wirtschaft/123833 |text=Nicht mal 5000 Kunden von Handy-TV |archivebot=2018-04-05 09:08:35 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, 22. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2008 war DVB-H nach Angaben der Swisscom für 44 % der bevölkerten Gebiete empfangbar, insbesondere in den Agglomerationen [[Bern]], [[Basel]], [[Genf]], [[Lausanne]] und [[Zürich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Swisscom: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Qualitätsfernsehen. Das liegt auf der Hand.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.swisscom.ch/res/tv/unterwegs/qualitaet/index.htm |wayback=20081012232538 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Swisscom: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Senderangebot. Sie haben die Qual der Wahl.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.swisscom.ch/res/tv/unterwegs/sender/index.htm |wayback=20081006052829 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das DVB-H-Angebot der Swisscom wurde per 23. März 2010 eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handelszeitung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swissinfo.ch/ger/swisscom-stellt-vom-fernsehsendemast-ausgestrahltes-handy-tv-ein/8538242 |titel=Swisscom stellt vom Fernsehsendemast ausgestrahltes Handy-TV ein |hrsg=[[SWI swissinfo.ch]] |datum=2010-03-23 |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutschland ====&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Ländern gab es in Deutschland nie einen kommerziellen Einsatz von DVB-H und der Einsatz kam über den Testbetrieb nie hinaus. 2006 zogen die Mobilfunknetzbetreiber [[Telekom Deutschland|T-Mobile]], [[Vodafone]], [[E-Plus]] und [[O2 Germany|O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]] in einer gemeinsamen Presseaussendung noch positive Bilanz aus dem vorangegangenen gemeinsamen Pilotprojekt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vodafone: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.vodafone.de/unternehmen/presse/97963_87209.html |text=Gemeinsames DVB-H Pilotprojekt: E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone ziehen erfolgreiche Bilanz |archivebot=2018-04-05 09:08:35 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, 22. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt war in Italien DVB-H bereits kommerziell verfügbar. Der Appell der Mobilfunknetzbetreiber richtete sich an Bund und Länder, nun die notwendigen Lizenzen schnell zu vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesnetzagentur wählte am 15. Oktober 2007 die ehemals zu [[T-Systems]] gehörende [[Media Broadcast]] als DVB-H-Sendenetzbetreiber aus und vergab Frequenzen für eine bundesweite DVB-H-Abdeckung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.bundesnetzagentur.de/enid/61539b8d7577a3cd98019be48c37c12f,0/Archiv_Pressemitteilungen/PM_2__7_-_Okt-Dez_4eb.html |text= |archivebot=2018-04-05 09:08:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufbau des kommerziellen Netzes begann im Frühjahr 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 2007 beschloss die Gesamtkonferenz der [[Landesmedienanstalt]]en, dem Konsortium “Mobile 3.0” die Lizenz für den Sendebetrieb zu erteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Peter-Michael Zi | url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mobile-3-0-soll-Handy-TV-Plattform-im-DVB-H-Standard-betreiben-185835.html | titel=Mobile 3.0 soll Handy-TV-Plattform im DVB-H-Standard betreiben | werk=[[Heise online|heise.de]] | datum=2007-10-16 |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Konsortium war ein [[Joint Venture]] der Gesellschaften [[MFD Mobiles Fernsehen Deutschland]] und NEVA Media, an denen Medienkonzerne wie [[Hubert Burda Media]] und die [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]] beteiligt sind. Eine Kooperation der Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; erhielt zwar die Genehmigung vom [[Bundeskartellamt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=https://www.heise.de/suche/?url=/newsticker/meldung/96026&amp;amp;words=DVB%20H&amp;amp;T=dvb-h | titel=unbekannte Überschrift | werk=[[Heise online|heise.de]] | datum= | abruf=2024-02-03 | offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, nicht aber den Zuschlag für die Lizenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Joussen]], Deutschlandchef von Vodafone, erklärte im Mai 2008 öffentlich, dass er DVB-H für gescheitert hält.