<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DR_18_201</id>
	<title>DR 18 201 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DR_18_201"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DR_18_201&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T21:51:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DR_18_201&amp;diff=613940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Falk2: Selbstkontrollziffer aus Bildbeschreibung entfernt, dieser Korrekturfaktor gehört nicht in den Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DR_18_201&amp;diff=613940&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T15:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Selbstkontrollziffer aus Bildbeschreibung entfernt, dieser Korrekturfaktor gehört nicht in den Text&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = DR 18 201&lt;br /&gt;
| Abbildung = 18201 Hersbruck 30062007 Wasser.JPG&lt;br /&gt;
| Name = 18 201&lt;br /&gt;
| Nummerierung = 18 201&amp;lt;br /&amp;gt;02 0201-0 &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1970)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Dampflokwerk Meiningen|Raw Meiningen]]&lt;br /&gt;
| Anzahl = 1&lt;br /&gt;
| Achsformel = 2’C1’&lt;br /&gt;
| Bauart = 2’C1’ h3&lt;br /&gt;
| Gattung = S 36.20&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1435&lt;br /&gt;
| Treibraddurchmesser = 2300 mm&lt;br /&gt;
| VorneLaufraddurchmesser = 1100 mm&lt;br /&gt;
| HintenLaufraddurchmesser = 1250 mm&lt;br /&gt;
| AussenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| InnenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Laufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = ~ 147 kN&lt;br /&gt;
| Beschleunigung = &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 180 km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = &lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = 25 145 mm&lt;br /&gt;
| Länge = &lt;br /&gt;
| Höhe = 4550 mm&lt;br /&gt;
| Breite = 3100 mm&lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = &lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = &lt;br /&gt;
| FesterRadstand = 5100 mm&lt;br /&gt;
| Gesamtradstand = 13 385 mm&lt;br /&gt;
| RadstandMitTender = &lt;br /&gt;
| Dienstmasse = 113,6 t&lt;br /&gt;
| DienstmasseMitTender = 186,8 t (mit vollen Vorräten)&lt;br /&gt;
| Reibungsmasse = 61,2 t&lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse = 20,8 t&lt;br /&gt;
| Antrieb = &lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = &lt;br /&gt;
| Steuerung = &lt;br /&gt;
| Übersetzungsstufen = &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = &lt;br /&gt;
| Bremsen = Kss m.Z, Gd&lt;br /&gt;
| Zugheizung = Dampf&lt;br /&gt;
| Lokbremse = &lt;br /&gt;
| Zugbremse = &lt;br /&gt;
| Halbmesser = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Zylinderanzahl = 3&lt;br /&gt;
| Zylinderdurchmesser = 520 mm&lt;br /&gt;
| NDZylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| HDZylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kolbenhub = 660 mm&lt;br /&gt;
| Kuppelraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kessel = &lt;br /&gt;
| Kessellänge = &lt;br /&gt;
| Kesseldruck = 16,3 bar&lt;br /&gt;
| AnzahlHeizrohre = 112&lt;br /&gt;
| AnzahlRauchrohre = 36&lt;br /&gt;
| Heizrohrlänge = 5700 mm&lt;br /&gt;
| Rostfläche = 4,23 m²&lt;br /&gt;
| Strahlungsheizfläche = 21,3 m²&lt;br /&gt;
| Rohrheizfläche = 185 m²&lt;br /&gt;
| Überhitzerfläche = 83,80 m²&lt;br /&gt;
| Verdampfungsheizfläche = 206,30 m²&lt;br /&gt;
| IndizierteLeistung = 1581 kW&lt;br /&gt;
| Steuerungsart = &lt;br /&gt;
| Zylinderdruck = &lt;br /&gt;
| Tenderbauart = 2’2’ T34 + Zusatztender&lt;br /&gt;
| DienstmasseTender = &lt;br /&gt;
| Wasser = 34,0 m³&lt;br /&gt;
| Brennstoff = 13,5 m³ Öl&lt;br /&gt;
| Farbe1 = &lt;br /&gt;
| Farbe2 = &lt;br /&gt;
| Baujahre = 1961&lt;br /&gt;
| Leermasse = 102,5 t&lt;br /&gt;
| Zusatzbremse = &lt;br /&gt;
| Feststellbremse = &lt;br /&gt;
