<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DB-Baureihe_23</id>
	<title>DB-Baureihe 23 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DB-Baureihe_23"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DB-Baureihe_23&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T17:38:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DB-Baureihe_23&amp;diff=452140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Philipp Gross: /* Erhaltene Maschinen */ 23 042 seit Juni 2025 wieder betriebsfähig: https://bahnwelt.de/neuigkeiten/projekte/23-042-darf-wieder-zeigen-was-in-ihr-steckt/</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DB-Baureihe_23&amp;diff=452140&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-08T10:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erhaltene Maschinen: &lt;/span&gt; 23 042 seit Juni 2025 wieder betriebsfähig: https://bahnwelt.de/neuigkeiten/projekte/23-042-darf-wieder-zeigen-was-in-ihr-steckt/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = Baureihe 23&lt;br /&gt;
| Farbe1 = &lt;br /&gt;
| Farbe2 = &lt;br /&gt;
| Abbildung = 2007-05-13 02b Lok 23042 in Urmitz (kleine Datei).jpg&lt;br /&gt;
| Name = Einfahrt zum Haltepunkt Urmitz&lt;br /&gt;
| Nummerierung = 23 001–105&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel]] (29 St.)&amp;lt;ref&amp;gt;M. Weisbrod, H. Obermayer:  &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihe 23&amp;#039;&amp;#039;. Fürstenfeldbruck 1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Arnold Jung Lokomotivfabrik|Jung]] (51 St.)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Krupp|Krupp]] (21 St.)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Maschinenfabrik Esslingen|ME]] (4 St.)&lt;br /&gt;
| Baujahre = 1950–1959&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 1975&lt;br /&gt;
| Anzahl = 105&lt;br /&gt;
| Achsformel = &lt;br /&gt;
| Bauart = 1’C1’ h2&lt;br /&gt;
| Gattung = P 35.18&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1.435 mm&lt;br /&gt;
| Treibraddurchmesser = 1.750 mm&lt;br /&gt;
| VorneLaufraddurchmesser = 1.000 mm&lt;br /&gt;
| HintenLaufraddurchmesser = 1.250 mm&lt;br /&gt;
| AussenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| InnenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Laufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = ~ 144 kN&lt;br /&gt;
| Bremskraft = &lt;br /&gt;
| Beschleunigung = &lt;br /&gt;
| Bremsverzögerung = &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 110&amp;amp;nbsp;km/h,&amp;lt;br /&amp;gt;rückwärts: 85&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = &lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = 21.325&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| Länge = &lt;br /&gt;
| Höhe = 4.550 mm&lt;br /&gt;
| Breite = 3.050. mm&lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = &lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = &lt;br /&gt;
| FesterRadstand = 2.000 mm&lt;br /&gt;
| Gesamtradstand = 9.900 mm&lt;br /&gt;
| RadstandMitTender = 17.625 mm&lt;br /&gt;
| Leermasse = 74,6 t&lt;br /&gt;
| Dienstmasse = 82,8&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
| DienstmasseMitTender = 144,8 t (mit vollen Vorräten)&lt;br /&gt;
| Reibungsmasse = 56,0 t&lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse = maximal 18,9 t&lt;br /&gt;
| Antrieb = &lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = &lt;br /&gt;
| Steuerung = &lt;br /&gt;
| Übersetzungsstufen = &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = &lt;br /&gt;
| Bremsen = &lt;br /&gt;
| Zugheizung = Dampf&lt;br /&gt;
| Lokbremse = &lt;br /&gt;
| Zugbremse = &lt;br /&gt;
| Zugsicherung = &lt;br /&gt;
| Halbmesser = 140 m&lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Zylinderanzahl = 2&lt;br /&gt;
| Zylinderdurchmesser = 550 mm&lt;br /&gt;
| NDZylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| HDZylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kolbenhub = 660 mm&lt;br /&gt;
| Kuppelraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kessel = &lt;br /&gt;
| Kessellänge = &lt;br /&gt;
| Kesseldruck = 16 kg/cm²&lt;br /&gt;
| AnzahlHeizrohre = 130&lt;br /&gt;
| AnzahlRauchrohre = 54&lt;br /&gt;
| Heizrohrlänge = 4.000 mm&lt;br /&gt;
| Rostfläche = 3,11&amp;amp;nbsp;m²&lt;br /&gt;
| Strahlungsheizfläche = 17,1 m²&lt;br /&gt;
| Rohrheizfläche = 139,18 m²&lt;br /&gt;
| Überhitzerfläche = 73,80&amp;amp;nbsp;m²&lt;br /&gt;
| Verdampfungsheizfläche = 156,28&amp;amp;nbsp;m²&lt;br /&gt;
| IndizierteLeistung = 1.313 [[Watt (Einheit)|kWi]]&lt;br /&gt;
1.785 [[PSi]]&lt;br /&gt;
| Steuerungsart = [[Heusinger-Steuerung|Heusinger]] mit [[Kuhnsche Schleife|Kuhnscher Schleife]]&lt;br /&gt;
| Zylinderdruck = &lt;br /&gt;
| Tenderbauart = 2’2’ T 31&lt;br /&gt;
| DienstmasseTender = 62 t&lt;br /&gt;
| Wasser = 31 m³&lt;br /&gt;
| Brennstoff = 8 t Kohle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baureihe 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] war eine zur Beförderung von Personen- und Schnellzügen vorgesehene [[Dampflokomotive|Dampflokomotivgattung]] mit [[Schlepptender]] und der [[Achsfolge]] 1’C1’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fehlten der Bahn in [[Westdeutschland]] leistungsfähige Personenzugloks; vorhandene Baureihen waren altersbedingt zu ersetzen, wie beispielsweise die bereits rund 40 Jahre alten preußischen [[Preußische P 8|P 8]]. Unter der Leitung von [[Friedrich Witte (Ingenieur)|Friedrich Witte]] entwickelte man für die Neubeschaffung von Dampflokomotiven [[Neubaulokomotive|neue Baugrundsätze]], welche bei der Baureihe 23 zur Anwendung kamen. Bei der Konstruktion griff man einen nicht verwirklichten Vorschlag der [[Berliner Maschinenbau|BMAG]] für die [[DR-Baureihe 23]] wieder auf, nämlich den einer Lok der von Friedrich Witte bereits seinerzeit favorisierten Achsfolge 1’C1’ mit [[Verbrennungskammerkessel]]. Ab 1950 wurden 105 Exemplare der neu konstruierten Baureihe für den mittelschweren Personenzug- und den leichten Schnellzugdienst durch die [[Henschel &amp;amp; Sohn|Henschel-Werke]], die [[Arnold Jung Lokomotivfabrik|Lokomotivfabrik Jung]], die [[Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Krupp|Lokomotivbauabteilung von Krupp]] und die [[Maschinenfabrik Esslingen]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich nach den ersten Einsätzen zeigte, erfüllte die Neukonstruktion die Erwartungen, die Baureihe war universell einsetzbar, überdies der Kohleverbrauch geringer als bei vergleichbaren Lokomotiven. Die Loks der Baureihe 23 können einen 600 t schweren Zug in der Ebene mit 110 km/h sowie auf einer Steigung von 10 Promille noch mit 44 km/h befördern. Bei Messfahrten ergab sich, dass die Baureihe 23 mit ihrer im Vergleich zur P 8 nur 8,5 % größeren Kesselheizfläche deren Kesselleistung um 23 % übertrifft; die Zughakenleistung ist mit 1480 [[Pferdestärke#PSe|PSe]] sogar um mehr als 50 % höher als bei der P 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktive Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Lokomotiven erhielten geschweißte Blechrahmen, geschweißte Kessel mit Verbrennungskammer und selbsttragende [[Schlepptender]] der Bauart 2&amp;#039;2&amp;#039; T 31, ebenfalls in Schweißkonstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kessel wurden aus der Stahlsorte St-34 gefertigt, die Feuerbüchse mit der Verbrennungskammer aus IZ-II-Stahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laufwerk bildete man den vorderen Laufradsatz und den ersten Kuppelradsatz als [[Krauss-Helmholtz-Lenkgestell]] aus. Der Schleppradsatz hingegen wurde als weiterentwickeltes [[Bisselgestell]] ausgeführt, bei dem an Stelle der herkömmlichen Rückstelleinrichtung mit Wiege und Pendel eine solche mit Gegenlenkern und auf den Anlenkzapfen wirkender Rückstellung verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Arge. für Ausbildungsmittel im Auftrag der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Lehrbücherei der Deutschen Bundesbahn, Band 134, Dampflokomotivkunde&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Josef Keller, Starnberg 1959, S. 489 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Laufwerkskonstruktion der Baureihe 23 lässt Rückwärtsgeschwindigkeiten von 110 km/h zu, die Festlegung der Höchstgeschwindigkeit bei Rückwärtsfahrt auf nur 85 km/h erfolgte lediglich aufgrund der schlechteren Sichtverhältnisse des Lokpersonals bei der Fahrt mit dem Tender voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Arge. für Ausbildungsmittel im Auftrag der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Eisenbahn-Lehrbücherei der Deutschen Bundesbahn, Band 134, Dampflokomotivkunde&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Josef Keller, Starnberg 1959, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überdies führte man das Laufwerk so aus, dass die Kuppelradsatzlast wahlweise auf 17&amp;amp;nbsp;t oder 19 t eingestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotiven erhielten zwei Bosch-Schmierpumpen für die zentrale Schmierung der unter Dampf gehenden Teile, aber auch der schwer zugänglichen Schmierstellen des Laufwerks. Als Regler kam ein [[Heißdampf]]-Mehrfachventilregler zum Einbau. Bis zur Betriebsnummer 052 wurden [[Oberflächenvorwärmer]] der Bauart Knorr sowie Gleitlager verwendet. Davon abweichend erhielten die Lokomotiven der Ordnungsnummern 024 und 025 ab Werk eine [[Mischvorwärmer]]anlage der Bauart Henschel. Ab der Ordnungsnummer 053 wurden die Maschinen mit Wälzlagern für Radsätze und Triebwerk – und, bis zur Ordnungsnummer 092, mit Heinl-Mischvorwärmern –, ab 093 mit seiner Weiterentwicklung, der Mischvorwärmerbauart 1957 („MV57“), ausgerüstet. Die Heusingersteuerung wurde im Interesse schwächeren [[Steinspringen]]s und damit besserer Rückwärtsfahreigenschaften mit [[Kuhnsche Schleife|Kuhnscher Schleife]] ausgeführt. Die Kuppelradsätze erhielten beidseitig Bremsbacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Lokomotiven der Baureihe versah man außerdem mit einer [[Wendezugsteuerung#Indirekte Wendezugsteuerung|indirekten Wendezugsteuerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allseitig geschlossenen Führerhaus montierte man eine gefederte und von unten beheizbare Fußbodenplatte, um dem Lokomotivpersonal bessere Arbeitsbedingungen zu verschaffen. Es gab zudem einen Kleiderkasten und eine Wärmeinrichtung für Mahlzeiten des Lokpersonals.&lt;br /&gt;
[[Datei:40baureihe23-071edewageningen.png|mini|links|Baureihe 23, von der Lokführerseite aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lauf der Bauzeit und auch danach gab es zahlreiche Änderungen. Die Dampfpfeife wurde weg vom Führerhaus an den Schornstein verlegt, einige Maschinen erhielten zudem ein Läutewerk. Ab 23 071 wurden die Lokomotiven mit [[Indusi]] ausgeliefert, bei den anderen wurde diese nachgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erhielten die meisten Lokomotiven einen Nassdampfregler, da der Mehrfachventil-Heißdampfregler immer wieder Probleme bereitete. Optisch auffällig war weiterhin, dass ab 23 024 der Führerhausdachaufsatz durch ein rundes Dach ersetzt wurde, ab 23 025 die vorderen Griffstangen Knäufe statt Ringe hatten und die Kohlenkastenstreben am Tender wegfielen, ab 23 077 die Führerhausschiebetüren durch Klapptüren abgelöst wurden und ab 23 097 anstelle von Schirmen an den Frontfenstern des Führerhauses Druckstauschuten angebracht waren. Später wurden auch die meisten anderen Lokomotiven mit diesen Schuten nachgerüstet. Auch das dritte Spitzenlicht kam erst im Laufe der Bauzeit ab 1957 hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des neuen [[Baureihenschema der DB|Baureihenschemas der Deutschen Bundesbahn]] zum 