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	<title>DR-Baureihe 64 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DR-Baureihe_64&amp;diff=239550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bahnfreund21 am 11. Dezember 2025 um 18:06 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T18:06:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = DR-Baureihe 64&amp;lt;br /&amp;gt;ÖBB-Reihe 64&amp;lt;br /&amp;gt;ČSD 365.4&amp;lt;br /&amp;gt;PKP OKl2&amp;lt;br /&amp;gt;SŽD ТУ&lt;br /&gt;
| Farbe1 = &lt;br /&gt;
| Farbe2 = &lt;br /&gt;
| Abbildung = DRG 64 491.jpg&lt;br /&gt;
| Name = Museumslokomotive 64 491 (2007)&lt;br /&gt;
| Nummerierung = 64 001–520&lt;br /&gt;
| Hersteller = &lt;br /&gt;
| Baujahre = 1928–1940&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 1975 (DR)&amp;lt;br /&amp;gt;1974 (DB)&lt;br /&gt;
| Anzahl = 520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutschland: 393–420&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DR: 115–120&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
DB: 278–300&lt;br /&gt;
| Achsformel = &lt;br /&gt;
| Bauart = 1’C1’ h2t&lt;br /&gt;
| Gattung = Pt 35.15&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1435&lt;br /&gt;
| Treibraddurchmesser = 1500 mm&lt;br /&gt;
| VorneLaufraddurchmesser = 850 mm&lt;br /&gt;
| HintenLaufraddurchmesser = 850 mm&lt;br /&gt;
| AussenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| InnenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Laufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = ~ 121 kN&lt;br /&gt;
| Beschleunigung = &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 90 km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = 12&amp;amp;#8239;400 mm&lt;br /&gt;
| Länge = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Breite = &lt;br /&gt;
| FesterRadstand = &lt;br /&gt;
| Gesamtradstand = &lt;br /&gt;
| Leermasse = 58 t (001–510)&amp;lt;br /&amp;gt;58,5 t (511–520)&lt;br /&gt;
| Dienstmasse = 74,9 t (001–510)&amp;lt;br /&amp;gt;75,2 t (511–520)&lt;br /&gt;
| Reibungsmasse = 45,5 t&lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse = 15,3 t&lt;br /&gt;
| Antrieb = &lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = [[Schraubenkupplung]]&lt;br /&gt;
| Bremsen = K-GP&lt;br /&gt;
| Zusatzbremse = &lt;br /&gt;
| Feststellbremse = &lt;br /&gt;
| Zugheizung = [[Dampfheizung (Eisenbahn)|Dampf]]&lt;br /&gt;
| Lokbremse = selbsttätig wirkende Einkammer-Druckluftbremse Bauart Knorr,&amp;lt;br /&amp;gt;64 001–383, 422–520: einseitig von vorn wirkend&amp;lt;br /&amp;gt;64 384–421: doppelseitig wirkend&lt;br /&gt;
| Zugbremse = &lt;br /&gt;
| Zugsicherung = &lt;br /&gt;
| Halbmesser = 140 m&lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Zylinderanzahl = 2&lt;br /&gt;
| Zylinderdurchmesser = 500 mm&lt;br /&gt;
| Kolbenhub = 660 mm&lt;br /&gt;
| Kuppelraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kessel = &lt;br /&gt;
| Kessellänge = &lt;br /&gt;
| Kesseldruck = 14 bar&lt;br /&gt;
| AnzahlHeizrohre = 114&lt;br /&gt;
| AnzahlRauchrohre = 32&lt;br /&gt;
| Heizrohrlänge = 3800 mm&lt;br /&gt;
| Rostfläche = 2,04 m²&lt;br /&gt;
| Strahlungsheizfläche = 8,7 m²&lt;br /&gt;
| Rohrheizfläche = 95,78 m²&lt;br /&gt;
| Überhitzerfläche = 37,34 m²&lt;br /&gt;
| Verdampfungsheizfläche = 104,48 m²&lt;br /&gt;
| IndizierteLeistung = 699 [[Indizierte Leistung|kWi]] / 950 PSi&lt;br /&gt;
| Steuerungsart = [[Heusinger-Steuerung|Heusinger]]&lt;br /&gt;
| Zylinderdruck = &lt;br /&gt;
| Wasser = 9,0 m³&lt;br /&gt;
