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	<title>Düvier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:17:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCvier&amp;diff=239130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gaviloh: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-23T21:56:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Loitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 54/01&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 13/04/05&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 16 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 26.57&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 516&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2010-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2012-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 17121&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 039998&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Düvier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landstadt]] [[Loitz]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in Mecklenburg-Vorpommern. Bis Juni 2012 war Düvier eine eigenständige Gemeinde mit den Ortsteilen Düvier, Gülzowshof, Nielitz und Zarnekla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Düvier befindet sich etwa zehn Kilometer nordwestlich von Loitz und 12,5 Kilometer südlich von [[Grimmen]]. Die [[Bundesstraße 194]] verläuft östlich des Dorfes. Der Ort ist auch von der [[Bundesautobahn 20]] über die Anschlüsse &amp;#039;&amp;#039;Dersekow&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grimmen-Ost&amp;#039;&amp;#039; zu erreichen. Durch das Ortsgebiet führt die [[Berliner Nordbahn|Bahnstrecke Stralsund–Neustrelitz]], an der Düvier ehemals einen Bahnhof besaß. Die nächsten Bahnanschlüsse befinden sich in [[Süderholz|Rakow]] und [[Demmin]]. Der [[Ibitzgraben]] und der [[Ibitzbach]] fließen in Nähe des Ortes, wobei der relativ kleine Graben zwei unterschiedliche Fließrichtungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfstraße wurde 2013 nach der Fusion mit Loitz, in Düvier umbenannt, um Doppelungen bei Straßennamen zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordkurier.de/anklam/stadt-laesst-dorfstrasse-verschwinden-3028710905.html |titel=Loitz: Stadt lässt Dorfstraße verschwinden {{!}} Nordkurier.de |datum=2013-05-30 |sprache=de |abruf=2021-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Düvier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die ehemaligen Ortsteile Nielitz und Zarnekla wurden urkundlich erstmals im Jahr 1242 erwähnt. Der Ort war bis zum Dreißigjährigen Krieg ein Bauerndorf und gehörte zum Grundbesitz der Wasserburg Turow, einige Kilometer weiter nordwestlich im Ibitztal. Später wurde auf den wüsten Ackerflächen ein Gut eingerichtet. Im Jahre 1905 sind als Eigentümer des Rittergutes Düvier die Krupp’schen Erben eingetragen. Zu dieser Zeit wurde der Ort noch &amp;#039;&amp;#039;Duwier&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Die heutige Schreibweise des Ortsnamens in der leichten Variation „Düvier“ taucht erstmals auf der Karte der schwedischen Landesaufnahme von 1697&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif?sft=D%C3%BCvier&amp;amp;map=suchen Karten der schwedischen Landesaufnahme von Düvier auf Geogreif]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf, setzte sich aber erst im 19. Jahrhundert durch. Um 1910 übernahm die ehemalige Pommersche Ansiedlungs-Gesellschaft in Stettin und anschließend ein gewisser Hermann Fabricius das komplette Gut Düvier. Ab 1924 wurden für Düvier zwei Güter aufgeführt. Das Rittergut mit 309 Hektar befand sich weiterhin im Besitz von Hermann Fabricius. Ein Rentengut mit 61 Hektar soll einem gewissen Paul Stark gehört haben. Das alte ehemalige Gutshaus ist ein eingeschossiger Backsteinbau, der wohl um 1900 umgebaut wurde. Die sogenannte „Villa“  im Park entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_d/gutshaus_duevier |titel=Guts- &amp;amp; Herrenhäuser. Hrsg. QM3 UG Rostock / Gutshäuser – D / Düvier |abruf=2022-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Düvier hatte 1925 eine Wohnbevölkerung von 795 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gülzowshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war über einige Generationen ein Gutssitz der Familie [[Bilow|von Bilow]], zuletzt vertreten durch Malte von Bilow und seine Ehefrau Friedrike Boeckler. Ihre Tochter Hedwig (1849–1921) heiratete 1875 den Sohn des Oberstaatsanwalt Julius von Bonin, den späteren Generalleutnant [[Hans Fritz von Bonin]], der 1847 in Bublitz geboren wurde und 1923 in Gülzowshof starb. Besitzer wurde so Hans jun. von Bonin (1876–1951). Die Kinder seiner zwei Ehen sind in Greifswald und in Gülzowshof geboren. Das Rittergut Gülzowshof war konkret 510 ha groß und mit einem großen Landwirtschaftsbetrieb ausgestattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nielitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ebenfalls ursprünglich ein