1. Januar 1968 wurde die Baureihennummer in 023 geändert. Die Baureihe 23 bewährte sich sowohl im schweren Personen- als auch im leichten Schnellzugdienst, häufig auch vor Güterzügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Weisbrod, Hans Müller, Wolfgang Petznick: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dampflokomotiven – Dampflok Archiv 1 – Baureihe 01–39&amp;#039;&amp;#039;, Alba Verlag, ISBN 3-87094-040-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch blieben die Lokomotiven nur wenig länger als die [[Preußische P 8]] im Dienst, welche sie eigentlich ablösen sollten. Durch den einsetzenden [[Traktionswandel]] verloren sie immer mehr ihrer Einsatzgebiete. Zuletzt waren die Lokomotiven in den Bahnbetriebswerken [[Crailsheim]], [[Saarbrücken]] und [[Bahnbetriebswerk Kaiserslautern|Kaiserslautern]] beheimatet. Der planmäßige Einsatz endete am 27. September 1975, als letzte Lokomotive wurde im Dezember 1975 die 23 058 im Bw Crailsheim ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Maschinen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DB 023-105 (Bochum-Dahlhausen 1985).jpg|mini|23 105 in Bochum-Dahlhausen bei der Fahrzeugausstellung anlässlich 150 Jahre Deutsche Eisenbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DB 23 058 Dampflokfest 04 24.jpg|mini|23 058 während des [[Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt#Museum|Dresdner Dampfloktreffens]] (2024)]]&lt;br /&gt;
Die Lokomotive mit der Betriebsnummer 23&amp;amp;nbsp;105, hergestellt von der [[Arnold Jung Lokomotivfabrik]] und im Dezember 1959 in Betrieb genommen, war die letzte Dampflok, die von der Deutschen Bundesbahn beschafft wurde. Bereits 1972 musterte man sie aus; erst zum Jubiläum [[150 Jahre Deutsche Eisenbahnen]] im Jahr 1985 erfolgte durch die Deutsche Bundesbahn eine betriebsfähige Wiederherstellung. Die im [[Verkehrsmuseum Nürnberg]] stationierte Maschine wurde am Abend des 17. Oktober 2005 bei einem [[Verkehrsmuseum Nürnberg#Brand vom 17. Oktober 2005|Großbrand im Lokomotivschuppen]] schwer beschädigt. Danach kam sie in das [[Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn|Süddeutsche Eisenbahnmuseum Heilbronn (SEH)]], wo sie in dreijähriger Arbeit restauriert wurde.&lt;br /&gt;
Die 23 058 wurde 2011 von der [[Dampflokomotiv- und Maschinenfabrik DLM|DLM AG]] für die Nostalgie-Dampfbahn &amp;#039;&amp;#039;Friese Stoomtrein Maatschappij&amp;#039;&amp;#039;, [[Provinz Friesland|Friesland]]  auf Ölfeuerung mit [[Biodiesel]] umgebaut. Da die &amp;#039;&amp;#039;Stichting Stoomtrein Fryslân (SSF)&amp;#039;&amp;#039; in Konkurs ging, kam die Lokomotive nicht zum Einsatz. Sie wurde 2013 in die Schweiz zurückgebracht. Im Juli 2017, nach Abschluss des Rückbaus von Leichtöl- auf Kohlefeuerung und Abnahmefahrt im schweizerischen [[Sulgen TG|Sulgen]], wurde die Lok 23 058 der [[EUROVAPOR]] zum Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn umbeheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eurovapor.ch/fahrzeuge/23058/614-triebwerkschaden-23058-2017 |titel=Triebwerkschaden an der 23 058 - Eurovapor |abruf=2020-10-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201020165444/https://eurovapor.ch/fahrzeuge/23058/614-triebwerkschaden-23058-2017 |archiv-datum=2020-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-08 06:33:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2019 war sie auf der [[Bundesgartenschau 2019|Bundesgartenschau in Heilbronn]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hohenloher Zeitung, 4. Mai 2019, Seite 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem erfolgten Einbau der modernen Zugsicherungstechniken gem. [[Eisenbahn-Bundesamt|EBA]] im SEH kann 23 058 wieder Sonderfahrten in Deutschland unternehmen. Beim ersten Sonderfahrteinsatz – einer Überführungsfahrt zu einer Veranstaltung – kam es zu einem Bruch des rechten Schiebergestänges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Baureihe sind noch folgende Exemplare vorhanden:&lt;br /&gt;