| Brennstoff = 3,0 t Kohle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tenderlokomotive]]n der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baureihe 64&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Achsfolge]] 1’C1‘ wurden von der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] für [[Personenzug|Personenzüge]] auf [[Nebenbahn]]en beschafft. Sie wurden als [[Einheitsdampflokomotive]]n mit 15 t Achslast gebaut. &amp;lt;!-- wird später verbessert Die Baureihe 64 wurde ab dem Jahr 1926 entwickelt. --&amp;gt; Die Herstellung erfolgte zwischen 1928 und 1940. An ihrem Bau beteiligten sich zahlreiche Lokomotivfabriken aus Deutschland. Die Tenderlokomotive Baureihe 64 ist technisch weitgehend baugleich mit der [[DR-Baureihe 24|Baureihe 24]], die als [[Schlepptender]]lok für größere Strecken vorgesehen war. &amp;lt;!-- Fälschlicherweise werden die Fahrzeuge nach einem damals modischen Damen-Haarschnitt oft mit dem Spitznamen „Bubikopf“ bezeichnet, eigentlich handelt es sich beim Bubikopf um die [[DR-Baureihe 62|Baureihe 62]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hansjürgen Wenzel: Die Baureihe 24. Die kleinste Einheits-Schlepptenderlok. EK-Verlag, Freiburg 2004, ISBN 3-88255-124-0, S.&amp;amp;nbsp;52&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung Bubikopf ist auch in der Fachliteratur für die BR 64 geläufig. Beispiel das Buch Baureihe 64 – der legendäre Bubikopf von Josef Brandt Brandt, Weltbild-Verlag.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Bei Gründung der Deutschen Reichsbahn im Jahr 1920 fuhren auf den Nebenstrecken größtenteils veraltete Lokomotiven, die es zu ersetzen galt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Melcher |Titel=Die Baureihe 64 – Der legendäre Bubikopf |Auflage=1 |Verlag=Eisenbahn-Kurier Verlag |Ort=Freiburg |Datum=1987 |ISBN=3-88255-872-5 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch trieben die unterschiedlichen Ersatzteile der einzelnen Bauarten früherer deutscher Staatsbahnen („Länderbahnen“) die Unterhaltskosten in die Höhe. Daher entstanden bereits 1920 Entwürfe für eine [[Kuppelradsatz|dreifach gekuppelte]], moderne [[Heißdampf]]-Tenderlokomotive mit je einer [[Laufachse]] vorne und hinten. Diese sollte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90&amp;amp;nbsp;km/h auch für leichte Züge auf Hauptbahnen tauglich sein. Die Verantwortlichen der Reichsbahn sahen bereits die aufkeimende Konkurrenz durch den Straßenverkehr kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst J. Obermayer, Manfred Weisbrod |Titel=Baureihe 64 |Sammelwerk=EJ-Sonderausgabe |Band=II/98 |Nummer= |Datum=1998 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Melcher |Titel=Die Baureihe 64 – Der legendäre Bubikopf |Auflage=1 |Verlag=Eisenbahn-Kurier Verlag |Ort=Freiburg |Datum=1987 |ISBN=3-88255-872-5 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte im September 1924 zur Entscheidung, die geplante Tenderlokomotive zu entwickeln, nachdem mit den Baureihen [[DR-Baureihe 01|01]] und [[DR-Baureihe 44|44]] zuvor Schnellzug- und Güterzuglokomotiven für Hauptbahnen durchgearbeitet wurden. Auch sollten die neuen Lokomotiven mit anderen Baureihen vereinheitlichte Teile bekommen.&lt;br /&gt;
Bei der achten Beratung des engeren Ausschusses für Lokomotiven am 26. und 27. März 1925 in München war man sich nicht einig, ob eine Tenderlokomotive oder eine Dampflokomotive mit Schlepptender für die Personenzüge auf Nebenbahnen geeigneter sei. Der Bauartdezernent [[Richard Paul Wagner]] favorisierte eine Schlepptenderlokomotive anstelle der Tenderlok.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst J. Obermayer, Manfred Weisbrod |Titel=Baureihe 64 |Sammelwerk=EJ-Sonderausgabe |Band=II/98 |Nummer= |Datum=1998 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem hatte das [[Reichsbahn-Zentralamt]] bei den Direktionen angefragt, ob eine Tenderlokomotive oder eine Lok mit Schlepptender gewünscht sei. Für [[Ostpreußen]] wurde die Schlepptenderlok bevorzugt, die [[Reichsbahndirektion Frankfurt/Main|Direktion Frankfurt]] hingegen wollte Tenderlokomotiven beschaffen. Letztendlich wurde bei der Beratung in München entschieden, die Tenderlokomotive Baureihe&amp;amp;nbsp;64 und die mit ihr weitgehend identische Lokomotive der Baureihe&amp;amp;nbsp;24 mit Schlepptender durchzuarbeiten. Zusammen mit der [[DR-Baureihe 86|Baureihe 86]], einer vierfach gekuppelten Tenderlok mit Laufachse vorn und hinten bildeten diese drei Dampflokomotiven zunächst die Typenreihe der Einheitslokomotiven für 15&amp;amp;nbsp;t Achslast. 