&amp;lt;ref&amp;gt;Financial Times Deutschland: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:vodafone-haelt-handy-tv-fuer-gescheitert/359973.html | wayback=20111107005640 | text=Vodafone hält Handy-TV für gescheitert.}}&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 2008 begann das Konsortium Mobile 3.0 mit dem Testbetrieb in [[Hamburg]], Südbayern (Erste Testphase zuvor in [[München]] und [[Sendeanlage Wendelstein|Wendelstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemeldung des Bayerischen Rundfunks: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;DVB-H Test in München/Südbayern — Das Fernsehen für die Hosentasche ist da&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.dvb-t-bayern.de/download/DVB-H_Start2006.pdf |wayback=20090731010047 }} vom 29. Mai 2006; hier wurde der Sendeplatz des [[Hr-fernsehen|hr-Fernsehens]] für DVB-H zur Verfügung gestellt&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Frankfurt am Main]] und [[Hannover]]. Während des Testbetriebes wurden insgesamt neun Fernseh- und drei Radiosender ausgestrahlt. Die Sender [[Das Erste]] und [[ZDF]], das geplante Regionalprogramm [[Deutschland 24]] sowie die drei Radiosender [[BigFM|bigMUSIC]], [[MyFun Radio]] und [[90elf]] wurden unverschlüsselt gesendet. [[RTL Television|RTL]], [[VOX]], [[Sat.1]], [[ProSieben]] sowie [[n-tv]] und [[N24]] wurden verschlüsselt gesendet. Der Testbetrieb sollte der Erprobung der Sende- und Empfangstechnik sowie der Erprobung der Verschlüsselung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein regulärer Sendebetrieb wurde erst mit Abschluss des zu diesem Zeitpunkt immer noch andauernden Lizenzierungsverfahren durch die Landesmedienanstalten avisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.mobiledreinull.tv/fileadmin/mobile3/pdf/PM_Mobile_3_0_Start_Sendebetrieb_final.pdf |text= |archivebot=2018-04-05 09:08:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Computerwoche: [http://www.computerwoche.de/knowledge_center/mobile_wireless/1865898/ Vier Gründe, warum Handy-TV auch zur EM 2008 nicht startet], 5. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es bereits im Juli 2008 Anzeichen für eine Einstellung des DVB-H-Betriebes gab, steht nun fest, dass das Konsortium Mobile 3.0 mit dem Vorhaben gescheitert ist, mobiles Fernsehen via DVB-H kommerziell zu starten. Bis 31. Oktober 2008 musste Mobile 3.0 die Sendelizenzen an die Landesmedienanstalten zurückgeben. Die Lizenzen sollten neu ausgeschrieben werden. Man habe festgestellt, „dass ein Festhalten an diesem Pilotversuch das DVB-H-Projekt nicht weiter bringt“, argumentiert Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.computerwoche.de/knowledge_center/mobile_wireless/1875212/ |titel=Mobile 3.0: DVB-H-Konsortium in Deutschland gescheitert |werk=computerwoche.de |datum=2008-10-08 |abruf=2024-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.medienbote.de/17834_schlagzeile.htm |wayback=20090208105202 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem DVB-T-Mobiltelefone&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.teltarif.de/arch/2008/kw21/s30014.html &amp;#039;&amp;#039;Teltarif über DVB-T Handys&amp;#039;&amp;#039;] vom 20. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; verfügbar wurden, war der weitere Erfolg von DVB-H ungewiss. Um doch noch einen Absatzmarkt für die Technik zu finden, forderte [[Rudolf Gröger (Manager)|Rudolf Gröger]], Mobile-3.0-Präsident, dass DVB-T-Handys in Deutschland nicht mehr verkauft werden dürften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.teltarif.de/arch/2008/kw44/s31790.html] Handy-TV: DVB-T-Handys zugunsten von DVB-H verbieten ?&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südbayern wurden die Frequenzen bis Januar 2010 reserviert.