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	<title>Dōsojin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:35:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C5%8Dsojin&amp;diff=1024274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-25T14:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Dosojin01s2040.jpg|mini|Durch Steine (mit [[Shimenawa]]) repräsentierte Dōsojin bei [[Karuizawa (Nagano)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dōsojin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dōsoshin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] 道祖神), in manchen Gegenden Japans auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sai-no-kami&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (賽の神) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sae-no-kami&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (障の神), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dōrokujin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (道陸神; „Straßen-Land-[[Kami]]“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shakujin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (石神; „Stein-Kami“) sind Sammelbegriffe für die Gottheiten der Wege, Straßen und Grenzen in der [[Japanische Mythologie|Mythologie Japans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steinernen Darstellungen der Dōsojin finden sich oft an den Grenzen alter Dorfschaften, Gebirgspässe, Kreuzwege und Brücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie allgemein auch als Fruchtbarkeits- bzw. Fortpflanzungsgottheiten gelten, haben diese Steine oft die Form männlicher oder weiblicher Genitalien oder zeigen ein Pärchen aus Mann und Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Funktion der Dōsojin wird darin vermutet, sowohl Reisende zu beschützen, als auch von außen eindringendes Unglück und Übel bereits an den Grenzen von Gemeinden abzuwehren. Letzteres zeigte sich neben entsprechenden Deutungen in den mythologischen Schriften des japanischen Altertums darin, dass bis in die Neuzeit Schutzriten zu ihren Ehren abgehalten wurden, wenn der Besuch ausländischer Botschafter erwartet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden sie in vielen Gemeinden am 14. Januar mit Festen gefeiert, die auf irgendeine Weise Feuer miteinbeziehen, ein Element, dem in der religiösen Landschaft Japans (sowohl im [[Shintō]] als auch im [[Buddhismus in Japan|japanischen Buddhismus]] und im [[Shugendō]]) sehr oft eine reinigende und belebende Wirkung zugeschrieben wird. Diese Feste waren vorübergehend unter der [[Meiji-Zeit|Meiji-Regierung]] als abergläubisch verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Shintō-Schrein]]en trifft man die Dōsojin relativ selten an. Dies mag damit zu tun haben, dass ihnen relativ oft Verehrung durch buddhistische Priester bzw. Mönche zuteilwird. Ein anderer, hierfür oft angeführter Grund ist, sie seien so allgegenwärtig, dass sie keiner eigenen Schreine bedürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den prominentesten Dōsojin zählen unter anderem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Chimata-no-kami (岐の神), laut dem [[Kojiki]] der Kami, der entstand, als [[Izanagi]] seine Hose (&amp;#039;&amp;#039;mihakama&amp;#039;&amp;#039;) ablegte, um sich von den Verunreinigungen reinzuwaschen, die er sich bei seinem Ausflug in die Unterwelt zugezogen hatte.&lt;br /&gt;
* [[Sarudahiko]] bzw. Sarutahiko, derselbe Kami wie Chimata-no-kami im [[Nihonshoki]] und im [[Kogoshūi]], der allerdings auch im Kojiki an den acht Weggabelungen des Himmels auf [[Ninigi]] wartete, der auf die Erde geschickt worden war, um Japan in Besitz zu nehmen.&lt;br /&gt;
* Yachi-mata-hiko und Yachi-mata-hime, ein hoheitliches Paar aus dem [[Engishiki]], das [[Motoori Norinaga]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;Kojiki-den&amp;#039;&amp;#039; mit Chimata-no-kami identifiziert.&lt;br /&gt;
* Funada-no-kami bzw. Kunado-sae-no-kami (im Nihonshoki) oder Tsukitatsu-Funado-no-kami (im Kojiki), der Kami, der durch Izanagis Stab entstand und mit dem, einer alternativen Nihonshoki-Version zufolge, Izanagi seiner untoten Schwester und Gemahlin [[Izanagi und Izanami|Izanami]] den Weg zur Oberwelt versperrte.&lt;br /&gt;
* [[Jizō]], ein [[Bodhisattva]] und Schutzgott der (ungeborenen) Kinder und Reisenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EOS|Dōsojin|205|Kawamura Kunimitsu|13. März 2005}}&lt;br /&gt;
* {{EOS|Chimatanokami|50|Nakayama Kaoru|21. April 2005}}&lt;br /&gt;
* {{EOS|Funado|51|Nishioka Kazuhiko|21. April 2005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;dōsōjin&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119241331|VIAF=817346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Dosojin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shintō]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppe von Gottheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kshitigarbha]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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