1934 wurde diese Typenreihe noch durch die zweifach gekuppelten Tenderlokomotiven der [[DR-Baureihe 71.0|Baureihe 71.0]] ergänzt. Diese besaßen ebenfalls vorne und hinten Laufachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Sie hatten, bis auf 64 511–520, die über ein [[Krauss-Helmholtz-Gestell]] verfügten, [[Bisselgestell]]e. Die Fahrzeuge ab der Betriebsnummer 64 368 waren 10 cm länger als die vorherigen. Die 64 293 erhielt versuchsweise eine Ventilsteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Bauzeit gab es verschiedene Änderungen. Sichtbar war, dass die Wasserkästen bei späteren Lokomotiven nicht mehr genietet, sondern geschweißt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Maschine traf am 12. Januar 1928 im [[Ausbesserungswerk|Raw]] Kassel ein und absolvierte schon fünf Tage später ihre erste Probefahrt von [[Kassel]] nach [[Treysa]]. Insgesamt sind 520 Lokomotiven gebaut worden. Davon wurde bereits 1928 mit 188 Lokomotiven (=36 %) der größte Anteil in Dienst gestellt. Allerdings gaben die kleineren Hersteller [[AG Vulcan Stettin|Vulcan]], [[Maschinenbauanstalt Humboldt|Humboldt]] und [[Maschinenfabrik Christian Hagans|Hagans]] schon 1928 den gesamten Lokomotivbau auf. Die Lieferquote von Humboldt wurde zunächst von [[Aktiengesellschaft für Lokomotivbau Hohenzollern|Hohenzollern]] übernommen und bereits 1929 an Krupp weitergegeben, ohne dass Hohenzollern eine Lokomotive der Baureihe&amp;amp;nbsp;64 hergestellt hat. Im Sog der [[Weltwirtschaftskrise]] kam es zu weiteren Umwälzungen. 1929 beendete die [[Union Gießerei Königsberg|Königsberger Union-Gießerei]] den Lokomotivbau. [[Alstom Transport Deutschland|Linke-Hofmann]], [[AEG]] und [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]] stellten nur 1928 Lokomotiven der Baureihe&amp;amp;nbsp;64 her, produzierten aber weiterhin Schienenfahrzeuge. In ähnlicher Weise stellte [[Schichau-Werke|Schichau]] nur bis 1929 die Baureihe&amp;amp;nbsp;64 her und blieb danach beim Bau von Lokomotiven. [[Hanomag]] jedoch stellte Ende 1930 den Lokomotivbau ganz ein, dieser wurde komplett von [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] übernommen. Daher waren ab Lieferjahr 1931 mit [[Maschinenfabrik Esslingen|Esslingen]], [[Arnold Jung Lokomotivfabrik|Jung]], [[Krauss-Maffei]], Krupp und [[Orenstein &amp;amp; Koppel]] nur noch fünf der anfangs 15 Hersteller an der Baureihe&amp;amp;nbsp;64 beteiligt. 1940, dem letzten Baujahr, waren es nur noch Esslingen, Jung und Orenstein &amp;amp; Koppel. Zugunsten von Güterzuglokomotiven, die im Zweiten Weltkrieg wichtiger waren, wurden 40 bei Jung und 50 bei Orenstein &amp;amp; Koppel bestellte Lokomotiven storniert. Die 1940 bei Orenstein &amp;amp; Koppel gebaute Lok mit der Fabriknummer 13300, die als 64&amp;amp;nbsp;493 vorgesehen war, wurde direkt an die [[Bahnstrecke Elmshorn–Bad Oldesloe|Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn (EBOE)]] geliefert und ging dort als Lok Nummer 11 in Betrieb. Sonst kamen alle Lokomotiven zur Reichsbahn. Die höchste vergebene Nummer war die 64&amp;amp;nbsp;520.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hersteller !! Anzahl !! Übernahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arnold Jung Lokomotivfabrik|Jung]] || 99 || 1928–1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Krauss-Maffei]] || 66 || 1934–1939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Krupp|Krupp]] || 65 || 1928–1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Orenstein &amp;amp; Koppel]] || 51 || 1928–1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maschinenfabrik Esslingen|Esslingen]] || 45 || 1928–1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Union Gießerei Königsberg|Union]] || 40 || 1928–1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] || 31 || 1928–1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AG Vulcan Stettin|Vulcan]] || 23 || 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hanomag]] || 21 || 1928–1931&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maschinenbauanstalt Humboldt|Humboldt]] || 21 || 1928–1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maschinenfabrik Christian Hagans|Hagans]] || 14 || 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]] || 13 || 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Linke-Hofmann,&amp;lt;br /&amp;gt;heute [[Alstom Transport Deutschland]] || 13 || 1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schichau-Werke|Schichau]] || 12 || 1928–1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[AEG]] || 6 || 1928&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außer im Personenzugdienst kam die Baureihe auch im Eilzugdienst zum Einsatz. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren noch 393 Fahrzeuge übrig, von denen 278 an die [[Deutsche Bundesbahn]] und 115 an die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] gingen. Die 64 311 blieb nach 1945 in Österreich und bildete bei den [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] die Reihe 64. In Polen verbliebene Exemplare erhielten von den [[PKP]] die Bezeichnung OKl2, die in der ČSR, dem ehemaligen Sudetenland, vorhandenen Loks erhielten von den [[Československé státní dráhy|ČSD]] die Baureihe 365.4, einige bei den sowjetischen [[Sowetskije schelesnyje dorogi|SŽD]] eingereihten Loks die Baureihe ТУ. Ende 1945 gab die Reichsbahn die 64&amp;amp;nbsp;511 an die [[Brandenburgische Städtebahn]] ab. Nach deren Verstaatlichung erhielt die Lok bei der Rückkehr zur Reichsbahn die Nummer 64&amp;amp;nbsp;6576. Sie bekam ihre alte Nummer erst 1957 wieder. In Bw Nürnberg Hbf musterte die Bundesbahn am 16. Februar 1963 die 64&amp;amp;nbsp;246 aus und verkaufte sie anschließend an die [[Ilmebahn]]. Diese nahm sie als Nummer 8 wieder in Betrieb. 1968 waren bei der Bundesbahn noch 60 Maschinen vorhanden. Die letzten 30 Maschinen standen bis in die 1970er Jahre bei den Bw Aschaffenburg, Tübingen und Weiden im Streckendienst. Die letzte Lok der Deutschen Reichsbahn wurde 1974 ausgemustert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Archiv der deutschen Dampflokomotiven&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Lokomotiven ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste in Deutschland vorhandener Dampflokomotiven#Baureihe 64|titel1=Liste in Deutschland vorhandener Dampflokomotiven der Baureihe 64}}&lt;br /&gt;
[[Datei:64 019 Lokschuppen Selb.jpg|mini|Dampflok 64 019 auf der Drehscheibe vor dem Lokschuppen Selb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Okl2 6 Javorzyna Slaska 07 95.tif|mini|Die OKl2-6 (64 061) im Jahr 1995 im [[Muzeum Kolejnictwa na Śląsku|Eisenbahnmuseum Jaworzyna Śląska]] steht zum Stand 2023 im Rundschuppen des Museums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konz-Denkmallok H2f.jpg|mini|2017 frisch restaurierte Denkmallok 64 393 am Bahnhof Konz]]&lt;br /&gt;
Bis heute sind 19 Lokomotiven der Baureihe 64 in Europa erhalten geblieben (etwa 3,80 % aller gebauten Lokomotiven):&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.com/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven/baureihe-64 eisenbahn-museumsfahrzeuge.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 006 – DGEG – [[DGEG-Eisenbahnmuseum Neustadt/Weinstraße]]&lt;br /&gt;
* 64 007 – DB AG, [[Verkehrsmuseum Nürnberg]], Leihgabe an [[MEF-Schwerin]]&lt;br /&gt;
* 64 019 – im [[Bahnstrecke Holenbrunn-Selb#Lokschuppen_Selb|Lokschuppen Selb]] des Modell- und Eisenbahnclub Selb-Rehau&lt;br /&gt;
* 64 061 – OKl2-6 Eisenbahnmuseum [[Muzeum Kolejnictwa na Śląsku|Jaworzyna Śląska]] (Königszelt)&lt;br /&gt;
* 64 094 – [[Bayerisches Eisenbahnmuseum]] Nördlingen – Exponat in Aufarbeitung, von 1998 bis 2018 bei [[Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen|GES]]&amp;lt;ref&amp;gt;„Faszination Eisenbahn erleben“ Fahrzeugkatalog des Bayerischen Eisenbahnmuseums, 18. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/index.php/de/geschichte/12-bayerisches-eisenbahnmuseum/aktuelles/245-64-094-neu-im-bestand-des-bayerischen-eisenbahnmuseums |titel=64 094 neu im Bestand des Bayerischen Eisenbahnmuseums |werk=bayerisches-eisenbahnmuseum.de |abruf=2019-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 250 – CFT3V – Chemin de Fer Touristique de Trois Vallees (grauer Fotografiewerksanstrich) – seit April 2016 nach Kesselrohrbruch mit Personenschäden vorläufig stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?108,7811226 |titel=Drehscheibe Online Foren :: 15 – Museumsbahn :: Belgien: Explosion in Dampflok, 2 schwer verletzte Museum Stoomcentrum. |werk=www.drehscheibe-online.de |abruf=2016-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Wegen dieses Unfalls war die Lok vorübergehend von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
