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	<title>DAStietz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:03:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=DAStietz&amp;diff=361478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jeb: typo</title>
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		<updated>2025-12-22T20:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kulturkaufhaus in Chemnitz 02.jpg|mini|Kulturkaufhaus DAStietz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VersteinerterWald.jpg|mini|hochkant|Versteinerte Bäume im Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:dastietz saal.jpg|mini|Veranstaltungssaal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chemnitz - 1Mark H. &amp;amp; C. Tietz ND.png|mini|Gutschein von H. &amp;amp; C. Tietz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DAStietz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen „Das Tietz“) ist ein [[Kulturzentrum]] in [[Chemnitz]], das auch den Titel „Kulturkaufhaus“ trägt. In dem 1913 von [[Wilhelm Kreis]] erbauten ehemaligen Kaufhaus Tietz sind seit 2004 auf rund 20.000&amp;amp;nbsp;Quadratmetern Gewerbefläche eine [[Volkshochschule]], die [[Stadtbibliothek Chemnitz]], das [[Museum für Naturkunde Chemnitz]], die [[Neue Sächsische Galerie]] sowie einige Geschäfte und Cafés untergebracht. Die städtischen Mieter belegen rund 17.000&amp;amp;nbsp;Quadratmeter. Im großen Lichthof befindet sich der [[Versteinerter Wald (Chemnitz)|Versteinerte Wald]], das größte Pflanzenfossil Europas. „DAStietz“ ist eine seit Januar 2004 eingetragene [[Wortmarke]] der Stadt Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1912 bis 1913 von [[Wilhelm Kreis]] als Warenhaus der [[Hertie Waren- und Kaufhaus#Geschichte|H. &amp;amp; C. Tietz AG]] errichtet. Der [[Stahlbeton]]-[[Skelettbau]] mit seinen drei [[Hof (Architektur)|Lichthöfen]] war für damalige Verhältnisse sehr modern und besaß ein aufwändiges [[Innenarchitektur|Interieur]].&amp;lt;!-- Der Konzerngründer [[Oscar Tietz]] ließ seine Frau … mit einer [[Skulptur]] an der Fassade verewigen. - zweifelhaft, bitte belegen! --&amp;gt; Zu Spitzenzeiten beschäftigte das Warenhaus bis zu 1200 Angestellte und Arbeiter. Daher wurde bereits 1926–1927 ein von [[Erich Basarke]] entworfener Erweiterungsbau errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Warenhaus wurde am 8. November 1938 von den Nazis geschlossen, da die Eigentümer-Familie Tietz und ihre leitenden Mitarbeiter [[Juden]] waren. Der Direktor&amp;lt;!-- Leiter des Chemnitzer Warenhauses --&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hermann Fürstenheim&amp;#039;&amp;#039; wurde während der [[Novemberpogrome 1938]] von SA- und SS-Leuten in seinem Wohnhaus erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Reich 1938 – August 1939.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Susanne Heim]]. De Gruyter/Oldenbourg, Berlin/Boston 2009, ISBN 978-3-486-58523-0, S. 520.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurde das Innere des Warenhauses umgebaut und hauptsächlich zu Lagerzwecken genutzt. In den Kellerräumen befand sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ein Marinelager der [[Wehrmacht]]. Bei den alliierten [[Luftangriffe auf Chemnitz|Bombenangriffen auf Chemnitz]] am 5.&amp;amp;nbsp;März 1945 wurde das Gebäude getroffen und brannte weitgehend aus, nur Basarkes Erweiterungsbau blieb unversehrt. Das Marinelager im Keller, in dem sich hauptsächlich Kleidung befand, und das vom Brand verschont blieb, wurde anschließend durch die Zivilbevölkerung geplündert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kulturkaufhaus-tietz.de/front/front_content09dc.html?idcatart=268&amp;amp;lang=8&amp;amp;client=9 |titel=Leser (des Chemnitzer Wochenspiegels) berichten über ihre Erinnerungen an das Tietz. Plünderungen im Mai 1945 |werk=kulturkaufhaus-tietz.de |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erkundigte sich Anfang August 1945 ein Beauftragter der Bezirkswirtschaftskammer bei Oberbürgermeister [[Kurt Wuthenau]], ob die Stadt das ehemalige Warenhaus H. &amp;amp; C. Tietz als Anziehungspunkt der Gebirgler wieder eröffnet, zumal die Schäden im Verhältnis gering wären. In einer Gesprächsrunde in Dresden mit [[Rudolf Friedrichs]] (Präsident der Landesverwaltung Sachsen), [[Gustav Leißner]] (Rechtsanwalt in Chemnitz) und [[Walter Müller (Volkswirt, 1899)|Walter Müller]] (Volkswirt und Ratsmitglied in Chemnitz) wurde beschlossen, dass die Stadt Chemnitz das Grundstück beschlagnahmen soll. Mit dem Ausbau des Erweiterungsbaus wurde der Chemnitzer Architekt [[Heinz Lieberwirth]] beauftragt. Schon am 3. Dezember 1945 konnte dort das &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgische Warenhaus&amp;#039;&amp;#039; (ERWA) mit einer Belegschaft von zunächst 80 Mitarbeitern unter der Losung „Chemnitz baut auf!“ noch für das Weihnachtsgeschäft eröffnet werden. 1949 wurde die Immobilie verstaatlicht und als [[Konsum (Handelskette)|Konsum-Kaufhaus]] weitergenutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Nitsche: „&amp;#039;&amp;#039;Beeindruckendes Zeitzeugnis. Die Firmenchronik des „Erzgebirgischen Warenhauses“ (ERWA) in Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039;“ – „&amp;#039;&amp;#039;Das „Erzgebirgische Warenhaus“ (ERWA). Ein hoffnungsvolles Aufbauprojekt und sein Scheitern.