Gutsort, im 18. Jahrhundert in bürgerlichen Händen der Familie Mentz. Über Heirat der Gutsbesitzerin Marie Mentz (1772–1844) mit dem später nobilitierten Friedrich Christoph Karl (von) Hagenow-Engelswacht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1911 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |WerkErg=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. H |Band=Hagenow |Nummer=Reichsadelsstand Wien 16. Februar 1802 |Auflage=5 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1910-11 |Seiten=348–349 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1224923 |Abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangte der Besitz an die briefadelige pommersche Familie [[Hagenow (pommersches Adelsgeschlecht)|von Hagenow]]. Bekanntester Vertreter war der Sohn der Vorgenannten [[Friedrich von Hagenow]], gefolgt von dem Erben Karl Friedrich Wilhelm Christian von Hagenow (1828–1886), verheiratet mit Leopoldine von Seeckt. Er wiederum und seine Nachfolger, die &amp;#039;&amp;#039;Vettern&amp;#039;&amp;#039; von Hagenow, nannten sich &amp;#039;&amp;#039;Tertialbesitzer zu Nielitz&amp;#039;&amp;#039;. Letzte Grundherren waren Gustav von Hagenow-Glewitz und [[Gustav von Hagenow-Langenfelde]] (1878–1994) und seine Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zarnekla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war wie Düvier einst im Besitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Carl Gesterding]] |Titel=Genealogien und beziehungsweise Familienstiftungen Pommerscher besonders ritterschaftlicher Familien |Band=Erste Sammlung |Nummer=XII. Die Familie von Küssow |Verlag=G. Reimer |Ort=Berlin |Datum=1842 |Seiten=260–313 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7673566?query=Zarnekla |Abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der alten Familie von Küssow. Das Adelsgeschlecht war führend im Ritterschafts-Distrikt Loitz und erhielt den Grafentitel, Zarnekla war ein Nebengut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV. bis in das XIX. Jahrhundert |Hrsg=[[Robert Klempin]], [[Gustav Kratz]] |Band=B. Ritterschaftliche Districte 1802. VI. Uebersichten der ritterschaftlichen Familien in Schwedisch-Pommern |Nummer=III. Loitz |Verlag=In Commission bei A. Bath (Mittler’s Sortimentsbuchhandlung) |Ort=Berlin |Datum=1863 |Seiten=548–550 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7793062?query=Zarnekla |Abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 war der Oberamtmann Peters der Rittergutsbesitzer, die Gutsgröße ist mit 546 ha aufgeführt. 1932 sind vorrömische Funde dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nachrichtenblatt für deutsche Vorzeit 1932 |Hrsg=Martin Jahn |Band=Heft 3 |Nummer=Vorrömische Eisenzeit. Zarnelka |Auflage=VIII. |Verlag=Curt Kabitzsch. Druck Alfred Meister |Ort=Leipzig |Datum=1932 |Seiten=39–41 |Online=https://www.google.de/books/edition/Nachrichtenblatt_f%C3%BCr_deutsche_Vorzeit/G8UcAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Zarnekla&amp;amp;pg=RA3-PA40&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 bestand in Zarnekla nur noch das Rest-Gut Hirschgrund mit 162 ha Fläche, die Besitzerin Jenny Rahte wohnte in Wietze Kreis Celle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Zarnekla eingemeindet. Am 1. Juli 2012 wurde die Gemeinde Düvier in die Stadt Loitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Düvier Kapelle Nordost.JPG|mini|Kapelle Düvier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gülzowshof Kirche.JPG|mini|hochkant|Kirche in Gülzowshof]]&lt;br /&gt;
* [[Kapelle Düvier|Achteckige Kapelle]] aus dem Jahr 1820 im Ort Düvier&lt;br /&gt;
* [[Kirche Gülzowshof|Kirche]] und See in Gülzowshof&lt;br /&gt;
* Herrenhaus und Park in Gülzowshof&lt;br /&gt;
* Feuerwehrhaus Düvier&lt;br /&gt;
* Hirschgrund Zarnekla&lt;br /&gt;
* Hubertuseiche Zarnekla&lt;br /&gt;
* Dorfanlage Nielitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Drolshagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Besiedelung von Düvier und Zarnekla, Kreis Grimmen.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Rentenguts-Kolonie Düvier. Kreis Grimmen.&amp;#039;&amp;#039; 1912. [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1757693629/1/LOG_0000/ Digitalisat]  {{URN|nbn:de:gbv:9-g-5193661}}&lt;br /&gt;
* [[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser 1942, B (Briefadel). Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Justus Perthes, Gotha 1941, S. 191–193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232196788}}&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_g/gutshaus_guelzowshof Gut Gülzowshof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1137211652|VIAF=7844150172730800180008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duvier}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Loitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1242]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gaviloh</name></author>
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