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	<title>DFS 230 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DFS_230&amp;diff=149224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-24T11:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-567-1523-38, Italien, Lastensegler DFS 230, Ju 87.jpg|300px|DFS 230 im Schleppflug, Italien 1943]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Lastensegler]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 1937&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1940&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1939–1944&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 1603&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Lastensegler]] für einen Piloten und mit einer Transportkapazität von neun Soldaten entwickelt und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von deutschen Truppen ([[Heer (Wehrmacht)|Heer]] und [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]) mehrfach für [[Luftlandung]]en eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Flugzeug wurde von [[Hans Jacobs (Luftfahrtpionier)|Hans Jacobs]] und seinen Mitarbeitern [[Heinrich Voepel]], Adolf Wanner (beide Aerodynamik), Ludwig Pieler (Statik) und Herbert Lück an der [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug]] (DFS) in [[Darmstadt]] konstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fölz1987&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gerhard Fölz|Titel=Von der DFS 230 bis zur Me 321 „Gigant“|Sammelwerk=aerokurier|Nummer=6|Datum=1987|Seiten=670f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1936 war eine [[Vorführmodell|Attrappe]] fertiggestellt; bis 1937 wurden unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;DFS LS&amp;#039;&amp;#039; drei Prototypen entwickelt und als &amp;#039;&amp;#039;LS&amp;amp;nbsp;SV&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;SV&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Am 10.&amp;amp;nbsp;Mai des Jahres fiel die Entscheidung zum Bau einer ersten Serie. Am 16.&amp;amp;nbsp;November 1937 wurde über dem [[Flugplatz Stendal-Borstel|Flugplatz Stendal]] eine vergleichende Absetzübung von Fallschirmjägern und zehn DFS&amp;amp;nbsp;230 durchgeführt. Während der aus 350&amp;amp;nbsp;m abgesprungende Zug Fallschirmjäger von der Landung bis zum Herstellen der Gefechtsbereitschaft 15&amp;amp;nbsp;min benötigte, brauchten die von den Lastenseglern eingeflogenen 70 Infanteristen lediglich 3&amp;amp;nbsp;min dafür. Daraufhin erging am 9.&amp;amp;nbsp;März 1938 der Befehl zum Aufbau einer ersten Lastensegler-Ausbildungseinheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Mankau, Peter Petrick: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lastensegler.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Motorbuch, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-613-04705-1, S.&amp;amp;nbsp;14/15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Konstruktion als zu kompliziert für die Massenfertigung herausstellte, erhielt die [[Gothaer Waggonfabrik]] im November 1938 den Auftrag, sie zu überarbeiten und zu vereinfachen. Daraus entstand bis Ende März 1939 die &amp;#039;&amp;#039;DFS&amp;amp;nbsp;230&amp;amp;nbsp;V5&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde anschließend bei der [[Erprobungsstelle Rechlin]] getestet und bildete das Musterflugzeug für die erste Serienausführung DFS&amp;amp;nbsp;230&amp;amp;nbsp;A-1.&amp;lt;ref&amp;gt;Mankau/Petrick, S.&amp;amp;nbsp;16 und 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DFS-230 Vassieux.jpg|mini|Stahlrohrfachwerk des unbespannten Rumpfes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-568-1530-13, Italien, Lastensegler DFS 230 bei Landung.jpg|mini|DFS 230 bei der Landung auf einem Flugplatz in Italien, 1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:German DFS 230 glider captured in North Africa, in 1942 (NH 112969).jpg|mini|DFS 230 nach der Landung, Nordafrika 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:100 4161.jpg|mini|DFS-230-Nachbau in [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Gatow]]]]&lt;br /&gt;
Die DFS 230 war ein abgestrebter [[Schulterdecker]] mit einem rechteckigen Rumpfquerschnitt. Der [[Flugzeugrumpf]] bestand aus einem geschweißten Stahlrohrfachwerk mit Stoffbespannung. Die [[Holm (Flügel)|einholmigen]] trapezförmigen [[Tragfläche]]n hatten gerundete Flächenspitzen und waren an der Tragflächenvorderkante mit Sperrholz beplankt; der hintere Teil war stoffbespannt. Für den Start besaß die DFS&amp;amp;nbsp;230 ein abwerfbares Radfahrwerk; gelandet wurde auf einer dreifach gefederten hölzernen Gleitkufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilot saß unter einer Klapphaube, weitere neun Soldaten hintereinander auf einer gepolsterten Bank mit Haltegriffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fölz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Serienfertigung der DFS 230 lief im Juli 1939 im Werk von Robert Hartwig in [[Sonneberg]] an, einer Spielzeugfabrik. Bis zum 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1940 wurden dort die ersten 109 Segler ausgeliefert. Von der A-Version wurden die Baureihen A-2 und A-3 ausgeliefert, wobei aus den Unterlagen nicht hervorgeht, ob auch A-1 gebaut wurden. Die A-Version lief im April 1941 aus, nachdem