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	<title>DFS Fafnir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T12:58:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DFS_Fafnir&amp;diff=1590132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Geschichte */ BKL</title>
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		<updated>2025-06-21T09:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Fafnir&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:RRG Fafnir.png|300px]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Segelflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|DFS]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 10. August 1930&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruetting1970_S34–36&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 2 (D-Fafnir und D-Sao Paulo)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fafnir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Segelflugzeug|Hochleistungssegelflugzeug]], das von der [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS)]] entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Weiterentwicklung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fafnir II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;D – Sao Paulo&amp;#039;&amp;#039;) gelang [[Heini Dittmar]] 1934 ein Weltrekordflug von 375&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RRG Fafnir 2.jpg|mini|Fafnir II D – Sao Paulo]]&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Flugzeugs stammt von [[Alexander Lippisch]], konstruiert wurde es von seinem Assistent [[Hans Jacobs (Luftfahrtpionier)|Hans Jacobs]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Fafnir&amp;#039;&amp;#039; wurde durch [[Günther Groenhoff]]s Weltrekord- und Alpenflüge bekannt.&lt;br /&gt;
Bei einem missglückten Gummiseilstart wurde am 23. Juli 1932 das Höhenruder beschädigt. Die Maschine stürzte ab und wurde schwer beschädigt – Groenhoff kam ums Leben.&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1933 flog [[Peter Riedel (Segelflieger)|Peter Riedel]] mit dem reparierten und leicht verbesserten Flugzeug einen neuen Streckenrekord von [[August-Euler-Flugplatz Darmstadt/Griesheim|Griesheim bei Darmstadt]] nach Vomécourt (Frankreich) mit 229&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.luftfahrtgeschichte-darmstadt.de/11677.html |wayback=20091024041706 |text=luftfahrtgeschichte-darmstadt.de |archiv-bot=2023-12-08 08:27:13 InternetArchiveBot }}: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Luftfahrt in Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 23. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber ist die mythologische Drachenfigur [[Fafnir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Der freitragende [[Schulterdecker]] besaß einen zweiteiligen [[Knickflügel]] mit Hilfsholm vor dem Hauptholm. Der Rumpf hatte einen ellipsenförmigen Querschnitt und ein Normalleitwerk mit Pendelhöhenruder.&lt;br /&gt;
Die Pilotenkabine war erstmals bei einer Segelflugzeugkonstruktion komplett geschlossen und mit einer aerodynamischen Sperrholz-Verkleidung bis in den Flächen-Rumpf-Übergang versehen. Sehen konnte der Pilot nur durch zwei seitliche Gucklöcher.&lt;br /&gt;
Nach dem tödlichen Absturz Günther Groenhoffs am 23.&amp;amp;nbsp;Juli 1932 wurde das Flugzeug mit Modifikationen wieder aufgebaut. Der Tragflächenanschluss wurde geändert, auf die aerodynamische Verkleidung wurde verzichtet und eine normale transparente Kabinenverglasung angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruetting1970_S34–36&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Verwendung eines Wurzelprofils mit sehr starker Wölbung (Gö&amp;amp;nbsp;652 mit 9 % Wölbung gestrakt auf Gö 535 mit 5,8 % Wölbung am Außenflügel) waren die Schnellflugleistungen nicht besonders gut, die Kreisflugeigenschaften in der Thermik (auch dank der Knickflügel) jedoch für die damalige Zeit überragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf den Erfahrungen mit dem ersten Fafnir entwarf Lippisch eine deutlich weiterentwickelte Maschine in [[Mitteldecker]]-Auslegung mit einem schnelleren Tragflügelprofil. Besonders auffällig war der sorgfältig konstruierte Flächen-Rumpf-Übergang, der bis weit nach hinten am Rumpf reichte. Bereits beim ersten Flug mit dieser als Fafnir&amp;amp;nbsp;II „D – Sao Paulo“ bezeichneten Maschine erflog sich [[Heini Dittmar]] den eingangs erwähnten neuen Streckenflug-Weltrekord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rumpf und Leitwerkskonstruktion des ersten Fafnir diente auch als Grundlage für Dittmars Eigenkonstruktion &amp;#039;&amp;#039;[[Dittmar Condor|Condor]]&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Sao Paulo&amp;quot; diente zweifellos auch als konstruktive Ausgangsbasis für das spätere Hochleistungssegelflugzeug [[DFS Reiher]] von Hans Jacobs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Fafnir I&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruetting1970_S34–36&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Brütting]] |Titel=Die berühmtesten Segelflugzeuge |Auflage=1. |Verlag=Motorbuch-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1970 |Seiten=34–36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Fafnir II&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruetting1970_S34–36&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 7,76 m || 7,91 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 19,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 18,60 m² || 19,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Flächenbelastung (Flügel)|Tragflächenbelastung]] || 16,9 kg/m² || 18,4 kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 20 || 19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelprofil || Gö 652 / Gö 535 || DFS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleitzahl]] || 20&amp;lt;!-- Quelle ist nicht „Bruetting1970_S34–36“, vielleicht aus Ockers Jacobs-Buch? --&amp;gt; || 27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringstes Sinken || 0,76 m/s || 0,65 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast || 115 kg || 80 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 200 kg || 270 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 315 kg || 350 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mindestgeschwindigkeit || 50 km/h ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 220 km/h || 180 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Das Flugzeug war Exponat der [[Deutsche Luftfahrtsammlung Berlin|Deutschen Luftfahrtsammlung Berlin]] und wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bei einem Bombenangriff zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruetting1970_S34–36&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Peter Ocker|Titel=Hans Jacobs – Pionierleben im Flugzeugbau|Verlag=Eigenverlag|Ort=Heidenheim|Datum=2012|ISBN=978-3-00-039539-0}}&lt;br /&gt;
* K. Anders, H. Eichelbaum: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Flugwesens.&amp;#039;&amp;#039; Quelle und Meyer, Leipzig 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|RRG Fafnir}}&lt;br /&gt;
* Fafnir in der [https://www.j2mcl-planeurs.net/dbj2mcl/planeurs-machines/planeur-fiche_0int.php?code=541 Segelflugzeugdatenbank J2mcL Planeurs]&lt;br /&gt;
* Fafnir II in der [https://www.j2mcl-planeurs.net/dbj2mcl/planeurs-machines/planeur-fiche_0int.php?code=542 Segelflugzeugdatenbank J2mcL Planeurs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste DFS-Flugzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Fafnir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1930]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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