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	<title>Dürschnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:19:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCrschnitz&amp;diff=2895899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roehrensee: lf</title>
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		<updated>2026-04-04T17:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dürschnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch auch: Tirschnitz)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp 307 ff&amp;quot; /&amp;gt; ist der Name eines Ortsteils der Stadt [[Bayreuth]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Königsallee Bayreuth.JPG|mini|hochkant=1.3|Ehemalige Hauptachse untere [[Königsallee (Bayreuth)|Königsallee]] (bis 1967: Dürschnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dürschnitz map.PNG|mini|Plan der Dürschnitz]]&lt;br /&gt;
Die Dürschnitz liegt östlich der [[Historische Innenstadt (Bayreuth)|historischen Innenstadt]]. Sie wird in etwa vom [[Mühlkanal]] des [[Roter Main|Roten Mains]], der Friedrich-Ebert-Straße, dem Viertel [[Neue Heimat (Bayreuth)|Neue Heimat]] und dem [[Hohenzollernring (Bayreuth)|Hohenzollernring]] umgrenzt. Der obere Abschnitt der gleichnamigen Straße Dürschnitz (der 1967 in [[Königsallee (Bayreuth)|Königsallee]] umbenannt wurde)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rosa und Volker Kohlheim |Titel=Bayreuth von A-Z. Lexikon der Bayreuther Straßennamen |Verlag=Rabenstein |Ort=Bayreuth |Jahr=2009 |ISBN=978-3-928683-44-9|Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war bis 1967 die Hauptachse des Quartiers. Sie führte von der Äußeren Badstraße zum 1967 aufgelassenen Bahnübergang und nach einem rechtwinkligen Knick weiter bis zur Jean-Paul-Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Kurt Herterich]]|Titel=Im östlichen Bayreuth|Verlag=Ellwanger|Ort=Bayreuth|Jahr=2002|ISBN=978-3-925361-42-5|Seiten=142}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letztgenannte Abschnitt ist heute der Beginn der Königsallee, der erstgenannte wurde bis zur Kreuzung mit der Wieland-Wagner-Straße zur Miedelstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Terrain gliedert sich in zwei weitgehend waagrechte Niveaus und einen sie verbindenden Hang. Der obere Teil der Dürschnitz umfasst die Königsallee und die Graserstraße, der untere die Miedelstraße, die Hübschstraße und einen Teil der Äußeren Badstraße. Dort liegt an der nicht klar definierten Grenze zum Gebiet Flößanger der städtische Volksfestplatz. Nördlich und südlich der Bebauung befanden sich noch im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hauptsächlich Sumpfland und mehrere künstlich angelegte Fischteiche, darunter der vom [[Tappert (Sendelbach)|Tappert]] gespeiste Eimersweiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fließgewässer waren der [[Roter Main#Flusslauf|Mühlkanal]], wo sich auf einer künstlichen Insel der Städtische Holzgarten befand, und der Tappert, ein schmaler, offener Kanal, der vom Glasenweiher kommend in Höhe der Graserstraße nach Westen abknickte und entlang der Hangkante in die Innenstadt führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp 307 ff&amp;quot;&amp;gt;Herbert Popp: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth – neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, S. 307 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dürschnitz map before 1864.PNG|mini|Dürschnitz mit Kreuzstein und Frankengut vor 1864]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnübergang Dürschnitz um 1910.JPG|mini|Bahnübergang an der Dürschnitz, Blickrichtung [[Richard-Wagner-Straße (Bayreuth)|Richard-Wagner-Straße]] (um 1910)]]&lt;br /&gt;
Bis zur Eingemeindung im Jahr 1939 gehörte das Gebiet des Ortsteils zu den bis dahin selbstständigen Gemeinden [[Sankt Johannis (Bayreuth)|Sankt Johannis]] und [[Colmdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Dürschnitz ist vermutlich [[Wenden|wendischer]] Herkunft (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Bavaria Slavica]]&amp;#039;&amp;#039;). Keimzelle war der Dürschnitz-Hof, ein großes Anwesen am östlichen Rand der Stadt. Besitzer war 1510 Hans von Saher. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde es aufgeteilt, die Gebäude wurden 1553 anlässlich einer Belagerung der Stadt niedergebrannt. 