| Zugsicherung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schnellzuglokomotive mit der Betriebsnummer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18 201&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] entstand 1960 bis 1961 im [[Dampflokwerk Meiningen|Reichsbahnausbesserungswerk Meiningen]] aus Teilen der [[Henschel-Wegmann-Zug]]-Lokomotive [[DR-Baureihe 61|61 002]], dem [[Schlepptender]] der [[DR-Baureihe 44|44 468]] und Teilen der [[DR-Baureihe 45#DR H 45 024|H 45 024]] und einer Lokomotive der [[DR-Baureihe 41]]. Der [[Giesl-Ejektor]] wurde 1956 für die 50 831 als Probeexemplar aus Österreich beschafft und später umgesetzt. Sie war zeitweise die schnellste betriebsfähige [[Dampflokomotive]] der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-09876-0003, Kohlenstaublok H45024.jpg|mini|links|Die zweite Spenderlok H 45 024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:18201 Meiningen Kuppelrad 01092007.JPG|mini|links| [[Eisenbahnrad|Treibräder]] der 18 201 mit 2300 mm Durchmesser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampflok-18201.jpg|mini|links|Die 18 201 mit einer [[Martens’sche Einheitsliliputlok|Lokomotive]] der [[Dresdner Parkeisenbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motive für den Umbau waren zum einen, dass die bereits seit Jahren abgestellte&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Das Dampflokwerk Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Special 50. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1998. S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; 61 002 als Einzelstück kaum im Plandienst zu gebrauchen war, zum anderen, dass die [[VES-M Halle]] dringend Schnellfahrlokomotiven für eine Geschwindigkeit von mindestens 160 km/h benötigte, um [[Probefahrt]]en mit für den Export bestimmten [[Personenwagen|Reisezugwagen]] der einheimischen Waggonbauindustrie durchzuführen. Mit ihren 2300 Millimeter großen Treibrädern bot sich die 1939 bei [[Henschel &amp;amp; Sohn]] gebaute 61 002 für einen solchen Umbau an. Der Umbau war vom Leiter der Fahrzeugversuchsanstalt Halle (Saale) [[Max Baumberg]] initiiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der 61 002 wurde der vordere Rahmenteil (Barrenrahmen) und das Trieb- und Fahrwerk bis zur dritten Kuppelachse übernommen. Der Rahmen für das hintere [[Bisselgestell]], der hintere Kuppelkasten sowie die Außenzylinder stammten von der misslungenen Hochdrucklokomotive H 45 024. Der hintere Rahmen wurde in Anlehnung an den Rahmen der H 45 024 neu als Blechrahmen konstruiert und an den vorderen Barrenrahmen angeschweißt. Der Rahmen der H 45 024 konnte nicht verwendet werden, da dessen Wangenstärke von 100 mm nicht zu den 80 mm des Barrenrahmens der 61 002 passte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber_2007_38&amp;quot;&amp;gt;Lothar Weber: &amp;#039;&amp;#039;»Jimmo« und »Schorsch«. Die Stars 18 201 und 18 314 aus Halle&amp;#039;&amp;#039;. transpress Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-71427-4. S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenzylinder wurde durch eine Neukonstruktion ersetzt. Der Ersatz der Zylinder war notwendig, da die ursprüngliche Dampfmaschine der 61 002 einen Druck von 20 bar erforderte, passende Kessel aber wegen Material- und Unterhaltungsproblemen keine ausreichende Lebensdauer erreichten. Als Dampferzeuger kam ein Neubaukessel 39E zum Einsatz, welcher auch in den Lokomotiven der Baureihen [[DR-Baureihe 03|03]], [[DR-Baureihe 22|22]] und [[DR-Baureihe 41|41]] Verwendung fand. Der Tender war zuvor mit der 44 468 gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lok erhielt auch, wie zu dieser Zeit bei der Deutschen Reichsbahn häufig verwirklicht, einen [[Giesl-Ejektor]]. Weitere technische Anpassungen waren eine [[Gegendruckbremse]] (damit einhergehend erhielt die Lok auch einen [[Oberflächenvorwärmer]]) und zwei zusätzliche Luftleitungen, um die Lok auch als [[Bremslokomotive]] nutzen zu können. Kurz nach den ersten Fahrten entschied man jedoch, das Fahrwerk nicht den gewaltigen Bremskräften auszusetzen und diese Einrichtungen (z. B. die Riggenbach-Gegendruckbremse) außer Betrieb zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lokomotive]] wurde an der Front und über den