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	<title>DRELOBA - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T19:11:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DRELOBA&amp;diff=2175072&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-05-02T13:49:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DRELOBA Baustein.svg|miniatur|Baustein des DRELOBA-Systems,&amp;lt;br /&amp;gt;Mitte: Verschaltungsplatte, unten: Deckplatte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DRELOBA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein pneumatisches [[Steuerungstechnik|Steuerungssystem]] ([[Fluidik]]) der 1960er bis 1980er Jahre. Die [[Dualsystem|binäre]] Logik wurde mit [[Druckluft]] von 1,4 [[Bar (Einheit)|bar]] betrieben. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sdner &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gik-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;usteine wurden auf der Industrieausstellung „technica 66“ in Dresden erstmals vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.defa.de/cms/DesktopDefault.aspx?TabID=412&amp;amp;FilmID=Q6UJ9A00321X DEFA-Film &amp;#039;&amp;#039;Der Augenzeuge.&amp;#039;&amp;#039; 1968/01]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hergestellt wurden sie von VEB Reglerwerk Dresden, Großenhainer Str. 1–5, das später in VEB [[Elektro-Apparate-Werke Berlin-Treptow „Friedrich Ebert“|EAW]]-Elektronik Dresden umbenannt wurde. Die Sunvic Regler GmbH hat das System in der Bundesrepublik Deutschland zwei Jahrzehnte lang vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;at 7/2010&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Zander, Georg Bretthauer: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Heinz Töpfer zum 80. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;at – Automatisierungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Band 58, Nr. 7, 2010, S. 413–415.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aufkommende [[Mikroelektronik]] mit immer kleiner werdenden Schaltkreisen und die [[Speicherprogrammierbare Steuerung]] lösten pneumatische Steuerungssysteme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinz Töpfer]] erforschte mit seinen Mitarbeitern an der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften|Deutschen Akademie der Wissenschaften]] (DAW), Arbeitsstelle Regelungs- und Steuerungstechnik Dresden (Leiter: [[Heinrich Kindler]]) die wissenschaftlichen Grundlagen zu diesem innovativen Steuerungssystem (1964 [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] für ein Kollektiv). 1963 verteidigte Töpfer an der [[TU Dresden]] seine Dissertationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Untersuchungen pneumatischer Bauelemente und Geräte der Steuerungs- und Regelungstechnik im Normal- und im Niederdruckbereich&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;at 7/2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DMR Schnitt.svg|miniatur|100px|Doppelmembranrelais und [[Logikgatter#Typen von Logikgattern und Symbolik|Funktionsplan]]]]&lt;br /&gt;
Der Grundbaustein war das Doppelmembranrelais (DMR) – siehe Bild rechts. Es wurde aus Kunststoff hergestellt. Die beiden Membranen wurden über einen Steg fest miteinander verbunden. Der Membranhub betrug 0,1–0,15&amp;amp;nbsp;mm. Das Flächenverhältnis der äußeren zur inneren Kammer betrug 2:1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiss. Fluidtechnik&amp;quot;&amp;gt;Heinz Töpfer, Arnulf Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Wissensspeicher Fluidtechnik.&amp;#039;&amp;#039; Fachbuchverlag, Leipzig 1998, ISBN 3-343-00246-1, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war einzeln verfügbar mit 5 Schlauchanschlussstücken für Schläuche mit der Nennweite 2&amp;amp;nbsp;mm. Mit unterschiedlichen Anschlussbelegungen waren alle logischen Grundfunktionen realisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erweiterte Doppelmembranrelais hatte zwei weitere Kammern, rechts und links angeordnet, die als zwei zusätzliche [[Oder-Gatter|Oder]]-Eingänge funktionierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Grundbausteine gab es auch zusammengefasst zu Universalbausteinen (oberes Bild) mit frei verfügbaren Relais oder als fest verschaltete Bausteine ([[Flipflop#RS-Flipflop|RS-Flipflop]], Torbaustein, [[Multiplexer|Signalweiche]]). Diese Bausteine des DRELOBA-Systems wurden mit Hilfe von Anschlussplatten, in denen nur bestimmte Löcher aufgebohrt wurden, zu kompakten Funktionseinheiten zusammengebaut. Dichtungsgummi, Schrauben und U-Profil-Schienen haben den Funktionsblock zusammengehalten, an deren Vorder- und Rückseite die Universalbausteine montiert waren. Es mussten von außen nur noch die Druckluftversorgung und die wenigen Schläuche zu den Sensoren und Aktoren angeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten im Vergleich ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! System !! DRELOBA !! SAMSON AG&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(ehem. SAMSOMATIC GmbH)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! USEPPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abmessung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiss. Fluidtechnik&amp;quot; /&amp;gt; || 18 × 16&amp;amp;nbsp;mm || 25 × 30 × 20&amp;amp;nbsp;mm || 26 × 26&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Masse  || 10 g  || 50 g  || 30 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Membranabmessung || Ø 13 × 0,5&amp;amp;nbsp;mm || Ø 16 × 0,5&amp;amp;nbsp;mm || Ø 20 × 0,3&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nennweite || 2&amp;amp;nbsp;mm  || 2&amp;amp;nbsp;mm  || 2&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Versorgungsdruck || 1,4 bar || 1,6 bar || 1,4 bar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| minimale Schaltzeit || 2 ms || 6 ms  || 5 ms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Schaltfrequenz || 250&amp;amp;nbsp;Hz || 85&amp;amp;nbsp;Hz || 100&amp;amp;nbsp;Hz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lebensdauer|| &amp;gt;10&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; Schaltspiele|| &amp;gt;10&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; Schaltspiele || 2·10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; Schaltspiele&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produziert wurden in den 1960er Jahren auch das System UNALOG (universelles Niederdruck-analog- und Logik-System)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
* damals kleiner als vergleichbare Relaissteuerungen&lt;br /&gt;
* kleine Zylinder sind auch ohne Verstärker bzw. Wandler anschließbar&lt;br /&gt;
* Explosionssicherheit ohne Zusatzaufwand&lt;br /&gt;
* einfache und überschaubare Wirkungsweise&lt;br /&gt;
* Betriebsmittel Luft unbeschränkt vorhanden&lt;br /&gt;
* schneller als auf Kolben basierende Ventile&lt;br /&gt;
* Selbstkühlung durch das Betriebsmittel Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
* wenn die Druckluft nicht ölfrei ist, können kleine Öffnungen zukleben&lt;br /&gt;
* in kompakten Funktionsblöcken ist die Fehlersuche schwierig&lt;br /&gt;
* begrenzte Übertragungsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
* begrenzte Übertragungsentfernung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfügbare Funktionseinheiten ==&lt;br /&gt;
Mit einer Entlüftungs- oder Belüftungsvorsteuerung konnte das DMR mit Wegeingaben geschaltet werden. Damit wurden Taster, Endlagenschalter und elektrisch-pneumatische Wandler realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab auch:&lt;br /&gt;
* Grenzwertschalter (analog-digital Wandler)&lt;br /&gt;
* Lochstreifenleser&lt;br /&gt;
* Impulsgeber&lt;br /&gt;
* Impulszähler&lt;br /&gt;
* Binäranzeiger (ein Antriebskolben drückt ein farbiges Plättchen durch eine mehrfach geschlitzte Abdeckmembran)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=VEB Reglerwerk Dresden |url=https://www.ebay.de/itm/165762387732 |titel=Prospekt Binäranzeiger PA |datum=Mai 1978 |seiten=2 |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2022-12-04 |kommentar=bei ebay}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ziffernanzeiger (unterschiedlich große Kolben ziehen ein Seil, das eine Ziffernscheibe dreht)&lt;br /&gt;
* Verstärker (für Zylinder bis 6 bar und einen [[Volumenstrom]] bis 30 m³/h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gisela Krause, Uwe Neuendorf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der pneumatischen Automatisierungstechnik im Dresdner Raum.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung des Forschungs-, Entwicklungs- und Produktpotentials sowie ... pneumatischen Steuerungssystems DRELOBA.&amp;#039;&amp;#039; Hänsel-Hohenhausen, Egelsbach 1994, ISBN 3-89349-519-3.&lt;br /&gt;
* Dieter Klemenz: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung einer programmierbaren, pneumatischen Steuerung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;IPA-Forschung und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Krausskopf, Mainz 1979, ISBN 3-7830-0171-4.&lt;br /&gt;
* D. Hundorf: &amp;#039;&amp;#039;Freiprogrammierbare, pneumatische Standardsteuerung zur Automatisierung diskontinuierlicher Prozesse.&amp;#039;&amp;#039; Sunvic Regler GmbH, Solingen 5. August 1969.&lt;br /&gt;
* B. Wagner, G. Schwarze: &amp;#039;&amp;#039;Pneumatische Bausteinsysteme der Digitaltechnik – unter besonderer Berücksichtigung des Steuerungssystems Dreloba.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dreloba}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerungs- und Regelungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Hard- und Software)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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