1626 erwarb [[Marie von Preußen (1579–1649)|Maria]], Ehefrau des [[Markgraf]]en [[Christian (Brandenburg-Bayreuth)|Christian]], den Hof und kaufte dort fünf Jahre später weiteren Grund hinzu. Zur Dürschnitz gehörten zunächst auch das spätere [[Birken (Bayreuth)#Bis 1933|Frankengut]] und der [[Kreuzstein (Bayreuth)|Kreuzstein]], ehe Markgraf [[Christian Ernst (Brandenburg-Bayreuth)|Christian Ernst]] das Anwesen zerschlagen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den erhaltenen Gebäuden aus jener Zeit gehört die alte Zapfenschänke, lange Zeit Aufenthaltsort der [[Preußen|preußischen]] [[Werber (Beruf)|Werber]]. Da die Dürschnitz von Sankt Johannis verwaltet wurde, musste sie ihr [[Bier]] von der dortigen [[Brauerei]] beziehen. Das Wirtshaus mit dem offiziellen Namen Zum grünen Baum hieß im Volksmund (Zum) „Backsta“.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Backsta = [[Backstein]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1806 hatte ein Unbekannter aus dem Schutz einer Hecke heraus [[Backstein]]e auf die einrückenden französischen Truppen geworfen. Er richtete zwar keinen Schaden an, hatte die Stadt aber in eine heikle Lage gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Herterich: &amp;#039;&amp;#039;Im östlichen Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahren seiner Existenz fungierte der „Backsta“ als Rock-Kneipe mit Livemusik und schloss 2011 endgültig seine Pforten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Nordbayerischer Kurier: &amp;#039;&amp;#039;Kehraus in der Musikkneipe Backsta&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/kehraus_in_der_musikkneipe_backsta_26816 |wayback=20140714210114 }} abgerufen am 24. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1829 residierte die im Jahr 1828 gegründete [[Bürgerressource]] im Örtel’schen Gut an der heutigen Wieland-Wagner-Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayreuther-tagblatt.de/serien/bayreuths-stadtteil-duerschnitz-als-mit-backsteinen-nach-soldaten-geworfen-wurde/ &amp;#039;&amp;#039;Bayreuths Stadtteil Dürschnitz: Als mit Backsteinen nach Soldaten geworfen wurde&amp;#039;&amp;#039;] bei bayreuther-tagblatt.de, abgerufen am 24. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1939 wurde das Haus geselliger Treffpunkt von Kaufleuten und Handwerkern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rainer Trübsbach]] |Titel=Geschichte der Stadt Bayreuth. 1194–1994 |Verlag=Druckhaus Bayreuth |Ort=Bayreuth |Datum=1993 |ISBN=3-922808-35-2 |Seiten=151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Bernd Mayer (Journalist)|Bernd Mayer]]|Titel=Bayreuth wie es war. Blitzlichter aus der Stadtgeschichte 1850–1950|Auflage=2.|Verlag=Gondrom|Ort=Bayreuth|Jahr=1981|ISBN=|Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Juli 1866 standen sich an der Dürschnitz im Verlauf des [[Preußisch-Österreichischer Krieg|Preußisch-Österreichischen Kriegs]] preußische und bayerische Truppen gegenüber. Nach einem kleinen Gefecht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan-H. Fuchs |Titel=Bayreuth Chronik 1991 |Verlag=Gondrom |Ort=Bindlach |Datum=1991 |ISBN=3-8112-0782-2 |Seiten=118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ein siebenstündiger [[Waffenstillstand]] vereinbart, tags darauf wurden die Bayern bei [[Seybothenreuth]] geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kurier.de/inhalt.das-debakel-von-seybothenreuth.177e30f9-7e78-42aa-9689-398e624a839c.html &amp;#039;&amp;#039;Preußens Sieg, Ludwigs Triumph&amp;#039;&amp;#039;] bei nordbayerischer-kurier.de, abgerufen am 28. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1745 ist in der Dürschnitz ein Park nachweisbar, Miedels-Gut oder auch Miedel’scher Garten genannt. Dort war [[Jean Paul]] ein gern gesehener und häufiger Gast. Der kleine Park wurde 1987/88 neu gestaltet und ist seither öffentlich zugänglich. Das Wohnhaus wechselte mehrmals den Eigentümer und ist seit den 1920er Jahren nicht mehr im Original erhalten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente das auch „Köhlersche Villa“ genannte Gebäude dem [[United States Army|US-amerikanischen]] [[Militärgouverneur]] als Residenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Bernd Mayer|Titel=Bayreuth – Die letzten 50 Jahre|Auflage=2.|Verlag=Ellwanger/Gondrom|Ort=Bayreuth|Jahr=1988|ISBN=|Seiten=97}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls verschwunden sind historische Gebäude an der Königsallee, die teilweise erst in den 1980er Jahren abgerissen wurden, darunter die markgräflichen Jagdstallungen. An deren Stelle stehen jetzt moderne Wohnhäuser. Gegenüber sowie in der Graserstraße und der verbliebenen Straße Dürschnitz sind ältere Bauten aus der [[Wilhelminismus|wilhelminischen Zeit]], zum Teil im [[Jugendstil]], erhalten geblieben. Drei dieser Häuser wurden unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp 307 ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem [[Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium]] und der Äußeren Badstraße liegt der 1964 eröffnete städtische Volksfestplatz, der 2001 eine Zeltkonstruktion über dem Eingangsbereich erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vor 25 Jahren. Ein Zeltdach für den Eingang&amp;#039;&amp;#039; in: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 1. April 2026, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Bayreuther [[Volksfest]] wurde 1910 vom Fremdenverkehrsverein am Mainflecklein veranstaltet, in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg]] fand die Veranstaltung zunächst an der heutigen Albrecht-Dürer-Straße statt. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] diente das Gelände als „Gausportfeld“, bis in die 1960er Jahre hinein dann als Standort einer [[Baracke]]nsiedlung für [[Luftangriffe auf Bayreuth|Ausgebombte]] und Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Als Bayreuth von trostlosen Barackensiedlungen eingerahmt war&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 1/2010 des Nordbayerischen Kuriers, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bereich um die Hübschstraße wurde in den 1960er Jahren mit großen Wohnblöcken bebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bayreuth Dürschnitz.JPG|Aktuelle Straße Dürschnitz&lt;br /&gt;
 Graserstraße Bayreuth.JPG|Graserstraße&lt;br /&gt;
 Bayreuth Miedelstraße.JPG|Miedelstraße mit ehemaliger Prellmühle&lt;br /&gt;
 Bayreuth Hübschstraße.JPG|Wohnblöcke an der Hübschstraße&lt;br /&gt;
 Flohmarkt Bayreuth.JPG|Flohmarkt auf dem Volksfestplatz mit Rückseite des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BASA-3K-7-359-49-Institute.jpg|mini|Königliche Lehrerbildungsanstalt, 1895]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayreuth-MWGGymnasium-0419a.JPG|mini|Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean-Paul-Schule Bayreuth.JPG|mini|Jean-Paul-Schule]]&lt;br /&gt;
Am östlichen Ende der Dürschnitz wurde 1895 die „Königliche Lehrerbildungsanstalt“ ihrer Bestimmung übergeben. Der 750.00 [[Mark (1871)|Mark]] teure Bau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Bernd Mayer|Titel=Bayreuth wie es war. Blitzlichter aus der Stadtgeschichte 1850–1950|Auflage=2.|Verlag=Gondrom|Ort=Bayreuth|Jahr=1981|ISBN=|Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diente zunächst der Ausbildung evangelischer Volksschullehrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp 307 ff&amp;quot; /&amp;gt; Aus dem Lehrerseminar wurde 1936 die Hochschule für Lehrerbildung, 1942 eine Lehrerbildungsanstalt für Mädchen,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 das Institut für Lehrerbildung und 1958 die Pädagogische Hochschule&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen-Nürnberg]] (ab 1964 an einem neuen Standort). Im September 1949 wurde der Lehrerbildungsanstalt eine Oberschule angegliedert, deren Nachfolger in dem repräsentativen Bau als Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (1953–1965 „Deutsches Gymnasium“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp 307 ff&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Herterich: &amp;#039;&amp;#039;Im östlichen Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[Internat]] fortbesteht. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente das Gebäude als [[Lazarett|Militärkrankenhaus]] (Reservelazarett Bayreuth&amp;amp;nbsp;I), ebenso im Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Arno Kröniger]]|Titel=Bareith steht Kupf!|Verlag=Akron|Ort=Bayreuth|Jahr=2011|ISBN=3-9808215-6-0|Seiten=31 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde nebenan eine 16-klassige Übungsschule der Hochschule für Lehrerbildung errichtet, deren vierklassiger Vorgänger in einem Anbau des Lehrerseminars untergebracht war. Vom Kriegsende bis 1948 wurde das Gebäude als Flüchtlingskrankenhaus genutzt, die Klassen wurden vorübergehend ausgelagert. 1962 wurde die Übungsschule in Jean-Paul-Schule umbenannt, wobei der Umstand, dass Jean Paul auf seinem Weg zur [[Rollwenzelei]] häufig dort vorbeikam, den Stadtrat zu dieser Namensgebung veranlasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Herterich: &amp;#039;&amp;#039;Im östlichen Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