Kesselaufbauten strömungsgünstig verkleidet. Diese Verkleidung bezieht auch den Tender mit ein. Ihre Nummer erhielt die neue Lokomotive in zweiter Besetzung zur Erinnerung an die erste deutsche Lokomotive mit der [[Bauartbezeichnung von Triebfahrzeugen|Achsfolge]] 2’C1’ („[[Pacific (Lokomotive)|Pacific]]“), der Gattung [[Badische IV f|IV f]] der [[Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen|Großherzoglichen Badischen Staatsbahn]] (Baureihe 18.2). Der Umbau wurde wesentlich von [[Max Baumberg]] beeinflusst, dem Leiter der [[VES-M Halle|VES-M]] in [[Halle (Saale)]]. Nach Vorgaben von Baumberg wurde z. B. die [[Stromlinienverkleidung|Verkleidung]] an die [[SNCF 232.U.1|232.U.1]] der SNCF angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1961 verließ die 18 201 als spektakulärste [[Rekolok]] (Fab.-Nr. 89) des Raw Meiningen erstmals den dortigen Anheizschuppen. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Lokomotive zwar schon einen mittelgrünen Anstrich für die Aufbauten, jedoch noch keine weißen Zierstreifen. Diese wurden erst später angebracht. Den Posten des Stammlokführers übernahm Rudi Rindelhardt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Das Dampflokwerk Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Special 50. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1998. S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr künftiger Standort war das Bw Halle-P.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Das Dampflokwerk Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Special 50. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1998. S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BR18201 im Jahr 1985.jpg|mini|366x366px|Dampflokomotive 02 0201 im August 1985]]&lt;br /&gt;
1964 wurde die Maschine erstmals auf der Strecke [[Frankfurt (Oder)]] und [[Grünheide (Mark)|Fangschleuse]] erprobt, wobei 160 km/h gemessen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knipping_2007_104&amp;quot;&amp;gt;[[Andreas Knipping]]: &amp;#039;&amp;#039;Schnellverkehr der Reichsbahnzeit.&amp;#039;&amp;#039; GeraMond Verlag, München 2007, ISBN 3-7654-7063-5. S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November desselben Jahres erreichte die Maschine auf dem [[Eisenbahnversuchsring Velim]] in der [[Tschechoslowakei]] Spitzengeschwindigkeiten von 176 km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bock: &amp;#039;&amp;#039;Oranienburger Runde. Von der Versuchsbahn zum Testring.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verkehrsgeschichtliche Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 27. Berlin 2000. S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BR18201 August 1985.jpg|mini|367x367px|02 0201 im August 1985]]&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1967 erhielt die 18 201 in Meiningen eine [[Feuerung#Ölbrenner|Ölhauptfeuerung]] und wurde anschließend beim Bw Halle G stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Das Dampflokwerk Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Special 50. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1998. S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Umstellung auf ein EDV-gerechtes Nummernsystem erhielt die Lokomotive die Betriebsnummer 02 0201-0. Am 12. Oktober 1972 konnte Rindelhardt bei einer Versuchsfahrt mit dem Gleismesswagen von [[Delitzsch]] nach [[Berlin]] zwischen [[Gräfenhainichen]] und [[Bergwitz]] einen neuen Rekord erzielen. Dort erreichte er eine Spitzengeschwindigkeit von 182,4 km/h.