bei der Gothaer Waggonfabrik in [[Gotha]] die Fertigung der [[Gotha Go 242]] erfolgreich angelaufen war. Die meisten DFS&amp;amp;nbsp;230 baute bis 1941 das Sonneberger Hartwig-Werk, [[Bücker Flugzeugbau|Bücker]] in [[Rangsdorf]] stellte die Version B-2 von Januar bis September 1941 her, ebenso bis Juni 1941 die Gothaer Waggonfabrik (GWF); bis September 1941 fertigte das [[Erla Maschinenwerk]] in Leipzig die A- und B-Varianten. Erla baute Tragflächen und Rümpfe in seinem Werk&amp;amp;nbsp;IV in [[Johanngeorgenstadt]], die ins Werk&amp;amp;nbsp;I (Wodanstraße) in Leipzig transportiert und dort zusammengebaut wurden. In die Produktion war 1941/42 auch die [[ČKD|Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik]] (BMM, [[Prag]]) eingebunden. [[Beneš-Mráz|Mráz]] in [[Choceň|Chotzen]] ([[Protektorat Böhmen und Mähren]]) fertigte zwischen April und Juli 1943 noch einige DFS&amp;amp;nbsp;230&amp;amp;nbsp;C-1 als letzte Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauzahlen der DFS 230 bis 30. November 1944&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg: Produktionsprogramme.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Version&lt;br /&gt;
!Hartwig&lt;br /&gt;
![[Erla Maschinenwerk|Erla]]&lt;br /&gt;
![[Gothaer Waggonfabrik|GWF]]&lt;br /&gt;
![[Bücker Flugzeugbau|Bücker]]&lt;br /&gt;
![[ČKD|BMM]]&lt;br /&gt;
![[Beneš-Mráz|Mráz]]&lt;br /&gt;
!SUMME&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |622&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |32&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |654&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|B-2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |214&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |138&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |23&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |170&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |391&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C-1&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!SUMME&lt;br /&gt;
!836&lt;br /&gt;
!170&lt;br /&gt;
!23&lt;br /&gt;
!170&lt;br /&gt;
!391&lt;br /&gt;
!13&lt;br /&gt;
!1603&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
1937 gab es in [[August-Euler-Flugplatz Darmstadt/Griesheim|Griesheim]] einen vorbereitenden Segelfluglehrgang mit 60 Teilnehmern unter der Leitung von [[Fritz Stamer (Pilot)|Fritz Stamer]]. Am 1. April 1938 wurde das erste Ausbildungskommando für Lastensegelflug in [[Flugplatz Fürstenwalde|Fürstenwalde]] aufgestellt. Die Flugerprobung lief unter Beteiligung bekannter Segelflieger wie Otto Bräutigam, Richard Kraft, Bernhard Flinsch, Heinz Lange, [[Heinz Scheidhauer]], [[Rudolf Opitz (Pilot)|Rudolf Opitz]], Karl Schieferstein, Hermann Zitter, Erwin Ziller und Erich Meyer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fölz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die DFS&amp;amp;nbsp;230 wurde unter anderem auch von [[Hanna Reitsch]] getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals eingesetzt wurde diese neue Waffengattung am [[Schlacht von Fort Eben-Emael|10. Mai 1940]]: Zur Einnahme des belgischen [[Fort Eben-Emael]] landeten im Morgengrauen neun Lastensegler auf dem Festungswerk, das einen Tag später kapitulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Einsatz dieses Typs erfolgte ein Jahr darauf bei der [[Unternehmen Merkur|Invasion der Mittelmeerinsel Kreta]] durch deutsche [[Gebirgstruppe (Deutschland)#Die Gebirgstruppe der Wehrmacht|Gebirgs-]] und [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjäger]]. Dabei hatten die DFS&amp;amp;nbsp;230 der [[Luftlandegeschwader 1|I. Gruppe des Luftlandegeschwaders 1]] so hohe Verluste, dass eine Operation dieses Ausmaßes nie wieder versucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nächstes erschien die DFS 230 B-1; sie war bis auf einen [[Bremsschirm]] und Vorrichtungen für die Befestigung von Verteidigungswaffen mit dem Vorgängermuster identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DFS-230-Lastensegler wurden in [[Nordafrika]] und an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] auch zu Nachschubeinsätzen so in der [[Schlacht um Cholm]] herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segelfliegerisch war das „[[Unternehmen Eiche]]“ im September 1943 wagemutig, die Befreiung des Diktators [[Benito Mussolini]] aus dem Hotel [[Campo Imperatore]] am [[Gran Sasso]] in den [[Abruzzen]], wobei von den ursprünglich geplanten zwölf DFS-Seglern nur zehn eingesetzt werden konnten. Um die Landestrecke zu verkürzen, wurde dort die Version DFS&amp;amp;nbsp;230&amp;amp;nbsp;C-1 mit [[Bremsrakete]]n im Rumpfbug verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lastensegler kam auch bei der Luftlandeoperation auf dem Gebirgsplateau des [[Vercors]] bei Grenoble am 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 [[Vercors#Die Partisanenrepublik République du Vercors während des Zweiten Weltkrieges|beim Kampf gegen Kräfte]] der französischen [[Résistance]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Kampf um Ungarn#Der Endkampf in Budapest|Endkampf in Budapest]] landeten bis Anfang Februar 1945 Lastensegler mit Nachschub für die eingeschlossenen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erprobt wurden auch einige [[Mistelschlepp|Mistel]]-Kombinationen