* 23 019 im [[Deutsches Dampflokomotiv-Museum|Deutschen Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt (Oberfranken)]]&lt;br /&gt;
* 23 023 bei der [[Stoom Stichting Nederland]] in Rotterdam (betriebsfähig)&lt;br /&gt;
* 23 029 als Denkmal vor dem Berufsschulzentrum in [[Aalen]] ([https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.8519614&amp;amp;mlon=10.0907975#map=18/48.8519614/10.0907975 auf OpenStreetMap-Karte])&lt;br /&gt;
* 23 042 im [[Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein]] (betriebsfähig) &lt;br /&gt;
* 23 058 ab 2013 bei &amp;#039;&amp;#039;Modern Steam am [[Hauensteinstrecke|Hauenstein]]&amp;#039;&amp;#039;, seit 2017 bei der [[EUROVAPOR]], seit 2023 in Würzburg (betriebsfähig)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=H.U. Kneuss |url=https://www.eurovapor.ch/fahrzeuge/23058/23058-story-wiedereinbetriebnahme-2017 |titel=Wiederinbetriebnahme 23 058 im Juni 2017 |werk=eurovapor.ch |hrsg=Eurovapor |datum=2017-07-14 |abruf=2020-10-16 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190124203802/https://www.eurovapor.ch/fahrzeuge/23058/23058-story-wiedereinbetriebnahme-2017 |archiv-datum=2019-01-24 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-08 06:33:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, schadhaft 2017–2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23 071 bei der [[Veluwsche Stoomtrein Maatschappij]] in Apeldoorn (betriebsfähig)&lt;br /&gt;
* 23 076 bei der Veluwsche Stoomtrein Maatschappij in Apeldoorn (betriebsfähig)&lt;br /&gt;
* 23 105 seit dem 8. November 2023 im Bahnpark Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otto Humbach |Titel=DBs letzter Mohikaner |Sammelwerk=Eisenbahn-Magazin |Nummer=11/2009 |Verlag=Alba-Publikation |Datum=2009 |Seiten=6–13}} &amp;lt;!--solange hier keiner was besseres einträgt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jürgen-Ulrich Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Zugkraft für das Wirtschaftswunder.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl., DGEG Medien GmbH, 2009, ISBN 978-3-937189-37-6.&lt;br /&gt;
* Manfred Weisbrod, Hans Müller, Wolfgang Petznick: &amp;#039;&amp;#039;Dampflokarchiv, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1976, S. 184 ff., S.&amp;amp;nbsp;268&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Gottwaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wittes Neubaulokomotiven. Die letzten Dampfloks der Deutschen Bundesbahn und ihre Schöpfer 1949 bis 1977.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2014, ISBN 978-3-88255-772-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|DB Class 23|DB-Baureihe 23}}&lt;br /&gt;
* [https://db58.de/seiten/beheimatung-der-br-23/ Beheimatung der Baureihe 23 im Jahr 1958]&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.de/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven/baureihe-23 Informationen zu den erhaltenen Lokomotiven der Baureihe 23] auf der Internetseite „Eisenbahn-Museumsfahrzeuge“&lt;br /&gt;
* [https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/5645.jpg Foto der fabrikneuen 23 001 1950 bei Henschel in Kassel auf Eisenbahnstiftung.de (Joachim Schmidt)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Dampflokomotiven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampflokomotive Achsfolge 1C1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutsche Bundesbahn)|D23]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Krupp)|DB-Baureihe 023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Henschel)|DB-Baureihe 023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Jung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Maschinenfabrik Esslingen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Philipp Gross</name></author>
	</entry>
</feed>