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	<title>DDR-Museum Berlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DDR-Museum_Berlin&amp;diff=688949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-08T19:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
|Name             = DDR-Museum Berlin&lt;br /&gt;
|Bild             = [[Datei:DDR-Museum (Berlin) Schriftzug.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Ort              = [[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
|Art              = Zeitgeschichte&lt;br /&gt;
|Architekt        = &lt;br /&gt;
|Eröffnung        = 15. Juli 2006&lt;br /&gt;
|Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
|Leitung          = Gordon Freiherr von Godin (Direktor),&amp;lt;br /&amp;gt;[[Quirin Graf Adelmann|Quirin Graf Adelmann von Adelmannsfelden]]&amp;amp;nbsp;(Geschäftsführer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZBlu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/comeback-fuer-das-ddr-museum-nach-aquarium-apokalypse|titel=Comeback für das DDR.-Museum|werk=[[B.Z.|bz-berlin.de]] |autor=Florian Blumann |datum=2023-04 |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Eric Strohmeier-Wimmer (Sammlungsleiter Depot)&lt;br /&gt;
|ISIL             = DE-MUS-706312&lt;br /&gt;
|Website          = [http://www.ddr-museum.de ddr-museum.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin - DDR-Museum.jpg|mini|Eingang des Museums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DDR-Museum Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise &amp;#039;&amp;#039;DDR Museum&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Unternehmen|privatwirtschaftlich]] geführtes Museum im [[Spandauer Straße#CityQuartier DomAquarée|DomAquarée]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]]. Es behandelt in seiner Dauerausstellung das Leben und die [[Alltagskultur]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Im Jahr 2015 gehörte es mit 584.000 Besuchern zu den meistbesuchten [[Museen in Berlin|Museen und Gedenkstätten Berlins]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/application/files/4116/2998/8154/Pressemappe_DDR_Museum.pdf |titel=DDR Museum |datum=2021-09-02 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210902135356/https://www.ddr-museum.de/application/files/4116/2998/8154/Pressemappe_DDR_Museum.pdf |archiv-datum=2021-09-02 |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;September 2021 gehörte die Ausstellung [[DDR Museum: Motorrad]] (ehemals: &amp;#039;&amp;#039;1.&amp;amp;nbsp;Berliner Motorradmuseum&amp;#039;&amp;#039;) als zweites Haus zum DDR-Museum. Die Motorrad-Ausstellung auf 800&amp;amp;nbsp;m² umfasste über 130 in der DDR produzierte Motorräder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Das Museum behandelt die Themenbereiche [[Innerdeutsche Grenze]], Berlin, Verkehr, [[Berliner Mauer]], [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]], [[Konsumgenossenschaft Berlin|Konsum]], [[Liste von Markennamen und Produkten in der DDR|DDR-Produkte]], Ernährung, Bauen, Wohnen, Partnerschaft, Familie, Gleichberechtigung, private Nischen, Medien, [[DDR-Literatur|Literatur]], Bildung, Kindheit, Jugend, Arbeit, Mode, Kultur, Freizeit, Musik, Urlaub, Gesundheit, [[Nationale Volksarmee|NVA]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], Ideologie, [[Bruderstaat]]en, [[Opposition und Widerstand in der DDR|DDR-Opposition]], Strafvollzug, [[DDR-Wirtschaft|Wirtschaft]], Umwelt und Obrigkeit. Im Unterschied zu anderen Museen darf bei dieser Ausstellung ein Großteil der Ausstellungsstücke berührt werden: Die Besucher können sich in einen [[Trabant (Pkw)|Trabant]] setzen, in der [[Plattenbau]]wohnung in den Schränken stöbern oder Kleidungsstücke mit einem digitalen Spiegel anprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besondere Ausstellungselemente ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnzimmer im DDR Museum.jpg|mini|Wohnzimmer im Museum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell- Palast der Republik.jpg|mini|Modell: Palast der Republik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trabant 601-Simulation.jpg|mini|[[Trabant 601]] im Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauerausstellung besteht aus drei verschiedenen