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber_2007_53&amp;quot;&amp;gt;Lothar Weber: &amp;#039;&amp;#039;»Jimmo« und »Schorsch«. Die Stars 18 201 und 18 314 aus Halle&amp;#039;&amp;#039;. transpress Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-71427-4. S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das anspruchsvolle Abbremsen der Maschine fand ein spezieller Regelkatalog Beachtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knipping_2007_104&amp;quot; /&amp;gt; Damit war die Lokomotive zur schnellsten betriebsbereiten Dampflokomotive der Welt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie nicht im Versuchsbetrieb benötigt wurde, war die Lokomotive auch bis in die siebziger Jahre im Plandienst vor [[Schnellzug|Schnellzügen]] im Einsatz. Aufgrund des großen Verschleißes wurde die Verwendung im Plandienst aber ab 1966/67 untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Dirk Endisch | Titel=Jimmo und Schorsch – die Stars der VES-M Halle | Sammelwerk= eisenbahn-magazin | Nummer=1 | Datum=2019 | Seiten= 15 | ISSN= 0342-1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz als Traditionslok ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Locomotive 18 201 in red livery.jpg|mini|links|18 201 am 25. September 2004 mit rotem Farbanstrich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DR Baureihe 18 201.jpg|mini|links|18 201 im August 2005 – wieder in Grün]]&lt;br /&gt;
[[Datei:18201 Hersbruck 30062007 Frontal.JPG|mini|18 201 in Frontalansicht am 30. Juni 2007 in Hersbruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Reichsbahn und Deutsche Bahn AG ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 wurde die Lokomotive hauptsächlich vor Traditions- und [[Sonderzug|Sonderzügen]] eingesetzt, seit 1987 teilweise mit einem zweiten [[Schlepptender|Tender]], um längere Strecken ohne das Wasserfassen zurücklegen zu können. 1989 war die Lokomotive nach einem Entgleisungsschaden nur noch für 80 km/h zugelassen, erst nach einer aufwändigen Reparatur durfte sie ab Juli 1990 wieder die volle Geschwindigkeit fahren. Mit der [[Bahnreform (Deutschland)|Bahnreform]] am 1. Januar 1994 ging das Eigentum der Deutschen Reichsbahn in den Besitz der neugegründeten [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn AG]] über. Bereits 1995 musste das Unternehmen die beiden Traditionslokomotiven 18 201 und 03 1010 nach schweren Entgleisungsschäden in das [[Dampflokwerk Meiningen]] schicken. Dabei wurde die Reparatur der großen Kuppelräder der 18 201 zu einem komplizierten Unterfangen, da es keine Radsatzdrehmaschine für 2300-Millimeter-Räder mehr gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Das Dampflokwerk Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Special 50. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1998. S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend blieb die weiterhin in [[Halle (Saale)]] stationierte Lokomotive bis 1997 betriebsfähig&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Das Dampflokwerk Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Special 50. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1998. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde dann abgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dampf-Plus GmbH ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Maschine wieder unter Dampf zu setzen, gründeten der Unternehmer [[Christian Goldschagg]] und der Musiker [[Axel Zwingenberger]] zunächst die Initiative &amp;#039;&amp;#039;Rettet die 18 201&amp;#039;&amp;#039; und anschließend die &amp;#039;&amp;#039;Dampf-Plus GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem Geld dieser Firma wurde die Lok im Dampflokwerk Meiningen vollständig aufgearbeitet und am 4. April 2002 den Investoren übergeben. &amp;#039;&amp;#039;Dampf-Plus&amp;#039;&amp;#039; hatte als Geldgeber in diesem Zusammenhang mit dem [[Verkehrsmuseum Nürnberg|DB Museum]] einen Kooperationsvertrag geschlossen, um die Investitionssumme durch Nutzungsrechte an der Lok mittels Vermarktungskonzepten gewinnbringend wieder einzuspielen und am Erhalt der 18 201 maßgeblich mitzuwirken. In der Folge kam es zu einem Streit über die Wahrung der Vertragsinhalte mit der Deutschen Bahn AG, wobei es auch darum ging, dass aus Sicherheitsgründen nur DB-Stammpersonal die Lokomotive bedienen durfte. Im März 2004 wurden die Kooperationsverträge endgültig aufgehoben, wobei die DB weiterhin auf ihr Recht der Personalgestellung pochte. Ab dem 28. Februar 2004 war Dampf-Plus Eigentümer der Lokomotive und versuchte in der Folge, die Lokomotive wieder zu verkaufen, um die Verluste des Unternehmens zu kompensieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gottwaldt_2005_156&amp;quot;&amp;gt;Alfred Gottwaldt: &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihe 61 und der Henschel-Wegmann-Zug.&amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Kurier-Verlag, Freiburg im Breisgau, 2005, ISBN 3-88255-161-5. S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 30. April 2002 und dem 10. Juli 2005 war die traditionell in Grün lackierte Maschine in einer roten Sonderlackierung [[RAL-Farbsystem#Rot|RAL 3003]] (Rubinrot) unterwegs, die der Modellbahnhersteller [[Roco]] für diesen Zeitraum gesponsert hatte. Nach dieser Vermarktungskampagne erhielt 18 201 eine chromoxidgrüne Färbung [[RAL-Farbsystem#Grün|RAL 6020]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufarbeitung war die unter Denkmalschutz stehende Lokomotive bis zum 30. April 2012 im Ringlokschuppen des ehemaligen [[Bahnbetriebswerk Nossen|Bahnbetriebswerks Nossen]] untergebracht. Seitdem ist die Lokomotive in Wittenberg stationiert. Ab dem 31. Januar 2006 umfasst die denkmalschutzrechtliche Genehmigung auch einen Standort außerhalb von Halle. Die letzte große [[Sonderzug|Sonderfahrt]] der 18 201 mit Zusatztender fand am 16. Juli 2005 von Dresden an die Ostsee statt. Auch in der Folge gab es immer wieder Einsätze der Lokomotive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2006 wurde von Zwingenberger eine treuhänderische Stiftung unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Dampflok 18 201&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet und in die Obhut der [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz|Deutschen Stiftung Denkmalschutz]] gelegt. Im selben Jahr gab er ein Buch über die 18 201 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Legende 18 201. Schnellste Dampflok der Welt&amp;#039;&amp;#039; im Selbstverlag heraus. 2007 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Dampflok 18 201&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Kultur auf Schienen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und fokussiert sich seit dem auf den Erhalt ehemaliger Regierungszüge der DDR. Ihr Auftrag ist unter anderem der Erhalt dieser bedeutenden Dampflokomotive als fahrendes Denkmal in [[Deutschland]]; außerdem soll die Maschine der Öffentlichkeit zugänglich bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle | titel = Website Kultur auf Schienen | url = https://www.kultur-auf-schienen.de/geschichte_der_historischen_schienenfahrzeuge_de_17.html | zugriff = 2018-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schnellfahrt am 2. Juni 2011 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DR 18 201 und ALEX 183 003 Lutherstadt Wittenberg 2011-06-02.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;18 201&amp;#039;&amp;#039; nach der Schnellfahrt im Bahnhof Lutherstadt Wittenberg]]&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Vorbereitungen erreichte die 18 201 bei einer Sonderfahrt auf der [[Anhalter Bahn]] im Abschnitt zwischen [[Bitterfeld]] und [[Lutherstadt Wittenberg]] eine Geschwindigkeit von etwa 160 km/h. Der Zug bestand aus drei Reisezugwagen des [[Alex (Zug)|ALEX]] und der [[Siemens ES64U4|183 003]] als [[Bremslokomotive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Langstreckenfahrt am 4. Juni 2011 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:18 201 Doppeltender.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;18 201&amp;#039;&amp;#039; mit Zusatztender 2017 in Meiningen]]&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 2011 absolvierte die 18 201 mit einem aus fünf [[Eisenbahnwagen|Wagen]] bestehenden Schnellzug auf einer von &amp;#039;&amp;#039;Dampf-Plus&amp;#039;&amp;#039; und den Sonderzugveranstaltungen Chemnitz organisierten Langstreckenfahrt von Leipzig ins [[Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein]] und zurück eine Distanz von immerhin circa 900 Kilometern störungsfrei und, abgesehen von [[Spessartrampe|Spessart-]] und Frankenwaldrampe, völlig ohne [[Schiebelokomotive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Goldschagg Vermietungen ====&lt;br /&gt;
