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	<title>DKM2-A - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:03:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DKM2-A&amp;diff=1529426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Technische Daten */ Malzeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2019-11-18T10:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Daten: &lt;/span&gt; Malzeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DKM2-A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Schweizer Firma [[Kern Aarau]] ist ein bewährter [[Sekundentheodolit]], der zwischen etwa 1965 und 1990 das weltweit genaueste Instrument seiner Art darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kern Theodolit DKM2-A.jpg|mini|250px|Sekundentheodolit DKM2-A von Kern-Aarau (Baujahr ~1980)]]&lt;br /&gt;
Sein Vorgängermodell [[DKM2]] war ein miniaturisierter, teilweise noch von [[Heinrich Wild]] in den 1930ern konzipierter Theodolit, der aber durch seine Kleinheit (kaum größer als ein [[Reisetheodolit]]) kein großer Markterfolg war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Qualität, die dem des weltweit bekannten [[Wild T2]] überlegen war, hatte er nicht dieselbe Verbreitung. Dies lag einerseits am auf Präzision spezialisierten Image der Firma Kern, andererseits an mangelnder Kompatibilität einiger Kern-Produkte mit anderen Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundkonzept des Theodolits ist ähnlich dem des &amp;#039;&amp;#039;Wild T2&amp;#039;&amp;#039;, der in den 1930er Jahren den Typus des Sekundentheodolits darstellte. Der DKM2-A war jedoch&lt;br /&gt;
* von noch kompakterer, im Design glatterer Bauweise, was mechanische und thermische Einflüsse auf ein Minimum reduzierte&lt;br /&gt;
* mit einem etwas lichtstärkeren Fernrohr,&lt;br /&gt;
* neu entwickelten [[Doppelkreis]]en&lt;br /&gt;
* und einer sehr präzisen [[Kugellager]]-[[Stehachse]] versehen;&lt;br /&gt;
* eine Neuentwicklung ist auch der automatische [[Höhenkompensator]], der die bisher übliche manuelle [[Versicherungslibelle]] ersetzte und die [[Höhenwinkel]] auf ±0,5&amp;quot; genau auf den Horizont justiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewicht beträgt etwa 6&amp;amp;nbsp;kg, mit Schutzbehälter 8&amp;amp;nbsp;kg, die Abmessungen etwa 12 × 13 × 20&amp;amp;nbsp;cm, bei senkrechtem [[Fernrohr]] 27&amp;amp;nbsp;cm, was eine recht handliche Größe darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Achromatismus|achromatische]] Fernrohr hat etwa 30-fache Vergrößerung und 45&amp;amp;nbsp;mm Öffnung, Innenbeleuchtung und sehr guten Kontrast. Die Kreisablesung (im parallel angeordneten Okular) ist bereits teildigitalisiert (geringere Gefahr von Grad- und Minutenfehlern) und erfolgt auf [[Bogensekunde]]n (Winkelsekunde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in dieser Bauart üblich, hat das Fernrohr ein [[Absehen|Fadenkreuz]] mit Einfach- und Doppelstrichen sowie [[Distanzfäden]], eine stabile [[Innenfokussierung]], die sich auch in großer Nähe scharf abbildet, und eine [[Additionskonstante]] von Null. Die Kreisablesung erfolgt mit sehr kontrastreichen [[Mikroskop]]en und die Feinablesung mit einem leichtgängigen [[Planplattenmikrometer]], das auf 1&amp;quot; geteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grob- und [[Feinbewegung]]en in Richtung und Höhenwinkel sind konzentrisch angeordnet, was gegenüber den doppelt so vielen Bedienknöpfen der Konkurrenzprodukte eine große Erleichterung für den Beobachter darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterbau hat [[optisches Lot]], Beleuchtungsanschlüsse und zweigängige Kreisverstellung. Seine [[Fußschraube]]n haben nur eine geringe Steighöhe, weil die Kern-[[Stativ]]e mit einem [[Kugelgelenkkopf|Kugelkopf]] ausgerüstet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genauigkeit und Einsatzbereiche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messgenauigkeit für Horizontal- und Höhenwinkel beträgt für erfahrene Beobachter etwa&amp;amp;nbsp;1″. Großen Einfluss auf die Genauigkeit hat die sehr stabile Kugellager-Stehachse, welche die [[Taumelfehler]] auf fast Null reduziert (beim Wild T2 liegen sie bei etwa 1″–2″).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Theodolit ist mit aufsteckbarem [[Distanzer]] ausrüstbar (Distomat 500-Serie) und auch für den  Einsatz im [[Markscheidewesen]] und in der [[Astrogeodäsie]] ausgelegt, etwa mit einer regelbaren Beleuchtung, [[Zenitprisma]] und [[Reiterlibelle]]. Astronomisch und für Triangulation erster Ordnung spezialisiert ist hingegen das nächstgrößere Messinstrument [[DKM3-A]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Kleinserie (DKM2-AS) für Spezial- und Überwachungsmessungen wurde um 1975 ein spezieller [[Neigungssensor]] entwickelt, der erstmals die direkte Messung der [[Kippachsfehler|Kippachsneigung]] ermöglichte. Dabei wurde der Flüssigkeits-Höhenkompensator des Höhenkreises auch für die Querneigung nutzbar gemacht und als [[Mikrometer (Optik)|Koinzidenzmikrometer]] in das Ablesemikroskop eingespiegelt. Die Genauigkeit von etwa ±2″ übertrifft die einer Reiterlibelle und ist rascher erzielbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=H. Aeschlimann|Titel=Der neue Sekundentheodolit Kern DKM2-A|Sammelwerk=Schweizerische Zeitschrift für Vermessung &amp;amp; Photogrammetrie|Jahr=1972|Seiten=15ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Heribert Kahmen|H. Kahmen]]|Titel=Angewandte Geodäsie – Vermessungskunde|Auflage=20.|Ort=Berlin, New York|Verlag=de Gruyter|Jahr=2005|Kapitel=Kapitel 3|Kommentar=Lehrbuch}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=G. Gerstbach|Titel=Zur Azimutmessung mit Sekundentheodoliten|Sammelwerk=Österr. Zeitschrift für Vermessungswesen, Jg. 71|Jahr=1983|Seiten=53–68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.wild-heerbrugg.com/Milestones%20of%20Kern.htm Meilensteine von Kern &amp;amp; Co. AG]&lt;br /&gt;
* [http://www.wild-heerbrugg.com/how_old_is_my_kern_&amp;amp;_co__ag_aarau_instrument.htm Informationen zur Datierung von Kern Instrumenten]&lt;br /&gt;
* [http://www.wild-heerbrugg.com/ Virtuelles Archiv von Wild Heerbrugg AG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dkm2 A}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theodolit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markscheidewesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|DKM2A]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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