Bereichen. Im ersten Ausstellungsraum &amp;#039;&amp;#039;Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039; wird das Alltagsleben in der DDR vorgestellt. Eine Plattenbausiedlung im Maßstab 1:20 ist in thematische Blöcke wie Ausbildung, Konsum, [[Sport in der DDR|Sport]], [[Musik der DDR|Musik]] oder Urlaub aufgeteilt. Weiterhin gibt es eine Trabant-Fahrsimulation, mit der Besucher durch eine virtuelle Plattenbausiedlung fahren. Ein Kindergarten, Kino und Hörstationen befinden sich ebenfalls im ersten Ausstellungsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten großen Raum &amp;#039;&amp;#039;Partei und Staat&amp;#039;&amp;#039; werden die [[Politisches System der DDR|politischen Strukturen der DDR]], die Verbindungen zu anderen sozialistischen Ländern (besonders der [[Sowjetunion]]) sowie die [[DDR-Wirtschaft]] und das [[Nationale Volksarmee|Militär]] beleuchtet. Ein nachgebauter Verhörraum, eine Arrestzelle und ein Spitzel-Raum geben Einblicke in die Arbeit der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]]. Weitere Bestandteile sind ein Multitouch-Tisch, ein originaler [[Volvo Car Corporation|Volvo]] der [[Fahrbereitschaft]] der [[DDR-Regierung]] sowie animierte Porträts von [[Karl Marx]], [[Friedrich Engels]] und [[Wladimir Iljitsch Lenin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels eines eingebauten Plattenbaufahrstuhls gelangen Besucher in eine originalgetreu nachgebaute [[WBS 70]]-Plattenbauwohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Badezimmer und Küche. Die fünf Räume sind mit originalen Exponaten ausgestattet, die aus den Schubladen und Schränken herausgenommen werden können. Im Wohnzimmer können [[Fernsehen der DDR|ost-]] und westdeutsches Fernsehen miteinander verglichen, DDR-Musik für die museumsinterne Chartliste bewertet und auf einer [[Erika (Schreibmaschine)|Erika-Schreibmaschine]] Briefe geschrieben werden. Der digitale Spiegel im Schlafzimmer ermöglicht es, DDR-Kleidung virtuell anzuprobieren. In der Küche können Rezepte aus [[Küche der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-Kochbüchern]] ausgedruckt und mitgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammlung und besondere Exponate ===&lt;br /&gt;
Das Sammeln und Bewahren von DDR-Kulturgut gehört zu den Kernaufgaben des Museums. Nach eigenen Angaben umfasst die Sammlung ca. 360.000 unterschiedliche Objekte. Am 16. März 2025 eröffnet das &amp;#039;&amp;#039;DDR-Museum Depot&amp;#039;&amp;#039; im [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Marzahn#Pyramidenring*|Pyramidenring]] 10 in [[Berlin-Marzahn]] die weltweit größte Sammlung zur Alltagskultur der DDR. Das gesamte Depot des Museums war bis Ende 2024 in [[Berlin-Spandau|Spandau]] untergebracht, aber nicht für die Öffentlichkeit zugängig. [[Nachhaltigkeit|Nachhaltig]] betrieben und klimatisiert, bietet das Depot optimale Bedingungen für den Erhalt dieser wichtigen Kulturgüter. Sonderausstellungen, Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen das Depot zu einem lebendigen und transparenten Erinnerungsort der Geschichte für die Öffentlichkeit machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/bezirke/marzahn-hellersdorf/article408101957/warum-in-marzahn-hellersdorf-ueber-100-ddr-motorraeder-stehen.html &amp;#039;&amp;#039;Warum in Marzahn-Hellersdorf über 100 DDR-Motorräder stehen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Standort besteht aus einer Bestandshalle sowie einer neuerrichteten Halle, in denen die Sammlung des DDR-Museums untergebracht ist. Das Highlight ist der &amp;#039;&amp;#039;Klub der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039;: In fünf Karat-Schrankwänden aus der DDR werden im Rahmen einer Schausammlung exemplarische Objekte aus dem Depot wie [[Nippes (Kunsthandwerk)|Nippes]], Ehrengeschenke, ein Sofa mit passenden Sesseln aus DDR-Produktion sowie ein Wandbild mit einem Porträt von [[Erich Honecker]] gezeigt. Hier finden sich außerdem Jagdtrophäen aus dem [[Jagdschloss Hubertusstock]], bis 1990 das DDR-Regierungs-Gästehaus. Das klare Ziel der Ausstellungsmacher lautet „DDR-Geschichte soll erhalten, bewahrt und vermittelt werden. […] Es geht nicht um Nostalgie.