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	<title>DFS Rhönsperber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:11:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DFS_Rh%C3%B6nsperber&amp;diff=553442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-01-05T10:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                 = [[Datei:Dfs rhoensperber.jpg|250px|DFS-Rhoensperber-Replik D-9025]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flugfähiger Nachbau eines Rhönsperbers&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                  = [[Segelflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland     = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller           = Karl Schweyer AG&lt;br /&gt;
|Erstflug             = 1935&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum  = 1935–1938&lt;br /&gt;
|Stückzahl            = ca. 100 + Eigenbau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS Rhönsperber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein einsitziges [[Segelflugzeug]], das 1934 von [[Hans Jacobs (Luftfahrtpionier)|Hans Jacobs]] von der [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Deutschen Forschungsanstalt für den Segelflug]] (DFS) für die Karl Schweyer AG in [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]] konstruiert wurde. Es war das erste Segelflugzeug mit modernen [[Störklappe]]n, die damals noch als [[Sturzflugbremse]]n für den Wolkenflug konstruiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Rhönsperber entstand 1934 zunächst als private Auftragsarbeit von Hans Jacobs für den Ludwigshafener Holzhändler und Sägewerksbesitzer Heinz Schweyer. Dieser wünschte sich ein simples Leistungssegelflugzeug für den relativ neu entdeckten thermischen Streckensegelflug. Der Prototyp wurde in einer leerstehenden Werkstatt Schweyers fertiggestellt und in den ersten Monaten des Jahres 1935 durch Personal der DFS (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hanna Reitsch]] und [[Heini Dittmar]]) eingeflogen. Bereits im am 12. März 1935 absolvierte [[Ludwig Hofmann (Flieger)|Ludwig Hofmann]] einen Streckenflug von 140 km, der das enorme Potential der Konstruktion zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flugerprobung fand im Frühjahr 1935 in [[Mannheim]] statt und diente gleichzeitig der Evaluierung neuer [[Bremsklappe]]n durch die DFS, für die sich der kunstflugtaugliche und robuste Rhönsperber bestens eignete. Die Ergebnisse flossen umgehend in die bereits angelaufene Produktion durch die Firma Schweyer ein, sodass der Rhönsperber zum ersten serienmäßig gebauten Segelflugzeug mit Bremsklappen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rhönsperber war in den folgenden Jahren ein beliebtes und erfolgreiches Leistungssegelflugzeug. Mit ihm wurden mehrere Strecken- und Höhenrekorde erzielt. Die rasante Entwicklung im Segelflugzeugbau der 30er-Jahre führte jedoch dazu, dass neue Konstruktionen wie die [[Schempp-Hirth Gö-3|Gö 3 Minimoa]], [[Akaflieg München Mü 13|Mü 13 D]] und die ebenfalls von Hans Jacobs stammende [[DFS Weihe]] den Rhönsperber verdrängten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweyer stellte die Produktion 1938 ein. Es ist heute nicht mehr genau nachvollziehbar, wie viele Rhönsperber insgesamt gebaut wurden, da Schweyer auch Zeichnungssätze verkaufte, um Fliegergruppen die Möglichkeit zu geben, das Flugzeug selbst herzustellen. Einige Rhönsperber wurden von [[Edmund Schneider (Konstrukteur)|Edmund Schneider]] in Grunau in Lizenz gebaut. Nach dem Kauf zweier Musterexemplare stellte die Werkstätte des [[Österreichischer Aero-Club|Österreichischen Aero-Clubs]] Mitte der 1930er sechs Rhönsperber in Lizenz her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bezmiechowa vitorlázórepülőtér, 1939. Fortepan 31115.jpg|mini|Polnischer Rhönsperber im Jahr 1939]]&lt;br /&gt;
Aufbauend auf seinen Erfahrungen bei der Konstruktion des [[Rhönbussard]]s und des [[DFS Fafnir|Fafnir]] wurde der Rhönsperber als freitragender [[Mitteldecker]] in Holzbauweise mit [[Knickflügel]]n und [[Kreuzleitwerk]] gebaut. Bei den Tragflächen kam das [[Profil (Strömungslehre)|Profil]] [[Göttinger Profil|Gö]] 535 zum Einsatz, welches an den Flächenspitzen in das Profil Gö 405 überging. Eine Neuerung waren die beiden im Rumpf miteinander verbundenen [[Holm (Flügel)|Flügelholme]]. Die Auslegung als Mitteldecker und die geschlossene, zur Seite abklappbare Haube aus [[Cellon]] ermöglichten eine gute Rundumsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landehilfe diente eine Kufe. Nach der Erprobung wurden serienmäßig nach oben ausschwenkbare Bremsklappen verbaut. Das Höhensteuer war wahlweise als Pendelruder oder in der Ausführung mit Dämpfungsfläche bestellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rhönsperber war kunstflugtauglich und hat einen [[Segelflug-Indexliste|Segelflug-Index]] von 62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Konstrukteur || Hans Jacobs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Entwurfsjahr || 1934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 6,05 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 15,10 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Streckung || 15,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleitzahl || 20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringstes Sinken || 0,72 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 90 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rüstmasse || 177 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 267 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Flächenbelastung || 17,70 kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mindestgeschwindigkeit || 60 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit (zugelassen) || 200 km/h (145 km/h)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Schleppgeschwindigkeit (Flugzeugschlepp) || 110 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Schleppgeschwindigkeit (Windenschlepp) || 85 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Exemplare ==&lt;br /&gt;
Nur einige wenige Rhönsperber überlebten den Zweiten Weltkrieg. Trotz vieler Exportkunden sind im Ausland nur wenige Exemplare erhalten geblieben. Außerhalb des Deutschen Reiches wurden Rhönsperber unter anderem in der Schweiz, Österreich, den USA, der Türkei und China geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige flugfähige original Rhönsperber ist im Raum London beheimatet und wurde 1937 nach England geliefert. Bei einer langfristigen Restaurierung in den 1970er Jahren wurde das ursprüngliche Leitwerk durch das eines Rhönbussards ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug|Deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug]] auf der Wasserkuppe zeigt einen originalen Rhönsperber in seiner Ausstellung. Der Rhönsperber des [[Polnisches Luftfahrtmuseum|Polnischen Luftfahrtmuseums]] in Krakau befindet sich eingelagert im Depot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugzeugbauer Otto Grau rekonstruierte zwischen 1993 und 1998 einen originalgetreuen Rhönsperber mit der Registrierung D-9025. Der Nachbau fliegt im Raum Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Peter F. Selinger| Titel= Segelflugzeug-Geschichten: die Gleit- und Segelflugzeuge des Deutschen Segelflugmuseums mit Modellflug auf der Wasserkuppe| Verlag= Stiftung Deutsches Segelflugmuseum Wasserkuppe mit Modellflug| Ort= Gersfeld/Rhön| Jahr= 2004| ISBN= 3-00-011649-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Peter Ocker|Titel=Hans Jacobs – Pionierleben im Flugzeugbau|Verlag=Eigenverlag|Ort=Heidenheim|Jahr=2012|ISBN=978-3-00-039539-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste DFS-Flugzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dfs Rhonsperber}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Rhonsperber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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