<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DRIFTS</id>
	<title>DRIFTS - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DRIFTS"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DRIFTS&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T15:42:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DRIFTS&amp;diff=415301&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A03:E440:800:4800:EC0A:F110:A7D3:B524: /* Anwendung */ Grammatik (Verb bezieht sich auf &quot;eine Probenpräparation&quot; &gt; Einzahl, also verfälscht und nicht verfälschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DRIFTS&amp;diff=415301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-01T19:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendung: &lt;/span&gt; Grammatik (Verb bezieht sich auf &amp;quot;eine Probenpräparation&amp;quot; &amp;gt; Einzahl, also verfälscht und nicht verfälschen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DRIFTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|diffuse reflectance infrared fourier transform spectroscopy}}, dt. »diffuse Reflexions-[[Fouriertransformationsinfrarotspektroskopie]]«) bezeichnet eine Methode der [[Infrarotspektroskopie]] mittels [[FTIR-Spektrometer]], bei der die [[Reflexion (Physik)#Diffuse Reflexion|diffuse Reflexion]] einer Probe gemessen wird, daher auch verallgemeinert Diffuse-Reflexions-Spektroskopie (DR-Spektroskopie) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= E. H. Korte |Herausgeber= Helmut Günzler, u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel = Infrarot-Spektroskopie diffus reflektierender Proben |Sammelwerk= Analytiker-Taschenbuch |Reihe=  Analytiker-Taschenbuch |Ort= Berlin/Heidelberg |Verlag= Springer |Datum= 1988 |ISBN= 978-3-642-72590-6 |Seiten= 91–123 |DOI= 10.1007/978-3-642-72590-6_3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Auswertung ==&lt;br /&gt;
[[Infrarotstrahlung|Infrarotes Licht]] einer [[Wärmestrahlung|thermischen Quelle]] (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Globar]]) wird zur spektralen Auflösung durch ein&lt;br /&gt;
FTIR-Spektrometer geführt und dann auf eine Probe fokussiert. Dort treten zwei Effekte auf, die sich bei rauer Probenoberfläche experimentell nicht einfach trennen lassen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur   |Autor=Helmut Günzler, Hans-Ulrich Gremlich, Hans-Ulrich Gremlich   |Hrsg=   |Titel=IR-Spektroskopie   |Sammelwerk=   |Band=   |Nummer=   |Auflage=4., vollst. überarb. und aktualisierte   |Verlag=Wiley-VCH   |Ort=Weinheim   |Datum=2003   |ISBN=3-527-30801-6   |Seiten=127-132}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein Teil der Strahlung wird an Oberflächen spiegelnd reflektiert.&lt;br /&gt;
* Ein anderer Teil der Strahlung ist in die Probe eingedrungen, wird dort meist mehrfach gestreut und tritt, falls es nicht unterwegs absorbiert wurde, wieder durch die Oberfläche aus. Diese in einen großen Raumwinkel abgegebene Strahlung wird mit einem entsprechenden Reflektor auf den [[Strahlungsdetektor|Detektor]] des Spektrometers fokussiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die [[Reproduzierbarkeit]] bei sorgfältiger Probenpräparation gegeben ist, ist eine exakte quantitative Auswertung nicht möglich. Allerdings wurden verschiedene semiquantitative Modelle entwickelt. Am häufigsten wird die [[Kubelka-Munk-Theorie]] verwendet, in der der spektrale [[Reflexionsgrad]] der Probe auf zwei wellenlängenabhängige Materialkonstanten, den [[Absorptionskoeffizient|Absorptions-]] und den [[Streukoeffizient]]en, zurückgeführt wird. Der Theorie liegt ein eindimensionales System zu Grunde, sodass die gemessenen Koeffizienten nur unter weiteren Annahmen, die in der Praxis selten erfüllt sind, auf mikroskopische Größen schließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Neben der hohen Signalintensität der Fourier-spektroskopischen Methode gegenüber Monochromator-Spektrometern bietet die diffuse Reflexion weitere Vorteile gegenüber einer Transmissionsmessung. So erlaubt sie etwa die Untersuchung stark streuender oder absorbierende Proben, wie Textilien, Lackschichten, Schäume, Papier. Zudem ist keine Probenpräparation erforderlich, weshalb Pulver direkt gemessen werden können. Dies ist ein entscheidender Vorteil vor allem bei empfindlichen Proben, so bei [[Katalysator]]-Pellets (beispielsweise aus [[Zeolithgruppe|Zeolithen]]) bei denen eine Probenpräparation die Reaktionsbedingungen verfälscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4309141-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drifts}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molekülspektroskopie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A03:E440:800:4800:EC0A:F110:A7D3:B524</name></author>
	</entry>
</feed>