mit wahlweise auf dem Rumpf montierten [[Focke-Wulf Fw 56|Fw-56]]-, [[Klemm Kl 35|Kl-35]]- oder [[Messerschmitt Bf 109|Bf-109E]]-Maschinen; einsatzreif wurde jedoch keine. Für den [[Tragschrauber]] [[Focke-Achgelis Fa 225|Fa 225]] wurde der Rumpf der DFS&amp;amp;nbsp;230 zusammen mit dem Rotor des Hubschraubers [[Focke-Achgelis Fa 223]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Schleppflugzeug]]e kamen vorwiegend [[Junkers Ju 52/3m]] oder andere mehrmotorige Flugzeuge wie [[Dornier Do 17]], [[Heinkel He 111]] und [[Messerschmitt Bf 110]] zum Einsatz. Je nach Einsatzbedingungen wurden aber auch einmotorige Muster wie [[Arado Ar 65]], [[Avia B-534]], [[Heinkel He 46]], [[Henschel Hs 126]] oder [[Junkers Ju 87]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 A-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: erste Serienversion&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 A-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: wie &amp;#039;&amp;#039;A-1&amp;#039;&amp;#039;, aber mit [[Doppelsteuer]]ung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 B-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Variante mit Bremsschirm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 B-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: wie &amp;#039;&amp;#039;B-1&amp;#039;&amp;#039;, aber mit Doppelsteuerung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 C-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;B-1&amp;#039;&amp;#039; mit umkonstruiertem Bug zur Aufnahme von drei Bremsraketen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 D-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit neuer Nase für die Bremsraketen, nur ein Prototyp (vermutlich V6)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 230 F-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Neukonstruktion mit größerer Kapazität zur Aufnahme von bis zu 15 Personen, nur ein Prototyp (DFS&amp;amp;nbsp;230&amp;amp;nbsp;V7, DV+AV) gebaut.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DFS 203&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Projektstudie einer Experimentalausführung mit Doppelrumpf und veränderten Tragflächen. Ein Modell im Maßstab 1:20 wurde von August bis Dezember 1940 im [[Windkanal]] der DFS untersucht&amp;lt;ref&amp;gt;Mankau/Petrick, S.&amp;amp;nbsp;184/185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DFS-230.svg|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten &amp;#039;&amp;#039;DFS 230 A-1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1 Pilot + 9 Soldaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 11,24 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 21,98 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,74 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frachtraum (l × b × h) || 5,40 m × 0,70 m × 1,30 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mankau/Petrick, Lastensegler&amp;quot;&amp;gt;Mankau/Petrick, S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 41,3 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 11,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleitzahl || etwa 12 (beladen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fölz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rüstmasse || 860 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 2100 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Schleppgeschwindigkeit || 210 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gleitgeschwindigkeit || 290 km/h&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mankau/Petrick, Lastensegler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 87 km/h&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mankau/Petrick, Lastensegler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Airspeed Horsa]]&lt;br /&gt;
* [[Waco CG-4A]]&lt;br /&gt;
* [[Antonow A-7]] (6 Passagiere + 1 Pilot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Heinz Mankau, Peter Petrick|Titel=Deutsche Lastensegler|Auflage=2. Auflage|Verlag=Motorbuch|Ort=Stuttgart|Jahr=2024|ISBN=978-3-613-04705-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Peter Ocker|Titel=Hans Jacobs – Pionierleben im Flugzeugbau|Verlag=Eigenverlag|Ort=Heidenheim|Jahr=2012|ISBN=978-3-00-039539-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Herbert Ringlstetter, Peter Cronauer|Titel=Im Fokus: DFS 230|Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]|Nummer=6|Verlag=[[GeraMond Verlag|GeraMond]]|Ort=München|Jahr=2019|ISSN=1617-0725|Seiten=35-49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|DFS 230}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luftarchiv.de/flugzeuge/dfs/dfs230.htm DFS 230 bei Luftarchiv.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.luftwaffen-projekte.de/lwp/giganten/giganten.htm Deutsche Lastenflugzeuge bei Luftwaffen-projekte.de]&lt;br /&gt;
* [https://scalesoaring.co.uk/wp-content/uploads/2018/09/DFS-230.pdf Dreiseitenriss auf scalesoaring.co.uk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7526837-1}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste DFS-Flugzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lastensegler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|#:::230]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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