* 64 289 – (90 80 0064 289-6 D-NESA) EFZ – [[Eisenbahnfreunde Zollernbahn]] – bis 2001 in Betrieb, Wiederinbetriebnahme wird angestrebt.&lt;br /&gt;
* 64 295 – DDM – [[Deutsches Dampflokomotiv-Museum]], Neuenmarkt&lt;br /&gt;
* 64 305 – PRESS – [[Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn|Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH]]; 1978 bis 2023 [[Nene Valley Railway]], [[Peterborough]], [[England]], seit 26. Juli 2023 im [[BEM Nördlingen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EK 2023 Seite 29&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Autorenkollektiv |Titel=645 305 nun im Ries |Sammelwerk=Eisenbahn Kurier |Nummer=9/2023 |Verlag=EK-Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2023-09 |ISSN=0170-5288 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 317 – Denkmallok in Frankfurt/Oder, letzte bei der DR am 29. Juli 1976 im Bw Berlin-Pankow ausgemusterte Lok der BR&amp;amp;nbsp;64&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Melcher |Titel=Die Baureihe 64 – Der legendäre Bubikopf |Auflage=1 |Verlag=Eisenbahn-Kurier Verlag |Ort=Freiburg |Datum=1987 |ISBN=3-88255-872-5 |Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 344 – DB AG, VM Nürnberg, Leihgabe an die [[Passauer Eisenbahnfreunde]] – Inbetriebnahme wird angestrebt.&lt;br /&gt;
* 64 355 – DB AG, VM Nürnberg, Denkmallok im [[Oberpfälzer Handwerksmuseum]] in Rötz-Hillstett&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hwm.as-wm.de/index.php/museumslok |titel=Oberpfälzer Handwerksmuseum Museumslok |werk=hwm.as-wm.de |abruf=2019-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 393 – DB AG, VM Nürnberg, Denkmallok am Bahnhof Konz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/konzer-dampflok-restauriert-industriedenkmal-zurueck-in-der-innenstadt/-/id=1672/did=18618850/nid=1672/83uzew/index.html |titel=SWR Landesschau: Konzer Dampflok restauriert. |hrsg=Südwestrundfunk |abruf=2016-12-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161210040533/http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/konzer-dampflok-restauriert-industriedenkmal-zurueck-in-der-innenstadt/-/id=1672/did=18618850/nid=1672/83uzew/index.html |archiv-datum=2016-12-10 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-08 10:51:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 415 – VSM – [[Veluwsche Stoomtrein Maatschappij]] – betriebsfähige Zulassung&lt;br /&gt;
* 64 419 – (90 80 0064 419-9 D-GfE) [[DBK Historische Bahn]], Crailsheim – betriebsfähige Zulassung&lt;br /&gt;
* 64 446 – DB AG, VM Nürnberg, Leihgabe an den [[Bahnpark Augsburg]]&lt;br /&gt;
* 64 491 – (90 80 0064 491-8 D-DFS) [[Dampfbahn Fränkische Schweiz]], Ebermannstadt – betriebsfähige Zulassung&lt;br /&gt;
* 64 518 – (90 85 0064 518-3 CH-EV) [[EUROVAPOR|Eurovapor]], Würzburg – bis 2014 in Betrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.historische-eisenbahn-emmental.ch/images/PDF_Rollmat/Datenblatt-BR-64518.pdf |titel=Dampflok BR 64‘518 |hrsg=Verein Historische Eisenbahn Emmental |format=PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180919170253/http://historische-eisenbahn-emmental.ch/images/PDF_Rollmat/Datenblatt-BR-64518.pdf |archiv-datum=2018-09-19 |abruf=2023-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiederinbetriebnahme seit Oktober 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurovapor.ch/pressemeldung-64518/ |titel=Übernahme und Wiederinbetriebnahme der Bundesbahn-Tenderdampflokomotive 64 518 |hrsg=Eurovapor |datum=2023-06-16 |abruf=2023-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 64 520 – [[Bayerisches Eisenbahnmuseum]] Nördlingen – Exponat in Aufarbeitung, Inbetriebnahme wird angestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schnittzeichnung-BR64.png|Ausschnitt einer technischen Zeichnung der Dampflokomotive Nummer 64 007 der Deutschen Reichsbahn&lt;br /&gt;