1863 wurde die [[Bahnstrecke Weiden–Bayreuth]] eröffnet, die den westlichen Rand des Gebiets, teilweise auf einem aufgeschütteten Damm, durchschneidet. 1877 kam parallel die [[Bahnstrecke Schnabelwaid–Bayreuth|Bahn nach Nürnberg]] dazu, von der später am Kreuzstein die Strecken nach [[Bahnstrecke Bayreuth–Hollfeld|Hollfeld]] (1904) und [[Bahnstrecke Bayreuth Altstadt–Kulmbach|Thurnau]] (1909) abzweigten. Im Januar 2022 sprach sich der [[Stadtrat]] einstimmig für die Anlage eines [[Haltepunkt|Eisenbahn-Haltepunkts]] in der Dürschnitz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitstitel „Bayreuth-Hofgarten“: Neuer Anlauf für Bahn-Haltestelle in der Dürschnitz&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 29./30. Januar 2022, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1967 war die obere Straße Dürschnitz (ab ca. 1939: Königsallee) in der Verlängerung der [[Richard-Wagner-Straße (Bayreuth)|Richard-Wagner-Straße]] als [[Bundesstraße 22]] Hauptausfallstraße in Richtung Osten. Der Verkehr in Richtung [[Kemnath]] und [[Weiden in der Oberpfalz|Weiden]] kreuzte nahe dem Backsta die beiden Gleise der vier Bahnstrecken. Entsprechend oft staute sich dort der Verkehr, zumal die Schranken oft lang geschlossen blieben, um mehrere Züge nacheinander passieren zu lassen. Unmittelbar westlich des Bahnübergangs zweigten zudem mit der Nürnberger Straße die kombinierten [[Bundesstraße]]n&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße 2|2]] und [[Bundesstraße 85|85]] als Ausfallstraße nach Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Hindernis für den Autoverkehr auf allen drei die Stadt querenden Bundesstraßen wurde 1967 durch eine Straßenunterführung ca.&amp;amp;nbsp;150 Meter nördlich davon ersetzt. Die neu gebaute Wieland-Wagner-Straße führt von dort schräg den Hang hinauf und erreicht vor dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium die Königsallee. Am Standort des Bahnübergangs verblieb eine Unterführung für Fußgänger, die die aus westlicher Richtung kommenden Schüler ab 1966&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Herterich: &amp;#039;&amp;#039;Im östlichen Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; um eine glaubhafte Ausrede fürs Zuspätkommen brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil liegt die Bushaltestelle Wieland-Wagner-Straße der [[Stadtwerke Bayreuth#Busverkehr|Stadtbuslinien]] 302 und 307. Die von den Linien 304 und 311 bediente Haltestelle Dürschnitz liegt westlich der Bahnstrecke und ist von Osten her nur durch die beiden Unterführungen erreichbar. Immer wieder wird ein Eisenbahnhaltepunkt Dürschnitz gefordert, der den öffentlichen Personenverkehr besser verknüpfen und zeitraubende Umwege ersparen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Fichtelgebirgsexpress: &amp;#039;&amp;#039;Teilsanierung der Fichtelgebirgsbahn bietet Chancen, die zu nutzen sind&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.fichtelgebirgsexpress.de/de/aktuelles-00000114-00000002.html |wayback=20151127045410 }} abgerufen am 24. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In dessen Einzugsbereich lägen mehrere weiterführende Schulen, darunter das [[Graf-Münster-Gymnasium]], sowie verschiedenen Begegnungs- und Sportstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
An der Einmündung der Miedelstraße in die Äußere Badstraße steht das Gebäude der einstigen Prellmühle. Am Mühlkanal wurde früher Holzwirtschaft betrieben, das [[Triftholz]] gelangte über die [[Warme Steinach]] und den Roten Main aus dem [[Fichtelgebirge]] dorthin. Eine weitere Wirtschaftsfunktion hatten die zahlreichen Fischweiher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp 307 ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der verkehrsreichen Königsallee waren in den 1960er Jahren ein Lebensmittelgeschäft, zwei Bäckereien, eine Metzgerei und ein Milchgeschäft ansässig, die aufgrund der Verlagerung des Verkehrs ab 1967 bald schließen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Quartier existieren ein Autohaus und zwei Tankstellen, eine weitere unmittelbar westlich des Bahnübergangs verschwand mit dem Bau des Hohenzollernrings. In der ehemaligen Prellmühle befindet sich ein Fachgeschäft für Tiernahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=1 |Sp=657}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Kurt Herterich]] |Titel=Im östlichen Bayreuth |Verlag=Ellwanger |Ort=Bayreuth |Datum=2002 |ISBN=3-925361-42-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Herbert Popp (Geograph)|Herbert Popp]] |Titel=Bayreuth - neu entdeckt |Verlag=Ellwanger |Ort=Bayreuth |Datum=2007 |ISBN=978-3-925361-60-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bayreuther-tagblatt.de/serien/bayreuths-stadtteil-duerschnitz-als-mit-backsteinen-nach-soldaten-geworfen-wurde/ Bayreuths Stadtteil Dürschnitz: Als mit Backsteinen nach Soldaten geworfen wurde] bei bayreuther-tagblatt.de, mit Foto des Bahnübergangs und der Bürgeressource&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Dürschnitz |val=DURITZJN59TW |zugriff=2023-01-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der kreisfreien Stadt Bayreuth}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.94002|EW=11.58858|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Durschnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roehrensee</name></author>
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