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot;&amp;gt;Oscar Paul: &amp;#039;&amp;#039;Die verborgenen Schätze des DDR-Museums&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. März 2025, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Museumswissenschaftler arbeiten seit Jahren an der Erfassung des umfangreichen Bestandes. Einen Teil der bereits katalogisierten Museumsobjekte ist in der Objektdatenbank des DDR-Museums zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/de/objects |titel=Die Onlinedatenbank des DDR Museum |datum=2017-02-18 |sprache=de |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell stehen in der Ausstellung nicht unbedingt die einzelnen Objekte, sondern die szenische Zusammenstellung der Exponate im Vordergrund. Diese vermittelt das Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Sammlung werden in der Dauer- und in Sonderausstellungen gezeigt. Ausgewählte Exponate sind:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=40em |liste=&lt;br /&gt;
* Druckmaschine der Umweltbibliothek (Umweltblätter)&lt;br /&gt;
* Motorroller [[IWL SR59 Berlin]] &lt;br /&gt;
* Motorräder; umfasst 140 Zweiradfahrzeuge aus der früheren DDR-Produktion einschließlich der noch bis nach der Wende in den Fabriken produzierten Typen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Trabant 601]]&lt;br /&gt;
* Stühle aus der [[Volkskammer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bronzefarbene Fenster aus dem [[Palast der Republik]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mangeltagebuch&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/de/objects |titel=Die Onlinedatenbank des DDR-Museums|datum=2017-02-18 |sprache=de |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Krippenwagen (im Themenbereich Kindergarten)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Lob des Kommunismus&amp;#039;&amp;#039; von [[Ronald Paris]]&lt;br /&gt;
* Dopingmittel &amp;#039;&amp;#039;[[Dehydrochlormethyltestosteron|Oral-Turinabol]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[U61000|1-Megabit-Chip]]&lt;br /&gt;
* [[Volvo 264]] TE aus dem Ministerfuhrpark&lt;br /&gt;
* [[Simson Schwalbe]] KR 51/1 (im Themenbereich Garage), ab März in der Filiale Pyramidenring&lt;br /&gt;
* ausklappbare Esstische&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ein Riesen-[[Teddybär]] in einer [[NVA]]-Uniform&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schultische&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ein &amp;#039;&amp;#039;Spülen-Bad&amp;#039;&amp;#039;, eine Kombi aus [[Spültisch]] und herausziehbarer kompakter [[Badewanne]] unterhalb&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Filmplakate aus einem Kino in Prenzlauer Berg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungsgestaltung ===&lt;br /&gt;
Die gesamte Ausstellung ist [[Interaktivität|interaktiv]] aufgebaut. Von Oktober 2010 bis März 2015 war ihr ein DDR-Restaurant angeschlossen, in dem die Besucher die [[Küche der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-typische Küche]] erfahren konnten. Dieser Bereich wurde für die im August 2016 eröffnete dritte Ausstellungsfläche, die WBS-70-Wohnung, umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungsobjekte sind u.&amp;amp;#8239;a. ein &amp;#039;&amp;#039;Mangeltagebuch&amp;#039;&amp;#039;, eine Deckenleuchte aus dem [[Palast der Republik]] sowie eine Funktionärslimousine vom Typ [[Volvo 260#Volvo 264 TE|Volvo 264&amp;amp;nbsp;TE]]. Ein neun Meter langes Wandbild&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/de/sammlung/ausstellung |titel=Blick in die Ausstellung |datum=2017-01-13 |sprache=de |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Ronald Paris]] aus dem Jahr 1969 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lob des Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;, das sich früher im [[Haus der Statistik]] befand, wurde in den Museumsshop am Ende der Ausstellung umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Freiburg im Breisgau|Freiburger]] Ethnologe [[Peter Kenzelmann]] hatte das Projekt &amp;#039;&amp;#039;DDR-Museum&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen. Laut Medienberichten war er auf einer Berlin-Reise auf der Suche nach einem Museum zur DDR und fand keines. Eröffnet wurde das Haus am 15.