&amp;lt;ref&amp;gt;dvb-t-bayern.de, Meldung unter „Aktuelles“: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;18. Januar 2010 (vgl. auch Archivseite zu DVB-H): „EinsExtra“ künftig in Altbayern und Schwaben empfangbar&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.dvb-t-bayern.de/aktuelles.html |wayback=20100225092728 }} — Der ARD-Sendeplatz war in den PDF-Senderlisten in diesen zwei Jahren, wie zuvor im DVB-H-Betrieb, als „Testprogramm“ deklariert&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen wurde auf den Nachfolgestandard [[DVB-T2]] umgestellt, der hochauflösendes Fernsehen ermöglicht, aber auch Parameter für den Mobilen Empfang vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2010 appellierte die ZAK an die Interessenten von DVB-H, sich für eine Neuausschreibung der Sendelizenzen im März 2010 zu bewerben. Nachdem seitens der großen Mobilfunkanbieter aber kein Interesse mehr bestanden hatte, fand keine Neuausschreibung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwdl.de/story/24407/interessenten_fr_dvbh_verzweifelt_gesucht/ &amp;#039;&amp;#039;DWDL: Interessenten für DVB-H verzweifelt gesucht&amp;#039;&amp;#039;] vom 22. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wuv.de/nachrichten/digital/aus_fuer_dvb_h_kein_interesse_der_mobilfunker &amp;#039;&amp;#039;W&amp;amp;V: Aus für DVB-H: Kein Interesse der Mobilfunker&amp;#039;&amp;#039;] vom 26. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVB-H-Endgeräte ===&lt;br /&gt;
==== Italien ====&lt;br /&gt;
Kommerziell waren verfügbar:&amp;lt;ref&amp;gt;[[H3G]]: {{Webarchiv|text=Offerta |url=http://www.la3tv.it/offerta.php |wayback=20080818121234 }} Angebotene Handys (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[LG Electronics|LG]]: HB620, U960, U900&lt;br /&gt;
* [[Samsung]]: SGH-F510, P910&lt;br /&gt;
* [[Momo (Unternehmen)|Momo Design]]: MD-3&lt;br /&gt;
* [[Nokia]]: [[Nokia Nseries#Nokia N96|N96]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Niederlande ====&lt;br /&gt;
Kommerziell waren verfügbar:&amp;lt;ref&amp;gt;[[KPN (Unternehmen)|KPN]]: {{Webarchiv|url=http://www.kpn.com/web/show/id=555439 |wayback=20080913141255 |text=Wachten wordt leuk met MobielTV van KPN |archiv-bot=2023-12-08 12:21:37 InternetArchiveBot }} Angebotene Handys (holländisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Samsung]]: SGH-P960&lt;br /&gt;
* [[LG Electronics|LG]]: KB620&lt;br /&gt;
* [[Nokia]]: N96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schweiz ====&lt;br /&gt;
Kommerziell war das Angebot bis zur Einstellung als &amp;#039;&amp;#039;Bluewin TV mobile Swisscom&amp;#039;&amp;#039; verfügbar:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Swisscom]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://swisscomonlineshop.sso.bluewin.ch/onlineshop/Pages/Products/Products.aspx?cat=OS_Mobilkommunikation(MasterProducts)&amp;amp;subcat=OS_Bluewin_TV_mobile(MasterProducts)&amp;amp;drilldown=3 |wayback=20080913202736 |text=Bluewin TV mobile |archiv-bot=2023-12-08 12:21:37 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; Angebotene Handys (incl. Modelle über UMTS)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nokia]]: N96&lt;br /&gt;
* [[LG Electronics|LG]]: KB620&lt;br /&gt;
* [[Samsung]]: SGH-P960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Österreich ====&lt;br /&gt;
Kommerziell waren verfügbar:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hutchison Drei Austria]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Angebotene Handys&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.drei.at/webshop/ |wayback=20080408110042 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mobilkom Austria]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://shop.redbullmobile.at/ Angebotene Handys] im Rahmen von [[Red Bull GmbH|Red Bull Mobile]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nokia]]: 5530 Mobile TV edition, [[Nokia Nseries#Nokia N77|N77]], N96&lt;br /&gt;
* [[ZTE]]: RBM1, MD900, MF635 ([[HSDPA]]-Datenmodem mit integriertem DVB-H-Empfänger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dvb-h.org/ Offizielle Website] über DVB-H (englisch; Übersicht über Endgeräte, Testnetze und Spezifikationen)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hig-info.tv/ | wayback=20080502133439 | text=DVB-H Interest Group (HIG)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste DVB-Standards}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dvb H}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|DVBH]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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