 64k Maschen RBf 1975-06-12.jpg|64 446 der DB auf dem Rangierbahnhof Maschen 1975&lt;br /&gt;
 64 419 Wieslauftalbahn 01.jpg|64 419 der DBK Historische Bahn auf der [[Wieslauftalbahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Opitz: &amp;#039;&amp;#039;1C1-Zweizylinder-Heißdampf-Personenzug-Tenderlokomotive Reihe 64 der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: AEG-Mitteilungen, 24. Jahrgang, Nr. 5 (Mai 1928), S. 205–211.&lt;br /&gt;
* Peter Melcher: &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihe 64. Der legendäre Bubikopf&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 1988, ISBN 3-88255-872-5.&lt;br /&gt;
* Andreas Braun: &amp;#039;&amp;#039;Baureihe 64. Portrait einer Deutschen Dampflokomotive&amp;#039;&amp;#039;. Bayerisches Eisenbahn-Museum, Nördlingen 1986, ISBN 3-925120-04-1.&lt;br /&gt;
* Horst J. Obermayer, Manfred Weisbrod: &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihe 64.&amp;#039;&amp;#039; (= Eisenbahn-Journal Sonderausgabe. II/98). Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck 1998, {{DNB|954609174}}&lt;br /&gt;
* Josef Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Baureihe 64. Der berühmte Bubikopf&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsgruppe Weltbild, Augsburg 2008, {{DNB|991518128}}&lt;br /&gt;
* Peter Melcher: &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihe 64. Die erfolgreiche 1’C 1’-Einheitstenderlok für Nebenbahnen&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 2018, ISBN 978-3-8446-6032-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|DRG Class 64|Baureihe 64}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.com/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven/baureihe-64/64-289 64 289] der Eisenbahnfreunde Zollernbahn. Sie war von 2005 bis 2013 beim Eisenbahnmuseum Heilbronn ausgestellt, danach wurde sie nach Rottweil überführt.&lt;br /&gt;
* [http://www.dbk-historische-bahn.de/seiten/64_419.php 64 419] bei der DBK Historische Bahn&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [https://www.dfs.ebermannstadt.de/DE/index.htm?fahrzeug.htm 64 491] bei der Dampfbahn Fränkische Schweiz&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.de/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven/baureihe-64 Informationen zu den erhaltenen Lokomotiven der Baureihe 64] auf der Internetseite „Eisenbahn-Museumsfahrzeuge“&lt;br /&gt;
* [http://www.br64.de/index.html Internetseite über die Baureihe 64]&lt;br /&gt;
* [https://www.modellbau-wiki.de/wiki/DR-Baureihe_64 Die Baureihe 64 im Modell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Dampflokomotiven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenderlokomotive Achsfolge 1C1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)|64]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutsche Reichsbahn 1945–1993)|064]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutsche Bundesbahn)|D64]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Maschinenfabrik Hagans)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Krauss-Maffei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Jung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Krupp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Orenstein &amp;amp; Koppel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Maschinenfabrik Esslingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Henschel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Vulcan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Hanomag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Humboldt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Borsig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Schichau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (LHB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Union Gießerei Königsberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
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