&amp;amp;nbsp;Juli 2006. Direktor ist seit Mai 2016 Gordon Freiherr von Godin, Wissenschaftlicher Leiter war seit der Eröffnung bis Dezember 2024 [[Stefan Wolle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 2007 feierte das Museum sein einjähriges Bestehen und gab an, im ersten Jahr 180.000 Besucher empfangen zu haben. Das Museum wurde 2008 und 2012 für den [[European Museum of the Year Award]] nominiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/de |titel=Geschichte zum Anfassen |datum=2016-12-08 |sprache=en |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist im Jahr 2015 von internationalen Gästen bei der Umfrage der [[Deutsche Zentrale für Tourismus|Deutschen Zentrale für Tourismus]] (DZT) auf Platz 44 und im Jahr 2016 auf Platz 36 der Top-100 Reiseziele gewählt worden. Am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009 hatte das Museum seinen einmillionsten Besucher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/ |titel=Das Newsportal für Sachsen |sprache=de |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zweiter Teil der Dauerausstellung mit neuen Themenschwerpunkten und mit zahlreichen Medienstationen wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010 eröffnet. Im August 2016 wurde der dritte Teil der Dauerausstellung eröffnet, der eine WBS 70-Plattenbauwohnung zeigt. Am 7.&amp;amp;nbsp;November 2017 begrüßte das Museum seinen fünfmillionsten Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August 2018 eröffnete die [[multimedia]]le Ausstellung [[nineties berlin]], die vom Team des DDR-Museums konzipiert worden war. Bis zum um 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 befand sie sich in der [[Alte Münze (Berlin)|Alten Münze]] in [[Berlin-Mitte]]. Sie zeigt das Leben in Berlin nach dem [[Mauerfall]] mit den in den 1990er Jahren neuentstandenen Freiräumen. Somit knüpft die Ausstellung nineties berlin zeitlich dort an, wo die geschichtliche Darstellung des DDR-Museum endet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabel Metzger |Titel=Techno in Berlin: „Arm und sexy war einmal“ |Sammelwerk=[[Spiegel Online]] |Datum=2018-08-04 |Online=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/nineties-berlin-ausstellung-die-kultur-der-neunzigerjahre-ist-geschichte-a-1220803.html |Abruf=2018-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Morgen des 16. Dezember 2022 zerbarst der Acrylglas-Zylinder und der Inhalt des [[AquaDom]]s ergoss sich in das Hotel- und Straßenareal, es fand schließlich auch seinen Weg in das Museum. Von den 1200&amp;amp;nbsp;m² Ausstellungsfläche seien nach ersten Schätzungen 300–400&amp;amp;nbsp;m² betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Yannick von Eisenhart Rothe |url=https://www.t-online.de/region/berlin/id_100098800/-aquadom-in-berlin-zerstoert-ddr-museum-ueberflutet.html |titel=Zerstörtes Aquarium: DDR-Museum überflutet |werk=t-online |datum=2022-12-16 |sprache=de |abruf=2022-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der sich im [[Spandauer Straße#CityQuartier DomAquarée|DomAquarée]] befindliche Hauptteil des DDR-Museums war infolgedessen bis zum 31.&amp;amp;nbsp;März 2023 (Stand: 17.&amp;amp;nbsp;Januar 2023) geschlossen, wobei die Motorrad-Ausstellung geöffnet blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/de |titel=DDR-Museum |werk=DDR Museum |sprache=de |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 2023 wurde das Museum vollständig wieder eröffnet. Die Aufräum- und Reparaturzeiten wurden genutzt, um einen [[Barrierefreiheit|barrierefreien]] Zugang herzustellen und einige längst angestrebte Umbauten vorzunehmen. Nun sind die Bereiche in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Teilung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;DDR-Kompakt&amp;#039;&amp;#039; aufgegliedert. Dazu konnten ein sechs Meter langes Stück der [[Berliner Mauer]] aufgestellt und die Erklärungen auf neueste Technik umgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-museum.de/de/museum/presse/wiedereroeffnung-des-ddr-museum-am-1-april-2023 |titel=Wiedereröffnung des DDR-Museum am 1. April 2023 |werk=Presseinfo des Museums |datum=2023-04-01|abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZBlu&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2025 steht dem DDR-Museum der Historiker und Publizist [[Ilko-Sascha Kowalczuk]] in wissenschaftlichen Belangen zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Träger ==&lt;br /&gt;