Von 2010 bis 2015 war sie durch die [[Deutsche Museums-Eisenbahn]] im nationalen [[Fahrzeugeinstellungsregister]] angemeldet. Seit 2015 ist die Lokomotive durch die Sonderzugveranstaltungen in Chemnitz registriert. Im Jahr 2005 ging die Lokomotive in das Privateigentum von Christian Goldschagg über, nachdem die Dampf-Plus GmbH die eigenständige Vermarktung aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben musste. Goldschagg entließ nach der Übernahme alle Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Dampf-Plus GmbH&amp;#039;&amp;#039;, um die Lokomotive direkt über seinen Münchener Mietservice zu vermarkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Verleger im Nebenerwerb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Focus Magazin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 19, 2007. S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2018 liefen bei der denkmalgeschützten Lokomotive 18 201 sämtliche Fristen an Fahrwerk und Kessel nach acht Jahren seit der letzten Hauptuntersuchung ab. Am 1. September fand noch eine große Abschiedsfahrt statt. Die Lokomotive wurde zunächst unzugänglich in einem Lokschuppen konserviert abgestellt. Am 14. August 2019 wurde die 18 201 wegen Geschäftsaufgabe der Dampf-Plus GmbH an die [[Wedler Franz Logistik|Wedler Franz Logistik GmbH &amp;amp; Co. KG]] (WFL), Potsdam verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eisenbahn-kurier.de/startbeitraege/5721-wfl-uebernimmt-fahrzeugpark-der-dampf-plus-gmbh |titel=Eisenbahn-Kurier – WFL übernimmt Fahrzeugpark der Dampf Plus GmbH |abruf=2019-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wedler Franz Logistik GmbH &amp;amp; Co. KG ===&lt;br /&gt;
Der neue Eigentümer WFL ließ die Lokomotive im November 2019 zur Erledigung von Teilgewerken, unter anderem an den Bremsanlagen von Lok und Tender im Rahmen der notwendigen gesetzlichen Hauptuntersuchung zur Wiederinbetriebnahme, in das Aw Neustrelitz überführen. Im September 2020 kehrte sie von dort in ihr Heimat-Bw Nossen zurück, wo die weiteren Arbeiten der Hauptuntersuchung zur Erlangung der neuen Zulassung im Streckendienst durchgeführt werden sollten. Nach erfolgter Zulassung für den Betriebsdienst soll die Lokomotive für Sonderfahrten wieder zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://eisenbahn-museumsfahrzeuge.de/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven/baureihe-182/18-201&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste in Deutschland vorhandener Dampflokomotiven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weisbrod, Bäzold, Obermayer: &amp;#039;&amp;#039;Das große Typenbuch deutscher Lokomotiven.&amp;#039;&amp;#039; Transpress Verlag, ISBN 3-344-70751-5&lt;br /&gt;
* Wilhelm Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Rekordlokomotiven.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart, ISBN 3-87943-582-0&lt;br /&gt;
* Jürgen U. Ebel: &amp;#039;&amp;#039;„legendäre 18 201“,&amp;#039;&amp;#039; EK-Special 38, EK-Verlag GmbH, 79022 Freiburg, 1995&lt;br /&gt;
* Axel Zwingenberger: &amp;#039;&amp;#039;Legende 18 201. Schnellste Dampflok der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bahn-galerie.de/Dampflok/018_201/Baureihe-18-201.htm Bildergalerie auf Bahn-Galerie.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv&lt;br /&gt;
 | url = http://www.dampflokwerk.de/deutsch/special18201.htm&lt;br /&gt;
 | wayback = 20090620140155&lt;br /&gt;
 | text = Die Schnellzuglok 18 201 auf der Seite des Dampflokwerks Meiningen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv&lt;br /&gt;
 | url = http://www.dampf-plus.de/&lt;br /&gt;
 | wayback = 20190626012913&lt;br /&gt;
 | text = Ehemaliger Internetauftritt der Dampf-Plus GmbH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Dampflokomotiven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampflokomotive Achsfolge 2C1|DR 18.201]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutsche Reichsbahn 1945–1993)|018.201]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzellokomotive]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Falk2</name></author>
	</entry>
</feed>