&amp;#039;&amp;#039;“ – „&amp;#039;&amp;#039;Die Chemnitzer Nachkriegszeit. Handel und Versorgung.&amp;#039;&amp;#039;“ In: Walter Müller, Anne Rom, Stadt Chemnitz (Hrsg.); Burghard Ciesla, Jürgen Nitsche, C. Wolfgang Müller (Beitr.): &amp;#039;&amp;#039;ERWA, Erzgebirgisches Warenhaus 1945–1949. Wiederentdeckt: Ein bewegtes Stück Chemnitzer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Süddruck Neumann, Chemnitz 2005, ISBN 3-00-017612-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 beschloss der [[Bezirk Karl-Marx-Stadt|Rat des Bezirks und Rat der Stadt Karl-Marx-Stadt]] unter [[Max Müller (Politiker, 1899)|Max Müller]] und [[Walter Buchheim]] den Wiederaufbau der ausgebrannten Ruine. Geplant waren die Rekonstruktion und der Umbau zu einem modernen [[Volkseigentum|Volkseigenen]] Kaufhaus bis 1961. Ausgeführt wurde das Bauvorhaben mit einem Volumen von 13,2&amp;amp;nbsp;Millionen [[Mark der DDR|Mark]] jedoch erst 1960–1963. Am 28. März 1963 wurde das HO-Warenhaus &amp;#039;&amp;#039;Zentrum&amp;#039;&amp;#039; als [[Centrum Warenhaus]] der [[Handelsorganisation|HO]] eröffnet. Mit 10.500&amp;amp;nbsp;m² Verkaufsfläche, die sich auf 24 Abteilungen in vier Etagen verteilten, gehörte es zu den größten und modernsten Kaufhäusern der DDR. Als zweite Filiale in Chemnitz diente das ehemalige Chemnitzer [[Kaufhaus Schocken]], das Sortiment wurde auf beide Filialen verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] erwarb die [[Kaufhof|Kaufhof AG]] das Kaufhaus und führte es bis 2001 gemeinsam mit dem Schocken als Kaufhaus weiter. Die Aufteilung der Abteilungen auf die beiden Filialen wurde nahezu unverändert beibehalten. Bis 2004 ließ der Eigentümer das Gebäude aufwändig sanieren. Inzwischen wird es als Kulturkaufhaus genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kulturkaufhaus-tietz.de/front/front_content5e17.html?idcat=90 |titel=Geschichte des Kaufhauses |werk=kulturkaufhaus-tietz.de |abruf=2013-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2020 wurde im Tietz das &amp;#039;&amp;#039;Stefan-Heym-Forum&amp;#039;&amp;#039; als Forschungs- und Ausstellungszentrum eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heym-Forum in Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 28. Oktober 2020, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=4&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Chemnitz-Tietz-night.jpg|Fassade des Tietz mit beleuchteter Skulptur&amp;lt;!-- Oscar Tietz’ Frau - Belege?! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-B0329-0002-001, Chemnitz, HO-Warenhaus &amp;quot;Zentrum&amp;quot;.jpg|HO-Warenhaus &amp;#039;&amp;#039;Zentrum&amp;#039;&amp;#039; einen Tag nach der Eröffnung 1963&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-C0728-0004-002, Chemnitz, HO-Warenhaus &amp;quot;Zentrum&amp;quot;.jpg|HO-Warenhaus &amp;#039;&amp;#039;Zentrum&amp;#039;&amp;#039; 1964, dekoriert für das V.&amp;amp;nbsp;[[Pionierorganisation Ernst Thälmann#Pionierveranstaltungen|Pioniertreffen]]&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-H0613-0001-027, Chemnitz, 11. Arbeiterfestspiele, Möbelausstellung.jpg|Möbelausstellung 1969 zu den 11. [[Arbeiterfestspiele der DDR|Arbeiterfestspielen]]&lt;br /&gt;
 Chemnitz-Tietz-Moritzhof-pa.jpg|Linke Seite: Das Tietz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaufhaus Tietz (Chemnitz)|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dastietz.de/index.php Internetauftritt DAStietz.] In: &amp;#039;&amp;#039;dastietz.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.chemnitz.de/de/kultur/dastietz &amp;#039;&amp;#039;Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz: TIETZ.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;chemnitz.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/stadt_chemnitz/stadtentwicklung/innenstadt/innenstadt_tietz.asp |titel=Die neue Innenstadt |titelerg=Gebäude – DAStietz |werk=chemnitz.de |hrsg=Stadt Chemnitz |archiv-url=http://web.archive.org/web/20101010000521/http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/stadt_chemnitz/stadtentwicklung/innenstadt/innenstadt_tietz.asp |archiv-datum=2010-10-10 |abruf=2018-07-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.kulturkaufhaus-tietz.de/ |titel=private Informationsseite über das Kulturkaufhaus Tietz |werk=kulturkaufhaus-tietz.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141217152700/http://kulturkaufhaus-tietz.de/ |archiv-datum=2014-12-17 |abruf=2018-07-10 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Website seit 2015 „im Umbau“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Chemnitz}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.830892 |EW=12.923344 |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4810752-9|VIAF=134715924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Dastietz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Chemnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturzentrum (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Chemnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jeb</name></author>
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