Das DDR-Museum ist eine private Initiative und verzichtet auf staatliche Förderung. Träger ist die &amp;#039;&amp;#039;DDR Museum Berlin GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit dem Direktor Gordon Freiherr von Godin und dem Geschäftsführer [[Quirin Graf Adelmann|Quirin Graf Adelmann von Adelmannsfelden]] (Stand: April 2026).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZBlu&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung gibt es einen gemeinnützigen Förderverein, den &amp;#039;&amp;#039;DDR Museum Berlin e.&amp;amp;#8239;V&amp;#039;&amp;#039;. Ferner besteht ein &amp;#039;&amp;#039;DDR-Museums-Verlag&amp;#039;&amp;#039;, der die Publikationen des Museums veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Wolle: &amp;#039;&amp;#039;The Ideal World of Dictatorship – Daily Life and Party Rule in the GDR 1971–1989.&amp;#039;&amp;#039; DDR Museum Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-939801-67-2.&lt;br /&gt;
* Quirin Graf Adelmann v.&amp;amp;#8239;A, Stefan Wolle, [[Sören Marotz]], Gordon von Godin: &amp;#039;&amp;#039;DDR-Führer: Reise in einen vergangenen Staat&amp;#039;&amp;#039;, DDR Museum Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-939801-56-6.&lt;br /&gt;
* Quirin Graf Adelmann v.&amp;amp;#8239;A., Gordon Freiherr von Godin&amp;amp;nbsp;(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR-Alltag in 200 Objekten&amp;#039;&amp;#039;. DDR Museum Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-939801-51-1.&lt;br /&gt;
* Quirin Graf Adelmann v.&amp;amp;#8239;A., Gordon Freiherr von Godin&amp;amp;nbsp;(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR in Objekten II&amp;#039;&amp;#039;. DDR Museum Verlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-93-980148-1.&lt;br /&gt;
* Quirin Graf Adelmann v.&amp;amp;#8239;A., Gordon Freiherr von Godin&amp;amp;nbsp;(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR in Objekten I&amp;#039;&amp;#039;. DDR Museum Verlag, Berlin 2020, ISBN  978-3-939801-46-7.&lt;br /&gt;
* Quirin Graf Adelmann v.&amp;amp;#8239;A., Gordon Freiherr von Godin&amp;amp;nbsp;(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR-Führer: Das Buch zur Dauerausstellung.&amp;#039;&amp;#039; DDR Museum Verlag, Berlin 2017, ISBN 3-939801-19-4.&lt;br /&gt;
* Robert Rückel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR Museum: Führer durch die Dauerausstellung „Alltag eines vergangenen Staates zum Anfassen“.&amp;#039;&amp;#039; DDR Museum Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-939801-00-3.&lt;br /&gt;
* Robert Rückel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The GDR Museum: a guide to the permanent exhibition A hands-on experience of everyday life.&amp;#039;&amp;#039; DDR Museum Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-939801-01-1.&lt;br /&gt;
* Robert Rückel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR-Führer. Alltag eines vergangenen Staates in 22 Kapiteln.&amp;#039;&amp;#039; DDR Museum Verlag, Berlin 2009, ISBN 3-939801-13-5.&lt;br /&gt;
* Quirin Graf Adelmann v.&amp;amp;#8239;A., Gordon Freiherr von Godin&amp;amp;nbsp;(Hrsg.): DDR in Objekten 1949–1990. Arbeit, Wirtschaft, Politik, DDR Museum Verlag, Berlin 2026, ISBN 978-3-939801-68-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|DDR-Museum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ddr-museum.de/ DDR-museum.de]&lt;br /&gt;
* Jens Tönnesmann: [http://www.brandeins.de/uploads/tx_brandeinsmagazine/142_b1_02_08_privatmuseum.pdf &amp;#039;&amp;#039;Auferstanden aus Ruinen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[brand eins]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 02/2008&lt;br /&gt;
* Karlen Vesper: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1172291.ddr-museum-ham-wa-nicht-oder-doch.html &amp;#039;&amp;#039;Ham wa nicht! Oder doch? Ein Osterspaziergang durch die DDR – am Spreeufer in Berlin&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/playlist?list=PLZgBiWgRDvxttkjySYcQeVnchV4dtl92M Orte Ost]&amp;#039;&amp;#039;, Filmreihe des DDR Museums zur ostdeutschen Geschichte und ihren Nachwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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